Angedacht - der Wohnzimmergottesdienst

Jeremia 6:13-14

Sie alle, vom einfachen Volk bis zu den Mächtigen, wollen nur eins: Gewinn um jeden Preis! Auch die Priester und Propheten betrügen das Volk, weil sie seine tiefen Wunden nur schnell verbinden. ›Es ist halb so schlimm, alles wird wieder gut!‹, sagen sie. Nein, nichts wird gut! [Wörtlich: Sie sagen: ›Friede, Friede!‹, und da ist doch kein Friede!]
Hoffnung für Alle, © 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®
 
Wir sind schnell mit unserer Diagnose!
 
Schuld sind die anderen.
Böse sind die anderen.
 
Wir sind die guten.
 
Wir fühlen uns berufen,
die anderen zu belehren!
 
Gott meldet sich zu Wort!
 
Wow.
Wer rechnet denn mit so was!
 
Gott klagt sein Volk an!
 
Die Guten!
 
Sie wollen nur eins:
Gewinn um jeden Preis!
 
Ja, ok, die anderen!
 
Nein!
 
Vom einfachen Volk bis zu den Mächtigen!
Auch die Priester und Propheten!
 
Das sitzt!
 
Gottes Wort:
Diagnose
- und der Weg in die richtige Richtung!
 
So spricht Gott!
So spricht er immer!
 
Was ist der Weg in die richtige Richtung?
Was ist angesagt?
 

Jeremia 6:16

So spricht der HERR zu seinem Volk: Stellt euch an die Straßen und schaut euch um! Erkundigt euch, welchen Weg eure Vorfahren gegangen sind! Fragt nach dem richtigen Weg, und dann beschreitet ihn. So findet ihr Ruhe für euer Leben.
Hoffnung für Alle, © 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®
Es muss nicht alles neu erfunden werden.
Es müssen doch nicht immer neue Wege sein.
Es muss nicht alles über den Haufen geworfen werden.
 
Schaut Euch um!
Erkundigt Euch, welchen Weg Eure Vorfahren gegangen sind!
Fragt nach dem richtigen Weg!
Beschreitet ihn!
 
Umkehr ist angesagt.
Neubesinnung ist angesagt.
 
Wer soll das tun?
 
Das einfache Volk.
Die Mächtigen.
Die Priester.
Die Propheten.
 
Alle!
 
Was wirklich zählt:
 
Nicht die Gewinnmaximierung.
Nicht die Jagd nach dem nächsten Schnäppchen.
Nicht der eigene Vorteil.
 
Was zählt:
 
Zum Vater kommen!
 

Johannes 14:6

»Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich. Neue Genfer Übersetzung – Neues Testament und Psalmen, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Nur beim Vater findet unsere Seele Ruhe.
Nur beim Vater finden wir ewiges Leben.
Nur beim Vater finden wir die Befriedigung unserer Sehnsucht nach Mehr.
Nur beim Vater finden wir Vergebung unserer Sünde.
 
Der Weg zum Vater ist nur Jesus.
 
Jesus allein.
Gott sei Dank.
 
So wird Friede in uns.
So wird Friede um uns.
 
So werden die Prioritäten klar gesetzt!

Jesaja 25:8

Er wird den Tod für immer und ewig vernichten. Gott, der HERR, wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen. Hoffnung für Alle, © 2015 by Biblica, Inc.®
 
Wir sprechen nicht,
oder wenig: über den Tod!
 
Wir drängen ihn
an den Rand: den Tod!
 
Nur selten
begegnen wir ihm:
dem Tod.
 
Und doch ist er
allgegenwärtig: der Tod.
 
Im allabendlichen Krimi:
Der Tod berührt uns nicht.
 
In den Nachrichten:
Syrien, Afghanistan:
Der Tod berührt uns nicht.
 
In den Nachrichten:
Italien, Corona.
New York. Corona.
Kurzfristig waren wir berührt.
Das könnte uns auch passieren?
 
Nun sind wir wieder beruhigt.
Die Kliniken sind leer.
Die Intensivbetten werden nicht gebraucht.
 
Der Tod ist weit weg.
Erfolgreich verdrängt.
 
Die Bibel ist schlauer als wir.
 
Verdrängen ist keine gute Lösung.
 

Psalm 90:12

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Ja, wir müssen.
Ja, wir müssen sterben.
 
Der Tod gehört zu unserem Leben.
Unser eigener Tod.
 
Der Tod ist kein Freund.
Der Tod ist kein Erlöser.
Der Tod ist ein Feind.
 
Dieser Feind ist besiegt!
 

1.Korinther 15:54+55

Der Tod ist auf der ganzen Linie besiegt!« [Jesaja 25:8]
»Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein tödlicher Stachel?«
Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Der Tod nicht mehr zu fürchten:
 
Jesus hat dem Tod die Macht genommen.
Sein Grab ist leer.
 
Von den Toten auferstanden ist Jesus.
Er lebt in alle Ewigkeit.
Er sitzt zur Rechten Gottes auf dem Thron.
 
Er wird wiederkommen,
um zu richten die Lebenden und die Toten.
 
Der Herr, der Dich jetzt hält,
hält Dich auch im Tod
- und auch danach.
 
Dein Leben ist endlich.
 
Darum lerne loszulassen:
Frau, Mann, Kinder, Hab und Gut.
Alles geliehen auf Zeit.
 
Dein Leben ist ewig.
 
Darum lerne:
Du musst nicht alles haben,
nicht alles erreichen in diesem Leben!
 
Dein Leben ist wertvoll.
Darum: Gehe sorgsam um mit diesem Leben.
 
Vorfreude könnte Dein Leben prägen!
 

Offenbarung 21:3-5

Und vom Thron her hörte ich eine mächtige Stimme rufen: »Seht, die Wohnung Gottes ist jetzt bei den Menschen! Gott wird in ihrer Mitte wohnen; sie werden sein Volk sein – ein Volk aus vielen Völkern, und er selbst, ihr Gott, wird ´immer` bei ihnen sein. Er wird alle ihre Tränen abwischen.
Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid und keine Schmerzen, und es werden keine Angstschreie mehr zu hören sein. Denn was früher war, ist vergangen.« Daraufhin sagte der, der auf dem Thron saß: »Seht, ich mache alles neu.« Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Mit dieser Gewissheit lässt es sich leben und auch sterben.

Psalm 13:2

Wie lange noch, Herr, willst du mich vergessen? Etwa für immer? Wie lange noch willst du dich vor mir verbergen? Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Vergessen werden.
 
Erinnerung aus der Kindheit:
 
Papa hat es versprochen:
„Am Samstag fahren wir miteinander mit dem Fahrrad.“
 
Papa hat es vergessen.
Papa hat Dich vergessen.
 
Du hast Dich mit einer Freundin
verabredet.
 
Sie kommt nicht.
Sie hat es vergessen.
Sie hat Dich vergessen.
 
Vergessen werden.
Das ist eine üble Erfahrung.
 
Wie lange noch, Herr, willst du mich vergessen?
 
Ist Gott auch so einer?
 
Nimmt Gott sein Wort
doch nicht ernst?
 
Kann es sein,
dass Gott uns vergisst?
 
David spricht diese Worte.
 
Er spricht diese Worte im Gebet aus.
 
Das Gebet ist ein
ehrliches Gespräch mit Gott.
 
Es ist ein offenes Gespräch,
da ist kein Raum für fromme Floskeln.
 
Im Gebet dürfen wir
unser Herz vor Gott ausschütten.
 
Im Gebet dürfen wir Gott sagen,
wie es um uns steht.
 
Wie lange noch, Herr, willst du mich vergessen?
 
David fühlt sich vergessen,
von Gott verlassen.
 
Weil er so fühlt,
spricht er es so aus.
 
Eine vertrauensvolle Beziehung
hält das aus.
 
Gott hält das aus,
wenn wir unsere Klage vor ihm ausbreiten.
 
Ich fühle mich verlassen.
Wo bist Du?
 
Die Bibel kennt viele solcher Klagen.
 
Der folgende Satz ist eine Antwort Gottes
auf eine solche Klage:
 

Jesaja 49:15

Doch Gott antwortet: „Kann eine Mutter ihren Säugling vergessen? Bringt sie es übers Herz, das Neugeborene seinem Schicksal zu überlassen? Und selbst wenn sie es vergessen würde –
ich vergesse dich niemals!“ Hoffnung für Alle, © 2015 by Biblica, Inc.®
 
Ich vergesse Dich niemals.
Niemals.
 

Jesaja 49:16

Unauslöschlich habe ich deinen Namen auf meine Handflächen geschrieben, deine Mauern habe ich ständig vor Augen!  Hoffnung für Alle, © 2015 by Biblica, Inc.®
 
David bleibt bei der Klage nicht stehen.
 
David entscheidet sich,
diesem liebevollen Gott zu vertrauen:
 

Psalm 13:6

Doch ich will auf deine Güte vertrauen, von ganzem Herzen will ich jubeln über deine Rettung!
Mit meinem Lied will ich dem Herrn danken, weil er mir Gutes erwiesen hat.
Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Wofür entscheidest Du Dich?

Johannes 17:15

Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt herauszunehmen; aber ich bitte dich, sie vor dem Bösen zu bewahren. Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Ist es Dir aufgefallen?
 
Jesus betet.
Er spricht mit seinem Vater.
 
Schon vor der Schöpfung
war Jesus beim Vater.
 
Der Sohn kennt den Vater,
jeder Gedanke,
jede Regung
sind ihm vertraut.
 
Der Vater kennt den Sohn,
jede Handlung,
jedes Wort,
geschieht im Einklang mit dem Vater.
 
Jesus betet.
Das ist ein vertrauensvolles Gespräch.
Beide lieben einander.
 
Jesus betet
für seine Jünger.
 
Nur wenige Stunden
sind es noch
bis zu seiner Verhaftung,
bis zu seinem Tod.
 
Nach diesem Gebet
wird er zum Garten Gethsemane gehen,
dort wird er verraten
und verhaftet werden.
 
Was tut man
während der letzten,
entscheidenden Stunden?
 
Was tut man,
vor der (!) Entscheidung im Leben?
 
Jesus betet.
Er betet für die Menschen,
die ihm nahestehen!
 
Jesus nimmt diese Menschen hinein,
in die vertrauteste Beziehung, die er kennt.
 
Jesus bittet den Vater,
seine Freunde nicht aus dieser Welt herauszunehmen.
 
Sie müssen bleiben.
Unbedingt müssen sie bleiben.
 
Sie sind das Licht der Welt!
Sie sind das Salz der Erde!
 
Welch ein Verlust für diese Welt,
wenn der Vater die Jünger von Jesus
aus dieser Welt nähme.
 
Sie haben eine Mission für diese Welt.
 
Sie werden sich hineingeben in diese Welt.
Sie werden diese Welt verändern.
 
Mit dem Evangelium werden sie
bis in die entlegensten Winkel der Erde reisen.
 
Das Evangelium – Die gute Nachricht sagt:
 
Das ist historisch geschehen:
So hat Jesus gelebt
so ist Jesus gestorben,
so ist Jesus auferstanden,
um für uns die Tür für zu Gott zu öffnen!
 
Jesus hat für uns gekämpft.
Jesus hat für uns gewonnen.
Wir sind nicht mehr Sklaven!
Wir sind frei!
 
Jesus bittet den Vater,
seine Freunde vor dem Bösen zu bewahren.
 
Als Licht der Welt zu leben,
wird Verletzungen mit sich bringen.
 
Als Salz der Erde zu leben,
wird nicht nur Spaß machen.
 
Manche kostet es das Leben.
Manche kostet es die Karriere.
Manche kostet es die Freundschaft.
 
Matthäus 16:25
Jesus: Wer sein Leben retten will, wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Aus Liebe zu Jesus
verlieren Freunde von Jesus
den Geschmack an einem Leben,
das sich um die eigenen Bedürfnisse dreht.
 
Solche Menschen verändern die Welt.
Solche Menschen sind nicht aufzuhalten.
Solche Menschen werden hingebungsvoll lieben.
Solche Menschen bringen das Evangelium bis zu den entlegensten Winkeln dieser Welt.
 
Der Böse, Satan will das verhindern.
 
Gott bewahre!
 
Genau!
Darum bittet Jesus den Vater!
 
Denn:
 
Was wäre diese Welt arm,
ohne das Licht der Welt,
ohne das Salz der Erde.
 
Denk mal darüber nach:
 
Was wäre diese Welt
ohne Dich?

Psalm 39:13

Höre auf mein Gebet, Herr, und vernimm mein Schreien! Schweige nicht zu meinen Tränen!
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Schweigen.
Halten wir das aus?
 
Nichts sagen.
Nichts erwidern.
Sich nicht rechtfertigen.
Keinen Kommentar in den sozialen Netzwerken schreiben.
 
David nimmt es sich vor,
zu schweigen.
 

Psalm 39:2

Ich hatte mir vorgenommen,
mich richtig zu verhalten
und mich nicht durch Worte zu versündigen.
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Schweigen.
Wie schwer ist es, zu schweigen!
 

Psalm 39:4

Mein Herz brannte, mein Stöhnen brachte ein Feuer zum Lodern.
Schließlich konnte ich doch nicht mehr schweigen.
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Das kennen wir.
Wir platzen.
Wir sagen unsere Meinung.
 
Wir suchen die Schuldigen.
Wir klagen an.
 
Manchmal verhalten wir uns,
als läge der Lauf der Dinge
allein in unserer Hand!
 
David besinnt sich:
 

Psalm 39:8

Worauf soll ich denn nun meine Hoffnung setzen, Herr?
Mein Warten und Hoffen gilt allein dir!
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Was gibt es da zu hoffen?
 
Ganz praktisch:
 
Gott stellt sich heute zu Dir.
Du musst Dich nicht rechtfertigen.
 
Du bist aufgeregt.
Im Unterricht ist Gott Deine Sicherheit.
 
Im Gespräch mit dem sozialen Dienst
wird Gott die Wege ebnen.
 
Dein Sohn ist in Gottes Hand.
 
Gott hört Dein Gebet!
Er vernimmt Dein Schreien!
Zu Deinen Tränen schweigt er nicht!

1.Mose 9:13

Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.
Luther 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
 
Die Gedanken fliegen.
 
Wie soll ich es sagen?
Was kann ich überhaupt sagen?
Was soll ich tun?
 
Chaos im Kopf
und Chaos im Herzen.
 
Manchmal fühlen
wir uns so allein.
 
Ein Verbündeter
müsste her.
 
Einer, der auf
unserer Seite ist.
 
Wenn nach kräftigem Unwetter
die Sonne wieder scheint,
wird er sichtbar:
Der Regenbogen!
 
Gerade eben war
es noch dunkel,
jetzt leuchten viele Farben.
 
Gottes Bogen
strahlt über der Erde.
 
Gott setzt ein Zeichen
nach der Katastrophe
der Sintflut.
 
Der Regenbogen:
Das Zeichen des Bundes Gottes
mit der ganzen Erde!
 
Es gibt ihn,
den Verbündeten.
 
Gott verbündet sich
mit der ganzen Erde.
 
Er, der den Erdboden verfluchte,
weil er sah, dass der Mensch böse ist,
schließt einen Bund mit der ganzen Erde.
 
Gott sagt:
1.Mose 3:15
Nie wieder eine so große Flut!
Nie wieder soll alles Leben auf diese Weise vernichtet werden!
Hoffnung für Alle, © 2015 by Biblica, Inc.®
 
Das Leben soll geschützt sein!
 
Daran erinnert
jeder Regenbogen!
 
Ganz viele Farben!
 
So bunt ist Gottes Ja
zu seiner Erde.
 
Der Regenbogen:
 
Himmel und Erde
berühren sich.
 
Mit Deinem Chaos im Kopf,
mit Deinem Chaos im Herzen,
bist Du nicht allein.

Hebräer 13:9

Lasst euch daher auch nicht durch irgendwelche fremden Lehren vom richtigen Weg abbringen! Worauf es ankommt, ist, innerlich stark zu werden, aber das geschieht durch Gottes Gnade und nicht – ´wie jene Lehren es behaupten` – durch das Befolgen von Speisegeboten. Sich an Vorschriften dieser Art zu halten hat noch nie jemand dem Ziel näher gebracht.
Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Bei Dir
komm ich zur Ruhe
bevor der Tag beginnt.
 
Ich möchte innehalten.
Einige Minuten.
Jetzt.
 
Ich schütte mein
Herz vor Gott aus.
 
Ich bin gehalten.
 
Der Vater im Himmel
kennt meinen Weg.
 
Er ist bei mir.
 
Ich freue mich auf diesen Tag.
Die Kinder kommen zu Besuch.
 
Du kennst meine Gedanken.
Du kennst meine Angst vor Überforderung.
Du weißt, dass ich mit dem Kollegen nicht gut kann.
 
Heute werde ich wieder
allein sein.
Ich vermisse meinen Ehepartner so sehr.
 
Ich habe Schmerzen.
Wie wird das werden?
 
Du kennst mein Herz.
Es ist unruhig.
 
Zur Ruhe komme ich
bei Dir.
 
Dein Friede
ist jetzt hier.
 
Ich weiß, Du bist für mich.
Ich weiß, Du bist bei mir.
 
Es gibt so viele Wege heute.
Führen sie mich zum Leben,
oder in die Wüste?
 
So viele Worte
werde ich heute hören.
 
Manche werden mich
nachdenklich machen,
manche werden mich verwirren,
manche sogar verletzen.
 
Jesus, bleibe bei mir.
 
Schenke mir ein festes Herz.
 
Mach mich stark,
damit ich zu Dir stehe,
damit ich Dir und mir treu bleibe.
 
Mach mich sensibel,
damit ich höre,
was Du mir zu sagen hast;
ich möchte mich leiten lassen von Dir.
 
Schenke mir
ein wenig von Deinem Herzen.
 
Freundlich möchte ich den Menschen begegnen.
 
Wegbegleiter möchte ich sein.
Freund.
 
Du bist der Ermöglicher
des Lebens.
 
Beschenkt bin ich von Dir.
Schon früh am Morgen.
 
Danke für Deine Gnade.
 
Mit Dir
wird es ein guter Tag!

Lukas 6:35

Er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Undankbare
und Böse!
 
Mit denen
möchten wir
nichts zu tun haben.
 
Gott schon!
 
Er ist gütig gegen
die Undankbaren und Bösen!
 
Das stellt
alles auf den Kopf!
 
Ist das nicht ungerecht?
 
Gott müsste
sich doch abwenden
von den Undankbaren und Bösen!
 
Das tut er nicht.
 
Gottes Güte ist wie der Himmel,
so unvorstellbar weit!
 

Psalm 36:6

HERR, deine Güte ist unvorstellbar weit wie der Himmel,
und deine Treue reicht so weit, wie die Wolken ziehen.
Hoffnung für Alle, © 2015 Biblica, Inc.®
 
Wer bliebe übrig,
wenn Gott nur gütig wäre
zu den netten, zu den Guten?
 
Schon mal undankbar gewesen?
Schon mal richtig böse?
 
Wann wären
wir wohl nett genug
für Gottes Geschmack?
 
Wie wäre es,
wenn die Sonne nur
bei denen scheinen würde,
die es verdienen?
 
Gott orientiert sich nicht
an unseren bösen Taten,
sondern allein
an der Ehre
seines Namens!
 

Hesekiel 20:44

Doch hört, ihr Israeliten!
Ich will euch wieder annehmen
und euch nicht strafen,
wie ihr es für eure Sünden verdient hättet.
Denn ich möchte, dass mein Name geehrt wird.
Ja, ihr sollt erkennen,
dass ich der HERR bin.
Mein Wort gilt!
Hoffnung für Alle, © 2015 Biblica, Inc.®
 
Er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen!
 
Die Herausforderung:
 
Jesus:
Wenn wir so handeln wie er,
dann werden wir Kinder des Höchsten sein.
vgl. Lukas 6:35

1.Timotheus 4:10

Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, und er ist der Helfer und Retter aller Menschen – in besonderer Weise derer, die an ihn glauben.
Neue Genfer Übersetzung, 2015 © Genfer Bibelgesellschaft
 
Wasserschnecken
 
Sie schweben so leicht durchs Wasser, so unbeschwert.
Ihr Leben ist so einfach.
Sie schwimmen in ihrem Glas.
Das Futter wird ihnen fast in den Mund geschüttet.
Ab und zu muss man sie wieder ins Wasser setzen.
Das ist alles so unkompliziert.
 
Mein Leben ist so kompliziert.
Ich bin so kompliziert.
Manchmal schwer zu bewegen.
 
Abends wünsche ich mir, manches am Tag ganz anders gemacht zu haben.
Manchmal denke ich das schon viel früher.
Hätte ich doch etwas anderes gesagt, lieber gar nichts gesagt.
Ich nehme mir vor, morgen mehr Liebe, mehr Geduld zu haben.
Manchmal denke ich: Mensch, Du bist immer noch der Alte.
 
Als die Menschen einmal sehr lange kein Wort der Hoffnung von Gott mehr gehört hatten,
ging ein Mann namens Mose an einem Dornbusch vorbei.
 
Er hatte diesen Strauch schon viele hundertmal gesehen.
Aber dieses Mal war es anders.
Dieses Mal stand der Strauch in Flammen.
Durch die Gegenwart Gottes stand der Strauch in Flammen!
 

2.Mose 3:3

»Merkwürdig«, dachte Mose, »warum verbrennt der Busch nicht? Das muss ich mir aus der Nähe ansehen.« Hoffnung für Alle, 2015 © 2015 by Biblica, Inc.®
 
Alles begann damit, dass Mose sich etwas aus der Nähe anschauen wollte.
Alles begann damit, dass Mose bereit war, seine Alltagsroutine zu unterbrechen.
Alles begann damit, dass er der Gegenwart Gottes seine Aufmerksamkeit schenkte.
 
Mose hätte das nicht tun müssen.
Er hätte in die andere Richtung schauen können.
 
Er hätte damit den Auszug aus Ägypten verpasst,
seine Berufung, den Grund seiner Existenz.
 
Er hätte es verpasst, Gott zu begegnen!
 
Aber er verpasste es nicht. Er hielt an und schaute sich die Sache aus der Nähe an!
 
Gott sagte zu ihm, er solle die Israeliten leiten.
Er wollte, dass Mose zum Pharao ging, zum Herrscher einer Supermacht und ihm sagte,
dass ihm die gewaltige israelische Arbeitskraft nicht länger zur Verfügung stünde.
 
Mose schien Gottes Gespür für Timing etwas fragwürdig zu sein.
Vielleicht vierzig Jahre früher – vor vierzig Jahren war er jung und stark gewesen, das Produkt der besten Erziehung und Bildung.
Vor vierzig Jahren hatte er Beziehungen und große Hoffnungen.
 
Aber jetzt war er ein Niemand, ein Viehhirte aus einer vergessenen Wüste, von seinem eigenen Volk abgelehnt und von den Ägyptern verfolgt.
 
Keiner kennt mich.
Ich bin kein großer Redner.
Ich bin enttäuscht von mir selbst.
Was kann ich schon bewegen?
Ich bin, was ich bin.
Es ist alles beim Alten!
 
Gott sagt zu Mose, was er auch zu Dir und zu mir und zu Millionen anderer Moses sagt:
 
Ich weiß das alles, und es ist eigentlich ziemlich unwichtig.
Denn ich bin mit dir.
Deine Schuld und deine Unfähigkeit sind nicht mehr alles, was dich ausmacht.
 
Du bist, was du bist.
Aber das ist nicht mehr alles, was du bist.
 
Du bist was du bist.
Aber du bist noch nicht das, was du sein wirst.
Ich werde mit dir sein!
 
„Und wer bist du?“, fragt Mose.
 

2.Mose 3:14

Und Gott antwortete: „Ich bin, der ich bin!“ Hoffnung für Alle, 2015 © 2015 by Biblica, Inc.®
 
Ich bin der Gott Abrahams und Sarahs, der Gott Isaaks und Rebekkas;
ich bin der Gott, der für sein Volk sorgt.
Ich habe die Not meiner Kinder gesehen, als sie dachten, ich würde sie nicht sehen.
Ich habe ihr Stöhnen gehört, als sie dachten ich würde sie nicht hören.
Ich bin der Gott, der dich im Schilf gesehen hat, als du versteckt warst,
der dich in der Wüste gesehen hat, als du vor den anderen geflohen bist.
 
Das ist der Gott, der sich im brennenden Dornbüschen verbirgt und immer noch deutlich spricht:
 
Setze deine Hoffnung auf mich.
Du kennst mich!
Ich bin, der ich bin!
 
Es gibt Hoffnung!

Offenbarung 2:8-9

Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut. Luther 2017, 2016 © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Da ist der Eine,
der schon immer vor uns da ist.
 
Er ist der Erste.
 
Von Anbeginn der Schöpfung
war er schon da.
 
Auch jetzt ist er hier,
und morgen ist er da.
 
Er ist da,
weil er es sagt.
 
Er ist der Erste.
 
Er ist der Erste,
nicht ich,
nicht wir.
 
Das nimmt mir die Last,
das entlastet mich.
 
Er ist der Erste,
 
dann schützt er mich,
der Wind bläst mir
nicht mehr so stark ins Gesicht.
 
ER ist der Erste.
 
Da ist der Eine,
er ist der Letzte.
 
Er schließt den Lauf ab.
 
Er sagt, zeigt,
wann es genug ist.
 
Er ist der Erste
und der Letzte
und der lebendig gewordene.
 
Hier ist der Eine,
der da ist,
auf den Verlass ist,
der immer da ist,
der uns nicht verlässt,
nicht von uns geht,
eines Tages.
 
Mit IHM
stehen wir nie wieder
allein da.
 
Mit IHM
sind wir nie wieder
verlassen.
 
Jesus.
 
Seine Hände
sind ausgebreitet.
 
Seine Hände
sind offen für uns.
 
Gott für uns.
 
Gott wird Mensch.
Gott kommt herab zu uns.
 
Er kennt unsere Bedrängnis.
Er kennt unsere Armut.
 
Wie liebenswert müssen wir sein.
Wie wertvoll müssen wir sein.
Wie sehr muss er uns lieben, achten und wertschätzen.
 
Vertrauen
wir ihm!

4.Mose 6:24

Der HERR segne dich und behüte dich! Hoffnung für Alle, 2015 © Biblica, Inc.®
 
Segnen kommt von „signare“,
signieren und bedeutet:
 
Mit einem Zeichen versehen.
 
Gott hat viele Zeichen gegeben:
 
Gott machte an Kain
das Zeichen der Verschonung.
 
Gott gab Noah
das Zeichen des Regenbogens.
 
Abraham bekommt ein Zeichen:
So zahlreich, wie die Sterne am Himmel,
soll seine Nachkommenschaft sein.
 
Jakob sieht
die Himmelsleiter.
 
Mose sieht
den brennenden Busch:
 
Gott spricht zu ihm so,
dass er es verstehen und ertragen kann.
 
Das Volk Israel bekommt als Zeichen
die Wolken- und die Feuersäule.
 
Zeichen über Zeichen,
bis das Zeichen kommt,
in dem alle anderen eingeschlossen sind:
 
Das Zeichen der Liebe Gottes.
 
Das Zeichen des Christus:
Das Kreuz
 
Gesegnet sein bedeutet:
 
Von Gott, dem Vater
mit dem Zeichen des Kreuzes
signiert sein.
 
Das Kreuz ist zunächst
ein Todeszeichen.
 
Das Kreuz ist zunächst
ein Fluchzeichen.
 
Aber indem Jesus
für uns den Fluch des Todes
an diesem Kreuz trägt,
das Gericht Gottes für uns trägt und überwindet,
wird das Kreuz ein Siegeszeichen.
 
Das Kreuz ist jetzt
das Lebenszeichen in dieser Welt.
 
Ein Mädchen kommt in die Großstadt
und sieht die vielen Kirchtürme und fragt die Mutter:
 
„Warum sind auf den Kirchen die Pluszeichen?“
 
Gesegnet sein bedeutet:
 
Unter dem
Pluszeichen
Gottes stehen.
 
Jesus möchte,
dass wir mit ihm das Leben gewinnen.

Epheser 4:32

Geht vielmehr freundlich miteinander um, seid mitfühlend und vergebt einander, so wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat. Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Man sollte doch meinen,
Christen haben es drauf:
 
sie sind freundlich,
sie sind mitfühlend,
sie vergeben.
 
Paulus schreibt Christen.
Paulus schreibt den Christen in Ephesus.
 
In Ephesus schien es da
ein Problem gegeben zu haben.
 
Paulus lässt das nicht in Ruhe.
 
Paulus weiß, so geht das nicht:
 
Meinung gegen Meinung.
Unversöhnt und ungeklärt lobt man miteinander Gott, oder singt eben nicht mehr mit.
Klärenden Gesprächen geht man aus dem Weg.
 
Man entschuldigt sich nicht – und vergibt auch nicht.
Verbittert, haben die anderen Schuld.
Das ist nicht mehr meine Gemeinde.
Man bleibt weg.
 
Das ist der Klassiker in der Gemeinde.
Das ist der Klassiker, leider auch in Ehen und Familien.
 
Geht viel mehr freundlich
miteinander um!
 
Ich höre schon:
Fass Dir selber an die Nase!
 
Ja, ich fasse mir selber an die Nase.
 
Bei Veränderungen
muss es ja irgendwo anfangen:
 
Wie wäre es, wenn ich mich entscheide
und Du Dich auch:
 
Wir sind viel mehr freundlich zueinander!
 
Und wenn Du Dich auch entscheidest
und Du Dich auch …
 
Wieviel geballte Freundlichkeit
wäre in der Gemeinde!
 
Seid mitfühlend!
 
Unsere Gesellschaft
– wir sind ein Teil davon (!)
ist kalt:
 
Selber schuld!
Soll er sehen, wie er da raus kommt!
Das geht mich nichts an.
Die haben hier nichts zu suchen!
Ich bin so frei!
Es geht um meine Freiheit!
 
Paulus:
So geht das nicht bei Christens!
 
Bei Christen herrscht ein anderer Geist:
Der Heilige Geist! Das ist der Geist von Jesus!
 
Der Heilige Geist wirkt
das Wesen von Jesus in seinen Nachfolgern.
 
Ohne Zweifel war und ist Jesus mitfühlend mit
 
den Armen,
den Leidenden,
den Sündern,
Witwen und Waisen,
Ausländern
und Gefangenen.
 
Vergebt einander, so wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.
 
Bei den Christen in Ephesus
 
wird aufgerechnet,
altes aufgetischt,
aus dem Weg gegangen,
mit den Fingern auf andere gezeigt,
Vorwürfe gemacht,
ausgegrenzt.
 
Paulus:
 
Das ist ein No Go!
Das geht gar nicht!
Hört unbedingt damit auf!
 
Es ist entspricht dem Wesen von Jesus,
dem Haupt der Gemeinde (!):
 
Wenn Streithähne in der Gemeinde (!)
einander die Hände reichen,
nicht Zähne knirschend, sondern aus Überzeugung.
 
Wenn Menschen - unterschiedlicher Meinung -
versöhnt miteinander Gott loben!
 
Wenn Mann und Frau in der Gemeinde (!)
zueinander finden!
 
Ich habe verstanden
und entscheide mich:
 
Christus hat mir vergeben,
darum werde ich vergeben,
nicht Zähne knirschend, sondern aus Überzeugung!
 
Bist Du dabei?
 
Wie schön hätte es in der Gemeinde in Ephesus sein können!
 
Der Virus des Rechthabens
hat sie erwischt.
 
Wie schön
könnte es in der Christus Gemeinde sein!
 
Wie schön
könnte es in Deiner Ehe sein!
 
Wie schön
könnte es in Deiner Familie sein!
 

Epheser 4:32

Geht vielmehr freundlich miteinander um, seid mitfühlend und vergebt einander, so wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat. Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Das ist der Weg zueinander!

Psalm 148:3.5

Lobt ihn, Sonne und Mond, lobt ihn, alle leuchtenden Sterne! Loben sollen sie ´alle` den Namen des Herrn; denn er gab einen Befehl, und ´sogleich` wurden sie geschaffen.
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Gespräch unter Kollegen:
 
„Und, welches Sternenzeichen bist Du?“
„Fisch, entfährt es ihm!“
 
Es wird klar, dass der Kollege
sein Leben ordnet
unter astrologischen Gesichtspunkten.
 
Das Lesen des Horoskopes
ist ein fester Bestandteil seines Lebens.
 
Die biblische Botschaft
hält nichts
von solchen astrologischen Abhängigkeiten.
 
Die Aufforderung,
dass die Gestirne Gott loben sollen,
ist eine herbe Kritik
an der Astrologie
und Horoskop-Gläubigkeit
jener Zeit und aller Zeiten.
 
Mit der Aufforderung
zum Lob Gottes wird ausgedrückt:
 
Die Gestirne können
selbst nicht Gott sein.
 
Die Gestirne haben
keine Macht über unser Leben.
 
Es gibt keinen Mond-Gott.
Es gibt keinen Sonnen-Gott.
 
Alle Planeten und Sterne
sind Teil der großartigen Schöpfung,
die von Gott initiiert ist.
 
Sie sind nur dazu da,
uns in der Nacht
und am Tag Orientierung
und Wärme zu geben.
 
Denk mal nach:
 
Warum wird in der Schöpfungsgeschichte
das Licht am ersten Tag erschaffen,
aber die Sterne, Sonne und Mond erst am vierten Tag?
vgl. 1.Mose 1:1-19
 
Die Hebräer wussten auch,
dass es durch die Sonne am Tag
und durch den Mond in der Nacht hell wird.
 
Es sollte klar werden:
 
Sonne, Mond und Sterne
haben keine Macht
über unser Leben!
 
Das Licht des Lebens
kommt von Gott!
 

1.Mose 1:3

Da sprach Gott: »Licht soll entstehen!«, und sogleich strahlte Licht auf.
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Jesus sagte über sich:
 

Johannes 8:12

»Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren,
sondern wird das Licht des Lebens haben.«
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Wem oder was
gibst Du heute
Macht in Deinem Leben?
 
Wem vertraust Du Dich heute an?

Markus 1,10-11

Als er aus dem Wasser stieg, sah er, wie der Himmel aufriss und der Geist ´Gottes` wie eine Taube auf ihn herabkam. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.« Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Ein neuer Tag.
Voller Möglichkeiten.
Voller göttlicher Möglichkeiten.
 
Es gibt mehr als das,
 
was wir sehen,
was wir schmecken,
was wir fühlen,
was wir mit unseren Ohren hören.
 
Jesus sah
einen Riss im Himmel,
nach seiner Taufe.
 
Es gibt einen Riss im Himmel!
Der Himmel ist offen!
 
Jesus hat
die Kluft zwischen
uns und Gott überbrückt.
 
Jesus ist die Verbindung
zwischen Gott, dem Vater
und Dir.
 
Der Himmel
ist offen!
 
Für Dich.
Für Deinen Ehepartner.
Für Deine Kinder.
Für Deine Enkel.
Für Deinen Kollegen.
Für Deinen Nachbarn.
 
Die Verbindung steht!
 
Gott ist dauerhaft online!
Wie steht es mit Dir?
 
Wir wollen Beweise,
Zeichen wollen wir sehen.
 
Immer wieder
sendet Gott Zeichen:
 
Der Heilige Geist kommt
wie eine Taube auf Jesus.
 
Das ist kein Zeichen von Macht.
Das ist kein Zeichen für Durchsetzungskraft.
 
Das ist das Zeichen der Sohnschaft.
Das ist das Zeichen seiner Vollmacht.
 
Es ist klar:
 
Jesus ist Gottes Sohn,
Erretter, Befreier, Erlöser und Heiler.
 
Er ist
der Weg zu Gott,
dem Vater.
 
Du bist mein geliebter Sohn,
an dir habe ich Freude.
 
Kann ein Sohn
etwas Schöneres
vom seinem Vater hören?
 
Der Himmel über Dir
ist offen!
 
Heute!
 
Denk daran:
 
Es gibt einen Riss im Himmel!

Apostelgeschichte 17:27-28

´Mit allem, was er tat, ` wollte er die Menschen dazu bringen, nach ihm zu fragen; er wollte, dass sie – wenn irgend möglich – in Kontakt mit ihm kommen und ihn finden. Er ist ja für keinen von uns in ´unerreichbarer` Ferne. Denn in ihm, ´dessen Gegenwart alles durchdringt, ` leben wir, bestehen wir und sind wir.
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Uns ist Gott nahe!
Das feiern wir in jedem Gottesdienst.
 
Uns ist Gott nahe!
Jeden Tag, ist Gott uns nahe!
 
Das sollten wir feiern.
Jeden Tag.
Heute.
 
Gott ist uns nahe!
 
Das klingt seltsam exklusiv!
 
Uns (!) ist Gott nahe!
Anderen nicht?
 
Achtung: Stolperstein!
Die Bibel aufschlagen!
 
Apostelgeschichte 17: 27-28.
Das ist der Text von oben!
 
Paulus ist bis nach Athen gekommen.
 
Dort predigt er
zu den Misstrauischen
und zu den Neugierigen.
 
„Er ist ja für keinen von uns
in ´unerreichbarer` Ferne.“
 
„Keinem von uns ist Gott fern!“
 
Mit großer Freiheit
und Unbefangenheit
geht Paulus auf alle Menschen zu.
 
Für Paulus hängt die Nähe Gottes
nicht von der Einsicht
oder Zustimmung der Menschen ab.
 
Sie mögen es anders sehen.
 
Und es bleibt doch wahr:
 
Gott ist allen Menschen
ganz nahe gekommen.
 
Er ist für keinen von uns
in unerreichbarer Ferne.
 
Jeder kann Gott finden.
 
Jesus ist die geöffnete Tür
zum Himmel.
 
Für jeden!
 
Paulus muss den Menschen
Gott nicht erst mühsam bringen!
 
Gott ist schon bei ihnen!
 
So unbefangen
und mit dieser Erwartung
sollten wir heute auf Menschen zugehen:
 
Sie sind schon längst von Gott gesucht!
Er ist schon auf dem Weg zu ihnen!

Lukas 17:15-16

Einer von ihnen kam zurück, als er sah, dass er geheilt war. Er pries Gott mit lauter Stimme, warf sich vor Jesu Füßen nieder und dankte ihm. Dieser Mann war ein Samaritaner.
Neue Genfer Übersetzung, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Danke sagen.
 
Unsere Kinder
haben das von uns gelernt.
 
„Hast Du Dich bedankt?“,
das war unsere Frage
nach dem erfreulichen Erlebnis.
 
Das haben sie getan.
Spätestens nach
unserer freundlichen Erinnerung.
 
Danke sagen!
Ist das denn nötig?
 
Ich finde schon!
 
Das ist freundlich.
Das ist höflich.
Das ist selbstverständlich.
 
Oder etwa nicht?
 
Wir leben im Konsumrausch.
 
Bestellen.
Kaufen.
Liefern.
Bezahlen.
 
Ich habe doch dafür bezahlt!
Das ist doch selbstverständlich!
 
Achtung:
Nichts ist selbstverständlich!
 
Danke sagen:
 
Bei der Kassiererin beim Discounter.
Bei der freundlichen Bedienung beim Bäcker.
Beim Paketboten, der 25 KG Hundefutter liefert.
Beim Busfahrer.
Beim Nachbarn, der die Tür aufhält.
Bei der Lehrerin, bei der der Unterricht Spaß macht.
 
Danke sagen.
 
Das hat mit Aufmerksamkeit zu tun:
 
Mir ist etwas Gutes widerfahren.
Danke!
 
Danke sagen bei Gott.
 
Du hast doch dafür gebetet,
dass Du den Zug bekommst?
 
Du hast doch dafür gebetet,
dass der Tag ohne riesige Probleme
an Dir vorüber geht?
 
Du hast doch dafür gebetet,
dass die OP gelingt?
 
Danke!
Danke, Gott!
 
Einer von Zehn Geheilten
sagt: Danke bei Jesus!
 
Danke,
das Geschenk ist angekommen.
 
Danke!
 
Der freundliche Helfer
freut sich darüber.
 
Der beglückte Empfänger
versteht:
 
Da hat etwas geklappt!
Da ist etwas in Bewegung gekommen!
Ich habe da jemand, der mir geholfen hat!
 
Wow:
Ich bin beschenkt!
 
Fang an: Heute!
 
Sag: Danke!
 
Zaubere ein Lächeln
auf das Gesicht
Deines Gegenüber!

Johannes 7:37

Am letzten Tag, dem größten Tag des Festes, trat Jesus ´vor die Menge` und rief: »Wer Durst hat, soll zu mir kommen und trinken!
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Ganz Jerusalem ist
auf den Beinen.
 
Was Jesus dort sagt,
das hat noch keiner gehört:
 
Ich lösche
Deinen Durst!
 
Jesus hatte
keinen Brunnen
und keine Kelle
zum Schöpfen.
 
Die Leute verstehen
ihn schon richtig.
 
Jesus bezieht
seine Einladung
auf den Lebensdurst.
 
Wir haben nicht nur
durstige Kehlen,
sondern auch
durstige Seelen.
 
Weil wir alle
solche Situationen kennen,
wo uns die Zunge am Gaumen klebt
und wir unbedingt einen Durstlöscher brauchen,
weckt dieser Satz in uns eine Sehnsucht aus.
 
Wir haben Durst
nach Leben,
nach Liebe,
nach Anerkennung,
nach Freiheit,
nach Ewigkeit.
 
Es gibt Zeiten,
da spüren wir
unseren Durst sehr deutlich!
 
Jesus hat etwas
gegen den Durst.
 
Jesus hat etwas
gegen das Verdursten.
 
Er verschenkt Wasser
aus der Quelle des Lebens.
 
Ich bin bei Dir.
Ich habe Dich erlöst.
Ich halte Dich.
 
Das sind Worte
aus dieser Quelle.
 
Jesus stärkt uns
für unseren Weg
an diesem Tag.
 
Er hält uns.
 
Er erlöst uns.

Matthäus 28:20

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Luther 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Diese Verheißung sagte Jesus
seinen Jüngern kurz vor seiner Himmelfahrt.
 
Verheißungen sind Zusagen Gottes an seine Nachfolger.
 
Diese Worte galten also seinen Nachfolgern,
die den Auftrag erhalten hatten,
Menschen aus allen Nationen
zu seinen Jüngern zu machen.
 
Somit gilt diese Zusage Gottes auch uns,
denn wir haben als die Nachfolger von Jesus
genau denselben Auftrag:
 
Wir sollen Menschen aus allen Nationen
zu seinen Nachfolgern machen.
 
Wie lange ist diese Verheißung Gottes gültig?
 
Diese Worte
und alle anderen Worte aus der Bibel
gelten bis zum Ende der Zeit!!
 
Wie schauen uns die Verheißung Gottes näher an!
 
Was steht am Anfang?
 
Und siehe,
 
Das bedeutet immer:
 
Achtung! Wichtig!
Das folgende ist entscheidend!
 
Es folgt:
die Verheißung Gottes!
 
Diese Worte sind entscheidend wichtig!
 
Wie geht’s los?
 
Ich bin bei Euch!
 
Hierbei ist das erste Wort
das wichtigste:
Ich!
 
Wer ist „Ich“?
 
Jesus,
Jesus Christus,
Gottes Sohn,
Retter und Erlöser,
Heiland.
 
Er war schon bei der Schöpfung der Welt dabei.
 

Johannes 1:1-3.14

Am Anfang war das Wort; das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Der, der das Wort ist, war am Anfang bei Gott. Durch ihn ist alles entstanden; es gibt nichts, was ohne ihn entstanden ist.
Er, der das Wort ist, wurde ein Mensch von Fleisch und Blut und lebte unter uns. Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie nur er als der einzige Sohn sie besitzt, er, der vom Vater kommt.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Jesus sagt von sich:
 

Matthäus 28:18

Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Dieser Jesus verheißt uns,
sagt uns zu,
verspricht uns:
 
Ich bin bei euch!
 
Er ist nicht einfach nur da!
 
Er ist bei uns.
 
Wie lange ist er bei uns?
 
Bis ans Ende der Zeit.
 
Jesus ist bei uns.
 
Diese Zusage von Jesus gilt
bis ans Ende der Zeit!
 
Und: Der Macht von Jesus
sind keine Grenzen gesetzt.

Jesaja 43:24-25

Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten.
Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.
Luther 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Menschen sitzen fest.
Menschen baden ihre Schuld aus.
 
Schuldig!
Schuldig!
 
In Babylon sitzen sie,
deportiert, gefangen.
 
Gottes Menschen!
 
So fühlt es sich an,
manchmal:
 
Schuldig,
wie Leim klebt die Geschichte.
 
Festgenagelt,
der Ruf ist ruiniert.
 
Von Gott verlassen?
 
Mir hast du Arbeit gemacht
mit deinen Sünden.
Du hast mir Mühe gemacht
mit deinen Missetaten.
 
Keine Mühe
scheut er.
 
Enorm viel Mühe
macht er sich.
 
Enorm viel Mühe -
angesichts von Missetaten!
 
Unserer Missetaten!
 
Taten.
Miese Taten.
Und auch miese Worte.
 
Schuld steht
zwischen Menschen.
 
Sie schauen sich
nicht mehr in die Augen.
 
Jedes Wort verletzt.
 
Schließlich:
Schweigen.
 
Schuld steht
zwischen Mensch und Gott.
 
Wir wollen sein wie Gott.
 
Wie packen das schon,
und setzen unser Leben in den Sand.
 
Wir feiern uns selbst,
während Kinder verhungern.
 
Ohne Mitleid
ziehen wir Grenzen.
 
Wir fühlen uns im Recht!
 
Wir haben alles im Griff,
und ruinieren diese Welt,
die uns nicht gehört.
 
Unsere Missetaten.
 
Niemand wasche
seine Hände
in Unschuld.
 
Niemand zeige
mit dem Finger
auf andere!
 
So steht es
um uns:
 
Weil wir immer wieder
schuldig werden,
 
weil wir
unsere Schuld
nicht loswerden,
 
weil wir dazu neigen,
uns selbst zu retten,
 
darum greift Gott ein.
 
Gott tilgt die Missetat –
und er tilgt den schlechten Ruf
gleich mit.
 

Jesaja 43:25

Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.
Luther 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Unfassbar, was er da tut:
 

Jesaja 53:5

Er wurde blutig geschlagen,
weil wir Gott die Treue gebrochen hatten;
wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt.
Er wurde für uns bestraft – und wir?
Wir haben nun Frieden mit Gott!
Durch seine Wunden sind wir geheilt.
Luther 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Gott selbst wird Mensch,
Jesus der Sohn von Josef, dem Zimmermann, aus Nazareth.
 
Jesus nimmt
unsere Schuld auf sich.
 
Göttliche Schwerstarbeit:
 
Vor den Toren Jerusalems,
festgenagelt an seinem Kreuz,
trägt er die miese Tat der ganzen Welt.
 
Nun reicht Jesus
uns die Hand:
 
Frei von Schuld
in diesen Tag gehen.
 
Frei von Schuld
neu anfangen,
heute.
 
Das ist sein Geschenk
an uns.

Lukas 1:46-48

Da sagte Maria: »Von ganzem Herzen preise ich den Herrn, und mein Geist jubelt vor Freude über Gott, meinen Retter. Denn er hat mich, seine Dienerin, gnädig angesehen, eine geringe und unbedeutende Frau. Ja, man wird mich glücklich preisen – jetzt und in allen kommenden Generationen.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Die ganze Seele schwing mit.
 
Im Lob Gottes ist alles dabei,
was Maria ist und lebt.
 
Sie ist glücklich
über - Gott, ihren Retter.
 
Gottes Gegenwart ist intensiv.
 
Gott hat sie
in der Tiefe ihrer Existenz berührt.
 
Eine geringe und unbedeutende Frau.
 
Sehr begrenzt!
Ein kleines Rädchen!
 
Und doch!
 
Zu Großem berufen!
 
Das Große ist:
 
Diese Frau hat Spuren hinterlassen.
 
Wie kann man
dauerhafte Spuren
des Segens hinterlassen?
 
Lass Gott große Dinge an dir tun!
 
Wie das geht?
 
Bei Maria
und bei jedem anderen
geht das so:
 
Ich bin bereit.
Es kann losgehen!
 

Lukas 1:38

Ich bin die Dienerin des Herrn.
Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Wo hatte Maria diesen Glauben her?
 
Aus der Quelle (!).
 
Sie hatte den Glauben aus erster Hand!
 
Sie kannte ihre Bibel.
Sie lebte in der Geschichte ihres Gottes mit ihrem Volk.
Sie kannte die Verheißungen Gottes.
Sie erwartete die Erfüllung dieser Verheißungen.
 
Maria kannte ihren Gott.
Und: Er kannte sie!
 
Diesen Gott, den Maria kannte,
sollten wir lieben,
heute.
 
Diesem Gott,
der Maria liebte,
dem sollten wir dienen,
heute.
 
Lass Gott
große Dinge an Dir tun,
heute!
 
Welche Spuren
wirst Du heute
hinterlassen?

Psalm 23:5

Du ´lädst mich ein und` deckst mir den Tisch selbst vor den Augen meiner Feinde.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
David,
König in Israel,
eine enorme Verantwortung,
viele Kritiker und Speichellecker,
kein leichter Job,
die Ehe gebrochen,
ein Kind nach der Geburt gestorben,
keine leichte Familie,
Kritiker und richtige Feinde,
das ganze Paket!
 
Dieser gestandene Mann betet!
Gestandene Männer und Frauen beten!
 
Beten, reden mit Gott, ist die echte Chance!
 

Psalm 23:1-3

Der Herr ist mein Hirte, darum leide ich keinen Mangel. Er bringt mich auf Weideplätze mit saftigem Gras und führt mich zu Wasserstellen, an denen ich ausruhen kann. Er stärkt und erfrischt meine Seele. Er führt mich auf rechten Wegen und verbürgt sich dafür mit seinem Namen.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Gott sorgt für mich;
mir fehlt nichts;
es geht mir gut;
ich habe alles, was ich zum Leben brauche.
 
Ich erlebe Gott wie … ein Schaf seinen Schäfer.
 
Gott ist absolut vertrauenswürdig.
 
Ich muss mich auf den Weg machen!
Ich werde auch diesen Weg geführt.
Auch wenn ich den Weg nicht kenne.
 

Psalm 23:4

Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du, ´Herr`, bist bei mir! Dein Stock und dein Hirtenstab geben mir Trost. Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Der mich hierher geführt hat, ist bei mir.
Der Stecken und der Stab - sind das nicht die beiden Balken des Kreuzes, das Zeichen dessen, der mir auf dem Weg ins Tal des Todes vorangegangen ist?
Mein Herr und ich, gehen gemeinsam durch das finstere Tal.
 

Psalm 23:5+6

Du ´lädst mich ein und` deckst mir den Tisch selbst vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, ´um mich zu ehren`, und füllst meinen Becher bis zum Überfließen. Nur Güte und Gnade werden mich umgeben alle Tage meines Lebens, und ich werde wohnen im Haus des Herrn für alle Zeit. Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Ich bin durch das Tal hindurch!
Luft, Licht, viel Platz, kein enges Tal mehr.
 
Aber auch kein Weg und keine grüne Weide und kein frisches Wasser mehr,
sondern ein gedeckter Tisch im Haus des HERRN.
 
Gras und Wasser, ist mager und dürftig im Vergleich zu dem,
was Er mir auf diesem gedeckten Tisch serviert!
 
Dort gibt es keinen Aufbruch mehr, denn ich darf bleiben.
 
Bis dahin gilt:
 
Er deckt mir den Tisch selbst vor den Augen meiner Feinde!
Er salbt mein Haupt mit Öl, um mich zu ehren!
Güte und Gnade werden mich umgeben alle Tage meines Lebens.

Philipper 2:10

Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich.
Neue Genfer Übersetzung 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Wir lassen uns doch
nichts vorschreiben!
 
Selbstbestimmt leben!
Frei sein!
 
Ich gehe vor niemanden
auf die Knie!
 
Schnell gesagt!
 
Wir fürchten uns
vor Menschen.
 
Wir suchen
die Anerkennung
vom Chef.
 
Wir suchen den Applaus
der Mitarbeiter.
 
Wir orientieren uns
an dem, was man so tut:
 
Familie
Freunde
Kollegen
Medien
Nachbarn
Gemeinde
 
Wir orientieren uns
an dem, was man so sagt:
 
Familie
Freunde
Kollegen
Medien
Nachbarn
Gemeinde
 
Mein Verdacht,
ganz ehrlich:
 
Unsere Kniee
beugen sich vermutlich öfter.
 
So frei sind wir nicht.
Und nun?
 
Der Weg zur Freiheit:
 
Knie durchdrücken und mit Volldampf drauflos?
Meinung sagen – und fertig?
 
Die Bibel schlägt etwas anderes vor:
 
Der Weg zur Freiheit:
 
Ich beuge meine Knie vor Jesus!
 
Er ist der Retter, vgl. 1.Johannes 4:14
 
Er ist der Weg.
Er ist die Wahrheit.
Er ist das Leben., vgl. Johannes 14:6
 
Ich beuge meine Knie vor Jesus!
 
Ich erkenne ihn als Herrn an!
 
Ich bitte Jesus um Vergebung.
Ich bitte die um Vergebung, die ich verletzt habe.
Ich beginne denen zu vergeben, die an mir schuldig geworden sind.
 
Mein Leben ist neu!
Ich bin frei!
 
Er prägt nun mein Denken.
Er prägt nun mein Handeln.
Er prägt nun meine Worte.
 
Mein Leben folgt
dem Maßstab von Jesus:
 
Ich liebe Gott
und meinen Nächsten
wie mich selbst, vgl. Lukas 10:27
 
Ich bin so frei!

Matthäus 18:1-3

In jener Zeit kamen die Jünger zu Jesus und fragten: „Wer ist eigentlich der Größte im Himmelreich?“
Jesus rief ein Kind, stellte es in ihre Mitte und sagte: „Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen.“
Neue Genfer Übersetzung 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Das Kind in der Mitte zeigt, worum es tatsächlich geht!
 
Wir geben eine Menge Geld aus für Urlaub.
Mit der richtigen Hose, dem richtigen Outfit fühlen sich nicht nur Frauen besser.
„Kleider machen eben Leute“, das weiß jedes Kind.
 
Was macht unser Outfit mit uns?
Was gibt uns unsere berufliche Stellung?
Was bringt uns unser Gespräch über unseren Urlaub in der Karibik?
 
Anerkennung.
Sicherheit.
 
Warum haben wir eine so starke Sehnsucht nach Anerkennung und Sicherheit?
Warum wollen wir ganz tief innen die Größten sein?
 
In jedem von uns steckt ein Kind.
In jedem von uns steckt ein Kind, das geliebt werden will.
 
Und genau darum stellt Jesus das Kind in die Mitte.
 
Dieses Kind will geliebt werden!
Dieses Kind will geachtet werden!
Dieses Kind ist so entwaffnend ehrlich in seinen Bedürfnissen!
 
„Seht her, hier bin ich!“
 
Gott hat uns mit diesem Bedürfnis geschaffen
und nur er kann dieses Bedürfnis zutiefst befriedigen.
 
Wenn wir versuchen dieses Bedürfnis nach Liebe irgendwie anders zu befriedigen,
dann drehen wir uns im Kreis:
 
Der nächste Modetrend nimmt uns unsere Sicherheit.
Der Kollege, der fitter, gesünder, jünger oder einfach besser ist, wird zur Bedrohung.
Florida ist cooler als Ostfriesland.
Und das Handy mit Antenne ist einfach peinlich.
 
Erfolgreicher, besser, größer …
 
In die Mitte stellt Jesus ein Kind.
 
So werden wie die Kinder …
 
Warum?
 
Ein Kind braucht einen Vater!

Johannes 14:6

„Ich bin der Weg“, antwortete Jesus,
„ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben.
Zum Vater kommt man nur durch mich.“
Neue Genfer Übersetzung 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Positiv ausgedrückt:
 
Im Glauben an Jesus kommen wir zum Vater!
 
Dachtest Du auch, das Thema „Vater“ wäre für Dich erledigt?
 
Wir brauchen den Vater,
von dem Jesus erzählt.
 
Um das einzusehen,
braucht es eine Portion Demut
und die Bereitschaft, klein zu sein.
 
Was haben wir davon?
 
Du hast einen Vater:
 
An der Hand des Vaters den Weg gemeinsam gehen.
Die großen und schweren Dinge des Lebens, die Fragen und Sorgen dem Vater überlassen.
Sicherheit und Achtung erlangen durch die stets verlässliche Liebe des Vaters.
 

Jesaja 41:10

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir.
Sieh dich nicht ängstlich nach Hilfe um, denn ich bin dein Gott:
Meine Entscheidung für dich steht fest, ich helfe dir.
Neues Leben. Die Bibel © der deutschen Ausgabe 2002 / 2006 / 2017 SCM R. Brockhaus

Johannes 13:35

An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.
Neue Genfer Übersetzung 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Erkannt werden!
 
Ich habe das gemacht!
Ich kann das!
Ich kann noch mehr!
 
Ich habe das gemacht!
 
Warum sieht das keiner?
Warum beachtet mich keiner?
 
Wir wollen erkannt werden.
Das tut uns nicht gut, übersehen zu werden.
 
Erkannt werden,
ist in der Regel gut.
 
Als Christ erkannt werden!?
 
Da sind wir
seltsam zurückhaltend.
 
Wir haben da
peinliche Bilder
vor Augen!
 
Als Christ erkannt werden!
 
Wer kommt denn
auf so etwas?
 
Jesus!
 
Dann sollte das
eine gute Idee sein!
 
Als Christ erkannt werden!
Woran denn?
 
An der Liebe!
An der Liebe!
 
Warum an der Liebe?
 
Zu lieben
ist Gottes Art!
 

Johannes 3:16

Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt,
dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
Neue Genfer Übersetzung 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Gott zeigt
seine Liebe!
 
Liebe wird
zur Tat!
 
Was machen Menschen,
die sich an Jesus halten?
 
Sie lieben!
 

Römer 5:5

Uns ist der Heilige Geist geschenkt,
und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.
Neue Genfer Übersetzung 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Schon wieder:
 
Liebe!
 
Unsere Herzen
sind mit Liebe erfüllt!
 
Als Christ erkannt werden?!
 
Du bist geduldig und freundlich.
Du gönnst dem anderen sein Glück.
Du setzt dich selbstlos für den Bedürftigen ein.
Du bist ehrlich dir selbst gegenüber.
Du begegnest dem anderen mit Achtung.
 
Diese Liebe erträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hofft alles
und hält allem stand. vgl. 1.Korinther 13:4-7
Neue Genfer Übersetzung 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
So zu leben
führt uns an unsere Grenzen!
 
So zu leben,
das können wir nur mit Jesus.
 
Darum benötigen wir Zeit mit Jesus.
 
Es braucht unsere Zeit mit (!) Jesus.
und es braucht unsere Entscheidung:
 
Ich lasse heute mein Leben durch Jesus prägen!
Ich lassen mich heute durch seinen Geist leiten!
Ich werde lieben!
 
Gottes Liebe wird
heute durch mich zur Tat.
 
Das ist unfassbar gut!
 
Unser Leben wird verändert
und unser Umfeld.
 
Wir werden als Christ erkannt:
 
Wir lieben.
 
Daran wird Jesus
sichtbar!
 
Daran werden
Nachfolger von Jesus erkannt.
 
Sein Wille geschieht.
Sein Reich wird gebaut.

2.Thessalonicher 2:14

Das ist es, wozu er euch durch das Evangelium berufen hat, das wir verkünden; er hat euch dazu berufen, an der Herrlichkeit von Jesus Christus, unserem Herrn, teilzuhaben.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Was macht Gott
eigentlich den ganzen Tag?
 
Für die meisten von
uns ist die Frage:
 
Was mache ich heute?
 
von wesentlich
größerer Bedeutung.
 
„Mir ist so langweilig“, jammern die Einen.
 
Andere wissen gar nicht,
was sie zuerst tun sollen.
 
Gott hat eine ganze Ewigkeit Zeit!
 
Was macht er damit?
 
Sitzt er hauptsächlich da
und beobachtet die Dinge?
 
Die ersten Seiten der Bibel
berichten bereits von Gottes Tätigkeit:
 
Er trennt das Licht von der Dunkelheit,
er erschafft den Himmel und die Sterne,
er sammelt das Wasser,
er erschafft die Tiere und den Menschen…
 
und am siebenten Tag geht Gott keineswegs in Rente.
 
Was tut er?
 

Ps. 104.10.13.14.24

Auf Gottes Befehl hin ergießen sich Quellen in die Flusstäler, zwischen den Bergen schlängeln sich ihre Wasserläufe. Von seinen Wohnungen in der Höhe aus bewässert Gott die Berge.
Von der Frucht, die seine Werke hervorbringen, wird die Erde gesättigt.
Gras lässt er hervorsprießen für das Vieh und allerlei Pflanzen für den Bedarf des Menschen,
damit dieser aus dem Schoß der Erde sein tägliches Brot gewinnt.
Wie zahlreich sind doch deine Werke, Herr, alle hast du mit Weisheit ausgeführt,
die Erde ist erfüllt von dem, was du geschaffen hast!
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Gott ist ganz besonders aktiv,
wenn es um uns Menschen geht:
 

Psalm 121:3

Er bewahrt deine Füße vor dem Stolpern; er, dein Beschützer, schläft niemals.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Als Jesus geboren wurde, wurde er in eine Handwerkerfamlie hineingeboren.
Jesus arbeitete den größten Teil seines Lebens, wie sein Vater, als Zimmermann.
 
Jesus wusste genau, was sein Vater tut:
 

Johannes 5:17

Mein Vater hat bis heute nie aufgehört zu wirken, und ´weil er wirkt, ` wirke auch ich.
Neue Genfer Übersetzung © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
 
Gott arbeitet!
 

1.Mose 2:7

Da nahm Gott, der HERR, etwas Staub von der Erde,
formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase.
So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.
Hoffnung für Alle, 2015 © Biblica, Inc.®
 
Du bist ein Teil von Gottes Arbeit.
Du bist ein gutes Stück göttlicher Arbeit.
 
Du bist von Gott und nach seinem Bild geschaffen.
 
Du bist von Gott erdacht und gewollt,
 
um ihn kennenzulernen,
um ihn zu lieben,
um Jesus nachzufolgen,
um seinen Willen zu tun,
in seiner Welt!
 
Du bist von Gott erdacht und gewollt,
 
um an der Herrlichkeit
von Jesus Christus teilzuhaben!
 
Es geht um viel mehr,
als um die Frage,
was mache ich heute?
 
Entscheidend ist:
 
Was macht Gott heute?
 
Das macht Gott heute,
durch seinen Geist:
 

2.Korinther 3:18

Ja, wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn.
Wir sehen sie wie in einem Spiegel,
und indem wir das Ebenbild des Herrn anschauen,
wird unser ganzes Wesen so umgestaltet,
dass wir ihm immer ähnlicher werden
und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen.
Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn;
sie ist das Werk seines Geistes.
 
Darum geht es:
 
Ihm immer ähnlicher werden,
immer mehr Anteil bekommen an seiner Herrlichkeit.
 
Jesus immer ähnlicher werden?
Anteil an seine Herrlichkeit bekommen?
 
Gottes Leben wird sichtbar!
Gottes Liebe wird sichtbar!
 
Das ist Deine Berufung.
 
Das ist das Werk
seines Geistes an Dir,
ein Leben lang!
 
Spannend!

Psalm 100:5

Der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
Luther 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
 
Freundlich sein!
 
Ein Lächeln.
Ein freundliches Wort.
 
Wer läuft Dir
als nächstes
über den Weg?
 
Freundlich sein!
 
Mit wem wirst Du
als nächstes sprechen?
 
Freundlich sein!
 
Wem wirst Du
als nächstes
eine Nachricht
schreiben?
 
Freundlich sein!
 
Ich freue mich,
wenn mein Gegenüber
freundlich zu mir ist!
 
Die Freude ist
vermutlich
auch ganz auf
der anderen Seite!
 
Übrigens:
 
Die Wahrheit
kann man auch
freundlich sagen!
 
Freundlichkeit
ist der Kitt
unserer Verständigung!
 
Freundlichkeit ist eine Sprache,
die Taube hören
und Blinde lesen können! (Mark Twain)
 
Gott ist freundlich!
 
Das steht tatsächlich in der Bibel:
Psalm 100:5!
 
Das sollten
wir uns unbedingt merken!
 
Gott ist freundlich!
 
Er nimmt Anteil
an unserem Leben,
mit Freundlichkeit!
 
Seine Freundlichkeit
hat ein Gesicht:
 
Jesus!
 
Beim Abendmahl
sind wir eingeladen:
 
Kommt!
Schmeckt uns seht,
die Freundlichkeit
des Herrn!
 
Tanken wir
jetzt Freundlichkeit
bei Gott!
 
Jetzt gerade
ist er freundlich
zu uns.
 
Und dann fangen wir an,
ein freundlicher Mensch
zu sein.
 
Recht freundlich
bitte!
 
Das Lächeln
steht uns gut!

Sacharja 8:23

Lass uns doch mit dir gehen, denn wir haben gehört, dass Gott auf eurer Seite ist.
Hoffnung für Alle, 2015 © Biblica, Inc.®
 
Aufgewachsen während
der babylonischen Gefangenschaft
ist Sacharja zurückgekehrt
nach Jerusalem.
 
Neuanfang ist angesagt.
 
Anpacken.
Zupacken.
Sich den Problemen stellen.
 
Ermutigung.
Entmutigung.
 
Wird der Wiederaufbau gelingen?
Macht das alles überhaupt Sinn?
 
Arbeit.
Viel Arbeit.
Sehr viel Arbeit.
 
Skeptiker melden
sich zu Wort.
 
Das schaffen wir nie!
Die Umstände sprechen gegen uns!
 
Gott meldet sich
zu Wort:
 

Sacharja 8:4-9

Ja, lasst es euch gesagt sein: Auf den Plätzen der Stadt werden wieder alte Menschen sitzen, die beim Gehen den Stock zu Hilfe nehmen müssen, und die Straßen werden voll sein von spielenden Kindern. Ihr meint, dies sei unmöglich? Doch ich sage euch, dem Rest meines Volkes: Für mich ist es keineswegs unmöglich, denn ich bin der HERR, der allmächtige Gott! Ihr werdet sehen: Ich rette die Menschen, die zu meinem Volk gehören; aus der ganzen Welt, vom Osten und vom Westen, hole ich sie und bringe sie nach Jerusalem zurück. Dort sollen sie dann wohnen. Sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein. Treu und gerecht will ich zu ihnen stehen! Ich, der HERR, der allmächtige Gott, fordere euch auf: Fasst neuen Mut! Hoffnung für Alle, 2015 © Biblica, Inc.®
 
Unmöglich?
Für Gott keineswegs unmöglich!
 
Gott meldet sich zu Wort:
 
Fast neuen Mut!
Heute!
 
Hören.
Vertrauen.
Glauben schenken.
 
Sacharja
hört von Gott
und spricht:
 
Wegweisend,
ermutigend,
die Zukunft öffnend.
 
Gegen der Trend der Zeit.
Mit den Wölfen
heult er nicht!
 
Sein Name
und sein Leben sind
eine gute Nachricht:
 
Der HERR hat sich erinnert!
 

Sacharja 8:23

Ich, der HERR, der allmächtige Gott, sage euch: In jener Zeit werden sich zehn Männer aus den verschiedensten Ländern einem Juden anschließen wollen. Sie werden ihn an seinem Gewand festhalten und bitten: ›Lass uns doch mit dir gehen, denn wir haben gehört, dass Gott auf eurer Seite ist.‹ Hoffnung für Alle, 2015 © Biblica, Inc.®
 
Menschen begegnen
uns heute.
 
Gottes Reden
ist prägend!
 
Die Begegnung
mit Gott ist prägend!
 
Unser Leben,
auch unsere Worte
sind unter diesem Einfluss
eine gute Nachricht!
 
Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen!
 
›Lass uns doch mit dir gehen,
denn wir haben gehört,
dass Gott auf eurer Seite ist.‹

Sacharja 7:10

Die Witwen und Waisen, die Armen und die Ausländer sollt ihr nicht unterdrücken!
Hoffnung für Alle, 2015 © Biblica, Inc.®
 
Sacharja,
 
geboren während
der babylonischen Gefangenschaft
des Volkes Gottes
in Babylon.
 
Unfrei und
unterdrückt.
 
70 lange Jahre,
drei Generationen.
 
Sacharja
 
Seine Name
ist Programm:
 
Der HERR hat sich erinnert!
 
Zurück in Jerusalem,
dem Sehnsuchtsort
von drei Generationen
 
spricht Sacharja
im Auftrag Gottes
diese Worte.
 
Gottes Worte.
 
Worte mit Autorität:
 
nicht verhandelbar,
sperrig,
herausfordernd.
 
Die Witwen und Waisen, die Armen und die Ausländer sollt ihr nicht unterdrücken!
 
Die ehemals Unterdrückten,
unterdrücken die Ausländer.
 
Was wollen die hier?
Die machen unser Land kaputt.
Sie gefährden unseren Neuanfang.
 
Haben sie vergessen,
wie man sich fühlt,
im fremden Land?
 
Sie haben es vergessen!
 
Aber:
Der HERR hat sich erinnert an die Ausländer, bedrückt durch Gottes Volks.
 
Die ehemals
unterversorgten und verwaisten Menschen,
unterdrücken die Armen, die Witwen und Waisen.
 
Schmarotzer,
die sollen für sich selbst sorgen,
dafür haben wir jetzt kein Geld.
 
Haben sie vergessen,
wie man sich fühlt,
angewiesen auf andere,
am untersten Ende der Nahrungskette?
 
Sie haben es vergessen!
 
Aber:
Der HERR hat sich erinnert an die Armen, Witwen und Waisen unter Gottes Volk.
 
Das geht mich nichts an!
 
Das geht mich nichts an?
 
Gott geht auf die Barrikaden!
 
So dürft ihr
nicht denken und handeln,
spricht er durch Sacharja.
 
Gott wird Menschen.
 
Jesus, der Sohn des Zimmermanns
aus Nazareth sprach
und lebte diese Worte:
 

Matthäus 5:7

Glücklich zu preisen sind die Barmherzigen;
denn sie werden Erbarmen finden. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Entsprechend gilt
für Menschen,
die Jesus folgen:
 

Lukas 6:36

Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Öffne Dein Herz
für Menschen in Not:
 
Arme,
Witwen,
Waisen,
und Ausländer.
 
Gottes Worte.
 
Worte mit Autorität:
 
nicht verhandelbar,
sperrig,
herausfordernd.

Johannes 6:67-69

Da fragte Jesus die Zwölf: »Wollt ihr etwa auch weggehen?« –
»Herr, zu wem sollten wir gehen?«, antwortete Simon Petrus. »Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen, und wir glauben und haben erkannt, dass du der Heilige bist, den Gott gesandt hat.«
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Verabredung
nicht eingehalten.
 
Das Wort
nicht gehalten.
 
Man meldet
sich nicht mehr.
 
Die Freundschaft
gekündigt.
 
Wir sind
verletzt.
 
Wir sind
enttäuscht.
 
Das kennen wir.
 
Jesus auch!
 
Jesus wahrer Gott
und wahrer Mensch.
 
Auch diese Erfahrung
teilt Jesus mit uns:
 
Verabredung
nicht eingehalten.
 
Das Wort
nicht gehalten.
 
Man meldet
sich nicht mehr.
 
Die Freundschaft
gekündigt.
 
Wollt Ihr
etwa auch weggehen?
 
Menschen sind enttäuscht
von Jesus.
 
Jesus ist anders,
er tanzt nicht nach
der Pfeife anderer.
 
Jesus ist so anders,
als die Pharisäer und Schriftgelehrten,
die Frommen, es erwarten.
 
Er gesellt sich
zu den Zöllnern, das sind die Bösen,
und zu den Prostituierten, das sind die ganz Bösen!
 
Weiß er denn nicht,
was das für Leute sind?
 
Doch, doch!
Er weiß es.
 
Zu solchen Menschen
ist Jesus gesandt
vom Vater.
 
Die Frommen,
erkennen nicht
ihre eigene Erlösungsbedürftigkeit,
sie bekommen das selber hin.
 
Selbsterlösung durch:
 
Gebote halten
Wort Gottes lesen
Gottesdienst
 
Die Pharisäer aller Zeiten
sind enttäuscht von Jesus.
 
Ich halte alle Gebote,
ich lese das Wort Gottes,
ich bin in jedem Gottesdienst,
 
aber das Ergebnis
ist nicht wie erwünscht:
 
Gesundheit stellt sich nicht ein.
Der Traumjob stellt sich nicht ein.
Die erwartete Veränderung kommt nicht.
 
Schick uns Brot vom Himmel.
Tu Wunder.
Zeig vor aller Augen, wer Du bist.
 
Es geht gar nicht um Jesus!
Es geht gar nicht um seine Ehre!
 
Jesus entzieht sich
solchen Wünschen.
 
Und so gehen Menschen
weg von Jesus,
bis heute.
 
Das schmerzt Jesus,
bis heute.
 
Wollt ihr
etwa auch weggehen?
 
Was suchen
wir bei Jesus?
 
Petrus:
 
Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen,
und wir glauben und haben erkannt,
dass du der Heilige bist,
den Gott gesandt hat.
 
Reicht das?
 
Reicht uns
Jesus?
 
Reicht uns Jesus, allein?
 
Jesus reicht.
Jesus allein.

Jesaja 53:3

Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. Hoffnung für Alle, 2015 © Biblica, Inc.®
 
Schon am frühen Morgen
drehen sich unsere Gedanken,
beschäftigt uns
der Tag.
 
Wir machen uns Sorgen,
ob unsere Kraft reicht,
ob wir gut gerüstet sind,
ob wir gut
durch den Tag kommen.
 
Krisenmodus,
fast täglich.
 
Und Gott?
 
Manchmal
fühlt es sich an,
als wäre er nicht da.
 
Als wären wir,
auf uns allein gestellt.
 
Perspektivwechsel:
 
Politische Krise
Menschliche Tragödien.
Und Gott?
 
Gott spricht
durch sein Wort
zu Menschen in schwieriger Zeit.
 
Er wurde blutig geschlagen,
weil wir Gott die Treue gebrochen hatten;
 
Jesaja spricht
von dem „Knecht Gottes“.
 
Wir verstehen:
Der „Knecht Gottes“
ist Gott selbst,
ist Mensch geworden:
 
Jesus, der Sohn des Zimmermanns.
 
Er wurde blutig geschlagen,
weil wir Gott die Treue gebrochen hatten;
Treuebruch?
 
Wir neigen dazu,
Gott Untreue vorzuwerfen:
 
Wo bist Du denn?
Warum handelst Du denn nicht?
 
Ich gehe doch zur Kirche.
Ich halte Deine Gebote.
Und Du, Gott?
Sei treu!
 
Gott ist treu!
 
Treuebruch:
 
Immerzu sind wir
mit uns beschäftigt.
 
Den ganzen lieben Tag
geht es um uns.
 
Wir neigen dazu,
das Heft des Handelns
selbst in die Hand zu nehmen.
 
Im Notfall
beten wir.
 
Beten wir,
so geht es
um uns.
 
Es geht um uns,
 
um unseren Vorteil,
um unsere Gesundheit,
um unseren Frieden.
 
Wegen unserer Sünden
wurde er durchbohrt.
 
So steht es
um uns!
 
Wir brauchen
 
Erlösung
Befreiung
Korrektur.
 
Er wurde für uns bestraft!
Gott selbst
hat sich mit uns versöhnt.
 
Und wir?
 
Wir haben nun Frieden mit Gott!
 
Versöhnt mit Gott.
Versöhnt mit der eigenen Vergangenheit.
Versöhnt mit uns selbst.
Versöhnt mit Menschen.
 
Durch seine Wunden sind wir geheilt.
 
Geheilt:
 
von dem Drehen um uns selbst,
von der Angst, von Gott und Menschen verlassen zu sein,
 
Heilung breitet sich aus:
 
Vertrauen zu Gott.
Vertrauen zu Menschen.
Vertrauen zu uns selbst.
 
Die Seele findet Ruhe.
Auch der Körper wird heil.
 

Offenbarung 7:17

Denn das Lamm, das du in der Mitte stehen siehst, dort, wo der Thron ist, wird ihr Hirte sein und sie zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens fließt. Und Gott wird alle ihre Tränen abwischen. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Johannes 14:14

Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Beten macht demütig.
 
Wer betet,
hat eingesehen:
 
Ich bekomme das
nicht hin.
 
Wer betet weiß:
 
Ich brauche Hilfe!
 
Zum Gebet
benötigt es
einen Türöffner!
 
Der Türöffner
ist Jesus.
 
Jesus allein!
 
Im Namen
von Jesus beten
bedeutet:
 
Er allein schenkt mir
die Gnade
der Audienz beim Vater.
 
Das Gebet bewegt
den Arm Gottes.
 
Dabei beten wir
„Dein Wille geschehe!“
 
Gottes Wille bewahrt
uns davor,
den Arm Gottes
unangemessen, eigensinnig
bewegen zu wollen.
 
Am meisten ermutigt uns
erhörtes Gebet.
 
Wir fühlen uns wie Mose auf dem Berg,
der durch sein Gebet
den Ausgang
der Schlacht bestimmte.
 
Dann macht
beten Spaß.
 
Unser Gebetseifer
lässt jedoch nach,
 
wenn wir leidenschaftlich,
vertrauensvoll
und beharrlich beten,
ohne dass sich dadurch irgendetwas zu bewegen scheint.
 
Jeder, der betet
kennt diese Erfahrung:
 
Wir rufen zum Himmel
aber keiner scheint zu Hause zu sein.
 
Die häufigste Ursachen
für unerhörtes Gebet
ist Gebetslosigkeit.
 
Jakobus 4:2
Ihr wendet Euch mit euren Anliegen nicht an Gott.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Bevor wir eine Bitte
vor den Vater bringen,
wäre es gut, dass wir uns fragen:
 
Wenn der Vater diese Bitte erhören würde,
 
würde es ihn ehren?
würde es sein Reich voran bringen?
würde es Menschen helfen?
würde es mir helfen, im Glauben zu wachsen?
 
Der Vater sagt:
 
Ich weiß,
was ich tue.
Vertraue mir.
 
Vertrauen zum Vater
ist angebracht!
 
Beten wir allein,
beten wir mit dem Ehepartner,
beten wir mit der Freundin, dem Freund.
 
Beten wir gemeinsam:
 
mittwochs 19:00 h im Gemeindehaus,
oder zu Hause.

Philipper 4:4

Freut euch, was auch immer geschieht; freut euch darüber, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid! Und noch einmal sage ich: Freut euch! NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Der Verdacht:
 
Wir freuen uns
viel zu wenig.
 
Warum Freude
wichtig ist?
 
Freude ist ein Protest
gegen den Ernst der Lage
und seinen Absolutheitsanspruch.
 
Wer sich freut,
nimmt das Evangelium (Die Gute Nachricht!)
ernster als alles andere,
das angstvoll beeindrucken will.
 
Wie wäre es?
 
Ausschau halten
nach Freude
an diesem Tag!
 
Frühstück
Kaffee, Tee, Milch!
Freude!
 
Andacht,
Bibeltext,
Gespräch mit unserem Vater im Himmel.
Freude!
 
Auto,
Fahrrad,
Bahn,
Arbeit!
Freude!
 
Gespräche,
Beziehungen,
Horizonterweiterung,
Klärung eines Problems.
Freude!
 
Sport,
Freunden begegnen,
Familie,
Ehepartner,
Freude!
 
Der Kühlschrank
ist voll,
er kann jederzeit gefüllt werden.
Freude!
 
Wohnung,
Haus,
Angespartes,
Freude.
 
Frieden
im Land.
Freude!
 
Freude?
 
Und wenn die Freude
sich nicht einstellen will?
 
Wohin
mit der Angst,
mit den Sorgen?
 
Wir sollten
das üben:
 

Philipper 4:6

Macht euch um nichts Sorgen!
Wendet euch vielmehr in jeder
Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit
an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.
 
Dann wird der Frieden Gottes,
der weit über alles Verstehen hinausreicht,
über euren Gedanken wachen
und euch in eurem Innersten bewahren –
euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

2.Korinther 10:18

Wenn sich jemand selbst empfiehlt, heißt das noch lange nicht, dass er sich bewährt hat. Bewährt ist der, den der Herr empfiehlt.
 
Paulus hat Stress.
 
Stressfaktor: Gemeinde.
 
Das kann passieren.
 
Menschen bilden Gemeinde.
 
Menschen sind bekanntlich
sehr unterschiedlich:
 
zurückhaltend,
fordernd,
freundlich,
unangenehm,
entspannt,
verletzt,
verletzend,
verbindend,
polarisierend,
unauffällig,
immer mit ihrer Meinung geradeheraus.
 
Menschen
bilden
den Leib Christi.
 
Das ist gut so
und auch
sehr herausfordernd.
 
Gut:
 
Welch eine Chance
liegt in der Unterschiedlichkeit
von Menschen.
 
Unterschiedliche
Begabungen,
unterschiedliche
Meinungen finden
zusammen!
 
Einheit durch
den einen Herrn der Gemeinde,
der begabt und beruft.
 
Sehr herausfordernd!
 
Weil das manchmal vergessen wird:
 
Gemeinde ist
die Gemeinde von Jesus.
 
Er ist der Herr,
niemand sonst.
 
Hier wird
nicht geherrscht,
sondern gedient.
 
Menschen dienen
einander.
 
Einer achtet
den anderen
höher als sich selbst.
 
Da das schwer ist,
und nicht immer gelingt,
 
darum ist Gemeinde
eine Baustelle,
die niemals fertig ist.
 
Darum ist Gemeinde
immer in Bewegung,
immer in Veränderung.
 
Manche sehen gerade darin
eine Bedrohung,
andere eine Chance.
 
Im Gebet miteinander,
im Gespräch miteinander,
im Vertrauen zueinander,
 
ist Gemeinde
nicht mehr (nur) Stressfaktor,
 
sondern das,
was sie ist:
 
ein lebendiger Organismus,
Leib des Christus,
der Tempel Gottes.
 
Welch ein Privileg,
ein Teil
davon zu sein:
 
Geliebt,
berufen,
begabt,
bewährt.

Psalm 25:15

Meine Augen blicken ständig auf den Herrn, denn er wird meine Füße aus dem Fangnetz ziehen.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Es scheint so,
als würde man
manche Sachen
einfach nicht los.
 
Gefangen sein
 
in dem Bild,
das andere von
einem haben.
 
Gefangen sein
 
in der eigenen
schmerzhaften
Biografie.
 
Verheddert sein
 
in der eigenen Schuld,
in den Worten,
die gesagt sind.
 
Verheddert sein
 
in dem Durcheinander
der eigenen Gedanken.
 
Enge
Angst
keine Luft
 
Gefangen
wie der Fisch
im Netz.
 
Die gute Nachricht:
 
Er wird meine Füße
aus dem Fangnetz ziehen.
 
Die gute Nachricht:
 
Er wird das tun!
 
Gott, der Schöpfer.
 
Gott, der seine Menschen in Ägypten befreite.
 
Gott, der einen Weg durch die Wüste bahnte.
 
Gott, der seinen Sohn in die Welt sandte.
 
Der Retter,
der Befreier,
zieht meine Füße aus dem Fangnetz!
 
Er vergibt
meine Schuld.
 
Er heilt den Schmerz
der Vergangenheit.
 
Er beschenkt
mich mit Frieden.
 
Die Gedanken
kommen zur Ruhe.
 
Wie das geschieht?
 
Ich stelle mich
meiner Situation.
 
Ja, ich habe mich verheddert.
Ja, ich bin irgendwie gefangen.
Ja, ich habe Angst.
Ja, ich bekomme keine Luft.
 
Dann wende ich
meinen Blick
ab von mir.
 
Ich richte
meine Aufmerksamkeit
auf Jesus.
 
Er ist hier.
Er ist bei mir.
 
Ich darf schwach sein.
Ich darf Angst haben.
 
Gemeinsam
gehen wir nun
den Weg in die Freiheit.
 
Schritt
für Schritt.
 
An Deiner Hand
bin ich geborgen.
An Deiner Hand
gelingt dieser Weg.

2.Korinther 1:10

Er hat uns vor dem sicheren Tod gerettet und wird uns auch weiterhin retten. Ja, wir haben unsere Hoffnung auf ihn gesetzt ´und sind überzeugt`, dass er uns auch in Zukunft retten wird.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Hoffnung.
 
Man hat sie.
Man kann sie aufs Spiel setzten.
Man kann sie verlieren.
Man kann sie zurückgewinnen.
 
Hoffnung,
 
dass alles wieder gut wird,
dass die Kinder glücklich werden,
dass die Arbeitsstelle erhalten bleibt,
dass die Gesundheit sich wieder einstellt.
 
Was wäre das Leben
ohne Hoffnung?
 
Hoffnung,
 
lässt uns morgens aufstehen,
weckt den Mut, die Aufgabe anzupacken,
lässt es hell werden in uns.
 
Hoffnung steckt an.
Hoffnung stärkt unser Immunsystem.
Hoffnung weckt den Wunsch, zu leben.
 
Hoffnung
hopen
hüpfen
 
Kinder hüpfen
vor Anspannung.
 
Kinder springen
vor Erwartung hin und her.
 
Lernen von den Kindern:
 
Mit unbändiger Erwartung,
mit vollem Vertrauen,
mit kribbeliger Hoffnung,
in den Tag starten.
 
Lernen von den Kindern:
 
Die ausgestreckte Hand fassen,
den Worten glauben,
offen in die Augen schauen.
 
Heute:
 
Gott vertrauen,
seine ausgestreckte Hand fassen.
Das Herz vor ihm ausschütten.
 
Jetzt.
 
So zündet Hoffnung.
 
Die Hoffnung
mit beiden Händen nehmen,
beherzt.
 
Jetzt,
nicht mehr loslassen,
die Hoffnung.
 
Die Flamme der Hoffnung brennt.
 
Gib sie weiter,
die Flamme der Hoffnung,
 
damit es wieder
hell wird.

Psalm 103:10

Er handelt an uns nicht so, wie wir es wegen unserer Sünden verdient hätten, er vergilt uns nicht nach unseren Vergehen. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Er sagte zu ihr:
„Du hast es nicht anders verdient!“
und schlug zu.
 
Frauen erleben das,
auch Kinder.
 
So setzt es sich dann fest:
 
Ich habe es nicht anders verdient.
Ich habe es nicht anders verdient.
Ich habe es nicht anders verdient.
 
Nicht geliebt.
Nicht geliebt.
Nicht geliebt.
 
Nicht geliebt,
finden sie nichts
liebenswertes an sich.
 
Menschen gehen gebeugt
durchs Leben.
 
Die Angst vor der Strafe
ist allgegenwärtig.
 
Nur nichts falsch machen.
Nur nicht negativ auffallen.
 
Es ist dann schwer,
Menschen zu vertrauen.
 
Es ist dann schwer,
Menschen zu lieben.
 
Es ist dann schwer,
sich selbst zu lieben.
 
Es ist dann auch schwer,
Gott zu vertrauen.
 
Es ist dann auch schwer,
Gott zu lieben.
 
So machen wir Menschen,
Menschen kaputt.
 
Menschen,
Frauen, Kinder und auch Männer.
 
Menschen,
mit Würde.
 
Menschen,
mit einem Namen!
 
So machen wir
es anderen fast unmöglich,
Gott zu finden.
 
Gott sei Dank,
bringt Gott sich
ins Gespräch.
 
Gott sei Dank,
können wir entdecken,
wie er ist.
 
Er handelt an uns nicht so,
wie wir es wegen unserer Sünden verdient hätten,
er vergilt uns nicht nach unseren Vergehen.
 
Gott handelt an uns nicht so,
wie wir es verdient hätten.
 
Gott begegnet
jedem Menschen
mit Gnade!
 
Gott begegnet
Jedem Menschen
mit Liebe!
 
Gott schenkt:
 
Freiheit von dem Fluch der Vergangenheit!
Freiheit von der Last der Erinnerung!
Freiheit von jeder Macht!
Freiheit von der Schuld!
 
So ist Gott!
 
Psalm 103:11+12
Denn so hoch, wie der Himmel über der Erde ist, so überragend groß ist seine Gnade gegenüber denen, die ihm in Ehrfurcht begegnen.
 
Gott reicht uns die Hand!
Reichen wir ihm die Hand!
 
Reichen wir
jedem Menschen
die Hand.

Lukas 19:2-3

Zachäus, der oberste Zolleinnehmer, ein reicher Mann, wollte unbedingt sehen, wer dieser Jesus war. Aber es gelang ihm nicht, weil er klein war und die vielen Leute ihm die Sicht versperrten.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Es schießt mir durch den Kopf:
 
Wie oft habe ich
wohl schon anderen
die Sicht auf Jesus versperrt?
 
Freie Sicht auf Jesus!
 
Wie gelingt das heute?
 
Ich starte jetzt gleich
mit Gebet.
 
Ich bete für meine Familie,
für meine Freunde,
für meine Nachbarn.
 
Ich bete für meine Kollegen,
für das Gespräch,
das ansteht.
 
Ich bete für meine Gemeinde.
 
Die Predigt von Sonntag!
 
Ich erinnere mich:
 
Dein Reich komme!
 
Gottes Königsherrschaft auf dieser Erde,
 
in meinem Betrieb,
in der Schule,
in der KiTa,
im Seniorenheim.
 
Ich bin dabei:
 
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel,
so auf Erden.
 
Ich bete für
Gottes Gelegenheiten
an diesem Tag!
 
Dieser Tag ist sein Tag.
 
Ich bete,
dass ein Mensch
auf der Suche nach Jesus,
meinen Weg kreuzt.
 
Er könnte Jesus sehen!
 
Wo denn?
 
In mir!
 
Freie Sicht auf Jesus!
 
Ich bin freundlich
und geduldig.
 
Ich stehe zu meinem Wort.
 
Ich bin pünktlich
und wertschätzend.
 
Ich höre zu
und bete!
 
Ich bin gespannt
auf diesen Tag!
 
Ich bin gespannt
auf Gottes Reich
an diesem Tag!
 
Ich bin
ein Teil davon!
 
Ich entscheide mich:
 
Freie Sicht auf Jesus!

1.Korinther 14:26

Was ergibt sich aus dem allem für eure Zusammenkünfte, Geschwister? Es steht jedem frei, etwas beizutragen – ein Lied oder eine Lehre oder eine Botschaft, die Gott ihm offenbart hat, oder ein Gebet in einer von Gott eingegebenen Sprache oder dessen Wiedergabe in verständlichen Worten. Aber jedem soll es darum gehen, dass ´alle` einen Gewinn ´für ihren Glauben` haben.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Gottesdienst
 
Gott dient seinen Menschen.
 
Er beschenkt uns:
 
mit seiner Gegenwart,
mit seinem Wort, das uns bewegt,
mit Reden hinein in die Situation durch seinen Geist,
mit Worten in einer Sprache, die der Geist Gottes schenkt,
mit erklärenden Worten zu dieser Rede in anderen Sprachen,
mit Liedern in einer Sprache, die der Geist Gottes schenkt,
mit Liedern, mit denen wir gemeinsam Gott loben.
 
Er beschenkt uns,
mit Schwestern und Brüdern.
 
Gottesdienst
 
Menschen dienen Gott,
indem sie Menschen dienen:
 
zuhören,
miteinander sprechen,
miteinander beten,
Zeit füreinander haben,
Gebet für Kranke,
Kranke mit Öl salben.
 
Gottesdienst
 
Menschen aller Generation,
Menschen aus verschiedenen Nationen,
bilden gemeinsam
den Leib Christi.
 
In den Kleingruppen geschieht es auch:
 
Kinder-Gottesdienst
Vierte Gruppe / die Teenies
2Gather
Royal Rangers
Hauskreise
Awesomeman
 
Der Geist Gottes verbindet.
Der Geist Gottes wirkt.
Der Geist Gottes motiviert.
 
Gemeinde ist solch ein Geschenk!
 
Viele Menschen wissen das gar nicht.
 
Wir könnten begeistert erzählen!
 
Gelegenheiten gibt es genug.
 
Ich freue mich schon auf Sonntag!

Philipper 2:3

Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen. Im Gegenteil: Seid bescheiden und achtet den anderen mehr als euch selbst. Hoffnung für alle 2015, © Biblica, Inc.®
 
Okay!
Meint Paulus das ernst?
 
Ganz offensichtlich
gab es Probleme
im Miteinander.
 
Eigennutz und Streben nach Ehre
fördern Probleme
im Miteinander.
 
Eigennutz:
 
Was bringt mir das?
Was habe ich davon?
Das ist meins!
Das lasse ich mir nicht nehmen!
Das ist mein Recht!
 
Eigennutz soll mein Handeln nicht bestimmen.
 
Wie das geht?
Ich lasse mich von Jesus prägen.
 
Streben nach Ehre:
 
Ich möchte auch mal gelobt werden…
Wie viele Likes hat mein Tweet…
Sieht denn keiner, dass ich das gemacht habe…
Besser, schneller, höher…
 
Streben nach Ehre soll mein Handeln nicht bestimmen.
 
Wie das geht?
Ich lasse mich von Jesus prägen.
 
Jesus prägt mich.
Darum ist bescheiden sein jetzt angesagt:
 
sich begnügen,
sich beschränken,
sich einschränken,
keine Ansprüche stellen,
sich zufriedengeben,
zufrieden sein
 
Hui,
das fällt aus der Zeit!
 
Jesus prägt.
Darum achte ich den anderen mehr als mich selbst.
 
Ich frage:
 
Wie kann ich Dir helfen?
Was nutzt Dir?
 
Wie kann ich der Gesellschaft dienen?
Was nutzt der Gesellschaft?
 
Hui,
das fällt
auch aus der Zeit!
 
Ich merke,
ich muss umkehren,
zu Jesus,
zu seiner Art!
 
Am besten
jetzt.
 
Dann geht das
mit dem
Miteinander!
 
Geht doch!
Gott sei Dank!

Römer 10:12

Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Sie alle haben ein und denselben Herrn, Jesus Christus, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten.
»Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.«
Hoffnung für alle 2015, © Biblica, Inc.®
 
Gott steht zu seinem Wort.
Gott hält Wort.
 
Das ist gut!
Gut so!
 
Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden!
 
So kamen sie:
 
Juden und Griechen,
Parther, Meder und Elamiter.
Menschen aus Mesopotamien,
Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia,
aus Phrygien, Pamphylien und aus Ägypten,
aus der Gegend von Kyrene in Libyen und selbst aus Rom.
 
Freie und Sklaven und die Herren der Sklaven,
Frauen und Männer
und auch Kinder.
 
Die komplette Gesellschaft
stellte sich ein,
in der Gemeinde,
die so gerne unter sich bleiben wollte.
 
Klein,
und rein.
 
Homogen,
oh, wie fein.
 
Gott ist größer,
als unser Herz.
 
Gottes Herz
schließt
alle ein!
 
Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden!
 
So kommen sie:
 
Aus Moers,
Kamp-Lintfort,
Duisburg,
Neukirchen-Vluyn,
Kevelaer,
Rees
und sonst wo her.
 
So kommen sie:
 
Aus Syrien,
aus dem Iran,
aus dem Irak,
aus dem Kongo,
aus Togo,
aus Südafrika,
aus Rumänien,
aus Italien,
aus Bulgarien,
aus den USA,
aus der Türkei,
und sonst wo her.
 
Die komplette Gesellschaft
stellt sich ein,
in der Gemeinde.
 
Gottes Herz ist groß.
 
Er sucht
und er findet
seine Lieblingskinder.
 
Er schließt ein,
nicht aus.
 
Hätten wir
doch immer
Sein Herz!
 
Ich glaube,
es blutet,
Sein Herz.

2.Mose 23:1

Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten. Luther 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft
 
Frühstück
 
Handy
Ein Klick
 
Nachrichten
E-Mails
Newsletter
Messenger
WhatsApp
Facebook
Instagram
TikTok
 
Die Welt stürmt auf uns ein.
Krieg und Frieden.
 
Nicht alles ist gelogen.
Nicht alles ist wahr.
 
Halbe Wahrheiten
sind ganze Lügen!
 
Nichts ist wahr,
nur weil es eine Nachricht ist.
 
Nichts ist wahr,
nur weil es im Internet steht.
 
Nicht ist wahr,
nur weil hunderte es liken!
 
Sortieren:
 
Was ist wichtig?
Welche Hintergrundinformation tut jetzt Not?
Was bringt mich weiter?
 
Wer sagt das?
Wer steckt dahinter?
Was ist die Absicht?
 
Welche Nachricht like ich?
Welche Nachricht leite ich weiter?
 
Der Kompass:
 
Ich achte auf die Würde jedes Menschen!
Ich werde mich um die Wahrheit bemühen.
 
 
Ich werde kein Gerücht verbreiten.
Ich werde niemanden beschämen.
 
Traue niemanden.
So kann ich nicht leben.
 
Ich brauche Menschen um mich,
denen ich vertraue,
die mir vertrauen.
 
Dieses Vertrauen wird erworben:
 
durch Ehrlichkeit,
durch Aufrichtigkeit,
durch Echtheit.
 
Ich entscheide mich:
 
Ich möchte ein Mann sein,
 
dem meine Frau,
meine Kinder,
meine Freunde,
meine Bekannten,
meine Nachbarn,
meine Mitchristen,
 
vertrauen können.
 
Keine Macht
den Fake News
und alternativen Wahrheiten!
 
Deren Macht brechen wir!
Du und ich!
 
Ich verbreite kein falsches Gerücht!
 
Machst Du mit?

Markus 4:9

Wer Ohren hat zu hören, der höre! Luther 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft
 
Der Wecker klingelt.
Musik beim Frühstück.
Musik im Auto.
 
Musik im Büro.
Musik in der Werkstatt.
Musik in der Kantine.
 
Musik im Auto.
Musik im Geschäft.
Musik im Auto.
 
Musik beim Abendessen.
Kopfhörer beim Joggen.
Musik im Fitnesscenter.
 
Musik im Restaurant.
 
Hörst Du mir eigentlich zu?
 
Fragen uns,
 
die Ehefrau,
die Kinder,
der Nachbar,
der Kollege.
 
Hörst Du mir eigentlich zu?
 
Fragt uns Jesus!
 
Er erzählt eine Geschichte:
 
Mit dem Wort Gottes
ist es wie mit Saatgut,
das der Landwirt aussät.
 
Da fällt einiges auf den Weg.
Die Saat hat dort keine Chance.
Dort picken die Vögel alles auf.
 
Da fällt einiges auf felsigen Boden.
Die Saat hat dort keine Chance,
es können keine Wurzel wachsen.
 
Da fällt einiges unter dorniges Gestrüpp.
Die Saat hat dort keine Chance,
das Unkraut wächst einfach schneller.
 
Da fällt einiges auf guten Boden,
die Saat keimt, geht auf und Frucht entsteht.
 
Die Chance steht 1:3!
 
Hören wir eigentlich zu?
 
Hat das Wort Gottes
eine Chance,
uns zu prägen?
 
Kommt da etwas an?
 
Bewegt uns etwas
den ganzen Tag,
Wochen?
 
Nehmen wir uns heute vor:
 
Wir hören zu:
 
unserer Ehefrau,
unserem Kollegen,
der Nachbarin,
unseren Kindern!
 
Hören wir
Jesus zu!
 
Jesus sucht uns!
Er will uns finden!

1.Timotheus 6:7-8

Oder haben wir etwas mitgebracht, als wir in diese Welt kamen? Nicht das Geringste! Und wir werden auch nichts mitnehmen können, wenn wir sie wieder verlassen. Wenn wir also Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Genügsamkeit
 
Danke, der Kühlschrank ist gut gefüllt.
 
Danke, ich bin gestern satt geworden.
Danke, ich werde heute wohl wieder satt werden.
 
Danke, unser Gehalt reicht für den ganzen Monat.
 
Danke, wir können
die Miete, den Strom, die Putzfrau, den Hausmeister bezahlen.
 
Danke, das Geld reicht noch immer
für den Urlaub, die Zusatzrente, die Medizin,
das Fitnesscenter.
 
Danke, ich habe Kleidung für jeden Anlass.
Danke, ich habe Schuhe für jede Gelegenheit.
 
Danke, mein Laptop tut es.
Danke, mein Handy reicht mir völlig.
 
Danke, mein Fahrrad bringt mich an mein Ziel.
Danke, mein Auto dient uns treu.
 
Wer sagt heute „Danke“?
 
Unheimlich ist der Sog!
 
Wir wollen mehr!
Wir wollen schneller,
weiter, höher.
 
Alles neu,
alles auf dem neusten Stand.
 
Wir haben uns verrannt.
 
Wir sollten umkehren.
 
Paulus:
Wenn wir also Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen.
 
Ja, ich habe genug!
 
Ich bin so frei.
Ich bin dankbar.
 
Dankbare Menschen,
sind freundlich.
 
Dankbare Menschen,
helfen gerne.
 
Dankbare Menschen,
leben gelassener.
 
Dankbare Menschen,
lächeln ein wenig mehr.
 
Dankbare Menschen
tun anderen einfach gut.
 
Dankbare Menschen
reißen Mauern nieder.
 
Dankbare Menschen
grenzen niemanden aus.
 
Wie das geht?
 
Wir brauchen
ein Ziel in unserem Leben.
 

1.Timotheus 6:11

Dein Ziel soll etwas anderes sein: ´ein Leben, das erfüllt ist von` Gerechtigkeit, Ehrfurcht vor Gott, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Freundlichkeit. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
So sind wir frei!
 
Danke, ich habe genug.
Ja, ich gebe gerne!
Ja, Du bist mir willkommen!
 
Das stellt unsere Welt auf den Kopf.
Gut so!

2.Korinther 4:8

Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein, und doch werden wir nicht erdrückt.
´Oft` wissen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Wir kennen solche Menschen in unserem Umfeld:
 
Schwierigkeiten scheinen sie nicht zu kennen,
sie haben immer eine Lösung parat,
nichts scheint sie zu bedrücken,
nichts scheint fragwürdig zu sein,
ihre Kinder sind immer die besten,
keine Probleme zu Hause,
alles im Griff.
 
Sie sind mir unheimlich:
 
die alles Könner,
die alles wissen,
die über allem stehen,
die ewig Standhaften.
 
So ist das Leben nicht.
 
Das können wir von Paulus lernen:
 
Mut, zur eigenen Vergangenheit zu stehen.
Mut, zur eigenen Schwäche zu stehen.
 
Mut, über die Vergangenheit zu sprechen.
Mut, über die eigene Schwäche zu sprechen.
 
Das Leben,
die Vergangenheit und die Zukunft
in Gottes Hände legen.
 
Sich in Gottes Hände
fallen lassen.
 
Geborgenheit erfahren:
 
in den Niederungen des Alltags,
in den Tälern der eigenen Seele,
in den Fragwürdigkeiten des Lebens,
im Zweifel an Gottes Liebe.
 
Aufatmen!
 
Gott ist gegenwärtig:
 
Wir erleben schwierige Situationen -
wir werden nicht von ihnen erdrückt.
 
Nicht mehr weiter wissen –
wir werden nicht verzweifeln.
 
Wie ist das möglich?
 
Wir setzen auf Gottes Kraft,
die in uns wirksam ist.
 

2.Korinther 4:7

Wir allerdings sind für diesen kostbaren Schatz, der uns anvertraut ist, nur wie zerbrechliche Gefäße, denn ´es soll deutlich werden, dass` die alles überragende Kraft, ´ die in unserem Leben wirksam ist, `
Gottes Kraft ist und nicht aus uns selbst kommt. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Ehrlich sein,
Schwächen und Stärken zugeben,
in das Leben schauen lassen,
- wie wirkt hier Jesus?
 
das macht unser Leben
– also unseren Glauben,
glaubwürdig.
 
So glänzt Christus!
 
Heute.

Jakobus 1:5

Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt, bitte er Gott darum, und sie wird ihm gegeben werden; denn Gott gibt allen gern und macht ´dem, der ihn bittet, ` keine Vorhaltungen.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Oh, Ja!
 
Weisheit kann nicht schaden.
 
Wie viele Worte werden heute gesprochen…
Wie viele Sätze werden heute geschrieben…
Wie viele Entscheidungen werden heute getroffen…
 
Wie viel Unsinn werden wir hören…
Wieviel Unsinn werden wir lesen…
 
Wir brauchen Weisheit,
 
um die Wahrheit zu erkennen,
um die Wahrheit zu sprechen,
um tragfähige Entscheidungen zu treffen.
 
Wir brauchen Weisheit,
 
um gute Worte zu sagen,
um zu verbinden, statt zu spalten.
 
Es ist offensichtlich:
 
Weisheit ist Mangelware.
 
Es braucht Gottes Weisheit,
 
um die Zusammenhänge des Lebens
aus Gottes Sicht zu erkennen.
 
Es braucht Gottes Weisheit,
 
um die Umstände des Lebens
mit Gottes Hilfe zu bewältigen.
 
Dazu brauchen wir
 
den Maßstab der Bibel
und die Wegweisung durch Gottes Geist.
 
Gottes Weisheit stellt
Gottes Wesen, seine Art zu handeln und zu sprechen
in das Zentrum unseres Denkens,
in das Zentrum unserer Worte
und in das Zentrum unseres Handelns.
 
Gottes Weisheit:
 

Jakobus 3:13

Hält sich jemand unter euch für weise und verständig? Dann soll er zeigen, dass er das auch tatsächlich ist, indem er ein vorbildliches Leben führt und Dinge tut, die von Weisheit und Bescheidenheit zeugen.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 

Jakobus 3:17

Die Weisheit hingegen, die von oben kommt, ist in erster Linie rein und heilig, dann aber auch friedfertig, freundlich und bereit, sich etwas sagen zu lassen. Sie ist voll Erbarmen und bringt eine Fülle von Gutem hervor; sie ist unparteiisch und frei von jeder Heuchelei.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 

Sprüche 2:6

Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.
Luther 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft
 

Sprüche 13:10

Unter den Übermütigen ist immer Streit; aber Weisheit ist bei denen, die sich raten lassen.
Luther 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft
 

Sprüche 13:3

Wer seine Zunge im Zaum hält, bewahrt sein Leben. Ein Großmaul richtet sich selbst zugrunde.
Luther 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft
 
Sich von Gottes Weisheit
prägen zu lassen
kann nur heilsam sein.
 
Gottes Weisheit:
 

Jakobus 1:5

Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt,
bitte er Gott darum,
und sie wird ihm gegeben werden;
denn Gott gibt allen gern
und macht ´dem, der ihn bittet, `
keine Vorhaltungen.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Matthäus 5:6

Glücklich zu preisen sind die, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten; denn sie werden satt werden. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Hunger und Durst
waren für die Menschen im Altertum ganz gewöhnliche Erfahrungen.
 
Wer Hunger und Durst hat,
hat nur ein Ziel, eine Leidenschaft:
 
Nahrung und Wasser finden.
 
Hunger und Durst nach Gerechtigkeit.
 
Eine Leidenschaft: Gerechtigkeit.
 
Gerechtigkeit ist nicht zuerst die Übereinstimmung des Lebens
mit einer Anzahl bestimmter Gesetzte.
 
Gerechtigkeit ist ein Leben,
das das Wesen Gottes in den verschiedenen Lebensbezügen widerspiegelt.
 
Gerechtigkeit meint:
 
Ich bin Gott recht.
 
Ich lebe in dem richtigen Verhältnis zu Gott.
 
Das soll Dein Hunger,
Dein Durst,
Deine Leidenschaft sein!
 
Der Glaube an den Retter Jesus
setzt mich in das richtige Verhältnis zu Gott.
 
Dann bin ich gerecht –
Gott recht!
 
Dann bin ich glücklich zu nennen.
 
Wer das glaubt ist selig!
 
Wer das glaubt ist glücklich
– unabhängig von Erfolg oder Misserfolg!

Matthäus 6:13

Erlöse uns von dem Bösen! NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

 

Schnell gehört, entspricht diese Bitte total meiner Erwartung,

Deiner vielleicht auch:

 

Nichts Böses weit und breit.

 

So soll es sein.

 

Alles chillig!

Alles easy!

 

D.h.: Alles im Lot! Alles im Griff! Es läuft.

 

Es läuft einfach genial:

 

Die Arbeit: wie geschmiert.

Die Familie: alle sind nett.

Der Ehepartner: traumhaft.

Die Freunde: sie ermutigen dich.

Alle anderen: lassen Dich in Ruhe.

Die Gemeinde: läuft doch.

 

Und Gott:

Er ist auf Deiner Seite.

Er segnet Dich mit Gutem.

 

Nichts Böses, weit und breit.

 

Danke, Vater.

 

Achtung!

 

Wir stehen in der Gefahr,

Gott als Glücksbringer,

Bewahrer vor allem Bösen zu benutzen!

 

Wir missbrauchen dann das Gebet

zu unserem Nutzen.

 

Jedoch!

 

Gottes Ehre soll durch uns vermehrt werden,

 

in jeder Lebenslage,

durch unser Leben,

durch unsere Worte und unsere Taten,

durch unser Lassen.

 

Wie geht das?

 

Stichwort: Erlösung!

 

Das können wir nicht.

 

Wir können uns nicht losmachen, von dem unheimlichen Sog des Bösen:

 

Einmal gelogen, immer gelogen…

Wir tun, was wir eigentlich nicht tun wollten…

Wir sagen, was wir nie sagen wollten…

 

Erlösung:

 

Das ist Lösung von dem unheimlichen Sog.

Das ist Befreiung vom Fluch der bösen Tat.

Das ist: Ein neuer Mensch sein!

 

Der eine kann das.

Der eine hat die Macht der Versuchung, die Macht der Sünde gebrochen.

 

Römer 8:2

Wenn du mit Jesus Christus verbunden bist, bist du nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde und des Todes; das Gesetz des Geistes, der lebendig macht, hat dich davon befreit. 

NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

 

Die Macht der Sünde ist gebrochen.

Der Versucher / der Böse / der Teufel ist besiegt.

 

Der Weg zum Vater ist frei.

Für Dich.

 

Erlösung.

Für Dich.

 

Die Macht der Sünde ist gebrochen.

 

Leben,

als neuer Mensch.

 

Gottes Ehre vermehren!

 

Heute.

Jesaja 43:10

Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR. Luther 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft
 
Zeugen sind wichtig,
 
wenn Aussage gegen Aussage steht,
wenn Situationen ungeklärt sind.
 
Dann brauchen wir einen Zeugen.
 
Jemanden, der für uns aussagt.
Jemanden, der unabhängig ist.
Jemanden, der bezeugen kann, wie es wirklich war.
 
Warum braucht Gott Zeugen?
 
Gott will,
 
dass seine Leute bezeugen,
dass er Gott ist.
 
Er ist nicht selbstverständlich Gott,
für unsere Mitmenschen.
 
Es gibt Konkurrenz
durch andere Götter.
 
Dein Leben zeigt,
wer Dein Gott ist.
 
Es ist aber nicht egal,
wer Dein Gott ist.
 
Es gibt nur einen Gott,
der uns rettet.
 
Es gibt nur einen Gott,
der uns befreit.
 
Es gibt nur einen Gott,
der uns umfassend heilt.
 
Gott, der Vater,
Gott, der Sohn,
Gott, der Heilige Geist.
 
Seine Zeugen sind wir.
 
Heute weisen
 
unsere Worte,
unsere Taten,
unser Lebensstil
 
auf ihn hin.
 
Unser Leben zeigt,
wer unser Gott ist.
 
Viele Menschen lesen nicht die Bibel,
aber sie lesen uns!
 
Heute!

Markus 4:26-28

Mit dem Reich Gottes ist es wie mit einem Bauern, der die Saat auf seinem Acker ausgestreut hat.
Er legt sich schlafen, er steht wieder auf, ein Tag folgt dem anderen; und die Saat geht auf und wächst – wie, das weiß er selbst nicht. Ganz von selbst bringt die Erde Frucht hervor: zuerst die Halme, dann die Ähren und schließlich das ausgereifte Korn in den Ähren. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
 
Unser Tag ist verplant.
Unser Tag ist getacktet.
 
Arbeit
Kinder
Essen
Freizeit
 
Alles geplant.
Alles verplant.
Wohl uns.
 
Mit dem Reich Gottes …
 
Wie bitte?
 
Mit dem Reich Gottes …
 
Wie jetzt?
 
Jesus meldet sich zu Wort!
 
unbequem?
In die Quere kommt er uns?
 
Das ist sein gutes Recht!
 
Er ist Gott.
Er ist der Herr.
Er ist der Retter.
 
Mit dem Reich Gottes …
 
Dafür hab´ ich heute keine Zeit.
Das geht jetzt nicht.
Du wirst verstehen.
Frag den Pastor.
 
Jesus lehrt uns beten:
 
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel – so auf Erden.
 
Sein Reich komme.
 
Gottes Angelegenheiten
haben sie heute Platz in unserem Kalender?
sind sie Gesprächsstoff?
bewegen sie heute unsere Gedanken?
 
Gottes Angelegenheiten
 
Das sind Gottes Gelegenheiten,
heute.
 
Ganz entspannt:
 
Sein Segen wirkt.
Sein Wort wirkt.
 
Er ist der Retter.
Er ist der Befreier.
Er bringt Heilung.
 
Es ist sein Reich!
Es sind seine Angelegenheiten.
 
Wir sind seine Mitarbeiter!
Welch eine Ehre!
 
Heute.
 
Dein Reich komme,
 
in der Deiner Ehe,
in Deiner Familie,
an Deinem Arbeitsplatz,
im Fitnessstudio,
im VHS Kurs,
im Hauskreis,
im Gebetsabend,

 

1.Thess. 5:18

Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Das Bett ist kuschelig.
Das Bad ist ein Traum.
Der Kühlschrank ist voll.
Der Kaffee ist perfekt.
Die Brötchen sind knusprig.
Das Auto springt an.
 
Einkaufen
 
Obst und Gemüse
Brot in vielen Varianten
Fleischtheke
Wursttheke
Käsetheke
Konfitüre und Honig in allen Geschmacksrichtungen
 
vegetarisch
vegan
laktosefrei
und bio
 
abends
 
sich mit Freunden treffen
Joggen
Fitnessstudio
Essen gehen
Fernsehen
Hauskreis
Gebetsabend
Volkshochschule
 
In großen Teilen ist unser Leben
selbstverständlich geworden.
 
Danke sagen?
Gott danken?
 
Wir sind Selbstversorger.
Unser tägliches Brot besorgen wir uns selbst.
 
Ah,
da war doch etwas:
 
Corona
Ausgangsbeschränkung
Nicht mit Freunden treffen.
Nicht mit der Familie treffen.
Kurzarbeit?
Arbeitslosigkeit?
 
Der Schreck saß uns in den Gliedern.
 
Plötzlich
waren wir unsicher.
 
Wir merkten,
da ist etwas aus dem Lot geraten.
 
Und Gott?
 
Monate später.
 
Ist noch einmal gut gegangen!
War was?
Die mit „Maske und Abstand“ werden belächelt.
 
Das Virus haben wir im Griff.
Oder: Alles Nonsens.
 
Die Stimmung ist schlecht im Land.
 
Und Gott?
Danke?
 
Danke!
Das Geschenk des Lebens ist angekommen!
 
Wie wäre es:
Perspektivwechsel!
Ausschau halten nach Gelegenheiten zur Dankbarkeit.
 
Und dann geht es los:
 
Danke!
Dankbarkeit muss eingeübt werden.
Beginnen wir heute.
 
Fang Du an!
 
Bedank Dich heute:
 
Bei Gott.
Bei Deiner Frau.
Bei Deinen Kindern.
Beim Bäcker.
Bei der Verkäuferin bei Rewe.
Bei Deinem Arbeitskollegen.
 
Die Stimmung wird sich aufhellen.
 
Bei Dir.
In Deiner Familie.
In Deiner Nachbarschaft.
An Deinem Arbeitsplatz.
 
Gott sei Dank!

Titus 2,11-12

In Christus ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Gnade?
 
Leistung
Mithalten sind gefragt.
 
Nur nicht das Gesicht verlieren.
 
Es merkt schon keiner.
Wir halten mit.
Wir wollen nicht abgehängt werden.
 
Gnade?
Wie aus einer anderen Welt.
 
Da ist einer für mich.
Da ist einer mit mir.
 
Da ist einer vor allem gnädig mit mir.
 
Er fragt nicht nach meiner Leistung,
auch nicht nach meinem Notendurchschnitt.
 
In Christus ist Gottes Gnade sichtbar geworden.
 
Er fragt nicht:
 
Was bringst Du?
 
Er fragt mich:
 
Was brauchst Du?
Was hilft Dir?
 
Das ist Gnade.
 
Dieses Geschenk „Gnade“ hat Jesus
an seinem Kreuz
bezahlt.
 
Mein Versagen,
meine Gottesferne
hat er auf sich genommen.
 
Nun kann ich
befreit
leben!
 
Ich kann
aufatmen!
Gnade
 
Ich muss mich nicht mehr
selbst rechtfertigen.
 
Sein Ja steht über meinem Leben!
 
Darum kann ich
 
aufrecht stehen,
aufrecht gehen,
aufrichtig sein.
 
Gott verändert die Welt durch Gnade!
 
Mit Gottes Hilfe
möchte ich das auch,
durch Gnade!
 
Ich frage nicht mehr:
Was bringst Du mir?
 
Ich frage nun:
 
Was hilft Dir?
Was brauchst Du?
 
Das stellt alles auf den Kopf.
 
Gut so!

2.Korinther 5:10

Wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Wow.
Welch ein Satz!
 
Verantwortlich sein.
Verantwortung übernehmen.
 
Das ist nicht so unser Ding.
 
Wir schieben die Verantwortung lieber auf andere.
Die wars.
Der wars.
Die Umstände.
 
Den Kopf hinhalten?
Such Dir einen anderen Dummen.
 
Und manche kommen irgendwie immer gut weg:
 
ungestraft …
ungesühnt …
 
Die gute Nachricht:
 
Wir alle…
 
Worum es hier geht,
das betrifft jeden und jede.
 
Es wird Recht gesprochen
Über jeden und jede.
 
Rache auf unserer Seite ist nicht angesagt.
Ich kann es Gott überlassen, Recht zu sprechen.
 
Wir alle müssen einmal…
 
Unser Handeln,
unsere Worte,
unser Schweigen,
haben Konsequenzen – bis in Ewigkeit!
 
Wir sollten,
um der Menschen wegen, die wir lieben,
um der Menschen wegen, die wir achten,
um der Mitmenschen wegen,
um Gottes wegen, der jeden dieser Menschen liebt,
achtsam sein, besonnen, freundlich, wertschätzend, sogar liebevoll.
 
Der Mitmensch, die Schöpfung sind uns anvertraut.
 
Wir alle müssen vor dem Richterstuhl von Christus
 
Wow.
 
Es ist der Richterstuhl von Christus.
Der Richter ist Christus.
 
Die gute Nachricht für mit Gott versöhnte Menschen:
 
Der, der uns mit Gott versöhnt hat,
ist unser Richter.
 
Was könnten wir dort schon sagen?
Womit könnten wir dort schon punkten?
Was könnten wir Versöhnliches sagen?
 

2.Korinther 5:19

Ja, in ´der Person von` Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Und nun:
 
Verantwortlich reden.
Verantwortlich handeln.
 
Mit Gott versöhnte Menschen brauchen den Richter Christus nicht zu fürchten.
 
Mit Gott versöhnte Menschen
folgen in ihrem Handeln und Reden aus Liebe zu Christus
ihrem Retter und Versöhner Jesus Christus.
 
Mit Gott versöhnte Menschen,
werden darum folgendes aus Liebe und Verantwortungsbewusstsein tun:
 
Wir werden unsere Mitmenschen einladen,
sich mit Gott versöhnen zu lassen.
 
Der Himmel steht
für jeden und jede
offen!
 

2.Korinther 5:19 + 20

Uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden.
Als Botschafter von Christus fordern wir euch deshalb im Namen Gottes auf:
Lasst euch mit Gott versöhnen! Wir bitten euch darum im Auftrag von Christus.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Matthäus 5,8

Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Jesus spricht diese Worte.
 
Er spricht sie auf einem Berg.
 
Berge sind Orte,
an denen sich „Himmel und Erde berühren“.
 
Es sind Orte,
die den Überblick ermöglichen,
neue Horizonte erschließen,
und die Relationen neu bestimmen lassen.
 
Im AT und im NT ist die Begegnung mit dem Anspruch und Zuspruch Gottes
oft mit einem Berg verbunden:
 
Mose empfängt auf dem Berg Sinai die 10 Gebote (2.Mose 19:3).
Jesus steigt auf einen Berg (Mt. 5:1),
 
um den Menschen eine neue Perspektive zu eröffnen:
 
Selig sind …
 
Selig:
Kann man auch mit „glücklich sind“ übersetzen.
 
Glücklich sind…
 
Das griechische Wort beschreibt die,
 
denen man gratulieren kann,
die gesegnet und wohlauf sind.
 
Unabhängig von Erfolg,
oder Misserfolg
sind sie glücklich zu nennen,
 
denn sie haben das richtige Verhältnis zu Gott.
 
Sie sind Kinder Gottes.
Töchter und Söhne Gottes.
 
Das richtige Verhältnis zu Gott,
ist eine Sache des Herzens.
 
Diese glücklich zu preisenden Menschen
haben ein reines Herz.
 
Das Herz ist in der Bibel der Ort
 
der Willensentschlüsse,
der Absichten,
der Ort des Gewissen.
 
Das reine Herz ist ein Geschenk Gottes.
 
Das reine Herz ist das ungeteilte Herz.
 
Jesus hat nicht nur einen Fuß in der Tür.
 
Er wohnt im Herz
dieser glücklich zu preisenden
Menschen.
 
Solche Menschen schauen
 
Gottes Wirklichkeit,
erleben Gottes Macht im Leben
und im Herzen.
 
Wer`s glaubt ist selig.

Johannes 4:14

Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr durstig sein.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Sehnsucht
 
Die Frau des Lebens.
Der Mann des Lebens.
 
Der Himmel auf Erden.
Unsere Liebe bleibt.
Niemals ein böses Wort.
Wir werden einander verstehen.
Wir werden uns auf Händen tragen.
 
Wir überfordern unser Miteinander.
 
Wer die letzte Erfüllung seiner Lebenssehnsucht bei seiner Frau sucht,
wer die tiefste Stillung der Sehnsucht nach Leben bei seinem Mann sucht,
wird die Beziehung überfordern und damit zerbrechen.
 
Sehnsucht
 
Urlaub
Meer
Berge
Schönes Wetter
Zeit für die Frau
Zeit für die Kinder
Entspannen
Kraft schöpfen.
 
Wer die Erfüllung seiner Lebenssehnsucht in den „schönsten Wochen des Jahres“ sucht,
wer die tiefste Stillung der Sehnsucht nach Leben ausgerechnet in diesen wenigen Tagen erleben will,
wird scheitern.
 
Warum gibt es so viel Krach
im Urlaub
und an den Weihnachtstagen?
 
Weil wir uns
schlicht überfordern!
 
Der Urlaub kann uns so viel geben.
Der Ehepartner, die Kinder, unsere Freunde können uns so viel geben.
 
Sie geben uns aber nicht
 
die tiefste
und letzte Erfüllung
unserer Sehnsucht nach Leben.
 
 
 
Jesus stillt
unsere Sehnsucht nach Leben.
 
Für die, die Leben wollen
und doch immer wieder
das Leben zerstören
ist er gestorben und auferstanden – Jesus das Leben.
 
Für die, die den Weg suchen und suchen
und sich und anderen manchmal alle Wege verbauen,
ist er gestorben und auferstanden – Jesus der Weg.
 
Für die, die meinen die Wahrheit zu kennen
und für die, die keiner Wahrheit mehr trauen,
ist er gestorben und auferstanden – Jesus die Wahrheit.
 
Jesus, ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
 
Jesus heilt mit seiner großen Liebe
uns und unsere menschlichen Beziehungen.
 
Die Beziehung zu ihm - nicht die Erfüllung unserer Erwartungen -
ist das haltbare Fundament
unserer Beziehungen.

1.Petrus 4:7-8

Seid wachsam und besonnen und lasst euch durch nichts vom Beten abhalten. Vor allem aber bringt einander eine tiefe und herzliche Liebe entgegen. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Kaum hat der Tag begonnen, lesen und hören wir
 
Worte und
Meinungen.
 
Entscheidungen werden wir treffen.
 
Dazu ist es wichtig:
 
sich eine eigene Meinung zu bilden,
Argumente abzuwägen,
Korrektur anzunehmen.
 
Hören.
Zuhören.
Zu verstehen versuchen.
 
Dabei wachsam sein:
 
Worte abwägen,
auf Zusammenhänge achten,
von wem stammt die Information?
 
Dabei besonnen sein:
 
gelassen bleiben,
sich Zeit lassen, um nachzudenken,
Konsequenzen bedenken.
 
Halt: Das Beten nicht vergessen!
 
Bevor der Tag beginnt:
 
Gott loben
für das, was er bereits getan hat.
 
Umkehr zu Gott:
Ist eigene Schuld zu bekennen? Sollte Vergebung ausgesprochen werden?
 
Für-Bitte:
Unsere Sorge ist auch seine Sorge! Gott hört das Gebet.
 
Während des Tages:
 
Das Beten nicht vergessen!
 
Welch ein Geschenk,
mit Gott dauerhaft im Gespräch zu sein.
 
Was bringts?
 
Gottes Friede breitet sich aus.
 
Und Gottes Liebe
wird nicht auf der Strecke bleiben.

Markus 2:19

Jesus gab ihnen zur Antwort: „Können etwa bei einer Hochzeit die Gäste fasten, während der Bräutigam noch bei ihnen ist? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie doch nicht fasten!“
 
Beobachtet werden.
In der Regel mögen wir das nicht.
 
Im Restaurant.
Immerzu schaut jemand zu Dir.
 
Im Bus.
Du wirst gemustert.
 
Im Büro.
Kommt immer der gleiche Typ vorbei.
 
Verstecken?
Die Stirn bieten?
 
Auch das mögen wir nicht:
 
Das musst Du so machen.
So ist das richtig.
Oder: So auf keinen Fall!
 
Frieden um jeden Preis?
Es jedem recht machen?
Den eigenen Weg gehen?
 
Jesus wurde beobachtet.
 
Am Sabbat heilen?
Am Sabbat Ähren ausraufen?
Wie, er fastet nicht?
 
In welcher Vollmacht handelt er!
Was für Worte spricht er?
 
Wie kommst Du dazu?
Wer bist Du?
 
Frieden um jeden Preis?
So war Jesus nicht!
 
Es jedem recht machen?
Dafür war Jesus nicht zu haben!
 
Jesus wusste wer er ist:
Gottes Sohn.
 
Er kannte seinen Auftrag:
Rettung der Menschheit.
 
Er kannte seinen Auftraggeber:
Gott, den Vater!
 
Darum war er geradlinig.
Darum konnte er dem einen oder anderen die Stirn bieten.
Darum hatte er einen Standpunkt.
 
Ohne Rechthaberei.
Ohne innere Härte.
Ohne Bitterkeit.
 
Darum konnte man ihm folgen.
 
In seiner Gegenwart wurden Menschen heil.
In seiner Gegenwart konnten Menschen weinen.
In seiner Gegenwart konnten Menschen lachen.
In seiner Gegenwart fanden Menschen Frieden.
 
Folgen wir Jesus.
 
So werden wir heil.
So werden wir befreit zu weinen.
So werden wir befreit zu lachen.
 
Ohne Rechthaberei.
Ohne innere Härte.
Ohne Bitterkeit.

Epheser 4:24

Zieht das neue Leben an, wie ihr neue Kleider anzieht. Ihr seid nun zu neuen Menschen geworden, die Gott selbst nach seinem Bild geschaffen hat. Jeder soll erkennen, dass ihr jetzt zu Gott gehört und so lebt, wie es ihm gefällt. Hoffnung für alle © by Biblica, Inc.®
 
Ein neuer Tag.
 
Herausforderungen.
Gespräche mit Kunden.
Das Gespräch mit dem Gruppenleiter.
 
Du stehst vor dem Schrank.
 
Was passt zu den Gesprächen?
Worin fühlst Du Dich wohl?
Worin fühlst Du Dich sicher?
 
Du schaust von links nach rechts.
Du schaust von rechts nach links.
 
Das neue Stück!
 
Das ist es.
Das gibt Dir Sicherheit.
Das passt zu dem Gespräch.
 
Du stehst vor dem Spiegel.
 
Wunderbar.
Genau richtig.
Wie für diesen Moment gemacht.
 
Du gehst aus dem Haus.
Alles wunderbar.
 
Was bringt es Christ zu sein?
 
Christus schenkt
 
Hoffnung, die Dein Denken prägt.
Liebe, die Dein Handeln prägt,
Glaube, der Deine Worte prägt.
 
Christus schenkt
 
Leben, das gehalten ist.
Leben, das geborgen ist.
 
Christus schenkt
 
einen Neuanfang.
Vergebung.
 
Wie das geschieht:
 
Das Leben ohne Christus ablegen, wie ein altes Kleidungsstück.
Das Leben mit Christus anziehen, wie das neue Stück aus dem Schrank.
 
Christus prägt nun das Leben.
 
Du gehst aus dem Haus.
Alles wunderbar,
denn Christus ist mit Dir.

Apostelgeschichte 4:13

Die Unerschrockenheit, mit der Petrus und Johannes sich verteidigten, machte großen Eindruck auf die Mitglieder des Hohen Rates, zumal es sich bei den beiden offensichtlich um einfache Leute ohne besondere Ausbildung in der Heiligen Schrift handelte. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Unerschrocken.
 
Uns fehlen die Worte.
Wir sind unsicher.
Wir schweigen.
 
Wortgewand sie wir:
 
Wenn wir vom Urlaub sprechen,
von unserem Job,
von unseren Kindern,
dem wunderbaren Haus,
der schönen Wohnung.
 
Eigenartig.
 
Oft stockt uns der Atem,
 
wenn wir von der Hoffnung sprechen sollten,
die uns trägt.
 
wenn wir vom dem Retter sprechen sollten,
der an unserer Seite ist.
 
Wir brauchen Mut.
Wir brauchen Worte.
 
Der Geist Gottes schenkt:
 
Mut,
Worte,
Liebe,
Besonnenheit.
 
Ausgerüstet mit diesem Geist,
ergeben sich heute Gelegenheiten.
 
Gottes Gelegenheiten:
 
Der Anruf der Kinder.
Das Treffen mit den Freunden im Garten.
Der Plausch mit den Nachbarn.
 
Sie brauchen:
 
Hoffnung
Mut
Perspektive
 
Sie brauchen Jesus.
Wir kennen (!) Jesus.
 
Welch eine Chance!

Psalm 145:4

Eine Generation rühmt bei der nächsten deine Werke, sie ´alle` verkünden deine machtvollen Taten.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Das hast Du gut gemacht.
 
Wir loben.
 
unseren Ehepartner,
unsere Kinder,
unseren Nachbarn,
unseren Kollegen.
 
Hoffentlich.
 
Loben tut gut.
 
Uns – wir sehen, dass etwas gut geworden ist.
Den anderen – er sieht, dass er und sein Handeln beachtet worden ist.
 
Das sollten wir heute tun:
 
Loben.
 
Nimm es Dir vor,
bis – das Loben ein Teil von Dir ist.
 
Immer echt.
Immer von Herzen.
Immer öfter.
Immer wieder.
 
Loben.
 
Gott loben.
 
Leben dürfen.
Glauben.
Hoffen.
 
Vergebung erfahren.
Geliebt werden.
Angenommen sein.
 
Danke für das Geschenk des Lebens.
Danke für das Geschenk des Glaubens.
 
Heute
 
Meinen nächsten Menschen loben.
Meinen Gott loben.
 
Gott loben,
 
gemeinsam mit Deinem Ehepartner,
gemeinsam mit Deinen Kindern,
gemeinsam mit Deinen Enkelkindern.

Das größte Glück,
 
wir teilen es
 
mit den Menschen,
die uns am Herzen liegen
und Gott auch.

Psalm 91:9

Der HERR ist meine Zuflucht! NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Ein Schrei im Kinderzimmer.
Mama flitzt los.
 
Beide treffen sich im Flur.
Mama, ich hab mich gestoßen!
 
Mama ist da.
 
Die Arbeit verbockt.
Handy.
Kann ich mal mit Dir sprechen?
 
Die Freundin hört zu.
 
Krach in der Beziehung.
Kann ich zu Dir kommen?
 
Reden.
Das Herz ausschütten.
Einfach sein dürfen, wie du bist.
 
angenommen
gehört werden
 
Einen Freund finden.
Zuflucht.
 
Der HERR
 
Er ist Gott
 
von Anbeginn der Zeit,
voller Güte und Freundlichkeit,
voller Gnade und Liebe.
 
ist meine
 
für mich,
für mich persönlich,
wohltuend nah,
 
Zuflucht
 
sicher,
geborgen,
geliebt,
gehört werden.
 
So lässt es sich leben,
heute
und auch morgen.

Markus 6:2

Am Sabbat lehrte er in der Synagoge vor vielen Zuhörern. Erstaunt fragten sie: »Woher hat der Mann das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm da gegeben ist, und wie kommt es, dass solche Wunder durch ihn geschehen? NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Staunen.
Große Augen machen.

Ist das schön.
Das hätte ich nie gedacht.
Da bin ich echt überrascht.

Das tut gut:

Sich wundern.
Überrascht sein.

Sich überraschen lassen:

Von den Kindern.
Von dem Ehepartner.
Von dem Freund.
Von den Kollegen.

Das könnte spannend werden.

Den anderen nicht festlegen.
 
Gespannt zuhören.
Aufmerksam sein.
Achtgeben.

Mit wachen Augen sehen, hinsehen.
Mit offenen Ohren hören, zuhören.
Mit liebevollem Herzen fühlen, mitfühlen.

Heute.
Das wird spannend.

Endlich wieder spannend.

Entdecken:

Den Mitmenschen.
Die Schöpfung.
Den Schöpfer.

Staunen:

Über Gott - den Vater.
Über Gott -  den Sohn.
Über Gott - den Heiligen Geist.

Er ist allmächtig – und mir ganz zugewandt.
Er ist heilig – und liebt mich.
Er ist Retter und Tröster – für mich.
 

All das ist er .

Für mich.
Für meinen Ehepartner.
Für meine Kinder.
Für meine Familie.
Für meine Nachbarn.
Für meine Kollegen.

Für jeden Menschen

jeder Nation
jeder Sprache
auf allen Kontinenten.

Staunen über Gott.

Entdeckt werden will dieser Gott.

Wer ihn sucht,
der wird ihn finden.

Markus 10:46-49

Sie kamen nach Jericho. Als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge von dort weiterzog, saß ein blinder Bettler am Straßenrand, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, der vorbeikam. Da fing er an zu rufen: »Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!« Von allen Seiten fuhr man ihn an, er solle still sein. Doch er schrie nur umso lauter: »Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!« Jesus blieb stehen und sagte: »Ruft ihn her!« Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: »Hab nur Mut! Steh auf, er ruft dich!«

Jericho.
Das ist die Stadt mit der Mauer, die einstürzte.
Das ist lange her.
Das ist Geschichte.
Eine Geschichte mit Gott.

Gott befreit sein Volk.
Gott führt diese Menschen durch die Wüste.
Das Ziel: Das von Gott zugesagte Land.

Mit Gottes Hilfe soll es erobert werden.
Als Bollwerk steht diese Stadt im Weg.

Durch das Eingreifen Gottes,
fällt die Stadtmauer,
die Stadt wird eingenommen.
Ein Etappensieg.

Bartimäus wird sie kennen, diese Geschichte.
Eine Geschichte mit Gott, die man sich erzählt.

Seine Geschichte:

Er ist blind.
Er kämpft mit dem Leben.
Er bettelt, um zu überleben.
Irgendwie schafft er jeden Tag.

Tag für Tag.
Monat für Monat.
Jahr für Jahr.
Ein Kampf.

Seine Geschichte:
Eine Geschichte ohne Gott.

Eine Geschichte ohne Gott?

Jesus kommt nach Jericho.
Von vielen Menschen ist er umringt.

Fragen werden Jesus gestellt.
Bitten werden ausgesprochen.
Er wird gerempelt und gestoßen.

Es geht laut zu.

Bartimäus hört die Menge kommen.

Von Jesus hat er schon gehört.
Er spürt die Chance seines Lebens.

Jetzt, oder nie.

Ein Schrei von Bartimäus.
Die Antwort von Jesus: Ruft ihn her!

„Was möchtest Du?“, fragt Jesus ihn.

„Ich möchte sehen!“

Und: Er kann sehen.

Eine Geschichte mit Gott.

Was ist heute Dein Lebensschrei?

Jesus hört diesen Schrei.

Aufstehen.
Den Aufstand wagen.

Vertrauen wagen.
Mit Jesus über das eigene Leben reden.

Deine Geschichte:
Eine Geschichte mit Gott!

Heute.

Psalm 103:12

So fern, wie der Osten vom Westen ist, so weit schafft er unsere Vergehen von uns fort.

Du hast schon wieder …
Damals bist Du …
Du hast Dich kein Stück geändert …
Du bist wie Deine Mutter …
Lass mich in Ruhe …
Ich glaub Dir kein Wort mehr …
Das kann ich mir nie verzeihen!
Das kann ich Dir nicht verzeihen.

Manchmal ist es schwierig nach Hause zu gehen,
das Donnerwetter wartet.

Mit Grummeln im Magen gehst Du zur Arbeit,
Du ahnst, was kommt.

Konflikte
Spannungen
Schuld

Es gibt keine schnellen Lösungen.
Es gibt keine Patentrezepte.

Aber es gibt einen Anfang.

Sich hinsetzen.
Zuhören.
Zuhören.
Zuhören.
Mit Wertschätzung sprechen.

Die Tür nicht zuknallen.
Das Haus / die Wohnung – wenn es möglich ist – nicht im Zorn verlassen.

Wenn angebracht:

Hilfe von einem Unbeteiligten erbeten und annehmen.

Es gibt die Chance zum Neuanfang.

Der Neuanfang beginnt mit Vergebung.

Ich vergebe Dir.
Ich vergebe meinen Eltern.

Ich vergebe dem Menschen, der / die mich verletzt hat.

Damit rechtfertige ich keinesfalls das Handeln der anderen Person.
Aber:
Ich werde frei von Rache und Vergeltung.
Ich werde frei von den Schatten der Vergangenheit.

Und:
Ich schütze mich vor Bitterkeit.

Gott wählte genau diesen Weg der Vergebung.

Er vergibt uns.
Ohne Vorleistung auf unserer Seite.

Vergebung scheint doch gut zu sein!
Oder?

Fangen wir heute an.

2. Korinther 1:20

Was immer Gott an Zusagen gemacht hat – in seiner Person finden sie alle ihre Erfüllung. Er ist das Ja, und deshalb sprechen wir auch unter Berufung auf ihn zur Ehre Gottes das Amen.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Vorwürfe,
sind unangenehm,
meist nicht schmeichelhaft,
manchmal unhaltbar,
manchmal wahr.

Wir wollen sie nicht hören.
Wir schmettern sie ab.
Wir nehmen sie persönlich.
Wir nehmen sie übel.

Wir gehen diesem Menschen aus dem Weg.
Wir verlassen die Gruppe.
Wir schlagen zurück.

Vorwürfe,
öffnen die Augen,
helfen uns, die Dinge zu klären,
konstruktiv kann wieder gehandelt werden.

Wir stellen uns ihnen,
wir ändern unser Verhalten,
Vergebung wird gelebt.

Der Vorwurf der Christen in Korinth:

Paulus sei ein Ja - Sager,
der Nein tut!

Sein Kommen habe er zugesagt,
jedoch gekommen sei er nicht.

Paulus stellt sich dem Vorwurf.
Ohne Schärfe in den Worten,
erklärt er sein Verhalten.

18 ´So wahr` Gott treu ist:
Was wir euch sagen,
ist nicht Ja und ´gleichzeitig` Nein.

23 Zurück zu meinem Plan, euch zu besuchen.
Gott weiß, dass ich nur deshalb nicht wieder nach Korinth gekommen bin,
weil ich euch schonen wollte.

Da liegt Spannung in der Luft!

Miteinander reden.
Unermüdlich erklären.
Geduldig zuhören.
Den anderen zu verstehen suchen.

Zum eigenen Wort stehen!
Dem Konflikt sich stellen!

Das ist die Kunst.

Paulus klärt die Situation so:

Er stellt sich dem Konflikt.
Er erklärt sein Handeln auf Augenhöhe:

Der angekündigte Besuch,
wäre zur falschen Zeit geschehen.

Er macht deutlich:
Sein Ja ist ein Ja!

Und er öffnet den trüben Horizont der Spannung.

Was immer Gott an Zusagen gemacht hat
– in seiner Person finden sie alle ihre Erfüllung.
Er ist das Ja, und deshalb sprechen wir auch unter Berufung auf ihn
zur Ehre Gottes das Amen.

Gott steht zu seinem Wort.
Was er zusagt, das tut er.

Die Folgen seines Handelns sind unübersehbar gut!

Menschen finden zueinander.
Situationen werden endlich geklärt.
Gutes geschieht.

Gott löst seine Zusagen ein.

Heute!

Psalm 119:73

Deine Hände haben mich geschaffen und gebildet; schenk mir Einsicht, damit ich lerne, deine Gebote zu befolgen. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Hände
bieten Schutz,
Geborgenheit,
Sicherheit.

Hände
berühren,
fühlen,
tasten.

Das Alter,
der Beruf,
das Leben
hinterlassen Spuren an den Händen.

Gottes Hände.
Sie bieten Schutz,
Geborgenheit,
Sicherheit.
 
Diese Hände sind die Hände des Schöpfers.

Diese Hände
schaffen und bilden die Schöpfung.

Wie die Hände des Schöpfers
den Ton formen,
so formen die Hände des Schöpfers die Schöpfung,
unsere Erde, die Planeten, das All.

Diese Hände haben mich geschaffen und gebildet.

Das können wir neu hören.
Diese Wahrheit sollten wir neu sehen:

Du und ich, jeder Mensch,

egal, wo er lebt,
alles, was lebt und sich regt,
ist aus Gottes Hand.

Das gibt jedem Menschen, wirklich jedem, Wert und Achtung.

Im Gespräch mit dem Schöpfer dürfen wir heute sein.

Er, der alles erschaffen hat,
aus dessen Hand wir sind,
lädt uns ein, zu ihm zu sprechen.

Schenke mir Einsicht, damit ich lerne,
deine Gebote zu befolgen.

Seine Gebote:
Du sollst Gott lieben
und deinen Nächsten, wie Dich selbst.

Wie Jesus:

Seine Hände,
heilten,
machten Menschen satt,
wiesen Menschen den Weg zu Gott,
wurden festgenagelt an das Kreuz.
Damit wir frei sind von Schuld.

Befreit leben.

Dann sind auch unsere Hände frei,
zu helfen, zu schützen und zu dienen.

Lukas 1,49

Er, der Mächtige, hat Großes an mir getan. Sein Name ist heilig. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Innehalten.
Einige Momente der Stille.
Tief durchatmen.

Warum nicht jetzt.

Zur Ruhe kommen.
Jesus diesen Tag bringen.

Die Arbeit, die ansteht.
Die Gespräche.
Die Entscheidungen.
Die freie Zeit.

Dieser Tag – heute – ist Gottes Geschenk an mich.
Ich lebe, ich atme.
Ich kann mich bewegen.
Ich bin in der Lage, Entscheidungen zu treffen.

Ich danke Jesus für die kleinen Selbstverständlichkeiten des Alltags.
Ich danke Jesus für meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit, meine Gemeinde.

Und dann bedrückt mich manches
an diesem Tag und darüber hinaus.
Manches ist zu groß,
das kann ich nicht übersehen.

Ich spreche darüber mit Jesus, jetzt.
Sein Friede kehrt bei mir ein.
Er ist der Herr.
Er hat einen Weg für mich und für die Menschen, die ich liebe.
Er bahnt die Wege meines Lebens.

Maria betet, sie jubelt.

Mitten in ihren Alltag,
in dem alltäglichen Allerlei,
geschieht es:

Ein Engel Gottes spricht zu ihr:
Du, Maria, ich schreibe meine Geschichte mit Dir!
Du wirst die Mutter des Gottessohnes.

Der Retter,
der Erlöser,
der Befreier,
er kommt zu Welt.

Gott schreibt Geschichte!

Heute, an diesem Tag schreibt er Geschichte.
Heute, an diesem Tag handelt er.

Ich möchte Teil seiner Geschichte sein.

Jeremia 23:24

Meint ihr, jemand könnte sich so vor mir verstecken, dass ich ihn nicht mehr sehe? Ich bin es doch, der den Himmel und die Erde erfüllt, ich, der HERR! Hoffnung für Alle, 2015

Kinder spielen gerne Verstecken.
1,2,3, … 10. Ich komme!
Warten.
Beobachten.
Sie kommt näher.
Gefunden.
Und schon geht es in die nächste Runde.

Auch Erwachsene verstecken sich gerne.
Nicht hinter Gardinen und Büschen.

Wir verstecken uns
hinter der Meinung eines anderen,
hinter einem freundlichen Gesicht,
hinter einer glücklichen Fassade.

Wir wollen nicht erkannt werden.
Wir wollen nicht durchschaut werden.

Unsere Schwäche soll nicht gesehen werden.
Unsere Schwachstelle soll nicht vor aller Augen sichtbar sein.
Unsere Not, unsere Angst, unsere Krankheit soll nicht bekannt sein.

Vielleicht verstecken wir uns sogar vor Gott.

Wir machen eine schöne Miene.
Wir geben uns dankbar und fügen uns in unser Schicksal.
Aber innen drinnen, da kocht es.
Wir sind ärgerlich, unzufrieden, verstehen Gott und die Welt nicht.

Unser Gebet wird förmlich.
Der Glaube wird schwer, zur Last.
Der Gottesdienst zum Angriff.

Wir befinden uns in guter Gesellschaft.

Jeremia hatte mit solchen Menschen zu tun.
Mit Menschen, die Schutz suchten hinter einer Fassade.
Mit Menschen, die sich versteckten.

Jeremia sprach zu diesen Menschen.
Er sprach im Auftrag Gottes.

Gott spricht!
Genau zu solchen Menschen spricht Gott!

Gott macht sich die Mühe,
uns zu sagen,
dass wir die Fassade nicht brauchen.
Bei ihm nicht.

Bei ihm ist das Verstecken nicht nötig!
Bei ihm ist das Verstecken nicht angebracht.

Er erfüllt den Himmel und die Erde.

Er ist uns überall gleich nah.

Seine Nähe bedeutet angenommen und geliebt sein.
Seine Nähe bedeutet Kraft und Stärkung.

Angenommen und geliebt,
können wir es wagen,
das Verstecken zu beenden.

Gott sucht uns.
Gefunden!

Befreit dürfen wir nun leben!
Befreit dürfen wir aufatmen.

Heute.

Philipper 4:6

Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Kaum fangen wir an bewusst zu leben, machen wir uns auch schon Sorgen.
Was wird unsere allererste Sorge gewesen sein?

Wo ist meine Mama?

Dann haben sich die Fragen verändert.
Doch die Sorgen sind geblieben.

Bekommen die Kinder einen Ausbildungsplatz?
Was wird aus meiner Ehe?

Die Sorgen gehen ein ganzes Leben lang nicht aus.

Sie liegen auf uns wie ein Schatten, der uns immer wieder einholt,
durchwachte Nächte und vergossene Tränen eingeschlossen.

Paulus:
Macht euch um nichts sorgen!

Ist das weltfremd?
Ist das eine Zumutung?

Was sagt Paulus?

Wir sollen in den entscheidenden Momenten unseres Lebens darauf vertrauen,

dass Gott uns trägt,
und für uns sorgt.

Doch was heißt das ganz praktisch?

Vielleicht ist diese Überlegung eine Hilfe:

Es gibt zwei Tage in der Woche, um die ich mich nicht zu sorgen brauche:

Der eine Tag ist der, der gestern vergangen ist.
Er ist endgültig vorbei.

Der zweite Tag, um den ich mich nicht zu sorgen brauche, ist der Tag, der morgen kommt.

Morgen mit seinen Unwägbarkeiten und seinen Belastungen gehört mir nicht.
Dieser Tag liegt in Gottes Hand.

Ich weiß noch nicht einmal, ob ich ihn überhaupt erleben werde.

Es gibt nur einen Tag, der mir gehört: Der Tag heute.

Diesen einen Tag kann ich meistern.
Seine Last kann ich tragen.

Bürde ich mir aber auch noch die Last von gestern auf
und die Furcht vor morgen,
so wird es mir zu viel.

Die Vergangenheit, die Zukunft und die Gegenwart
können wir getrost Gott überlassen:

Unsere Sorgen legen wir im Gebet in Gottes Hände,
mit Dank für die Hilfe, die wir gestern erfahren haben.

2.Korinther 4:9

Wir werden verfolgt und sind doch nicht verlassen; wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Offensichtlich vielen diese Menschen auf.

Ihr Leben haben sie Jesus, dem Sohn Gottes, verschrieben.
Wie er gehandelt hat, so handeln sie.
Was er gesprochen hat, das sagen sie.

Er war voller Barmherzigkeit – sie sind barmherzig.
Er wandte sich den Menschen in Not zu – sie wenden sich Menschen in Not zu.
Er opferte sein Leben – auch dazu sind sie bereit.

Vorbildlich.
Solche Menschen braucht die Gesellschaft doch.
Und doch wendet sich das Blatt.
Verfolgung, das war die Erfahrung der ersten Christen.

Ihre Freundlichkeit,
ihre Fürsorge für Menschen in Not,
ihre Opferbereitschaft,
ihre Liebe,
ihre Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit

waren ein Stachel in der rücksichtslosen Gesellschaft.

Die Christen zeigten:
So geht es nicht mehr weiter.
Wir leben so nicht mehr.

Ihr Glaube an den einen Gott,
an den Gott, der Mensch wurde,
an den Gott, der sich töten ließ, für die Sünde der Menschen,
stellte das religiöse Gebäude auf den Kopf.
 

Die allgegenwärtigen Opfer für die populären Götter wurden enttarnt: machtlos!

Von der Gnade Gottes sprachen die Christen.

Von der eigenen Schuld konnte nur das Opfer des gnädigen Gottes befreien.
Der gnädige Gott forderte keine Opfer, sondern das ganze Leben!

Das ehrliche Leben der Christen
war so erfrischend anders,
war so echt,
war so lebendig,
veränderte so offensichtlich das Leben der Christen – und die Gesellschaft.

Das Christ-Sein, das Christ werden, machte so ganz offensichtlich Sinn.

Selbst Verfolgung und Gefängnis machte die Christen nicht mundtot.
Paulus:
Wir werden verfolgt und sind doch nicht verlassen;
wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um.

Sehr viele Christen werden heute wegen ihres Glaubens weltweit verfolgt.
Wir sollten für sie beten.
Wir sollten die eine oder andere Petition an Politiker unterstützen.

Auch materiell können wir etwas tun:
Open Doors und der AVC u.a. helfen den verfolgten Christen.

Wir sollten uns heute fragen:

Was ist uns unser Glaube wert?
Wie können wir heute bewusst als Christ leben?

Eins ist jedoch klar:

Wir sollten positiv auffallen!

2.Korinther 8:9

Ihr wisst ja, woran sich die Gnade von Jesus Christus, unserem Herrn, gezeigt hat: Er, der reich war, wurde arm, damit ihr durch seine Armut reich werdet. NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft

Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth.
Sie hatten beschlossen, sich an der Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem zu beteiligen.

Die dortige Gemeinde ist in Not geraten.
Die Sammlung in den Gemeinden soll einen Ausgleich schaffen:
Der Reichtum hier hilft der Not dort.

Paulus bittet um Solidarität.

Das Projekt ist in Korinth ins Stocken geraten.

Irgendwie wird es Gründe gegeben haben.
Es gibt immer irgendwie Gründe, sich aus der Verantwortung für andere herauszuziehen.

Und: Bei Geld hört die Freundschaft auf.
Irgendwann ist doch genug.

Paulus ermahnt die Gemeinde deutlich.
Sein Argument: Die Gnade!

Gottes Geschenk der Gnade hat praktische Auswirkungen im Alltag,
bis hinein in das eigene Portemonnaie.

Die Gnade:

Jesus, der reich war, wurde arm,
damit wir, durch seine Armut reich werden.

Gnade:

Gottes Zuwendung zu uns.
Völlig unverdient.
Motiviert allein durch Liebe.

Jesus verlässt den Himmel,
er wird Mensch,
er wendet sich uns zu,
den Blinden, den Lahmen, den Aussätzigen, den Ausgestoßenen,
er nimmt unsere Gottverlorenheit auf sich,
er stirbt am Kreuz:

Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?

Er wird arm,
damit wir reich werden.

Reich sein:

geliebt von Gott,
geborgen in Gott,
erfüllt mit seinem Geist,
beschenkt mit seiner Gnade,
befähigt zur selbstlosen Liebe.

Für die Korinther hieß es nun:

Das Projekt des Ausgleiches wieder anpacken.
Ausgleich schaffen.
 
Welche Wirkung hat Gottes Gnade ganz praktisch heute für Dich?
Wo kannst Du heute einen Menschen reich machen?

An welcher Stelle will Gottes Gnade Dein Herz weich machen?

1.Johannes 2:17

Die Welt mit ihren Begierden vergeht; doch wer so handelt, wie Gott es will, wird für immer leben.
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Ferien
Urlaub
Freie Tage
 
Jeder Moment wird genossen:
 
Mit den Kindern spielen.
Wandern.
Schwimmen.
Lesen.
Lange schlafen.
Nichts tun.
 
Und dann ist wieder Abschied angesagt:
 
Ein letztes Mal das Meer.
Dort noch einmal das Eis essen.
Mit den Freunden den letzten Abend verbringen.
 
Heimfahrt.
 
Hoffentlich:
Freude auf die Familie, auf Freunde, die Arbeit, die Gemeinde.
 
Vergänglichkeit.
 
Wir leben damit –
und oft verdrängen wir sie.
 
Vergänglichkeit.
 
Liegt nicht auch eine Chance darin?
 
Wenn etwas aufhört, dann kann doch auch Neues beginnen!
 
Das Leben neu sortieren:
Welche Menschen sind mir wichtig?
Wem bin ich wichtig?
Was ist wichtig und was ist es nicht?
 
Der Entschluss könnte reifen:
 
Ich lebe den Moment bewusst.
Ich genieße das Gespräch mit meiner Frau.
Ich verbringe bewusst Zeit mit meinen Kindern.
 
Und Gott schiebt sich neu in den Blick:
 
Was bedeutet mir die Beziehung zu dem dreieinigen Gott?
Der ewige Gott will mein Handeln, mein Reden und Denken heute prägen.
 
Dann werde ich seinen Willen tun!
Dann werde ich für immer leben!
 
Dann steckt in meinem Ende auch ein Anfang!
 
So gehe ich mutig in diesen Tag.

Römer 8:35

Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen?
NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Verliebt
 
Jeder Tag miteinander ist einfach wunderbar.
Jede Stunde miteinander ist unbeschreiblich.
Jede Minute ist wertvoll.
 
Ein Tag ohne den anderen – das ist unvorstellbar.
 
Bahnhof.
Abschied.
Eine letzte Umarmung.
Die Türen schließen.
Fort.
 
Krankenhaus.
Abschied am Abend.
OP.
Warten auf den Anruf.
Alles gutgegangen.
 
Frühstück.
Kuss.
Bis heute Abend.
Er kommt nicht.
Er kommt nie wieder.
 
Da ist er.
Der gefürchtete Moment der Trennung.
 
Trennung
Scheidung
Loslassen der Kinder
Tod
 
Manch einer bindet sich nicht.
Furcht vor Enttäuschung.
Furcht vor der Trennung.
Verlustangst.
 
Doch wie reich wird das Leben,
durch das Wagnis der Liebe,
durch das Wagnis der Verbindlichkeit.
 
Es gibt eine Liebe, die bleibt.
Es gibt eine Liebe, von der kann nichts uns trennen.
 
Es ist die Liebe von Gott.
Es ist die Liebe, die sich verletzlich machte.
Es ist die Liebe, die sich opferte.
Es ist die Liebe, die aufs Ganz ging.
 
Diese Liebe hat einen Namen: Jesus.
 
Diese Liebe bleibt.
Jesus bleibt.
 
Diese Liebe macht Mut.
Jesus macht Mut.
 
Diese Liebe macht Mut zu lieben.
Jesus macht Mut zu lieben.
 
Heute!

1.Samuel 2:1

Hanna sang ein Loblied: „Der HERR erfüllt mein Herz mit großer Freude, er richtet mich auf und gibt mir neue Kraft!“ Version NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Das wäre doch ein Start in diesen Tag.
 
Ein Lied.
Ein Loblied.
Ein Lied, das Gott lobt.
Ein Lied, das Gott ehrt.
 
Du kannst nicht singen?
Dir ist nicht danach?
 
Hanna war auch nicht danach.
 
Sie hatte Träume, wie jede junge Frau.
Sie hatte sich das Leben so schön ausgedacht.
Es kam anders.
 
Es wurde zur Last, ihr Leben.
Man flüsterte hinter ihrem Rücken: Da stimmt was nicht.
Man schaute hinter ihr her, mit vielsagenden Blicken.
Wenn sie in den Raum trat, dann verstummte das Gespräch.
 
Eine tiefe Trauer erfüllte diese Frau.
Mit ihrem Mann sprach sie über ihre Last.
Sie bekam kein Kind.
 
Ihr Mann antwortete so unglaublich schön:
Sei nicht traurig, Du hast doch mich!
 
Aber die Trauer blieb.
Mit dieser Trauer sprach sie über Gott.
 
Gott, wenn Du mir ein Kind schenkst, schenke ich es Dir!
Das Wunder geschah.
Ein junge wurde geboren: Samuel, der von Gott erbetene.
 
Als der Junge drei Jahre alt war,
brachte sie ihren Sohn zur weiteren Erziehung zu den Priestern
ins Heiligtum in Silo.
 
Dort sang sie dieses Lied:
„Der HERR erfüllt mein Herz mit großer Freude, er richtet mich auf und gibt mir neue Kraft!“
 
Samuel wurde später zum Propheten berufen.
Er sprach im Auftrag Gottes.
 
Er salbte Könige
und rief Menschen zum Glauben.
 
Das Loblied seiner Mutter hat ihn ein Leben lang begleitet.
Starte mit einem Loblied für Gott in diesen Tag.
 
Er erfüllt Dein Herz mit großer Freude.
Er richtet Dich auf.
Er gibt Dir neue Kraft.
 
So bist Du gerüstet für diesen Tag!

Matthäus 10:27

Was euch ins Ohr geflüstert wird, das verkündet in aller Öffentlichkeit.
Version NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Gott wirkt nicht irgendwo im Keller, mit irgendwelchen Geheimnissen herum.
Vom Anfang der Schöpfung wirkt Gott öffentlich wirksam – ohne Deckung.
Von Anfang an geht Gott aus der Deckung heraus, er möchte erkannt werden.
 
Von Anfang an hat Gott sich auf folgendes festgelegt:
 
Er möchte durch Menschen wirken.
Menschen brauchen dazu Gottes Geist.
 
Gott handelt, wenn Menschen aufstehen und das Heft in die Hand nehmen,
denn der Glaube geht bekanntlich in die Füße!
 
Pfingsten
 
Wie ist das möglich …
 
Menschen aus Galiläa sprechen in ihnen fremden Sprachen für andere verständlich
von den großen Taten Gottes.
Nachzulesen in der Bibel, im Neuen Testament, in der Apostelgeschichte, Kapitel 2.
 
Gott ist der Spezialist für das Unmögliche!
 
Er bewegt sich in Dimensionen, die wir nicht für möglich halten.
Er gebietet dem Unmöglichen, dass es möglich wird.
 
Und zwar im Leben von ganz normalen Menschen.
 
Gott erfüllt Dich mit seinem Geist.
Er schenkt Dir damit göttliche Kraft, für das Unmögliche.
 
Unmöglich?
 
Pfingsten 33 n. Chr.
Eine enorme Herausforderung wartet auf die Nachfolger von Jesus.
Sie sind bereit, die Herausforderung anzupacken:
 
Das Evangelium bis an die Enden der Erde.
 
Geht’s nicht ein bisschen kleiner?
Es geht immer kleiner.
 
Aber:
Sie haben einen großen Gott!
 
Das Evangelium bis an die Enden der Erde.
Kleiner will Gott nicht!
 
Bist Du bereit, die Herausforderung anzupacken?
 
Fangen wir an.
 
Wir schaffen Frieden in unserem Zuhause!
Wir sind zuverlässig an unserem Arbeitsplatz!
Wir stehen zu unserem Wort!
Wir sind pünktlich!
Wir gehen verantwortlich mit unserem Geld um!
 
Das hat ganz viel zu tun mit dem Evangelium!
Das Evangelium zusammen mit dem Heiligen Geist hat Sprengkraft!
 
Unmöglich?
Gott ist der Spezialist für das Unmögliche!
 
Für Dich sind das keine Herausforderungen?
 
Sei Dir sicher: Gott hat auch für Dich eine Herausforderung:
 
Das Evangelium für Moers!
Das Evangelium für Deine Stadt!
Übernimm Verantwortung in Deinem Hauskreis.
Werde Hauskreisleiter.
Werde Mitarbeiter bei den Royal Rangers.
Werde Mitarbeiter im KiGo Team.
Packe praktisch an: Melde Dich zum Putzen in der Gemeinde.
 
Nimm Verantwortung wahr für Deine Gemeinde!
Nimm Verantwortung wahr für Deine Stadt!
 
Unmöglich?
Gott ist der Spezialist für das Unmögliche!
 
Gott hat sich festgelegt:
 
Er wirkt mit seinem Geist durch Senioren, Frauen und Männer im besten Alter,
durch Junge Erwachsene, Teenies und Kinder.
 
Gott wirkt durch geisterfüllte Menschen, die für IHN brennen,
die aufstehen und das Heft in die Hand nehmen!
 
Worauf willst Du denn noch warten?
 
Lass mal die anderen …
Dieser Satz hat keine göttliche Verheißung.
 
Nimm das Heft in die Hand!
 
Unser Land braucht geisterfüllte Menschen!
Unser Land braucht Dich!

2.Korinther 2:17

So vielen geht es nur um ihren Gewinn, wenn sie die Botschaft Gottes verkünden; dafür sind sie sogar bereit, die Wahrheit zu verfälschen. Wir hingegen handeln aus uneigennützigen Beweggründen, und was wir sagen, sagen wir im Auftrag Gottes; wir sagen es in der Verantwortung vor Gott und in der Abhängigkeit von Christus.
 
Ein freundliches Gespräch mit Deinem Chef.
Ein nettes Gesicht für deine Abteilungsleiterin.
Schnell noch eine Mail an Deinen Mitarbeiter.
Und unbedingt eine Karte aus dem Urlaub für Deinen Kollegen.
 
Warum tun wir, was wir tun?
 
Wir möchten beeindrucken.
Wir möchten in Erinnerung bleiben.
Wir möchten Einfluss behalten.
 
Manchmal machen wir gute Miene zum bösen Spiel.
Manchmal sagen wir kein Wort, obwohl wir platzen könnten.
Manchmal lächeln wir, obwohl uns zum Heulen ist.
 
Wir schweigen, obwohl wir etwas sagen sollten.
Wir lächeln, obwohl die Wahrheit ans Licht kommen sollte.
Wir reden und hätten doch besser geschwiegen.
Wir schreien und wollten doch gelassen bleiben.
 
Warum tun wir, was wir tun?
 
Es ist noch immer Zeit zum Nachdenken.
Es ist noch immer Zeit, sich zu besinnen.
 
Paulus wird angegriffen.
Die Frommen schlagen um sich.
Das sitzt besonders tief.
 
Vielleicht kannst Du ein Lied davon singen.
Paulus stimmt in dieses Lied nicht mit ein.
 
Kein Selbstmitleid.
Er zieht sich nicht zurück.
 
Er positioniert sich.
 
Er klärt für sich und andere, warum er tut, was er tut:
 
Wir handeln aus uneigennützigen Beweggründen.
Was wir sagen, sagen wir im Auftrag Gottes.
Wir sagen es in der Verantwortung vor Gott
und in der Abhängigkeit von Christus.
 
Paulus ist von Jesus ergriffen.
Paulus versteht um wen es geht.
Es geht um Jesus.
Das macht mich nachdenklich.
 
Denk mal nach.
Warum tust Du, was Du tust?
 
Es kann ins Auge gehen,
 
wenn Dein eigener Vorteil,
wenn Deine Verletzung,
wenn Dein Stolz der Motor Deines Lebens ist.
 
Positionieren wir uns.
 
Wir handeln aus uneigennützigen Beweggründen.
Was wir sagen, sagen wir im Auftrag Gottes.
Wir sagen es in der Verantwortung vor Gott
und in der Abhängigkeit von Christus.
 
Wir sind von Jesus ergriffen.
Wir verstehen um wen es geht.
Es geht um Jesus.
 
Bist Du dabei?
Zu starker Tobak?
 
Paulus schreibt an ganz normale Christen:
 
Kolloser 3:17
Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen,
und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.
 
Übrigens unser Trauspruch.
Die Sätze fordern mich seit 38 Jahren heraus.
Jeden Tag.

Lukas 24:52-53

Die Jünger warfen sich nieder und beteten ihn an. Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück, von großer Freude erfüllt. Und sie waren von da an ständig im Tempel und priesen Gott.
Version NGÜ 2011, © Genfer Bibelgesellschaft
 
Drei Jahre sind sie Jesus buchstäblich nachgefolgt.
 
Sie haben Jesus kennengelernt.
Tag und Nacht waren sie bei ihm.
Seine Worte haben sie gehört.
Seine Taten haben sie gesehen.
 
Was für ein Mensch.
Worte und Taten passten zueinander wie bei keinem sonst.
 
Dann sein Tod.
Hinrichtung am Kreuz.
Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.
Vater, vergib ihnen. Sie wissen nicht, was sie tun.
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.
Sonnenfinsternis, Gräber öffneten sich.
Der Vorhang im Tempel zerriss von oben bis unten.
 
Das leere Grab.
Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
 
Friede sei mit Euch.
Der Auferstandene bei seinen Freunden.
Vierzig Tage mit Jesus, dem Auferstandenen.
 
Was für wahnsinnige vierzig Tage mit dem, der den Tod besiegt hat.
Was für wahnsinnige vierzig Tage mit dem, der der Sünde die Macht genommen hat.
Was für wahnsinnige vierzig Tage mit dem, der die Kluft zwischen Mensch und Gott überbrückt hat.
 
Vierzig Tage mit dem auferstandenen Jesus!
 
Er führte sie von Jerusalem nach Bethanien.
Mit erhobenen Händen segnete er sie dort.
 
Diese Hände segneten Kinder und sie hüpften ins Leben.
Diese Hände berührten Blinde und sie konnten sehen.
Diese Hände berührten Aussätzige und sie wurden gesund wieder Teil der Gesellschaft.
Diese Hände berührten die, die keinen Schritt gehen konnten und sie fanden den Weg ins Leben.
Durch diese Hände ging das Brot für tausende Männer, Frauen und Kinder und sie alle wurden satt.
Diese Hände wurden festgenagelt am Kreuz, damit wir Sünder frei werden.
 
Gesegnet warfen sie sich vor Jesus nieder und beten ihn an!
 
Nur Gott wird angebetet.
 
Jesus beteten sie an.
Jesus, wirklich Gott und wirklich Mensch.
 
Drei Jahre mit Jesus liegen hinter ihnen.
Vierzig Tage mit dem auferstandenen Jesus liegen hinter ihnen.
 
Ein ganzes Leben mit dem auferstandenen Jesus liegt vor ihnen.
Eine ganze Ewigkeit mit dem auferstandenen Jesus liegt vor ihnen.
 
Wow.
Haben die Jungs eine Menge Grund zur Freude!
 
Es ist einfach Freude angesagt.
 
Und so freuen sie sich.
Ihre Freude treibt sie in das Haus ihres Gottes.
 
Ein ganzes Leben mit dem auferstandenen Jesus liegt vor Dir.
Eine ganze Ewigkeit mit dem auferstandenen Jesus liegt vor Dir.
Wohin treibt Dich diese Freude?
 
Freude ist angesagt.
Verpass die Freude nicht!
 
 
 

Johannes 5:7-8

Der Kranke antwortete: »Herr, ich habe niemand, der mir hilft, in den Teich zu kommen, wenn das Wasser sich bewegt. Und wenn ich es allein versuche, steigt ein anderer vor mir hinein.« Da sagte Jesus zu ihm: »Steh auf, nimm deine Matte und geh!« Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Festgelegt.
Du bist zu dumm.
Aus dir wird eh nichts.
Typisch Du!
Es ändert sich eh nichts.
 
Man kann sich abfinden.
Man kann sich arrangieren.
Man kann aufgeben.
 
Seit 38 Jahren kann der Mann nicht mehr gehen.
Die Chancen, das sich etwas verändern könnte, sind an ihm vorbeigegangen.
Irgendwie sind die anderen immer schneller als er.
Es gibt niemanden, der ihm hilft.
 
Bis Jesus plötzlich vor ihm steht.
 
Steh auf, nimm deine Matte und geh!
 
Warum sollte er das versuchen?
Es hat doch so viele Jahre nicht funktioniert.
 
Er versucht das Unmögliche trotzdem.
Er steht auf.
Er kann tatsächlich gehen.
 
Was macht das heute mit Dir?
 
Jesus schenkt dir heute den Mut und die Kraft, den Aufstand zu wagen.
 
Aufstand gegen die Resignation:
Ich schaff das nicht.
Ich kann das nicht.
 
Ich stehe auf!
Mit Jesus zusammen schaffe ich das!
 
Aufstand gegen die Lügen im eigenen Leben:
Du bist wie deine Mutter.
Aus dir wird nichts.
 
Ich stehe auf!
Ich bin viel mehr als das Ergebnis meiner Geschichte.
Ich bin!
Ich bin geliebt und geachtet.
Ich bin von Jesus geliebt und geachtet.
Ich gehöre in keine Schublade!
 
 
Er nimmt seine Matte.
Sie war sein Zuhause.
Seine Sicherheit.
 
Die braucht er nicht mehr.
 
Das eigene Elend kann zur fatalen Heimat werden.
Das eigene Elend wird zum fatalen alleinigen Gesprächsstoff.
Das eigene Elend wird zur fatalen Sicherheit.
 
Ich werfe meine Matte weg.
Ich lasse meine Matte hinter mir.
 
Ich kann ja gehen!
Ich gehe jetzt!
 
Ich setzte mich ab!
 
Ich gehe heute ins Leben!
Ich gehe heute zusammen mit Jesus ins Leben!
 
Mit Jesus packe ich mein Leben!

Philipper 1:6

Ich bin überzeugt, dass der, der etwas so Gutes in eurem Leben angefangen hat, dieses Werk auch weiterführen und bis zu jenem großen Tag zum Abschluss bringen wird, an dem Jesus Christus wiederkommt.
 
Fläschchen mitten in der Nacht machen.
Händchen halten.
Die liebe Kleine schläft nicht ein.
Schlaflose Nächte.
Dicke Augenränder.
 
„Saure Gurkenzeit!“, hat man uns gesagt.
 
Die ersten Worte.
Die ersten Schritte.
Die ersten Schuhe.
Wow.
Fotos über Fotos.
 
Kindergarten.
Kind weint – Mama weint.
Geschafft.
 
Schule
Hausausgaben
Elternabende
Schon wieder: Schlaflose Nächte …
Der erste Kuss
 
Pubertät
Jetzt ist alles aus …
Das geht vorüber …
 
Verliebt …
Was will er werden?
Was soll das werden?
Wo führt das alles hin?
 
Liebe, Begeisterung, Befürchtungen, Fürsorge, Sorgen, schlaflose Nächte, unendliche Diskussionen, Schweigen, Augen reiben, Beten, Freude, Stolz sein auf die Kinder, …
 
Man macht was mit, wenn man Menschen in das Leben hilft.
Irgendwie ist man da ja nie fertig.
 
Das Leben steht ja nicht still.
Es ist ja nicht heute geschafft.
 
Manchmal sind wir geschafft, vom Leben.
Es geht aber doch auch anders.
 
Paulus:
Ich bin überzeugt, dass der, der etwas so Gutes in eurem Leben angefangen hat …
 
Das klingt wohltuend gelassen.
Diese Überzeugung trägt.
 
Was Jesus Christus beginnt, dass bringt er auch zum Abschluss.
 
Was er schafft, das wird leben.
Er hilft in das Leben.
Er hilft zu leben.
 
Das gilt für unsere Kinder.
Das gilt für unsere Familien.
Das gilt für seine Gemeinde.
 
Das gilt für alles, was er begonnen hat.
Was er begonnen hat, das führt er zum Abschluss.
 
Werden wir es aushalten, ihn sein Werk tun zu lassen?
 
Er wird es richten!

Psalm 14:2

Der Herr schaut vom Himmel herab auf die Menschen. Er möchte sehen, ob es einen unter ihnen gibt, der verständig ist, einen, der nach Gott fragt. Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Stolpersteine
 
Hoppala.
Und schon bist Du aus dem Tritt.
Gut so!
 
Wir brauchen solche Stolpersteine am Tag.
 
Innehalten.
Nachdenken.
Standpunkt klären.
Stimmt die Richtung noch?
 
Stolpersteine
 
Worte
Bibelworte
 
sperrig
schwer verdaulich
gut so
 
Der Herr schaut vom Himmel herab auf die Menschen
 
Er ist der Herr …
 
Er ist der, der schon immer ist; unwandelbar; er steht zu seinem Wort.
Er ist der Herr. Dann ist er unbedingt relevant für mein komplettes Leben.
Er ist nicht mein Kumpel – und doch mein Freund.
 
Er schaut vom Himmel herab …
 
Gott sitzt auf dem Thron.
Der Schöpfer, der Liebhaber des Lebens.
Gott sei Dank!
 
Der Schöpfer schaut auf seine Geschöpfe: Sorge, Fürsorge, Entsetzen, Zorn, Liebe.
 
Hunger, Streit,
Krieg, Flucht,
maßloser Reichtum, entsetzliche Armut,
Mauern, Stacheldraht,
Neid, Gier, Geiz
Liebe
 
Er möchte sehen, ob es einen unter ihnen gibt, der verständig ist, einen, der nach Gott fragt …
 
Wie sieht er mein Leben?
Was denkt er über meine Entscheidungen?
Was denkt er über unser Land?
 
Was er heute sieht, zerreißt ihm das Herz.
 
Es hilft nur noch der Retter.
Darum wurde Gott Mensch.
 
Jesus ist der Retter.
 
Stolperstein
 
Berührt es mich, was Gott sieht?
Berührt es mich, wie Gott mich sieht?
 
Stolperstein
 
Klug ist, wer nach Gott fragt …
 
Darf heute mein Herz berühren, was meinem Herrn das Herz zerreißt?
 
Was sollte ich darum heute unbedingt tun?
 
Kluge Leute braucht das Land!

Psalm 5:4

Herr, in aller Frühe bringe ich mein Gebet wie ein Opfer vor dich und warte sehnsüchtig auf deine Antwort. Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Rituale sind wichtig.
Sie geben unserem Leben Struktur.
 
Duschen
Der Kaffee am Morgen
Gebet vor dem Essen
Bibellesen
Zeitunglesen
Die Runde mit dem Hund
Der Gottesdienst am Sonntag
Der Hauskreisabend
Der Eheabend
 
Es kostet enorm viel Kraft,
wenn wir uns immer wieder neu entscheiden müssen:
 
Ich stehe heute auf.
Ich werde mich heute duschen.
Ich werde heute zur Arbeit, zur Schule gehen.
 
Manche Menschen müssen an diesen Stellen enorm viel Energie aufbringen.
Trotz Krankheit und innerer Widerstände bringen sie diese Energie auf.
Alle Achtung.
Sie brauchen unser Gebet und unsere Unterstützung.
Jeder Tag ein Kampf.
Niederlage und Sieg liegen so nah beieinander.
 
Vielleicht bist Du jedoch in einer komfortableren Lage.
 
Dir fällt das Leben leicht.
Da ist eher die Auswahl der Aktivitäten ein Problem.
 
Wichtig und unwichtig ist zu unterscheiden.
Sinnvolles von sinnlosem.
Gesund von ungesund und schädlich.
 
Prioritäten sind zu setzen.
Sie geben Deinem Leben Struktur.
 
Die folgenden Fragen brauchen dringend eine grundsätzliche Klärung:
 
Was ist Jesus in Deinem Leben wichtig?
Was ist Euch als Paar gemeinsam wichtig?
Was ist Euch als Familie wichtig?
Was ist Dir wichtig?
 
Entsprechend sind die Dinge dann klar.
 
Dann ist der Gottesdiensttermin prinzipiell belegt.
Der Hauskreisabend ist für andere Termine tabu.
Der Termin der Mitarbeitersitzung ist gebongt. Natürlich bist Du dabei.
Der Eheabend / oder – Vormittag ist reserviert, ohne Frage.
Die Zeit für das Gebet am Morgen ist gebucht.
Das Lesen in der Bibel ist selbstverständlich.
 
Da wird nicht mehr diskutiert!
 
Du hast es schon lange bemerkt:
Dein Leben braucht Struktur!
 
Für die Struktur bist Du zuständig!
 
Du könntest mit einem Gebet beginnen:
 
Psalm 5:9
Herr, erweise mir deine Treue und leite mich auf dem richtigen Weg,
tu es meinen Feinden zum Trotz!
Bahne mir den Weg, den du mich führen willst!
 
Struktur ist ein Weg heraus aus Deinem Chaos.

Kolosser 3:24-25

Worin auch immer eure Arbeit besteht – tut sie mit ganzer Hingabe, denn ´letztlich` dient ihr nicht Menschen, sondern dem Herrn.
Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Gottesdienst
 
Jeden Sonntag.
Quelle, Tankstelle, Oase.
Oder: Muss ich da hin?
 
Manche Kirchen sind geschlossen.
Gottesdienst findet nicht statt.
Wohnzimmer-Gottesdienste werden angeboten.
Gottesdienste online.
 
Gottesdienst
Sonntag, um 10:00 h + 11:30 h
Sicherheitsabstand
Handdesinfektion
Mundschutz
 
Achtung.
Denk mal nach:
 
Es ist etwas schräg.
Natürlich kann man Gottesdienste weder verbieten, noch einschränken.
 
Gottesdienst ist gar keine Veranstaltung.
Gottesdienst ist eine Einstellung.
 
Es geht um Deine Einstellung zu Gott!
 
Es geht um Deinen Dienst an Gott!
Es geht um Deinen Dienst für Gott!
 
Du dienst Gott!
Oder Du dienst ihm nicht!
Es gibt da keine Graustufe!
 
Der Gottesdienst findet in Deinem Alltag statt!
Am Frühstückstisch, in der Küche,
am Handy und im Internet,
im Auto bei Tempo 30 oder bei Tempo 210 links auf der Autobahn mit Lichthupe,
in der Mensa, in der Kita, im Büro,
im Klassenzimmer, im Hörsaal,
in der Praxis und der Werkstatt.
Im Dunkeln und in der grellen Öffentlichkeit.
 
Dort ehrst Du ihn, dort lobst Du ihn, dort betest Du, oder Du tust es nicht.
 
Was Du in Deinem Alltag lebst,
das lebst Du auch am Sonntag.
Oder Du tust es auch dann nicht.
 
Was Du auch immer tust,
tu es mit ganzer Hingabe.
 
Denn Du tust es letztendlich nicht für Menschen,
Du tust es für Gott!
 
Denk mal nach.
Ändere vielleicht den Kurs Deines Lebens.
 
Ich feiere schon heute Gottesdienst –
Und darum morgen auch!
 
Gott dienen ohne Einschränkung, das ist Freiheit!

Lukas 15:20

So machte er sich auf den Weg zu seinem Vater. Dieser sah ihn schon von weitem kommen; voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Ein neuer Tag liegt vor Dir.
 
Ein Tag voller … Chancen!
Ein Tag voller … Entscheidungen!
 
Du hast an vielen Stellen die Wahl!
 
Wie wirst Du Dich kleiden?
Was wirst Du frühstücken?
 
Bitte nicht einfach so wie immer!
 
Welche Worte wirst Du wählen?
Wie wirst Du Deinem Partner begegnen?
Wie Deinen Kindern?
Wie Deinen Kollegen?
 
Wie prägend wird Dein Vertrauen auf Gott, den Vater im Himmel, heute sein?
Welche Chance hat der Erlöser, Jesus Christus, heute, Dich von Deinen Befürchtungen zu befreien?
Hat Gottes Geistes heute Deine Erlaubnis, Dich mit einem lebendigen Herzen zu beschenken?
So bist Du frei von Neid und Bitterkeit!
 
Heute kann ein ganz besonderer Tag werden.
Du hast die Wahl!
 
Jesus erzählt die Geschichte von den beiden verlorenen Söhnen.
 
Der eine lässt sich sein Erbe vorzeitig von seinem Vater auszahlen.
Nach jüdischem Recht eine Unmöglichkeit: Er erklärt den Vater damit für Tod.
Zuhause ist es ihm zu muffig, zu eng.
Er wählt: Er holt sich das Leben mit vollen Händen.
Und scheitert grandios.
Sein Vater hält tagtäglich Ausschau nach diesem Sohn.
Als er ihn schließlich von Ferne sieht, läuft er ihm entgegen.
Ein Tabubruch: Kein jüdischer Vater hätte dies getan.
Jesus sagt: So ist Gott!
 
Der andere Sohn schuftet zu Hause.
Er ist der Meinung, sich so die Anerkennung des Vaters zu sichern.
Und scheitert grandios.
Er ist bitter, neidisch, wirft enttäuscht alles hin.
 
Ihn schließt der Vater in die Arme.
Jesus sagt: So ist Gott!
 
Du hast die Wahl!
 
Dieser Tag ist Deine Chance!
Mach was draus!
 
Bedenke: Dieser Tag ist Gottes Geschenk an Dich!

Sprüche 29:7

Wer Gott liebt, der achtet die Rechte der Armen; doch der Gottlose will nichts davon wissen.
Hoffnung für alle 2015
 
Wie liebe ich Gott?
 
Nimm Dir einen Moment Zeit darüber nachzudenken …
 
Es geht um mich.
Es geht um mein Leben.
Es geht um meine Entscheidung.
 
Heute liebe ich … Gott!
Allerdings wäre das für morgen auch eine richtig gute Entscheidung.
 
Wie geht das nun, Gott lieben?
 
Klare Ansage:
Die Rechte der Armen achten.
 
Im alten Israel wurden die Felder nicht vollständig abgeerntet:
Für die Armen im Land sollte ausreichend Getreide auf den Äckern bleiben.
Bei der Traubenernte wurde das gleiche Prinzip angewendet:
Für die Armen sollten ausreichend Trauben zum Verzehr bleiben.
Die Armen sollten nicht ausgebeutet werden.
Propheten prangern im Auftrag Gottes genau im diesem Bereich die Missstände an.
 
Die Gemeinde in Jerusalem beginnt schon kurz nach ihrer Gründung, Diakone einzusetzen.
Sie sollten dafür Sorge tragen, dass niemand in der Gemeinde Not litt.
 
Heute liebe ich … Gott!
 
Das bedeutet:
Ich sehe in meinem nächsten Menschen: Jesus!
 
Das ist mein Ehepartner.
Das sind meine Kinder.
 
Liebe ist hier (hoffentlich) leicht zu leben.
 
Das ist mein Nachbar.
Das ist mein Kollege.
Das ist die Frau mit dem Kopftuch.
Das ist der Mann, dessen Sprache ich nicht verstehe.
Das ist der Bettler vor der Apotheke.
 
Liebe ist da vielleicht schon eher ein Opfer.
 
Wir befinden uns in guter Gesellschaft:
 
Jesus verließ den Himmel.
Jesus wurde in einer unmöglichen Situation geboren.
Kaum geboren, war er zusammen mit seinen Eltern als Flüchtling unterwegs.
Er wurde gefeiert und ausgebuht.
Bejubelt und verraten.
Er wurde bespuckt, gequält.
Er wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet.
 
Jesus brachte das Opfer aus Liebe!
Das tat er aus Liebe für alle (!) Menschen.
 
Ich liebe heute … Gott.
 
Ich sehe in meinem Nächsten Menschen: Jesus!
Ich werde das tun, was Jesus getan hätte.
 
Beginnen wir heute damit, wann sonst?
 
Verändern wir heute die Welt.

Lukas 19:8 + 9

Zachäus aber trat vor den Herrn und sagte zu ihm: „Herr, die Hälfte meines Besitzes will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand etwas erpresst habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.“
Da sagte Jesus zu Zachäus: „Der heutige Tag hat diesem Haus Rettung gebracht.“
Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Wenn Zachäus morgens aufgestanden ist, dann ging es schon um den beruflichen Erfolg.
Gewinnmaximierung war täglich angesagt.
Er war ganz offensichtlich ein schlauer Kerl.
Er kannte die Tricks.
Er wusste, wie es ging.
Nicht immer legal, aber schließlich wollen die Leute betrogen werden.
Wo kein Kläger, da kein Richter.
Und der Staat hat ja schließlich mehr als genug, den kann man ruhig erleichtern.
 
So ganz rund lief sein Leben aber wohl nicht.
Beruflich erfolgreich, menschlich eine Niete.
Die Leute gingen ihm aus dem Weg.
Kunststück: Er betrog sie ja auch.
Und er hielt mit den falschen Leuten: Mit den Besatzern, den Römern.
 
Vielleicht waren die Nächte nicht angenehm.
Das Gewissen meldet sich meist in der Nacht.
Es dämmerte ihm: Erfolg ist nicht alles!
Und: Was ist, wenn alles herauskommt?
 
Zachäus entschloss sich, seinem Leben eine Wende zu geben.
 
Wie packt man die Wende im eigenen Leben an?
 
Zachäus hörte von Jesus.
Er soll durch seinen Ort kommen.
Alle Leute waren auf den Beinen.
 
Zachäus stieg auf einen Baum.
Genau dort musste Jesus vorbeikommen.
 
Und tatsächlich.
 
Von weitem konnte er die Menge schon sehen.
Dann sah er Jesus.
Schließlich hörte er ihn:
 
Zachäus komm herunter von Deinem Baum.
Ich will mich mit Dir in Deinem Haus treffen.
 
So kam die Wende in sein Leben.
So kommt die Wende in unser Leben.
 
Mit Jesus kommt die Wende in Dein Leben.
 
Neuausrichtung Deines Lebens!
Jesus ich gebe Dir mein Leben.
Nun ist Jesus die Mitte Deines Lebens!
Die Schuld Deines Lebens nimmt Jesus auf sich!
Das ist Deine Rettung!
 
Jesus ist der Retter.
Heute!

Johannes 14:26

Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Luther 2017
 
Abschied ist angesagt:
Vom Wochenende.
 
Hoffentlich schaust Du begeistert zurück:
Freitagabend. Da hast Du …
Am Samstag, erinnerst Du Dich noch?
Am Sonntag: gemeinsames Frühstück, Gottesdienst und am Nachmittag …
 
Erinnerungen können richtig gut sein.
Sie können uns Schwung geben und Appetit auf mehr machen.
 
Jedoch!
 
Wenn die Gegenwart nichts mehr zu bieten hat,
flüchtet man sich in die Vergangenheit.
Die gute alte Zeit.
 
Früher waren die Kinder …
Früher waren die Jugendlichen …
Früher konnte man …
 
Das lähmt.
 
Wir haben alte Bilder, die sind schon vergilbt.
Da stimmt die Chemie nicht.
 
Manchmal stimmt die Chemie nicht.
Da riecht es nach Mottenkugeln.
Da riecht es nach alten Geschichten, die uns lähmen.
 
Was macht man, wenn es nach Chemie riecht?
Man lüftet.
 
Wir lüften doch tatsächlich jeden Tag!
Wir lüften ziemlich häufig!
 
Es braucht frische Luft!
 
Unser Leben, unsere Geschichte
und unsere Geschichten brauchen Luft.
Frische Luft.
 
Frische Luft!
Ein gutes Bild für Gottes Geist.
 
Gottes Geist wirkt erfrischenden Glauben.
Gottes Geist wirkt inspirierende Hoffnung.
Gottes Geist wirkt feuriger Liebe.
 
Gottes Geist wehe!
Durchwehe unsere Geschichte, dass sie uns nicht mehr lähmt.
 
Gottes Geist wehe!
Schaffe Leben, dort wo die Hoffnung zu sterben droht.
 
Gottes Geist wehe!
Zünde Liebe in uns, dort wo Glaube zur anstrengenden Leistung verkommen ist.
 
Gottes Geist wehe!
Präge uns neu mit göttlichen Worten, dort wo sie banal, unbedeutend geworden sind.
 
Gottes Geist wehe!
Baue Du das Reich des Vaters unter uns. Du bist der Meister!
 
Gottes Geist wehe an diesem Tag.
 
Lüfte!
Lass den Geist ran!
 
Welch ein Tag mit Dir, Geist Gottes!

Lukas 21:33

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.
Luther 2017
 
Wir waren es leid.
Nachrichten.
Schlechte Nachrichten.
Immerzu schlechte Nachrichten.
Wir waren von der Krise umzingelt.
 
Wir brauchten etwas Besseres.
Wir brauchten einen anderen Blick.
Wir brauchten jetzt den Blick in die Vergangenheit.
 
Fernseher an – Stick rein.
Tausende (?) Fotos.
 
Hochzeit, die eigene!
Urlaubsfotos: ohne Kinder – mit Kindern – ohne Kinder
Kindergarten
Einschulung
Schule
Kinderfotos, die eigene Kindheit!
Und dann die Dose: unsortiert, hier sind die wahren Schätze!
 
Das war ein Erlebnis.
 
Was einem da alles einfällt …
So war das?
Der war dabei?
Die ersten Schritte der Kinder
 
Was einem auffällt …
Mode
Haarschnitt
Die Brille
Menschen sind gegangen, sie sind nicht mehr.
Und: Der Zahn der Zeit nagt …
 
Das hält man ja nicht für möglich als junger Mensch.
Da stürmt man ins Leben.
Mit Vollgas in die Zukunft.
Manch einer traut sich das nicht und kriegt die Krise.
Die Eltern dann auch.
 
Im Laufe der Zeit wird man nachdenklicher.
Man überschlägt die Kosten und nicht zuletzt die Kräfte.
Manch einer kriegt dann erst oder schon wieder die Krise und traut sich das Leben nicht mehr.
 
So vieles, richtig Gutes pflastert unseren Weg.
Das sollten wir mit möglichst vielen Sinnen wahrnehmen und feiern.
Riechst Du die Bergwiese?
Riechst Du das Meer?
Der Blick in den Himmel in der judäischen Wüste. So viele Sterne habe ich noch nie gesehen!
Ich sehe sie, die Sterne.
Das geht überall, auch am Schreibtisch!
 
Aber es gibt eben auch Krisen.
 
Der Himmel stürzt ein.
Sonne und Mond verlieren ihre Bahn.
Und wir auch.
 
Was jetzt?
 
Perspektivwechsel!
 
So erlebe ich das:
 
Ich schaue auf den festen Punkt.
Ich schaue auf den, der nicht vergeht, verweht, von mir geht.
 
Ich brauche nun mehr denn je den Anker im Sturm.
Ich brauche nun mehr denn je den Anker in der Zeit.
Ich brauche nun mehr den je den Anker, der mich verbindet mit dem Himmel.
 
Das ist Gottes Wort.
Es wird nie vergehen, nie verwehen, nie von mir gehen.
 
Dieses Wort Gottes hat einen Namen: Jesus Christus.
 
So gesehen werden die Perspektiven wieder klarer.
So gesehen gibt es Wege in der Krise.
So gesehen bin ich gehalten in jedem Moment.

5.Mose 26:7

Und der HERR erhörte unser Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und Not.
Luther 2017
 
Israel in Ägypten: Das ist Geschichte.
Wüstenwanderung, kreuz und quer: Das ist auch Geschichte.
 
Geschichte. Einfach nur vorbei?
Geschichte wird zu Gottes Geschichte.
Geschichte Gottes mit uns Menschen.
 
Die Einnahme des von Gott versprochenen Landes will nun als nächstes zur Geschichte werden.
Gottes Geschichte will Wirklichkeit werden.
 
Darum ist Erinnerung angesagt:
 
Der HERR erhörte unser Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und Not.
 
Die wirklich wichtige Person in dieser und in jeder anderen Geschichte ist Gott.
 
Es gibt nur diesen einen Gott.
Es ist der HERR.
Er, der von sich sagt: Ich bin, der ich bin!
Ich bin unwandelbar der treue Gott.
Der, der mit Euch ist auf dem Weg!
 
Entscheidet Euch, mit mir den nächsten Schritt zu gehen!
 
Es ist Freitag.
Geschafft, die Arbeitswoche, fast.
 
Wie war die Woche?
Begegnungen,
Termine,
Entscheidungen,
Zeit mit der Familie,
gute Eindrücke,
Fragen bleiben
 
Kam Gott in alledem vor?
 
Innehalten ist wichtig.
Nimm Dir diesen Moment.
 
Vielleicht fasst Du die letzten Tage so zusammen:
 
Sein Wort hat mich ermutigt und hinterfragt.
Das Sprechen mit Jesus im Gebet gab mir Mut.
Gott hat mein Rufen gehört.
 
Dankbar packst Du nun diesen Freitag an.
Dieser Tag ist Gottes Tag.
Er prägt Dich.
 
Manches ist für die neue Woche zu bedenken.
Jesus ist mit Dir – mit ihm bedenkst Du die nächsten Tage.
 
Gottes Wirklichkeit ist wieder sichtbar.

2.Korinther 13:5

Stellt euch selbst auf die Probe, um zu sehen, ob ihr im Glauben ´gefestigt` seid; prüft, ob ihr bewährt seid! Eigentlich müsst ihr doch erkennen, dass Jesus Christus in eurer Mitte ist, oder nicht?
 
Die neue Küche ist geliefert.
Es wird gebohrt, geschraubt und gehämmert.
Schließlich ist es soweit:
Alle Schränke stehen und hängen an ihrem Platz.
 
Nun wird es spannend:
 
Passt alles in die Schränke?
Und nicht weniger spannend:
Halten die Dübel?
 
Es sollen schon Schränke von der Wand gefallen sein!
Unter Belastung erkennt man, ob der Fachmann etwas taugte.
 
Unter Belastung erkennen wir, was uns Halt gibt.
Wenn es eng wird, erkennen wir, wer zu uns steht.
In schwierigen Zeiten werden die wahren Freunde zu uns halten.
 
In den nicht ganz angenehmen Stunden erleben wir die Wichtigkeit des Gebetes.
Wie gut zu wissen, dass Freunde, Familienangehörige für uns beten!
Wie gut in dieser Zeit mit allen Sorgen und Fragen bei Gott, dem Vater ein offenes Ohr zu haben.
 
In schwierigen Zeiten tut es gut, Jesus mit anderen Menschen gemeinsam im Gottesdienst zu feiern.
Miteinander Gott zu loben und von seinem Wort angesprochen zu werden, tut der Seele gut.
Dort Menschen zu begegnen, denen man ehrlich sagen kann: Es ist nicht toll im Moment.
 
Sich der Situation zu stellen,
sich dem Sturm zu stellen,
es auszuhalten, dass es im Moment keine Antwort gibt,
das wird möglich, im Vertrauen auf Jesus Christus, der uns kennt und liebt!
 
Wann bewährt sich der Glaube?
 
Wenn es eng wird,
der Stau zu lang ist,
die Zeit knapp wird,
wenn das Gespräch nicht gut gelaufen ist,
wenn Du als Zeuge aussagen musst,
wenn Du keine Antwort hast …
bei wenn und aber …
 
Der Glaube hält.
 
Es ist ja nicht Dein Glaube, Du produzierst ihn nicht.
Der Glaube an Jesus Christus ist immer ein Geschenk für Dich.
 
Geschenke packt man aus.
 
Glaube der Zusage von Jesus: Ich bin bei Dir!
Den ganzen Tag ist er an Deiner Seite.
 
Du wirst es erleben – ohne Frage.
 
Heute Abend wirst Du um eine Erfahrung reicher sein:
 
Der Glaube hat sich in Deinem Alltag bewährt.

2.Thessalonicher 2:16-16

Unser Herr Jesus Christus aber und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe geschenkt und in seiner Barmherzigkeit einen unvergänglichen Trost und eine verlässliche Hoffnung gegeben hat,
er ermutige euch und gebe euch Kraft, Gutes zu tun in Wort und Tat.
Hoffnung für alle 2015
 
Das ist ja mal ein Start in den Tag.
Bevor es los geht: Du bist reich beschenkt!
 
Ach, tatsächlich?
 
Der dreieinige Gott steht Dir zu Seite, heute.
Du bist geliebt von Ihm, heute.
Voller Wärme schlägt sein Herz für Dich, heute.
Seine Zuneigung wird Dich auferbauen, heute.
 
Sag Gott Danke dafür, heute,
Feiere Gott dafür, heute.
 
Genieße Gottes Nähe für einen Augenblick.
Atme tief durch.
Straffe die Schultern.
Probiere ein Lächeln.
 
Jetzt kann der Tag beginnen.
 
Bei allen Herausforderungen ist Gott mit Dir.
Bei allen Entscheidungen ist er bei Dir.
Wenn Pause angesagt ist, dann ist er auch bei Dir.
 
Unterwegs, zu Hause: Immer ist er da für Dich.
 
Gestärkt und ermutigt gehst Du nun in diesen Tag.
 
Triff mutig Entscheidungen!
Geh mit innerer Sicherheit in das Gespräch!
Pack an, ohne zu zögern!
 
Und noch etwas:
 
Selbst ermutigt, könntest Du heute ein Ermutiger sein:
 
Schreib eine WhatsApp: Danke!
Sag einem Kollegen etwas Gutes!
Winke dem Busfahrer freundlich zu!
Bedanke Dich bei der Frau an der Kasse!
 
Selbst beschenkt, könntest Du heute Gutes tun:
 
Vielleicht freut sich Deine Frau über Blumen.
Deine Kinder wären begeistert über eine kleine Tour mit dem Fahrrad.
Deine Familie würde sich sicherlich über ein Lebenszeichen von Dir freuen.
 
 
So könnte dieser Tag gelingen
für Dich und für Deine nächsten Menschen.

1.Könige 3:5.9

Über Nacht blieb er in Gibeon. Da erschien ihm der HERR im Traum. »Erbitte von mir, was du willst!«, sagte Gott zu ihm. Darum bitte ich dich: Gib mir ein Herz, das auf dich hört, damit ich dein Volk richtig führen und zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann. Denn wie könnte ich sonst ein so riesiges Volk gerecht regieren?« Hoffnung für alle 2015

Was wünscht Du Dir zum Geburtstag?

Welche Antwort erhältst Du wohl, wenn Du diese Frage einem sechsjährigen Kind stellst?

In der Regel werden wir eine ganze Liste von Wünschen hören.
Gut so!

Welche Antwort würdest Du wohl geben?
Ach, ich habe schon alles!
Schade!

Samuel ist ein junger Mann.
Sein Vater war ein sehr erfolgreicher König in Israel.
Nun soll Samuel den Job machen.

Wie fühlt es sich an, wenn der Vorgänger unfassbar gut war?

Eines nachts erscheint Gott dem jungen König Salomo im Traum:
„Erbitte von mir, was Du willst!“

Was für ein Angebot!

Salomo reagiert mit Weitblick.
Er fühlt sich seiner Aufgabe nicht gewachsen:
Ich bin noch jung und unerfahren. Ich weiß nicht, wie ich diese große Aufgabe bewältigen soll (7).

Wir kennen diese Situation der Überforderung.

Gerade heute hast Du einen unangenehmen Termin.
Du musst heute eine weitreichende Entscheidung treffen.
Beruf und Familie greifen nach Dir – wie fühlt sich das heute an?

Müssen wir auf eine Erscheinung Gottes im Traum warten:
„Du hast drei Wünsche frei“?

Das wäre schön?
Nein, das wäre nicht schön!

Denn, wer hat schon solche Träume?

Ich schlafe wie ein Stein und erinnere mich meist an nichts!

Warte nicht auf einen Traum!

Du darfst Deinem Vater im Himmel jetzt sofort - und jederzeit an diesem Tag –
Deine Bitten vortragen!

Johannes 16:23

Ich sage euch die Wahrheit: Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben.

Der Vater wird heute für uns sorgen.
Er weiß, was wir heute brauchen und er wird es uns geben.

Ganz bestimmt!

Woher ich das weiß?

Jesus steht mit seinem guten Namen dafür ein.

Psalm 44:2

Gott, mit unseren eigenen Ohren haben wir’s gehört; unsere Väter haben uns davon erzählt, was für große Taten du zu ihrer Zeit vollbracht hast – doch das liegt schon lange zurück!
 
Mein Opa konnte wunderbar Geschichten erzählen.
 
Von seiner Kindheit, die so ganz anders war als meine.
Von der Heimat, die unerreichbar war.
Von dem Leben in Berlin vor dem furchtbaren Krieg.
Von dem Krieg. Das war enorm spannend.
Von meiner Mutter als Kind, das war sehr (!) interessant.
 
Als Kind hörte ich gespannt zu.
Seine Geschichte war irgendwie ja auch meine Geschichte.
 
Wir sind umgeben von Geschichten.
Wir sollten sie hören, die Geschichten unserer Eltern und Großeltern.
 
Wir selber sollten sie erzählen, unsere Geschichten.
 
Vielleicht ist dafür heute Zeit:
 
Erzähl Deinen Kindern, wie das war bei Dir.
 
Geschichten.
Es gibt auch Gottes Geschichte.
Seine Geschichte mit uns Menschen.
 
Unsere Väter haben uns davon erzählt …
 
Vielleicht ist dafür heute Zeit:
 
Erzähl Deinen Kindern von Gottes Geschichte, seiner Geschichte mit Dir.
 
Liegt erzählenswertes schon so lange zurück?
Meinst Du auch, Gott hat Dich gerade eigentlich vergessen?
 
Der Beter des Psalms quält sich mit seiner Gegenwart.
Er versucht seine Gegenwart mit Gott in Verbindung zu bringen.
Sein Ergebnis: Wach auf, Gott!
Hast Du mich vergessen?
 
Wie gut, dass die Bibel so ehrlich ist.
Wie gut, dass wir mit unserem Empfinden nicht alleine sind.
Wie gut, dass wir Gott genau das sagen dürfen.
 
Und dann?
 
Dann dürfen wir diesen Gott bitten:
 
Erhebe dich und eile uns zu Hilfe,
erlöse uns aus all unserer Not um deiner Güte willen! (Vers 27)
 
Das wird er ganz sicher tun.
 
Und dann kannst Du sie wieder erzählen: Eine richtig gute Geschichte!

5.Mose 2:7

Der HERR, euer Gott, hat immer dafür gesorgt, dass es euch an nichts fehlt. Er hat euch gesegnet und all eure Arbeit gelingen lassen. Hoffnung für alle 2015
 
Was wäre, wenn ich mehr Geld hätte?
Was wäre, wenn ich eine andere Arbeitsstelle hätte?
Was wäre, wenn ich im Lotto gewinnen würde?
Was wäre, wenn ich gesünder wäre?
Was wäre, wenn ich jetzt Urlaub hätte?
 
Was wäre, wenn?
 
Keine Ahnung!
Das Leben findet heute statt!
Gerade jetzt wartet das Leben darauf, von Dir gelebt zu werden.
 
Verschiebe das Leben nicht auf Deinen Urlaub!
Das Leben beginnt auch nicht erst, wenn Du Deinen Traumjob hast.
Und der Lottogewinn führt vielleicht zum Herzstillstand.
 
Entdecke heute: Du bist beschenkt!
 
Familie?
Freunde?
Eltern?
Ein Dach über dem Kopf?
Ein Bett?
Sauberes Wasser?
Eine warme Mahlzeit pro Tag?
Gesundheit?
Auto?
Fahrrad?
Frieden im Land?
 
Wir vergessen so schnell, was wir alles haben!
Leider befinden wir uns da in guter Gesellschaft.
 
Mose erinnert seine Leute:
 
Gott hat Euch aus der Sklaverei in Ägypten befreit!
Nachts führte er Euch mit einer Feuersäule, am Tag mit einer Wolke!
Kleidung und Nahrung: An nichts fehlte es Euch in der Wüste!
 
Ja, aber …
Darin waren die Israeliten großartig: In Ägypten, da hatten wir …
Plötzlich ist die Vergangenheit so wunderbar.
 
Ja, aber …
Darin sind wir Weltmeister.
 
 
Entdecke heute:
 
Du bist beschenkt!
 
Danke dem Geber aller Dinge:
 
Familie
Freunde
Eltern
Ein Dach über dem Kopf
Ein Bett
Sauberes Wasser
Eine warme Mahlzeit pro Tag
Gesundheit
Auto
Fahrrad
Frieden im Land
 
Genieße, was Du heute hast und teile es heute mit dem, der wenig, oder nichts hat.
Dieser Mensch wird Dir heute begegnen.
 
In ihm begegnet Dir Jesus (Matthäus 25:31-46).

Psalm 119:77

Schenk mir in reichem Maß deine Barmherzigkeit, damit ich neue Lebenskraft bekomme, denn ich habe große Freude an deinem Gesetz. Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Freude
Große Freude
 
Mit so viel Freude kann man in den Tag starten.
 
Das wäre doch mehr als nur einen flüchtigen Gedanken wert.
 
Denk mal nach:
Worüber hast Du Dich in dieser Woche gefreut?
Diese Freude hast Du schon genossen!
Das war gut! Das war richtig gut!
 
Worauf kannst Du Dich heute freuen?
Vorfreude ist wie drei Kugeln Eis: Schokolade, Banane, Vanille!
 
Freude und Vorfreude sind gute Arzneien für unsere Seele!
Positive Nebenwirkungen sind miteingeschlossen!
 
Der Beter des 119. Psalms freut sich.
Er freut sich 176 Verse lang.
Er freut sich durch das komplette hebräische Alphabet hindurch.
 
Worüber kann man sich so lange freuen?
Welche Freude ist so viel Mühe wert?
 
Die Freude an Gottes Gebot!
Die Freude an Gottes Wort!
 
Wie ist das möglich?
Vielleicht quälst Du Dich durch die Bibel – und Gesetze sind nicht Dein Fall.
 
Sieh es mal so:
 
Liebende schreiben sich Liebesbriefe.
Liebesbriefe können kurz sein.
Ich liebe Dich!
 
Liebesbriefe können jedoch auch durchaus länger ausfallen.
Da schreibt sich einer seine ganze Sehnsucht von der Seele.
Die Geliebte liest diesen langen Brief mit eben dieser Sehnsucht.
 
Jedes Wort ein Zeichen seiner Liebe!
 
Gottes Wort ist ein Liebesbrief.
Gottes Liebesbrief an Dich.
 
So gesehen reichen 176 Verse gar nicht aus, um Gottes Liebe in Wort zu gießen.
 
Der Liebesbrief Gottes sagt Dir heute:
 
Du bist mein geliebtes Kind.
Ich beschenke Dich heute mit Lebensfreude.
 
Denk daran:
 
Nimm Dir jetzt drei Büroklammern.
Die Klammern kommen in die linke Hosentasche.
Immer wenn Du Dich freust, wandert eine Klammer von der linken in die rechte Hosentasche.
 
Schau mal heute Abend in die Hosentaschen!

Nehemia 9:17

Du aber bist ein Gott, der vergibt, du bist gnädig und barmherzig; deine Geduld ist groß, und deine Liebe kennt kein Ende. Du hast unsere Vorfahren nicht verlassen. Hoffnung für alle 2015
 
Was wäre unser Leben ohne Erinnerungen?
 
Kindheit
Schulzeit
Ausbildung / Schulzeit
Der erste Kuss
Die erste eigene Wohnung
Urlaube
 
Manches würden wir gerne vergessen.
Manches haben wir vergessen – und unverhofft ist die Erinnerung wieder da.
 
Nehemia erinnert seine Leute – sie sind vor nicht langer Zeit aus der Gefangenschaft in Babylonien in ihre Heimat zurückgekehrt - an die Fehler der Vergangenheit: Sie wollten Dir nicht gehorchen …
 
Er erinnert sich an die Fehler der Vergangenheit,
nicht weil er sie beschämen möchte,
nicht weil er ihnen ein schlechtes Gewissen machen möchte.
 
Nehemia möchte sie erinnern an die Güte Gottes!
 
Vergesst bitte nicht die Güte Gottes.
 
Weil Gott vergibt, darum können wir uns auch den (eigenen) Fehlern der Vergangenheit stellen.
Weil Gott gnädig und barmherzig ist, darum müssen wir (eigene) Schuld nicht verdrängen.
 
Weil Gott gnädig und barmherzig ist, werde ich fähig, mir selbst zu vergeben.
Weil Gott gnädig und barmherzig ist, hilft er mir, denen zu vergeben, die an mir schuldig geworden sind.
Weil Gott gnädig und barmherzig ist, hilft er mir, andere um Vergebung zu bitten.
 
Ist das nicht zu einfach?
 
Es ist gar nicht einfach.
Das Leben ist nicht einfach.
Manche Verletzung sitzt einfach sehr tief.
Der Schuss hat gesessen!
 
Gott hat sich das Projekt „Vergebung“ alles andere als leicht gemacht.
 
Gott hat sich seinen Sohn vom Herzen gerissen.
Gott wurde Mensch, einer von uns – mit Namen Jesus. Der Sohn des Zimmermanns.
Jesus wurde zum Sündenbock – zu unserem Sündenbock.
Die ganze Schuld – aller (!) Menschen hat Jesus auf sich genommen.
Er ist darum als Unschuldiger schuldig gestorben.
Die von Gott her fällige Strafe für die Schuld an Jesus auf sich genommen.
 
Was haben wir davon?

Jesaja 53:5

Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.
 
Friede mit Gott!
Du bist mit Gott versöhnt. Alles, wirklich alles ist gut.
 
Friede mit Gott!
Diese Versöhnung wirkt versöhnend in Dir: Versöhnung mit Dir, mit Deiner Geschichte, mit Menschen. Mancher Prozess wird angestoßen.
 
Wunden werden heil.
Der Schmerz lässt nach. Die Wunden werden nicht mehr schmerzen.
 
Wann das beginnt?
 
Wenn die Worte von dem barmherzigen Gott bei Dir Gehör finden.
 
Dann wirst Du Dich nicht mehr rechtfertigen (müssen).
Dann verlässt Du Dich ganz auf den einzigen Sündenbock: Jesus.
Dann hast Du Dein Leben in die Hand von Jesus gelegt.
Dann ist Dir klar: Dieser Jesus ist ja für Dich gestorben – und von den Toten auferstanden.
Dann hast Du ein neues Leben – versöhnt mit Gott und versöhnt mit Menschen.
 
Dann wird alles, wirklich alles gut.
 
Warum ich das weiß?
 
Gottes Liebe und seine Liebe kennt kein Ende.
Er hat Dich niemals verlassen.

Lukas 1:78-79

Unser Gott ist voll Erbarmen. Darum wird auch der helle Morgenglanz aus der Höhe zu uns kommen,
um denen Licht zu bringen, die in der Finsternis und im Schatten des Todes leben, und um unsere Schritte auf den Weg des Friedens zu lenken. Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Manchmal geht alles drunter und drüber.
 
Die Kinder wollen nicht.
Der Mann will nicht.
Das Auto will auch nicht.
Es reicht.
 
Krankenhaus.
OP.
Die Wunde heilt nicht.
Es wird und wird nicht besser.
 
Oder:
Corona – und irgendwie kein Ende.
 
Kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht.
 
Wirklich kein Licht?
 
Doch!
Licht. Nicht nur am Ende des Tunnels.
Licht im Tunnel!
 
Wo kommt es her?
 
Dieses Licht ist tatsächlich göttlichen Ursprungs.
Von IHM kommt dieses Licht.
Vom Schöpfer des Lebens.
 
Der helle Morgenglanz aus der Höhe, so wird dieses Licht beschrieben.
 
Voller Erbarmen sendet Gott dieses Licht.
Er sendet das Licht zu denen, die in der Finsternis leben.
Zu denen sendet er den hellen Morgenglanz, die im Schatten des Todes leben.
 
Keine schönen Orte.
Dort sind sie nicht zu Gast, dort wohnen sie.
 
Kranke, Ausgestoßene, Verwirrte, Verirrte: Menschen!
Flüchtlinge: Kinder, Frauen und Männer: Menschen!
Hungernde: Kinder, Frauen und Männer: Menschen!
 
Menschen. Wie Du und ich!
 
Was täten wir, wenn es unsere Kinder, unsere Töchter, unsere Söhne wären?
 
Und Gott?
 
Voll Erbarmen wird er Mensch!
 
Einer von ihnen!
 
Er ist das Licht der Welt (Johannes 8:12).
Und seine Nachfolger sind das Licht der Welt (Matthäus 5:13-16).
 
Was wirst Du heute tun, um einem Menschen Hoffnung zu bringen?
 
Licht am Ende der Tunnels!
Licht im Tunnel!
 
Das ist Jesus!
Das bist Du!

Kolosser 1:15-16

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Als sein Sohn steht er über der ganzen Schöpfung und war selbst schon längst vor ihr da. Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Ja, alles ist durch ihn geschaffen und vollendet sich schließlich in ihm. Hoffnung für alle 2015
 
Ein neuer Tag.
Diesen Tag hat es noch nie gegeben.
 
Er ist noch ganz frisch.
Er wartet darauf, dass Du die Stunden mit Leben füllst.
 
Nachbarn wirst Du heute begegnen.
Mit Deinen Kollegen wirst Du heute sprechen und mit diesem und mit jenen.
 
Ein Gespräch könnte sich heute ergeben über Corona uns so.
Über die Öffnung der Schulen und der Geschäfte …
und der Kirchen, könntest Du einwerfen.
 
Kirchen?
Ja, ich habe die Gottesdienste in meiner Kirche so sehr vermisst.
Vermisst?
Du gehörst zu den Leuten? Zu den Leuten? Die, mit Jesus?
Auf den Jesus kann ich verzichten.
Ich nicht, könntest Du sagen.
 
Und dann könntest Du heute loslegen und erzählen, wer Jesus ist.
 
Paulus war von Jesus gar nicht begeistert, bis …
Bis Jesus ihm persönlich begegnet ist.
 
Bete doch jetzt gleich dafür,
dass Jesus Deinem Kollegen, Deiner Nachbarin begegnet.
 
Paulus sprach so über Jesus:
 
Jesus zeigt uns, wie Gott ist, sein Vater.
Wenn wir Berichte über ihn lesen, erkennen wir Gott, den man ja nicht wirklich sehen kann.
 
Texte über ihn stehen im zweiten Teil der Bibel, dem Neuen Testament.
Lies mal Markus 4:35-41. Du wirst staunen!
Tatsächlich wird von Jesus auch schon im ersten Teil der Bibel berichtet, dem Alten Testament.
Staune über Jesaja 53:3-10
 
Jesus war schon da, bevor überhaupt alles in der Welt entstanden ist.
Durch Jesus ist sogar alles entstanden, was auf der Erde und im Himmel existiert!
 
Alles, was man sehen kann, und alles, was man nicht sehen kann,
alle Regierungen, jede Partei, jeder Regierungschef, jede Macht auf der Welt
ist durch ihn und für ihn gemacht worden.
 
Jesus Christus war der Erste, der da war.
Und nur weil er immer noch da ist, kann alles überhaupt weiterexistieren.
 
Das ist schon steil.
Aber so ist Jesus.
 
Ausgesprochen relevant.
Ihn sollte keiner, wirklich keiner verpassen!

Lukas 14:22-23

Der Diener kam zurück und berichtete: „Herr, ich habe getan, was du mir aufgetragen hast. Aber noch immer sind Plätze frei!“ „Geh auf die Landstraßen“, befahl der Herr, „und wer auch immer dir über den Weg läuft, den bring her!“ Alle sind eingeladen. Mein Haus soll voll werden.
Hoffnung für alle 2015
 
Stell Dir vor:
Du bist im Centro – und keiner außer Dir ist da!
Ich würde wieder nach Hause fahren.
 
Stell Dir vor:
Du gehst ins Restaurant – und keiner außer Dir ist da!
Ich würde dort keinen Bissen essen. Niemals.
 
Stell Dir vor:
Du gehest ins Stadion – und keiner ist da!
Geisterspiel! Was für ein Wort.
Das macht kein Spaß!
 
Ein volles Haus.
 
Meine Schwiegereltern freuten sich, wenn das Wohnzimmer voll war!
Alle Kinder, alle Schwiegersöhne, alle Enkelkinder da und manchmal auch noch Freunde dazu.
Alle Stühle und die Stühle der Nachbarn kamen dafür ins Zimmer.
Alle saßen am ausgezogenen Esstisch und noch ein Tisch war nötig.
Was haben wir erzählt und gelacht!
Alle wurden satt und jeder konnte noch für zu Hause mitnehmen.
Wir kamen freiwillig und richtig gerne – und erzählen noch heute davon.
 
Ein volles Haus.
 
Jesus erzählt von der Einladung zu einem Fest.
Mit viel Mühe wurden die Gäste geladen.
Jeder der geladenen Gäste sagte jedoch ab. Wirklich jeder.
Das Fest war vorbereitet!
Die Gäste sollten verwöhnt werden. Solch ein Fest hatte es noch nie gegeben.
Und so wurde erneut eingeladen. Die Gäste kamen, aber es war noch immer Platz.
Wieder wurde eingeladen: Nun durfte jeder kommen.
Jede und Jeder war als Gast willkommen.
 
Gott lädt ein. Er freut sich auf ein volles Haus!
 
Gott lädt dazu ein, das Leben mit IHM zu leben.
Gott lädt dazu ein, die Lasten des Lebens bei IHM abzuladen.
Gott lädt dazu ein, für IHN in seiner Welt zu leben.
 
Gottes Einladung hat einen Namen: Jesus aus Nazareth, der Sohn des Zimmermann.
 
Jede und Jeder darf kommen!
 
Du bist Gott herzlich willkommen.
 
Das könnte heute ein Lächeln in Dein Gesicht zaubern – und morgen auch!

Kolosser 1:3.13

Jedes Mal, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, für euch. Er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit und hat uns in das Reich versetzt, in dem sein geliebter Sohn regiert. Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Die Pflanze im Topf ist Dir ein Dorn im Auge.
 
Kümmerlich sind ihre Blätter, gelb und welk.
Kümmerlich ist ihr Wuchs.
Sie sieht nicht gut aus.
 
Wegwerfen – oder umtopfen?
 
Du entscheidest Dich für das Umtopfen.
 
Du kaufst einen größeren Topf.
Du kaufst neue Blumenerde.
 
Vorsichtig löst Du die Pflanze aus der alten Erde.
Mit Bedacht setzt Du die Pflanze in die frische Erde.
Die Pflanze bekommt noch etwas Wasser – fertig.
 
Jetzt braucht sie nur noch die optimale Umgebung, die nötige Pflege und Zeit.
 
Siehe da:
 
Kleine grüne Blätter werden sichtbar.
Die Pflanze beginnt zu wachsen.
Tatsächlich: Sie lebt. Sie blüht. Kleine Früchte werden sichtbar.
 
Wegwerfen – oder umtopfen?
 
Gott entscheidet sich für das Umtopfen.
 
Deine neue Erde – Dein neues Umfeld:
Frei von eigener Schuld, frei von den Lasten der Vergangenheit, frei von Angst vor der Zukunft und vor Menschen, frei von quälenden Sorgen.
 
Jesus Christus hat diese ganze Last mit an sein Kreuz getragen. Mit seinem Leben hat er Dein neues Umfeld bezahlt.
 
Hineingetopft in das Umfeld, indem Jesus Christus regiert, kannst Du nun leben!
 
Die ersten Lebenszeichen werden sichtbar:
 
Hoffnung und das Gefühl der Geborgenheit keimen.
Liebe und Freude beginnen Dein Denken zu prägen.
Du wagst die ersten vertrauensvollen Schritte ins Leben.
Gottes Geist hilft Dir, Entscheidungen zu treffen.
Deine nächsten Menschen reiben sich erstaunt die Augen!
 
Das Leben ist bei Dir angekommen!
Bedanke Dich bei Jesus – Er hat Dich umgetopft!
Und erzähle die wundersame Geschichte des Umtopfens!
Dein nächster Mensch muss von der Chance des Lebens hören!

Matthäus 6:28-29.31

Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie mühen sich nicht ab und können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine von ihnen.  Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen? Hoffnung für alle 2015
 
Das tut gut!
 
Ein Spaziergang.
Laufen. Den Wind spüren, die Sonne.
Den Duft der Wiesen und der Blumen genießen.
In die Weite schauen. Bis zum Horizont sehen.
 
Das tut der Seele gut.
Durchatmen.
Tief einatmen und ausatmen.
 
Wir kommen auf andere Gedanken.
Die Themen unserer Gespräche verändern sich.
Auch Schweigen ist jetzt eine gute Erfahrung.
 
Aufmerken:
 
Es ist Frühling.
Die Saat ist aufgegangen.
Die Bäume beginnen zu blühen.
Die Blumen verströmen ihren Duft.
 
Wer sich sorgt, sieht oft nichts mehr als die Schwierigkeiten.
Es dreht sich alles nur noch um die vielen Probleme.
Und es gibt wirklich viele davon.
 
Es ist schwer, aus diesem Karussell abzuspringen.
Es ist schwer, auch nur aufzublicken.
 
Doch genau dazu lädt Jesus uns ein:
 
Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen!
 
Ändert Eure Blickrichtung:
 
Seid nicht fixiert auf eure Sorgen, die euch lähmen.
 
Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. (Vers 32)
 
Und noch etwas.
 
Ändert die Richtung Eures Lebens:
 
Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht.
Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. (Vers 33)

Psalm 73:1

Ein Psalm Asafs. Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind. Lutherbibel 2017

Eine neue Stelle ist zu besetzen.
Einer nach dem anderen stellt sich vor.

Erfolgsgewohnte Männer und Frauen reihen sich auf, dynamisch und innovativ, voller Visionen.
Jeder und Jede könnte es packen!
Aber keiner von ihnen bekommt den Job.
Keiner und keine!

Einer, der gar nicht erst informiert wurde, dass die Stelle neu besetzt werden sollte, erhält den Zuschlag.

Die Begründung für seine Einstellung?

Er hat ein reines Herz.

Erzähl das deinem Chef, deinem Abteilungsleiter!
Damit kann man vielleicht Tierpfleger werden.
Aber sogar für diesen Beruf braucht man andere Qualifikationen.

Wer fragt schon nach dem Herzen!?

Wir leben in einer herzlosen Gesellschaft!
Wer trägt denn sein Herz noch auf der Zunge?
Wer schüttet denn sein Herz noch aus?
Wer ist denn noch mit dem Herzen bei der Sache?
Wer entscheidet denn noch beherzt?
Wer lässt denn noch sein Herz sprechen?

Es geht um Erfolg! Es geht um die Karriere! Es geht ums Geld!

Wo bleibt nur das Herz!?

Es bleibt auf der Strecke!

 

1.Samuel 16:7

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an. Lutherbibel 2017

Gott sieht das Herz an!

Was sieht er dort: Habgier? Neid? Bitterkeit? Stolz?
Oder: Freundlichkeit? Barmherzigkeit? Opferbereitschaft?

Wir könnten heute einen Vorsatz für diesen und jeden weiteren Tag treffen.

Damit dieser Vorsatz tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, könnten wir diesen Vorsatz in ein Gebet kleiden.
Wir könnten für dieses Gebet Worte wählen, die schon vor vielen, vielen Jahren gesprochen wurden.

Psalm 51:12

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Lutherbibel 2017

Römer 12:11

Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden. Dient dem Herrn.
 
Kindern geht es so mit dem neuen Spiel.
Mit Begeisterung geht es los.
Wenn es nicht gut geht, wird es langweilig.
Es wird zur Seite gepackt – und vergessen.
Manchmal wird das Spiel Jahre später wieder hervorgekramt – und neu entdeckt!
Jetzt ist es plötzlich interessant.
 
Erwachsenen geht es auch so.
 
Begeisterung – Routine – Langeweile
Und dann folgt der Rauswurf.
 
So verabschiedet man sich von Freunden,
vom Ehepartner, von der Mitarbeit im Verein, oder der Gemeinde.
 
Manchmal wird auch der Glaube zur Routine, langweilig und schließlich über Bord geworfen.
 
Was ist zu tun?
 
Offensichtlich ist das gar kein neues Phänomen.
 
Paulus ermahnt die Christen in Rom:
 
Lasst in Eurem Eifer nicht nach!
 
Das heißt:
 
Wird Dein Glaube zur langweiligen und nichtssagenden Routine, dann musst Du (!) handeln!
 
Arbeite an Deinem Eifer!
Dein Glaube braucht eine Herausforderung, ein Ziel!
 
Wofür betest Du konkret? Wie nimmst Du wahr, dass Gott auf Dein Gebet antwortet?
Für welchen Menschen vertraust Du Gott?
 
Womit fütterst Du Deinen Glauben?
Das Gespräch mit Jesus gemeinsam mit Deinem Freund, Deinem Ehepartner wird Deinen Glauben stärken.
Das Lesen in der Bibel wird Deinen Glauben stärken. Sprich mit einem anderen Christen über das, was Du verstanden hast und über das, was Dir unklar ist.
 
Lass Dich vom Heiligen Geist erfüllen und begeistern. Wie das geht?
Jeden Tag kannst Du den Heiligen Geist bitten, Dich auszufüllen und wirklich zu begeistern.
Gottes Geist ist der Ermöglicher des Glaubens.
 
Und noch etwas:
 
Diene Gott! Das tust Du, indem Du Deinem nächsten Menschen dienst, ihm Gutes tust.
Das tust Du, indem Du für Ihn ein Hinweis auf Jesus, den Retter der Welt bist.
Nimm Deinen Alltag als Herausforderung zum Glauben an!
 
Das Feuer des Heiligen Geistes wird dann immer stärker werden.
Deine Begeisterung wird wieder neu entflammt.
 
Dein Glaube wird (wieder) ansteckend.
 
Du wirst (wieder) entdecken: Gott ist an Deiner Seite!

1.Korinther 9:24

Lauft so, dass ihr den Preis bekommt!
 
Beweg Dich!
 
Das hast Du als Kind gehört.
Du solltest Platz machen, oder endlich loslegen!
 
Beweg Dich!
Nicht schlecht zu hören, an diesem Dienstag!
 
Es gibt Entscheidungen, die möchtest Du lieber hinauszögern!
Es steht ein Termin an, den möchtest Du lieber absagen!
Eine Sache in Deinem Leben solltest Du endlich angehen!
 
Heute ist Dein Tag!
 
Heute ist Deine Chance, die Entscheidung endlich zu treffen.
Heute ist Deine Chance, den Termin nun endlich wahrzunehmen.
Heute ist Deine Chance, die Sache in Deinem Leben endlich anzugehen.
 
Dieser Tag ist nicht Dein Feind!
Dieser Tag ist Deine Chance!
 
Beweg Dich!
Sei initiativ!
 
Paulus verwendet zur Illustration das Beispiel eines Athleten:
Der Sportler wird Initiative ergreifen, wenn er im Wettkampf unter den Besten sein möchte.
 
Er wird trainieren, seine Ernährung mit Bedacht wählen, auf seinen Schlaf achten.
Sein Leben entspricht seinem Ziel.
 
Die allerwenigsten Veränderungen stellen sich zufällig ein.
 
Dieser Tag ist Deine Chance:
 
für eine lebensverändernde Begegnung mit Gott: Das Gebet.
für Worte, die Dich weiterbringen, fördern: Die Bibel.
für ein liebevolles Gespräch mit Deinem alten Vater: Gottes Wille.
 
Dieser Tag ist Deine Chance:
 
für eine Neujustierung Deines Lebens.
 
Was ist Dein Ziel?
Wofür lebst Du?
 
Paulus:

1.Korinther 9:23

Das alles tue ich wegen des Evangeliums; denn ich möchte an dem Segen teilhaben, den diese Botschaft bringt.

Römer 8:15

Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir, wenn wir beten: „Abba, Vater!“ Neue Genfer Übersetzung, 2011
 
Unser großer Traum: Freiheit!
 
Sobald die Kleine laufen kann, läuft sie von der Mama weg.
„Ich lass mir doch von Dir nichts sagen!“, entfährt es dem pubertierenden Sohn.
 
Selbstbestimmt wollen wir sein.
Wir wollen frei entscheiden.
Wir wollen bestimmen, was mit uns geschieht.
 
Darum fürchten wir die Krankheit.
Darum fürchten wir das Alter.
 
Darum werden wir jetzt kribbelig:
 
Wann können wir wieder einkaufen?
Wann können wir wieder ins Fitness-Studio?
Wann können wir wieder als Hauskreis zusammenkommen?
Wann können wir wieder Gottesdienste feiern?
Und: Was wird aus unserem Urlaub?
 
Unsere Freiheiten sind eingeschränkt.
Das ist nur schwer zu ertragen.
 
Vielleicht haben uns die letzten Wochen auch nachdenklich gemacht:
 
Wie frei sind wir denn wirklich?
 
Kosumrausch
Freizeitwahn
Schneller, weiter, höher
Wirtschaftswachstum
Globalisierung
 
Bist Du vielleicht mehr Sklave als Du denkst?
Nicht unbedingt des politischen Systems, sondern Deiner eigenen Gier?
 
Die Bindung (!) unseres Lebens an Jesus Christus befreit (!) uns von jeder Sklaverei.
Das Vertrauen auf die Versorgung Gottes befreit uns von der Sucht des Habenmüssens.
 
Jesus macht uns zu Söhnen und Töchtern Gottes.
Töchter und Söhne Gottes haben einen Vater im Himmel.
 
Er ist „unser“ Vater im Himmel.
 
Er versorgt uns (!), nicht nur mich (!).
Das weitet unseren Blick hin zu dem nächsten Menschen. Ihm gilt diese Versorgung auch.
 
Töchter und Söhne Gottes sind so frei: Frei von jeder Sklaverei, frei von Angst und Furcht.

Johannes 15:10-11

Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
11 Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist.
Neue Genfer Übersetzung, 2011
 
Bleiben.
 
Das ist Deine Befürchtung:
 
dass die Dinge so bleiben, wie sie sind,
dass Du irgendwie in Deinem Leben steckenbleibst und nicht vorankommst,
dass Du darum etwas verpassen könntest.
 
Vielleicht bist Du darum ein Getriebener?
 
Bleiben.
 
Das ist Deine Chance:
 
Zur Ruhe kommen.
Innehalten.
Den Moment genießen.
Dem Gespräch mit Geduld folgen.
 
Bleiben.
Worin bleiben?
 
Jesus: „In meiner Liebe bleiben!“
 
Wie geht das?
Jesus: „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben!“

Matthäus 22:37

Jesus: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand! 38 Dies ist das größte und wichtigste Gebot. 39 Ein zweites ist ebenso wichtig: Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!“
 
Bleiben.
In der Spur von Jesus bleiben.
 
Das ist doch genial.
Die Spur ist schon gelegt.
 
Da soll unser Leben entlanggehen:
Gott lieben - den Mitmenschen lieben, wie uns selbst.
 
Da Gott uns liebt, sind wir fähig, uns selbst zu lieben.
 
Als geliebte Menschen sind wir fähig, den Mitmenschen zu lieben:
Das ist der gerade nächste Mensch!
 
Das ist eine richtig gute Linie für heute.
 
Die Frage aller Fragen:
Und was haben wir davon?
 
Jesus: „Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist.“
 
Ah! Wir haben verstanden:
Freude kommt in unser Leben, indem wir Liebe verschenken!
 
Das ist radikal:

Matthäus 25:35-40

Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war ein Fremder, und ihr habt mich aufgenommen; 36 ich hatte nichts anzuziehen, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt euch um mich gekümmert; ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.‹ 37 Dann werden ihn die Gerechten fragen: ›Herr, wann haben wir dich denn hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden bei uns gesehen und haben dich aufgenommen? Oder wann haben wir dich gesehen, als du nichts anzuziehen hattest, und haben dir Kleidung gegeben? 39 Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und haben dich besucht?‹
40 Darauf wird der König ihnen antworten: ›Ich sage euch: Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt – und wäre er noch so gering geachtet gewesen –, das habt ihr für mich getan.‹
 
Als geliebte Menschen sind wir fähig, den Mitmenschen zu lieben:
Das ist der gerade nächste Mensch!
 
Lieben wir diesen nächsten Menschen, dann lieben wir in diesem Menschen Jesus!
 
Das ist eine richtig gute Linie für heute.
 
Ich werde heute Gott lieben.
Ich werde heute mich lieben.
Ich werde heute meinen nächsten Menschen lieben.
 
Das wird spannend!
 
Das wird so genial gut sein, das lebe ich morgen wieder!

1.Korinther 1:9

Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein.

Dieser Tag fängt gut an:

Er beginnt doch tatsächlich mit einem „Ja!“

Das ist das „Ja“ Gottes zu Dir.
Dieses „Ja“ Gottes ist begründet in seiner (!) Treue.

Das musst Du unbedingt genießen und darum noch einmal lesen:
Das „Ja“ Gottes zu Dir ist begründet in seiner (!) Treue!

Das stellt unser antrainiertes Leistungsdenken auf den Kopf.
Mit meiner (frommen) Leistung beeindrucke ich Gott nicht, in keinster Weise.

Das sollte meine Motivation Gott gegenüber hinterfragen:

Warum bete ich?
Warum lese ich in der Bibel?
Warum bete ich Gott an?
Warum arbeite ich in der Gemeinde mit?

Du solltest das tun, weil Du den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist damit ehren möchtest!

Oder betest Du, um bei Gott etwas durchzudrücken?
Oder liest Du in der Bibel, um Gott zu zeigen, dass Du es wert bist, dass er Dir dies und das gibt?
Oder betest Du Gott an, um seine Gegenwart herbei zu singen, damit Du irgendetwas bekommst?
Oder arbeitest Du in der Gemeinde mit, damit Wohltaten in Dein Leben kommen?

So herbeigeholt ist das nicht!

Gott zu Ehren und Menschen zu dienen, sollte Deine Motivation sein!

Gottes „Ja“ steht am Anfang dieses Tages.
Dieses „Ja“ Gottes ist das Pluszeichen Gottes über Deinem Leben.

Das „Ja“ Gottes zu Dir gibt Deinem Leben Würde und damit auch eine gute Richtung.

Die gute Richtung:

Er wird dich ans Ziel bringen:

Gegen Dich wird vor Gottes Gericht keine Anklage erhoben werden (Vers 8).
Du wirst mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes, für immer verbunden sein (Vers 9).

Voraussetzung:

Gottes Liebe zu Dir.
Du legst Dein komplettes Leben in Gottes Hand.

Dann bist Du bei der Bestimmung / der Berufung Deines Lebens angekommen:

Für immer mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes verbunden sein.

Von dieser Beziehung her klären sich alle Fragen Deines Lebens.

Dient das, was ich tue oder tun werde, der Beziehung zu Jesus Christus?
Ehrt mein Leben Jesus Christus?

Die Beziehung zu Jesus Christus verbindet uns mit anderen Menschen, die Jesus folgen!

Das ist so gut: Es gibt mehr als mich!

Aus mir – wird uns!

Ja, Gott ist treu; ´er wird euch (!) ans Ziel bringen`. Denn er hat euch (!) dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem (!) Herrn, verbunden zu sein.

Hebräer 10,35

Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.

Die Dinge laufen nicht immer, wie wir es uns wünschen.

Manch einer hat dann schon alles hingeschmissen:
Den Job, die Ehe, die Familie, die Kinder.
Mancher auch den Glauben.

Lasst mich alle in Ruhe!
Ich vertraue niemanden mehr!

Wie lebt es sich ohne Vertrauen?

Du wirst zum Kontrollfreak.
Du wirst misstrauisch.
Du wirst einsam.

Schön ist solch ein Leben nicht.
Es ist auch nicht erstrebenswert.

Wie kommst Du da heraus?

Geh Du den ersten Schritt.
Wer immer auf den anderen wartet, wartet oft vergeblich.

Vertrau Dich Gott an.
Er wartet voller Liebe auf Dich.
Er ist Deine Sicherheit.
Er hört Dir zu.
Er heilt Deine Wunden.
Er vergibt Dir und hilft Dir denen zu vergeben, die an Dir schuldig geworden sind.

Und dann: Trau Dich, zu vertrauen!

Geh das Wagnis ein, Dich Menschen gegenüber wieder zu öffnen.
Setze Du den anderen Grenzen: Niemand hat das Recht, Dich zu verletzen!
Sei du selbst!

Eine Belohnung wird es geben:

Leben.
Leben, gemeinsam mit anderen.
Leben bereichert durch die Nähe von Menschen, die Dich schätzen.
Leben, das sich investiert in andere.
Leben, das Mühe macht und darum unendlich reich ist.

Leben.
Leben in Beziehung zu dem Schöpfer des Lebens.
Leben, gemeinsam mit Menschen, die Gott vertrauen.

Darum werft euer Vertrauen nicht weg!

Warum „darum“?

Darum: ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt (Vers 34).

Galater 3:26

Ihr alle seid also Söhne und Töchter Gottes, weil ihr an Jesus Christus glaubt und mit ihm verbunden seid. Neue Genfer Übersetzung, 2011

Alles ist im Lot.

Du weißt, was Du hast!

Du hast einen Job.
Du hast eine passende Wohnung.
Du fährst ein passables Auto.
Du bist verheiratet.
Du hast Kinder.

Was ist eigentlich, wenn Dein Job wackelt?
Was ist eigentlich, wenn Dein Geld für die Wohnung nicht mehr reicht?
Was ist eigentlich, wenn Du in Eurer Ehe eine schwierige Wegstrecke gehst?
Was ist eigentlich, wenn sich Eure Kinder in eine ganz andere Richtung entwickeln?

Zu wissen, was Du hast, dass ist zu wenig.

Dieses Wissen trägt Dich nicht, wenn alles bricht.

Du solltest wissen, wer Du bist!

Wer bist Du?

Du bist Kind Deiner Eltern.
Deine Eltern gaben Dir in den ersten Jahren Deines Lebens Liebe, Geborgenheit, ein Zuhause.
Sie waren zuverlässig für Dich da.
Welch ein Schatz, wenn Du das erlebt hast!

Von Deinen Eltern hast Du Dich gelöst. Das war mit Spannungen verbunden. Ihr habt Eure Beziehung zueinander neu justiert. Deine Eltern sind jetzt nicht nur Eltern, sie sind Berater, Freunde geworden.

Man kann nicht sein Leben lang Kind sein, oder?

Durch Deinen Glauben an Jesus Christus bist Du Kind Gottes geworden.

Gott, der Schöpfer, ist nun Dein Vater. Er hält Dich. In seinen Händen bist Du geborgen.
Gott, der Sohn, ist nun Dein Erlöser, Dein Befreier. Er nennt Dich Freund, sogar Bruder, Schwester.
Gott, der Heilige Geist, ist der Ermöglicher Deines Glaubens, er ist der Tröster. Wie eine Mutter tröstet er Dich.
Schwestern und Brüder hast Du bekommen. Mit ihnen zusammen bildest Du die Gemeinde von Jesus.

Kind Gottes bist Du.
Du darfst lernen.
Stets bekommst Du eine zweite Chance.

Ein Leben lang, durch alle erfreulichen und unerfreulichen Zeiten hindurch, gehörst Du zu diesem Gott.
Und tatsächlich sogar eine ganze Ewigkeit.

1.Korinther 16:13

Seid wachsam! Haltet unbeirrt am Glauben fest! Seid mutig und seid stark!
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Gut, dass dieses Wort am Beginn dieses Tages steht.

Welche Herausforderungen kommen auf Dich zu?
Welche Entscheidungen wirst Du treffen?
Welchen Menschen wirst Du begegnen?

Manches ist geplant, anderes wird unvorhergesehen geschehen.

Sich wappnen am Morgen, das ist gut!

Ein gutes Frühstück – brauchen viele.
Ermutigung, Hoffnung, Kraft – brauchen alle!

Jeden Morgen starten mit Gebet, dem Gespräch mit dem Schöpfer!

Jetzt kannst Du abladen:
Deine Sorgen, Deine Befürchtungen, Deine Angst, Deine Schuld.

Jetzt kannst Du Gott loben:
Er ist der Vater seiner Kinder. Er ist der Erlöser. Er ist der Heilige Geist, der Ermöglicher des Glaubens.

Jetzt kannst Du Deinen Tag vor ihm ausbreiten:
Deine Termine, Deine Planung, die Gespräche, der Gang zum Arzt, der Einkauf

Jetzt kannst Du Deine Familie, Deine Freunde, Deine Kollegen, Deine Nachbarn, Deine Gemeinde vor Gott legen.
Wie gut, dass diese Menschen, in Gottes Hand sind.

Jeden Morgen starten mit Gottes Wort!

Nimm Dir Zeit für einige Sätze aus dem Alten Testament und dem Neuen Testament.

Vielleicht liest Du die Losungen für jeden Tag: www.losungen.de
Ich lesen gerne fortlaufende Texte der Bibel und nutze einen Leseplan: www.bible.com/de

So bist Du gerüstet für den Tag!

Stärke und Mut stellen sich nicht zufällig ein!
Der Glaube kommt nicht irgendwie!

Stärke und Mut wirst Du empfangen während Deiner Zeit im Gebet.
Dein Glaube wird Dir geschenkt und wachsen, während Du Dich prägen lässt durch Gottes Wort.

Zieh den Kopf nicht ein!
Renn nicht weg!

1.Korinther 16:13

Seid wachsam! Haltet unbeirrt am Glauben fest! Seid mutig und seid stark!

Römer 6:22

Dass ihr jetzt aber von ´der Herrschaft` der Sünde befreit und in den Dienst Gottes gestellt seid, bringt euch als Gewinn ein geheiligtes Leben, und im Endergebnis bringt es euch das ewige Leben.

Du stehst morgens auf.Die Sonne scheint – die Vögel zwitschern.Der Kaffee schmeckt – die Toasts sind wunderbar.Das wird ein guter Tag.

Gut gelaunt machst Du Dich auf den Weg.

Der Bus ist voll.Nur mit Mühe kannst Du Dich festhalten.Der Bus ruckelt, kaputt. Ende.Alles aussteigen.

Warten auf den nächsten Bus!In Dir steigt der Zorn auf.Du bist sauer über den Busfahrer, über die NIAG, und überhaupt.

Endlich kommst Du in Deinem Betrieb an.Dir langt es. Die können Dich alle mal.

So schnell geht es. Wir kennen das!Der Tag kann schon früh gelaufen sein, um 07:45 h ist alles vorbei!

Schade, eigentlich!So verderben wir uns selbst den Tag!So gehen viele Tage, ganze Wochen und Monate dahin.Und wir ärgern uns.Wir warten schon direkt darauf, dass irgendetwas schiefläuft.

Das macht etwas mit Dir: Du wirst irgendwie schräg!

Warum lassen wir es zu, dass die Situation etwas mit uns macht?Machen wir doch lieber etwas aus (!) der Situation!

Stell Dir die Frage:Was könnte jetzt gerade die Chance Gottes sein?

Nimm Dir Zeit zum Beten!Bete für den armen Busfahrer, dessen Bus defekt ist und dessen Schicht jetzt auch durcheinander ist!Bete für die Menschen, die mit Dir zusammen warten müssen.

Vielleicht ergibt sich ein nettes Gespräch über Gott und die Welt.

Und dann geht es weiter – mit dem nächsten Bus.Ein Lächeln huscht über Dein Gesicht.

Tatsächlich bist Du gerade unterwegs im Auftrag des Höchsten.Das macht etwas mit Dir: Du wirst irgendwie nahbar, freundlich!

Titus 2:14

Jesus Christus hat sich selbst für uns hingegeben, um uns von einem Leben der Auflehnung gegen Gottes Ordnungen loszukaufen und von aller Schuld zu reinigen und uns auf diese Weise zu seinem Volk zu machen, zu einem Volk, das ihm allein gehört und das sich voll Eifer bemüht, Gutes zu tun.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter Titus, der sich auf Kreta befindet.
Titus hat die Aufgabe dort Gemeinden zu gründen.

Was ist heute dran?
Du schaust in Deinen Kalender auf Deinem Smartphone.
Dein Tag ist durchgeplant.
Nichts ist dem Zufall überlassen.

Was ist heute dran?
Keine Ahnung.
Eigentlich hast Du gar nichts vor.
Vermutlich wird dich niemand anrufen.
Niemand wird dir sagen, was Du tun sollst.

Wir brauchen einen Grund, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen.
Wir brauchen einen Grund, wofür es sich lohnt, sich schick zu machen.

Dieser Grund kann nicht einfach der gefüllte Kalender sein.

Ausgebremst!
Entschleunigung von jetzt auf gleich.
Corona sei Dank.

Kurzarbeit.
Ganz ohne Arbeit.
Home-Office.

Unser aller Alltag hat sich geändert.
Abstand halten, einzeln eintreten in den Supermarkt …
Es wird wieder einen Weg geben, zurück in den normalen Alltag.
Politiker entscheiden, wann die Schulen, die Geschäfte, die Betriebe, die Kirchen öffnen.

Über Deinen Alltag entscheidest jedoch Du!

Wieder zurück in den überplanten Wahnsinn?
Wieder zurück in den Ich-habe-keine-Zeit-Modus?
Wieder zurück in die Freizeit-Mühle?

Wer oder was ist Dein Kompass?

Ich möchte es mit Paulus halten, s.o.:

Durch Jesus Christus bin ich befreit zu einem Leben in Gottes Ordnung.
Mein Leben hat einen Wertmaßstab:
Ich liebe Gott und meinen nächsten Menschen, wie mich selbst (Mat. 22:34-39)
Es gibt so viel mehr als: Mir, meiner, mich!

Durch Jesus Christus bin ich befreit von den Schatten der Vergangenheit (der eigenen Schuld und dem, was andere mir angetan haben).
Das macht mich frei zur vorurteilsfreien Begegnung mit anderen Menschen.
Das befreit mich zum Leben frei von Angst vor Menschen.

Durch Jesus Christus gehöre ich zu seiner Gemeinde, zu seinem Volk!
Mein Leben hat Würde und Wert!
Ich gehöre dazu! Der Grund ist Jesus! Ich muss nicht glänzen, um dazuzugehören!
Als Teil der Gemeinde übernehme ich Verantwortung!

Die Gemeinde, sein Volk, gehört alleine Jesus!
Das gibt der Gemeinde Gewicht, Wert!
So will ich die Gemeinde sehen.

Ein Ziel hat die Gemeinde: Mit Eifer bemüht sein, Gutes zu tun!

Wir brauchen einen Grund, wofür es sich morgens lohnt aufzustehen.
Wir brauchen einen Grund, wofür es sich lohnt, sich schick zu machen.

Für Jesus Christus und für seinen Auftrag lohnt es sich allemal.

Psalm 71:3

Sei für mich ein Fels, ein sicheres Zuhause, zu dem ich immer fliehen kann.

 

Camping ist nicht so ganz meine Sache.

Einige Male habe ich jedoch tatsächlich gezeltet.

In Südfrankreich, am Mittelmeer.
Es war wunderschön – am Meer.
Im Zelt war es stickig, heiß und sandig.

Im Münsterland, mit den Rangern.
Ein großes Zelt, ganz viele Füße.
Und dann kam der Regen,
enorm viel Wasser floss durch unser Zelt.
Blitz und Donner folgten.
Alle Mann raus aus dem Zelt.

In Holland, mit unseren Kindern.
Im Garten, hinter uns das sichere Haus.
Das Rauschen des Meeres ließ mich nicht schlafen.
Wir zogen um ins Haus – die Nacht war gerettet.

Ein Haus ist doch etwas Feines.
Wenn die Stürme toben, dann steht es sicher.
Bei Blitz und Donner ist nichts zu fürchten.
Und wenn der Regen kommt, bleibt alles trocken.

Gott ist wie ein sicheres Haus.
Gott ist wie ein Zuhause.
Gott ist wie ein Fels in der Brandung.

Wir brauchen Sicherheit.
Wir brauchen Geborgenheit.
Wir brauchen Vertrautheit.
Wir brauchen ein Fundament.

Bei Menschen erleben wir das:
Familie, Ehepartner, Freunde.
Sie geben uns Geborgenheit,
sie lassen uns Vertrautheit erleben.
Familie gibt uns Halt.

Aber Menschen werden erwachsen und ziehen an einen anderen Ort.
Menschen werden älter und alt und sterben.
Menschen können uns verletzen, uns enttäuschen, uns verlassen.

Gott ist unser Fels. Das wird so bleiben.
Gott ist unser Zuhause, bis in alle Ewigkeit.

Zu ihm können wir immer fliehen.

Manchmal ist Flucht angesagt: Ins sichere Haus!

1.Korinther 2:12

Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Der Alltag nimmt uns gefangen.
Die Aufgaben zehren an uns.
Der Zeitdruck treibt uns durch den Tag.
Die Anforderungen im Beruf sind hoch.
Und da sind noch die Familie,
Freunde und die Gemeinde.
Alles greift nach unserer Kraft, unserer Zeit, unserer Erfahrung.

Da kann man sich leer fühlen,
überfordert, ausgepowert,
einfach matt.
Schach matt.

Und Gott?

Ist er dabei im Alltag? Aber, ja!
Er bringt sich in Erinnerung – unermüdlich!

Sein Geist, der heilige Geist ist dafür zuständig.

Er erinnert uns im Alltag:

Durch ein Lied, dass wir uns summen hören: „Wirf die Sorgen in den Topf!“
Durch einen Bibelvers, der uns plötzlich in die Gedanken kommt: „Ich bin bei Euch alle Tage …“
Durch einen Anruf, der uns ermutigt, auf Gott zu vertrauen!
Durch eine liebe Geste, die uns zeigt: Ich bin nicht allein!

Paulus schreibt den Christen in Korinth:

Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben. (Vers 10)

Worum geht es:

Es geht um Gottes Rettungsplan für diese Welt.

Was sich niemand vorstellen konnte, das hat Gott getan.

Er wurde Mensch, mit Namen Jesus.
In Jesus wird deutlich, wie Gott ist.
Er wendet sich den Menschen zu.
Er heilt Kranke, Blinde können sehen.
Am Kreuz trägt er die Sünde der Welt.

Damit wir heil sind,
damit wir frei sind,
damit wir leben in Beziehung zu IHM,
heute und eine ganz Ewigkeit lang.

In der Tat: Wir sind reich beschenkt.

Gehen wir doch als Beschenkte durch diesen Tag!

2.Korinther 6:4.10

In allem empfehlen wir uns als Diener Gottes: wenn unbeirrte Standhaftigkeit gefordert ist, wenn wir in Nöte, Bedrängnisse und ausweglose Lagen geraten. 10 Wir erleben Dinge, die uns traurig machen, und sind doch immer voll Freude. Wir sind arm und machen doch viele reich. Wir besitzen nichts, und doch gehört uns alles.

Paulus schreibt den Christen in Korinth.
Er antwortet auf einen Brief der Gemeindeleitung.

Die dortigen Christen werfen ihm vor, nicht so aufzutreten, wie die christlichen Superstars, die sie dort in Korinth verehren:

Sie würden mit Vollmacht sprechen.
Ihr Auftreten sei imponierend.

Paulus ist deutlich angesäuert, deutlich verärgert.
Dabei geht es ihm nicht um die persönliche Kränkung.

Es geht ihm ganz deutlich um Christus, um die Verkündigung des Evangeliums.
Paulus hat es nicht nötig, sein christliches Ego zu streicheln.

Worum es wirklich geht, was alleine zählt, zeigt Paulus.
Bis heute hat sich das nicht geändert:

In allen Situationen eindeutig als Nachfolger von Jesus, Diener Gottes (!), leben.
Einen Standpunkt der Christus ehrt haben und diesen in jeder Lebenssituation auch vertreten.
Bewusst die Auferstehungshoffnung leben: Freude, die von Jesus Christus kommt.
Als Beschenkte jederzeit den nächsten Menschen reich machen.

Da ist kein Platz für das Drehen um sich selbst.
Da ist kein Platz für die ständige Gier nach mehr, schneller, besser.
Da ist kein Platz für persönliche Kränkungen.
Da ist kein Platz für die Positionierung des eigenen Egos in die Mitte des Geschehens.

Paulus hat offensichtlich ein Vorbild, dem er nacheifert.

Er bringt es auf den Punkt in seinem Brief an die Christen in Philippi:

Philipper 2:3-8

Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen.
Im Gegenteil: Seid bescheiden und achtet den anderen mehr als euch selbst.
4 Denkt nicht an euren eigenen Vorteil. Jeder von euch soll das Wohl des anderen im Auge haben.
5 Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild:
6 Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein.  7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir.
8 Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen
Tod am Kreuz.

Das macht mich sehr nachdenklich. Dich auch?

Wem Du tatsächlich folgst, das zeigen Deine Worte und Deine Taten!

1.Petrus 1:3

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seinem großen Erbarmen hat er uns durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ein neues Leben geschenkt. Wir sind von neuem geboren und haben jetzt eine sichere Hoffnung.

Ostern abräumen!

Es ist Dienstag. Ostern ist vorbei.
Du kannst jetzt Ostern abräumen!

Die Oster-Deko wandert in den Keller.
Die Frühlings-Deko füllt nun wieder die Räume.

Ist nun Ostern einfach vorbei?

Gott sei Dank ist Ostern nicht vorbei.
Gott sei Dank ist Ostern niemals vorbei.

Darum: Ostern abräumen!

Räume Ostern richtig ab!
Nimm mit, was Du kannst von Ostern!

Was kannst Du mitnehmen?

Eine großartige Portion Gottes Lob!

Jawohl: Gottes Lob!
Gott freut sich unbändig über Dein Lob!
Zeigt ihm dieses Lob doch: Das Geschenk ist angekommen!

Das Geschenk! Wie, wo, was?

Das neue Leben ist Gottes Geschenk an Dich!
Wie denn das? Weil er Dich liebt!

Wirklich neu? Wirklich neu!

Frei von Beulen und Verletzungen!
Frei von Süchten und Zwängen!
Frei von der Angst vor Menschen und der Angst vor Gott!
Der Horizont ist frei.
Das Leben erzählt von Möglichkeiten und Chancen!
Und mittendrin: Jesus, der Auferstandene!

Von neuem geboren!
Mit Hoffnung erfüllt!

Besser geht es nicht!

Stimmt:

Das neue Leben ist nicht zu toppen und – es ist krisensicher! Von Generationen vor Dir erprobt!

Matthäus 28:5.7

Der Engel sagte zu den Frauen: „Ihr braucht euch nicht zu fürchten. Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.  7 Und dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass er von den Toten auferstanden ist. Er geht euch nach Galiläa voraus; dort werdet ihr ihn sehen. Ihr könnt euch auf meine Worte verlassen.“

Sie lassen ihr Herz sprechen.
Traurig sind sie: Ihr Jesus ist tot.
Trauern, weinen, das Weh klagen.

Das braucht einen Ort.
Und so gehen sie zum Grab.
In Gedanken sind sie.

Plötzlich bebt die Erde,
ein Engel des Herrn kommt vom Himmel und tritt zum Grab.
Vom Grab wälzt er den Stein und setzt sich drauf.
Die Wächter zittern vor Angst und fallen wie tot zu Boden.

Zu den Frauen spricht der Engel: „Ihr braucht euch nicht zu fürchten!“

Großartig, wie mutig diese Frauen sind.

Sie stellen sich der Trauer, Respekt!
Und sie werden nicht ohnmächtig!

Ohnmacht ist auch nicht angesagt:

Ist doch der Tod besiegt!
Ist doch die Macht Satans gebrochen!
Ist doch die Macht der Sünde erledigt!
Ist doch der Zugang zu Gott frei!
Ist doch gesiegt für alle Zeit!

Ich gebe es zu:
Manchmal fällt die Ohnmacht die Christusleute an.

Was ist dann zu tun?

Genau das, was diese Frauen tun!
Sie gehen zu den Jesusleuten und erzählen von seiner Auferstehung.
Und: Sie geben den Jesusleuten die Richtung vor: Geht nach Galiläa!

Nur ganz nebenbei bemerkt: Was, wenn die Frauen geschwiegen hätten!!

Das sollen Jesusleute jetzt tun:

Von seiner Auferstehung erzählen!
Und, dem Leben eine Richtung geben: Da sein, wo Jesus ist. Nämlich bei den Menschen im Alltag!

Vergiss es niemals:

Wer Ostern kennt, hat nichts zu fürchten! (Dietrich Bonhoeffer)

1.Petrus 2:24

Jesus Christus hat unsere Sünden an seinem eigenen Leib ans Kreuz hinaufgetragen, sodass wir jetzt den Sünden gegenüber gestorben sind und für das leben können, was vor Gott richtig ist.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Du sitzt mit einem Freund im Restaurant. – Erinnerst Du Dich noch?

Ihr lasst es Euch richtig gut gehen.
Ihr genießt die Zeit.
Wie im Flug vergeht der Abend.
Zwischendurch verschwindet Dein Gegenüber – naja, klar.
Als es am Ende ans Bezahlen geht, ist die Rechnung schon beglichen.
Dein Freund war nicht für kleine Jungs, sondern an der Kasse.

Wie kam er auf die Idee?

Er wollte Dich ärgern – kaum!
Er wollte Dir zeigen, dass Du es nicht draufhast – kaum!
Er wollte Dir seine Freundschaft zeigen – genau das!

Was macht das mit Dir?

Du bist beschämt – hoffentlich nicht!
Du nimmst es nicht an – hoffentlich nicht!
Du freust Dich – genau das!
Du bist beim nächsten Mahl (!) auch großzügig – ja, genau!

Jesus, der Retter, trägt Deine Sünde – genau, Du weißt schon – an sein Kreuz!

Wie kam er dazu?

Er wollte Dich ärgern – kaum!
Er wollte Dir zeigen, dass Du es nicht draufhast – kaum!
Er wollte Dir seine Freundschaft zeigen – genau das!

Was macht das mit Dir?

Du bist beschämt – hoffentlich nicht!
Du nimmst es nicht an – hoffentlich nicht!
Du freust Dich – genau das!
Du bist frei – von der Tyrannei der Vergangenheit!

Deine Freiheit ist nun auch die Freiheit des anderen!

Für Rache ist kein Platz mehr:

Du gibst den frei, der an Dir schuldig geworden ist.
Du gibst diesen Menschen ab an Jesus.

Du bist so frei:

Du trittst in die Fußstapfen von Jesus und folgst ihm auf dem Weg, den er Dir vorangegangen ist.
Vgl. 1.Petrus2:21

Ich wünsche Dir ein gesegnetes Osterfest. Ostern fällt – Gott sei Dank! – nicht aus.

Denn: Jesus ist auferstanden. Er lebt und er ist der HERR.

Markus 14:26

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
Luther, 2017

Es ist gut, sich auf den Weg zu machen.
Aber einfach nur in Bewegung zu sein, hat keinen Wert.
Der Weg ist nicht das Ziel!

Wir brauchen für den Weg ein Ziel, sonst kommen wir nie an!
Das Ziel ist das Ziel!

Wer vernünftig ist, der überlegt, bevor er sich auf den Weg macht:

Bin ich gut vorbereitet?
Bin ich fit genug, um ans Ziel zu kommen?
Wie komme ich an das Ziel?

Jesus macht sich auf einen einzigartigen Weg:

Er geht hinaus - an den Ölberg.
Dort wird er beten – seine Freunde will er dort um sich haben.
Dann folgt der Verrat durch einen seiner Freunde.
Er wird verhaftet, angeklagt, gefoltert, zum Tode verurteilt.

Er geht hinaus - Vor den Toren Jerusalems wird er sterben.
Der Schuldlose stirbt für die Schuldigen.
Gottes Sohn nimmt die Sünde der Welt auf sich.
Er wird begraben und am dritten Tag von den Toten auferstehen.

Er geht hinaus – als Verstoßener.
„Mein Gott, mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?“, wird er beten an seinem Kreuz.

Verlassen von Gott und Mensch tritt er in den Riss.
Unsere Freiheit ist das Ziel seines Weges!

Und die Vorbereitung auf diesen Weg?

Jesus feiert mit seinen Jüngern das Passahfest.
Er feiert als Jude dieses Fest.
In Aufbruchstimmung – wie jeder Jude und jede jüdische Familie noch heute – feiert er mit ungesäuertem Brot, die Befreiung aus der Sklaverei aus Ägypten.
Dieses Fest wird so gefeiert, als würde gleich jetzt zum Aufbruch geblasen.

Das Brot reicht er seinen Jüngern: Das ist mein Leib, der für Euch gegeben wird.
Den Kelch reicht er seinen Jüngern: Das ist mein Blut, das für Euch vergossen wird.

Alle sind sie dabei. Alle werden fliehen und ihn verleugnen.
Einer wird ihn verraten.

Alle sind sie da. Alle feiern das Fest der Befreiung. Allen gilt das Angebot der Freiheit!
Einer macht sich auf den Weg, um Jesus zu verraten.

Und dann macht der Eine sich auf den Weg. Das Ziel dieses Weges ist Deine Freiheit!
 

Psalm 51:14

Lass mich wieder Freude erleben, wenn du mich rettest. Hilf mir, indem du mich bereit machst, dir gerne zu gehorchen.

Es gibt solche Momente:

Du stehst morgens auf. Alles ist gut.
Das Frühstück schmeckt. Deine Mitmenschen sind nett zu dir.
Es scheint ein schöner Tag zu werden.
Die Arbeit beginnt – Du legst mit guter Motivation los.
Das Telefon klingelt. Du nimmst das Gespräch an.
Es läuft nicht so, wie Du Dir das vorgenommen hast.
Dein Tag ist gelaufen.

Manchmal braucht es auch nur einen Blick, eine Geste.
Es durchzuckt uns. Irgendwie stellt sich ein Schalter um.
Man sieht es uns an: Weg ist die Freude.

David betet in einer solchen Situation.

Was ist passiert?

Er hat es selbst vermasselt.
Einer Frau hat er nachgeschaut.
Er hat sie nicht mehr aus dem Kopf gekriegt.
Irgendwann war die Katastrophe dann perfekt.
Nicht, dass er es selbst gemerkt hätte: Nein. Ein anderer musste ihm die Augen öffnen.

Und nun betet er – und Gott hört zu.
Wie groß auch der Schlamassel ist: Gott hört Dir zu.

Sein Herz schüttet er aus bei Gott.

Sei mir gnädig, o Gott – du bist doch reich an Gnade!
In deiner großen Barmherzigkeit lösche meine Vergehen aus!
4 Wasche meine Schuld ganz von mir ab, und reinige mich von meiner Sünde!
5 Denn ich erkenne meine Vergehen, und meine Sünde ist mir ständig vor Augen.

Deine Schuld, Deine Last, Deine Klage, Deinen Frust,
all das darfst Du abladen bei Gott.

Lass mich wieder Freude erleben!
Auch darum darfst Du beten.

Aber auch dieses Gebet sollten wir nicht vergessen:
Mach mich bereit, Dir gerne zu gehorchen.

Wir neigen dazu, uns selbst zu überschätzen.

Das lässt uns demütig sein:

Von Gott selbst kommt die Fähigkeit zu uns, das zu tun, was ihm gefällt.
Gottes Geist macht uns dazu fähig und auch willig!

Markus 4:40

„Warum habt ihr solche Angst?“, sagte Jesus zu seinen Jüngern. „Habt ihr immer noch keinen Glauben?“

Sie sind Profis.
So manchem Wetter haben sie die Stirn geboten.
Aber diesem Sturm sind sie nicht gewachsen.

Du hast Dich arrangiert mit Deiner Situation.
Das mit Deiner Arbeit bekommst Du hin!
Das Arrangement zu Hause stimmt: Alles ist aufeinander abgestimmt!

Und nun:
Kurzarbeit!
Die Kinder sind zu Hause, Du bist zu Hause, Dein Mann ist auch zu Hause!
Es ist nicht wie im Urlaub.
Dir fällt die Decke auf den Kopf.

Irgendwie ist es ernst.
Irgendwie ist „es“ aber nicht zu fassen.

Angst kraucht Dich an.
Angst kraucht in Dir hoch.

Bei den 12 Männern ist Jesus mit im Boot.
Er schläft. Die Zwölf müssen ihn wecken!
Er steht auf und stillt den Sturm.

Er fragt sie: „Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr immer noch keinen Glauben?“

Diese Frage ist die eigentliche Frage des Evangeliums überhaupt.

Und gleichzeitig ist sie das größte Angebot unseres Lebens: Glauben gegen die Angst!

Dafür braucht es Bilder und Geschichten gegen die Angst.

Eine davon ist die Geschichte von der Sturmstillung!

Diese Geschichte sagt uns:

„Fürchte dich nicht! Ich, Jesus, bin da! Du gehst nicht verloren!“

Nicht immer stillt Jesus den Sturm – aber er ist dabei.

Mit in unserem Leben will er sein.

Er gibt uns festen Halt.

Er gibt unseren Leben einen sicheren Untergrund

Er bringt uns in den sicheren Hafen.

Ganz bestimmt. Sein Wort darauf!

Johannes 18:37

Dazu bin ich Mensch geworden und in diese Welt gekommen, um ihr die Wahrheit zu bezeugen. Wer sich von der Wahrheit bestimmen lässt, der hört auf mich.                                  Hoffnung für alle, 2019

Das ist gar nicht so einfach mit der Wahrheit.
Es scheint viele Wahrheiten zu geben.
Wir leben mit alternativen Wahrheiten und mit Fake News.
Wir hören, lesen und sehen durchaus widersprüchliche Nachrichten.
Viele sind sich gar nicht mehr so sicher, wem sie überhaupt noch trauen können.

Aus der eigenen Familie kennen wir das auch:

Deine beiden Kinder sind im Kino.
Zwei Stunden später berichten beide von demselben Film.
Er ist gelangweilt, ja genervt und sie total begeistert.
Er hat augenscheinlich einen Kurzfilm gesehen und sie berichtet in epischer Breite jede Szene.

Du hörst dir das an und denkst: Die beiden waren niemals im selben Film!

Offensichtlich geht es bei der Wahrheit nicht nur um das, was jemand sagt,
sondern auch darum, wer es sagt.

Nicht jede Speise ist versalzen, nur weil sie angeblich versalzen schmeckt.

Bei der Wahrheit, die Jesus uns sagt, können wir uns sicher sein, dass wir keine Falschmeldung hören.
Denn: Bei Jesus erleben wir die Wahrheit!

Bei Jesus kommt beides zusammen: Die Person und die Wahrheit.

Johannes 14:6

Jesus: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Wer Jesus vertraut und ihm nachfolgt, der folgt darum keinem Lehrgebäude, sondern einer lebendigen Person.

Jesus sagt von sich:

Johannes 6:35

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungrig sein, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Johannes 8:12

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 10,9

Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eintritt, wird er gerettet werden. Er wird ein- und ausgehen und gute Weide finden.

Johannes 11:25

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

Römer 1:20

Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.

Wo ist denn Gott?

Solange es Menschen gibt, wird diese Frage gestellt.
Angesichts der eigenen Notsituation oder der Gegebenheiten in der Umgebung erscheint manches, was bis dahin klar war, plötzlich fragwürdig.

Auch Gott kann fragwürdig werden:

Hat er ein Interesse an meinem Leben?
Kümmert es ihn, was in dieser Welt geschieht?
Straft Gott? Ist das Coronavirus eine Strafe Gottes?
Gibt es ihn überhaupt?

Für Paulus, er schrieb diese Worte an die Christen in Rom, ist die Existenz Gottes ohne Frage gegeben:
Macht die Augen auf, schaut Euch um! Ihr lebt in Gottes Schöpfung. Die Schöpfung ist ein sichtbarer Hinweis auf den unsichtbaren Gott.

Von Gottes Zorn kann Paulus sprechen (Vers 18).
Jesus weint über die Menschen in Jerusalem (Lukas 19:41) Jesus weint um seinen toten Freund Lazarus (Johannes 11:35) Jesus ist Gottes Sohn, der zu uns herabgekommene Gott. Er zeigt uns, wie der Vater ist! Es kümmert Gott, was in dieser Welt und in unserem Leben geschieht.

Im ersten Teil der Bibel (im Alten Testament) wird in der Geschichte vom Auszug des Volkes Gottes aus Ägypten berichtet, dass Gott den Pharao und die Ägypter bestraft. Hier und an anderen Stellen finden wir einen Tu-Ergehen-Zusammenhang. Jesus durchbricht diesen Tu-Ergehen-Zusammenhang!
(Lukas 13:1-5: Der Turm von Siloah viel nicht auf die Leute, weil sie schuldiger wären; Johannes 9:2: Wer ist schuld, er oder seine Eltern?)

Jesus selbst trägt die Schuld / die Sünde der Welt:

Jesaja 53:5

Wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir?
Wir haben nun Frieden mit Gott!

Unzählige Menschen verhungern heute! Eine Strafe Gottes? Wofür?
Das Virus ist keine Strafe Gottes! Wofür?

Das Virus ist viel eher ein Reden Gottes:

Worauf setzt Ihr Eure Sicherheit?
Wem vertraut Ihr?
Was habt Ihr aus mir gemacht?

Gott fragt uns!
Welch ein Gott!

Mensch, wo bist Du?
Komm zu mir nach Hause!

Epheser 5:8-9

Verhaltet euch so, wie Menschen des Lichts sich verhalten. Ihr wisst doch: Die Frucht, die vom Licht hervorgebracht wird, besteht in allem, was gut, gerecht und wahr ist.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Du bist im Büro, bei Deinem Kollegen.
Die Tür geht auf und es wird eisig kalt.
Das Gespräch brichst Du sofort ab.

Aber vielleicht kennst Du auch diese Situation:

Du sitzt mit Freunden zusammen.
Irgendwie schleppt sich das Gespräch dahin.
Es klingelt an der Tür.
Der letzte Gast ist da.
Er betritt den Raum, alle lachen und es wird ein schöner Abend.

Jeder Mensch hat Strahlkraft.
Von jedem geht etwas aus.
Die Frage ist nur, was?

Paulus ermahnt die Christen in Ephesus:
„Achtet darauf, was von Euch ausgeht! Verhaltet Euch so, wie Menschen des Lichts sich verhalten!“

Bringe Menschen zum Lächeln!
Zaubere ein Lächeln auf das Gesicht Deiner Mitarbeiter!
Lächele Deine Therapeutin an!
Lächele den Polizisten an, der Dich kontrolliert!

So wird es um Dich herum ein wenig heller.

Wir brauchen dieses Lächeln.
Wir sind alle angespannt.
Für alle ist die Situation ganz neu!

Diese Welt braucht Licht.

Jesus ist das Licht der Welt! (Johannes 8:12).
Menschen, die ihm vertrauen, sind das Licht der Welt! (Matthäus 5:14)

So bleibt es also spannend:

Es wird hell mit einem einzigen Christen im Büro.
Es wird hell mit einem einzigen Christen in der Schlange an der Kasse.
Es wird hell mit einem einzigen Christen in Deiner Praxis.
Es wird hell mit einem einzigen Christen im Krankenzimmer.
Es wird hell mit einem einzigen Christen am Esstisch in Deinem Zuhause!

Es wird hell mit einem einzigen Christen!

So ist das, sagt Jesus.

Du bist das Licht der Welt! Wer denn sonst?

Lukas 2:28-30

Simeon nahm das Kind in seine Arme, pries Gott und sagte: „Herr, nun kann dein Diener in Frieden sterben, denn du hast deine Zusage erfüllt. Mit eigenen Augen habe ich das Heil gesehen, das du für alle Völker bereitet hast“. Neue Genfer Übersetzung, 2011

Simeon hatte eine Vision.

Eine Vision ist ein gefülltes Bild der Zukunft!

Gott hatte Simeon seine Pläne offengelegt.

Schon beim Aufstehen trug ihn diese Vision.

Diese Vision hielt ihn lebendig.

Diese Vision hielt seinen Glauben wach.

Diese Vision gab seinem Leben Tiefgang, in allen Bereichen.

Das ist lange her.

Über die Jahre ist er weiß geworden.

Die Schultern nach vorn gebeugt,

den Stock in der Rechten,

geht er in den Tempel.

So wartet er, Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Die Leute in der Stadt schmunzeln über den merkwürdigen Alten.

Doch er wartet.

Gottes Vision, seine Vision, ist immer noch lebendig.

Der Alte ist auch noch lebendig

Sein Glaube hat noch immer Feuer!

Eine Frau und ein Mann gehen mit dem ersten Weihnachtsgeschenk, das es auf dieser Welt gab, in den Tempel.

Plötzlich kommt ein alter Mann auf sie zu.

Sie kennen ihn nicht.

Schon oft hatte er erlebt, dass Eltern ihr Kind nach jüdischer Tradition in den Tempel bringen.

Aber jetzt rast sein Herz.

Dieses kleine Kind – Jesus - ist der Messias, der Christus.

Dann läuft er hin.

Er nimmt der erstaunten Mutter behutsam das Kind aus den Armen und betet:

„Herr, jetzt kann ich in Frieden sterben. Denn ich habe den Befreier gesehen, den du der ganzen Welt gegeben hast. Er ist das Licht für alle Völker, und er wird der Ruhm für dein Volk Israel sein.“

Gott hat einen Plan: Jesus trägt die Sünde der ganzen Welt.

Jesaja 53:5

Wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir?
Wir haben nun Frieden mit Gott

Gott hat sein Wort gehalten.
Das tut er bis heute!

Johannes 16:22

Auch ihr seid jetzt traurig; doch ich werde wieder zu euch kommen. Dann wird euer Herz voll Freude sein, und diese Freude kann euch niemand mehr nehmen.

Unbändig hast Du Dich auf die Zeit mit Deinen Freunden gefreut.
Ihr habt die Zeit miteinander genossen:

Die Gespräche,
die Spaziergänge,
das gute Essen.

Jetzt ist Abschied angesagt.
Noch schneller als gedacht, ist die Zeit verflogen.
Ihr drückt Euch.
Die Autotüren schließen.
Der Wagen biegt um die Ecke.

Nun ist plötzlich alles nur noch Erinnerung.

So müssen die Freunde von Jesus sich gefühlt haben.

Seit einiger Zeit spricht Jesus von seinem Leiden, von seinem Tod, sogar von seiner Auferstehung.
Sie verstehen nicht, was Jesus jetzt hat.
Sie haben Pläne für Jesus geschmiedet.
Aber an Abschied denkt niemand.

Sie merken, dass etwas anders ist.
Jesus ist anders.
Die Situation spitzt sich zu.
Traurigkeit legt sich auf die Freunde von Jesus.
Geht hier etwas unwiderruflich zu Ende?

Mitten in ihre Traurigkeit spricht Jesus sein Wort von der Freude, die niemand nehmen kann.
Mitten in Deine Traurigkeit spricht Jesus heute sein Wort von der Freude, die niemand nehmen kann.

Jesus mutet es uns zu, dieses Wort zu hören in der Traurigkeit!

Wie wird aus Traurigkeit Freude, die niemand nehmen kann?

Jesus: Ich werde (wieder) zu euch kommen. Dann wird euer Herz voll Freude sein.

In der Begegnung mit Jesus wird aus Traurigkeit Freude!

Nimm Dir jeden Tag, vielleicht öfter, diesen Moment mit Jesus:

Jesus, hier bin ich!
Danke, Jesus, Du bist bei mir!
Komm mit Deinem Frieden zu mir!
Schenk mir jetzt diese Freude, die niemand nehmen kann!

Jesus ist da und mit ihm kommt sein Friede und auch die Freude, die niemand nehmen kann.

Epheser 2:22

Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.

Auch ihr …
Ihr auch?

Verwundert reiben sich einige die Augen!
Die gehören auch dazu?

Das waren die Probleme in den ersten Gemeinden, vor 2000 Jahren!
Viel geändert hat sich an der Stelle leider nicht.

Gemeinde neigt – wie jede andere menschliche Ansammlung – zu einer gewissen Exklusivität.
Irgendwie muss das geklärt sein: Wer gehört dazu – und wer nicht?

Nun ist die Gemeinde von Jesus nicht eine Ansammlung von Menschen – wie jede andere.

Ein Kenner der Materie – Paulus - nennt die Gemeinde ein „Bauwerk“!

Dieses Bauwerk ist nie fertig!
Dieses Bauwerk ist somit in Veränderung! Immer!
Dieses Bauwerk besteht nicht aus Mauern, auch nicht aus Holz!
In diesem Bauwerk wohnt Gott durch seinen Geist!

Dieses Bauwerk besteht aus Menschen!
Dieses Bauwerk dehnt sich aus!
Dieses Bauwerk kennt keine Mauern!

Wie kommen nun Menschen zu diesem Bauwerk?

Menschen aus allen Kulturen, aus allen Ländern,
Menschen jeglichen Alters werden hinzugefügt … durch Christus!

Christus fügt hinzu!

Das entspannt – das ist sein Werk – und wir dürfen mitanpacken an seinem Werk!

Das fordert heraus: Sich abgrenzen ist so gar nicht in Gottes Plan!

Das war und ist Sprengstoff – schon seit 2000 Jahren!
Das war und ist die Chance – schon seit 2000 Jahren!

Wie ist das möglich, dass so unterschiedliche Menschen dieses Bauwerk bilden?

Gott wohnt durch seinen Geist in diesem Bauwerk!

Gottes Geist verbindet nachhaltig – bis in Ewigkeit!

Gemeinde von Jesus ist echt der Knüller!

Johannes 6:37

Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausweisen. Neue Genfer Übersetzung, 2011

Ich kann mich noch sehr genau erinnern, wie das war.

Ich war vier Tage nicht zu Hause. Nur vier Tage!
Aber ich hatte Sehnsucht nach Anette und ich hatte Sehnsucht nach unseren Kindern.
Und dann kam ich um die Ecke.
Ich habe geklingelt, bin die Treppen hinauf gegangen.
Und da standen sie, alle drei: Herzlich willkommen!

Das ist eine wunderbare Erfahrung: Ich bin herzlich willkommen!

Tatsächlich bist Du herzlich willkommen!

In Deiner Familie!
Bei Deinen Freunden!
Bei Deinen Kollegen!
In Deiner Familie!

Wie gut tun uns diese Beziehungen.
Und wie gut tun wir (hoffentlich) diesen Menschen.

Für viele Menschen bist Du ein Geschenk!

Und tatsächlich bist Du auch für Jesus ein Geschenk.

Du bist das Geschenk Gottes an Jesus.
Als Geschenk bist du vom Vater Jesus anvertraut.

Jesus geht sehr achtsam mit diesem Geschenk um, mit Dir!

Er achtet auf Deine Wege!
Er gibt acht auf Deine Seele!
Er umgibt dich mit Gnade und mit Barmherzigkeit!
Er vergibt Dir Deine Schuld!
Er heilt Deine Seele!
Er macht Dich zu einem Beginner
und schenkt Dir ewiges Leben.

Er freut sich darauf, eine ganze Ewigkeit mit Dir zu verbringen.

Auf ewig Dein! – wie wahr – und wie gut!

Jesus:

Johannes 6:47

Ich versichere euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.

Neue Genfer Übersetzung, 2011

Psalm 147:11

Gefallen hat der Herr an denen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen und voller Zuversicht darauf warten, dass er seine Güte zeigt. Neue Genfer Übersetzung, 2011

„Beeindruckend!“, so entfährt es uns manchmal.

Gut, dass wir das wahrnehmen und auch würdigen!

In diesen Tagen ist das wichtig:
Schönes sehen, wahrnehmen und genau darüber sprechen:

Das hast Du gut gemacht!
Das hat mir gutgetan!
Das hat so gut geschmeckt!
Es ist Frühling!
Oder: Beeindruckend!

„Beeindruckend!“, so kann auch Gott tatsächlich sprechen!

Vielleicht überrascht Dich das!

Dein Gottesbild zeigt Dir eher einen strengen Vater,

dem Du es nie rechtmachen kannst,
der immer einen Fehler findet,
der Dich antreibt!

So ist Gott ganz offensichtlich nicht!
Tu Dir etwas Gutes: Verabschiede Dich von diesem Gottesbild!

Gott ist beeindruckt!

Wirklich! Er ist beeindruckt:

Du begegnest ihm mit Achtung, mit Wertschätzung!
Du bist ganz zuversichtlich: Er wird Dir voller Güte begegnen!

„Respekt!“, sagt Gott zu Dir. Das ist meine Tochter!
„Respekt!“, sagt Gott zu Dir. Das ist mein Sohn!

Merken wir etwas?

Es geht Gott um Deine Beziehung zu ihm!

Nimm Dir Zeit in diesen Tagen:

Freue Dich über Deine Frau / Deinen Mann!
Freue Dich über Deine Kinder!
Es ist Frühling! Sieh Dir die Blumen und Knospen an – und sei begeistert!

Und freue Dich über Deinen Gott!

Respekt, wer selber glaubt!

1.Johannes 3:18-20

Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit.  19 Daran erkennen wir, dass die Wahrheit unser Leben bestimmt. So können wir mit einem guten Gewissen vor Gott treten.  20 Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott barmherziger mit uns ist als wir selbst. Er kennt uns ganz genau. Hoffnung für alle, 2009, 2015

Die Bibel ist schon ein schlaues Buch.
Sie ist geschrieben von den unterschiedlichsten Menschen, inspiriert durch den Heiligen Geist.

Genau darum trifft Johannes genau den Kern:

Darauf kommt es an: tatkräftige und aufrichtige Liebe.
Diese Liebe kann gar nicht anders, sie bringt Opfer.
Diese Liebe begegnet der Bedürftigkeit des anderen.

Es gibt zurzeit eine Welle der Hilfsbereitschaft:

Einkaufen für ältere Menschen,
Lernhilfen für Schüler, die zu Hause lernen.

Aber es gibt auch das:

Prügeleien im Baumarkt, im Supermarkt.

Es wird nicht einfach so liebevoller, verständnisvoller, sozialer in unserer Gesellschaft.

Christen sollten den Unterschied machen!

An der Liebe sind Christen zu erkennen (Johannes 13:35)!

Und auch das ist wichtig:

Gott ist größer als unser Herz!

Manchmal sind wir schlicht überfordert:

Unser eigener Anspruch kann uns unter Druck setzen:

Lieben! Freundlich sein! Geduldig sein! Hinweis auf Jesus sein!

Wenn Ausrufezeichen uns zur Anklage werden, dann ist Gott größer.

Manchmal sind wir schlapp, uns geht die Puste aus.

Waren wir nicht gestern noch mutig, voller Gewissheit und Tatendrang?

Wir sind so oft hin- und hergerissen.

Sehen wir auf den lebendigen Gott.

Er ist größer als unser Herz!

Psalm 38:19

Ich bekenne meine Schuld. Meine Sünde tut mir von ganzem Herzen leid.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Kennst Du das auch:

Man schleppt sich herum, geht dem Partner aus dem Weg.
Die Auseinandersetzung vom Abend liegt noch in der Luft.

Nichts ist geklärt. Nichts ist zu Ende ausgesprochen.
Dir hat´s gelangt. Du hast einfach nicht mehr gesprochen – bist ins Bett gegangen.

Vielleicht bist Du der Türzuknaller. Peng!
Mag sein, dass es Dir dann besser geht. Gut ist dann noch lange nichts.

Vertragt Euch – so sprechen die Eltern ganz weise mit ihren lieben Nachkommen.

Schlechte, sehr schlechte Vorbilder sind wir oft.

Der Klügere gibt nach – ach!
Wenn das so einfach wäre.

Ist es nicht.
Muss es auch nicht.

Hygiene lernen wir in diesen Tagen – bis es auch der letzte verstanden hat:
Händewaschen ist wichtig.

Wie wäre es mit Seelen-Hygiene!

Verantwortung wahrnehmen:

Ja, das war ich. Vergib mir bitte.
Es tut mir leid, das hätte ich nicht sagen sollen.

Wie wäre es mit Seelen-Hygiene:

Ich vergebe Dir

Dieser Entschluss ist so sehr wichtig: Ich trage es dem anderen nicht nach.

So werden wir frei von Schuld und so geben wir den anderen frei.

Wohin mit der eigenen Schuld?

1.Johannes 1:9

Wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, ´das wir begangen haben`.

Jesaja 29:16

Was für ein Trugschluss! Ist denn ein Klumpen Ton dem Töpfer ebenbürtig, der ihn bearbeitet? Behauptet ein Kunstwerk von seinem Künstler, er habe es nicht gemacht? Oder sagt ein Tonkrug über seinen Töpfer: „Er hat keine Ahnung!“?

Es ist doch eigenartig.

Wir wissen, wie die Dinge zu laufen haben.
Wir kennen uns aus: im Beruf und privat.
Wir haben alles im Griff.
Wir planen bis ins nächste Jahr.
Manche meinen zu wissen, wie Gott funktioniert.

Und?

Jetzt steht alles auf dem Kopf.

Wissen wir, welche Einschränkungen in der nächsten Woche verkündet werden?
Wissen wir, ob unser Betrieb in der nächsten Woche Kurzarbeit anmeldet?
Wissen wir, ob wir im Juli in den Urlaub fahren werden?

Anstehen bei Edeka, Aldi und Lidl.

Wir haben tatsächlich nichts im Griff!

Aber: Auch jetzt meint der eine oder andere noch immer zu wissen, wie Gott funktioniert.

Ein wenig Demut täte uns gut.

Demut öffnet uns die Augen, wer wir sind:

Ton in der Hand des Meisters, des Töpfers, des liebenden Vaters.
Nicht die Meister, sondern immer Lernende, immer Beginner, sind wir.

Wie gut ist es, jeden Tag neu beginnen zu dürfen an der Hand des Meisters, des Töpfers. Einen Tag leben, erleben! Bewusst leben, erleben. Als Beginner den Tag erleben! Sehr bewusst und konzentriert einen Tag leben. Mehr können wir tatsächlich gar nicht überblicken. Wir können das jetzt bewusst lernen, damit wir nicht wieder atemlos werden!

Demut öffnet uns die Augen für das, was wirklich zählt:

Beziehungen sind so wertvoll:

Gott ist das Fundament, der Anker, der uns hält.
Vermisst Du auch manchmal seine Nähe, wenn Du das Reden mit ihm vergessen hast?
Gott bringt sich in Erinnerung in diesen Tagen!

Menschen sind so unendlich wertvoller als Konsum, Kapital, Auto, Wohnung, oder Haus. Ich vermisse Menschen, nicht das Haus der Gemeinde. Das ist leer.

Stellen wir uns wieder richtig auf!
Dafür ist jetzt gerade Zeit!

Kolosser 1:9

Deshalb hören wir auch seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, nicht auf, für euch zu beten. Wir bitten Gott, dass er euch durch seinen Geist alle nötige Weisheit und Einsicht schenkt, um seinen Willen in vollem Umfang zu erkennen. Neue Genfer Übersetzung, 2011

Kolossai liegt im oberen Lykostal (heutige West-Türkei); Nachbarstädte waren Laodikeia am Lykos und Hierapolis. Die Stadt lag an einer Handelsstraße, die nach Ephesos und Milet führte.

Paulus ist mit der Gemeinde in Kolossä in Kontakt.

Epaphras hat ihn über die Entwicklung der Gemeinde informiert:

Sie sind aufgrund des Glaubens mit Jesus Christus verbunden,
darum gehören sie zu Gottes Leuten, wo immer sie sich treffen.

Ihr Glaube an Jesus Christus ist Gesprächsstoff in ihrer Umgebung, ihre Liebe zu anderen Christen ist beachtlich, motiviert sind sie durch die Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für sie bereithält, ihr Leben mit Christus und ihr Sprechen von Christus beeinflussen das Leben in der Stadt positiv.
 
Das klingt enorm gut – und ist enorm gut!
 
Eine Gemeinde zu sein mit Einfluss in der Stadt, das wünschen wir uns!
Dass man von unserer Liebe zu einander und zu anderen Gemeinden in Moers spricht, das wär`s doch!
Dass wir motiviert sind durch die Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für uns bereit hält,
dass unser Leben mit Christus und unser Sprechen von Christus das Leben in Moers positiv beeinflusst, das ist doch nicht nur ein Traum!

Wie geht das?

Paulus betet – zusammen mit seinen Mitarbeitern für diese Gemeinde! So geht das!

Oder anders ausgedrückt: Ohne Gebet der Gemeinde wird es nicht gehen!

Wofür betet Paulus?

Interessant: Er betet nicht für das zahlenmäßige Wachstum der Gemeinde!

Paulus betet um Weisheit und Einsicht, um Gottes Willen in vollem Umfang zu erkennen.

Der Wille Gottes?

1.Timotheus 2:4
Gott will, dass alle Menschen gerettet / erlöst werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!

Wir bemerken:

Es geht ja gar nicht in erster Linie um unsere Bedürfnisse in der Gemeinde!

Beten wir, dass sein Wille geschieht, dann geschieht auch das andere, s.o.

Apostelgeschichte 14:17

Doch er gab sich ihnen schon immer zu erkennen, indem er ihnen Gutes tat. Er ist es, der euch vom Himmel her Regen schickt und euch zu den von ihm bestimmten Zeiten reiche Ernten schenkt; er gibt euch Nahrung im Überfluss und erfüllt euer Herz mit Freude.               Neue Genfer Übersetzung, 2011

Eine gute und wichtige Erinnerung:

Gott gab sich schon immer zu erkennen!

Wir neigen dazu, das zu vergessen.

Ich höre immer wieder Sätze, wie diesen: „Wenn Gott doch endlich wieder Wunder täte, dann würden die Menschen glauben!“

Der Satz ganz oben stammt von Paulus. Und: Er gefällt mir besser!

Paulus ist mit seinem Mitarbeiter Barnabas unterwegs mit einer Mission.

Seine Mission: Menschen sollen von Jesus dem Sohn Gottes hören und ihr Leben diesem Retter anvertrauen. Denn so wird man Christ – und so bekommt man ewiges Leben als Geschenk von Gott!

Sie sind in Lystra, 30 Kilometer südwestlich von Ikonion. Heute befindet sich der Ort nördlich des Dorfes Hatunsaray in der türkischen Provinz Konya.

Lystra erhielt unter Kaiser Augustus den Titel einer römischen Colonia und wurde der Provinz Galatien zugerechnet.

Da war was los in diesem Ort. Darum waren Paulus und Barnabas auch dort.

Und auch in anderer Hinsicht war was los:

Paulus und Barnabas sprechen vor einer großen Menge von Jesus, dem sie vertrauen . Während Paulus spricht, entdeckt er einen gelähmten Mann in der Masse. Paulus spricht ihn an und merkt, dass dieser Vertrauen zu Jesus gefasst hat. Er spricht ihm im Namen von Jesus Heilung zu – und der Mann springt auf!

Die Menge tobt – und beginnt Paulus und Barnabas zu verehren.

So sind wir!

Glauben stellt sich nicht unbedingt nach Wundern ein. Wir sehen nicht unbedingt Gott am Werk!

Zufall! Das kann man auch anders sehen! Das passiert schon mal!

Spontanheilung! Das passiert in der Medizin!

Und: Gott handelt!

Gott handelt durch Medizin, Ärzte und an Menschen vorbei.

Einfach so!

Machen wir die Augen auf: Es wird Frühling! Das Leben erwacht vor unseren Augen! Lass Dein Herz mit Freude erfüllen, s.o.!

Bleibt behütet und besonnen!

Ihr Lieben,

wir feiern morgen unseren ersten Wohnzimmer-Gottesdienst. Ab 10:00 h findet Ihr meine Predigt per Video auf unsererm neue YouTube Kanal.
 

Philipper 4:7

Dann wird der Frieden Gottes, der weit über alles Verstehen hinausreicht, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.
Neue Genfer Übersetzung, 2011
 
Von Paulus stammt dieser Satz.
 
Ein schlauer Mensch, gebildet, gut vernetzt.
 
Er weiß etwas, er lebt etwas, was im Getümmel des Alltags so schnell vergessen wird.
 
Er weiß, wie der Friede sich einstellt.
Er weiß, wie ein spezieller Frieden sich einstellt, der Friede von Gott.
 
Dieser Friede kommt!
 
Er kommt unweigerlich zu Menschen, die ihr Leben Jesus Christus anvertrauen.
 
Dieses Vertrauen auf Jesus macht Sinn:
 
Er ist Gottes Sohn.
Er zeigt uns, wie und wer Gott ist: Er ist unser Vater im Himmel!
Er hat den Tod besiegt. Er sitzt zu rechten des Vaters auf dem Thron im Himmel!
Und: Er kommt wieder!
 
Menschen, die Jesus vertrauen, laden ihre Sorgen bei ihm ab.
 

Philipper 4:6

Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.
 
So machen wir es, in Zeiten wie diesen.
 
Und dann kommt der Friede Gottes.
 
Dieser Friede wacht über unsere Gedanken und wacht über unser Inneres.
 
Wie gut ist das!
 
Bleibt behütet und besonnen!
 

Psalm 27:5

Denn er wird mich am Tag des Unglücks in seinem Zelt bergen, mir dort in der Verborgenheit seinen Schutz gewähren und mich auf einem hohen Felsen in Sicherheit bringen.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Von David stammt dieses Gebet.
Es lohnt sich sehr, den ganzen Psalm zu lesen.

David kennt sich aus mit Krisen:

Als Teenager steht er vor Goliath, dem feindlichen Riesen.
Später wirft ein verwirrter König nicht nur mit Worten, sondern mit einem Speer nach ihm.
Lange ist er auf der Flucht vor seinem Vorgänger als König.
Ein schwacher Moment, ein gieriger Blick nach einer fremden Frau, das hat fatale Konsequenzen für die Frau, für ihren Ehemann, für seine Ehe, für das gezeugte Kind.

Wie das so im Leben ist:

Schöne Momente, ätzende Situationen, unfassbares Glück, Schmerzen, tiefe Traurigkeit, helle Momente.

David spricht mit einer tiefen Gelassenheit:

Er wird mich am Tag des Unglücks in seinem Zelt bergen!

Das Zelt Gottes ist die transportable Kirche Israels zur Lebenszeit des David.
Das Zelt Gottes ist Gottes Gegenwart bei uns Menschen.

Bei uns Menschen ist Gott.

In Zeiten wie diesen dürfen wir uns einkuscheln in die Gegenwart Gottes.

Wie das geht?

Ich mache mir jeden Morgen bewusst, dass Gott da ist:

Auf der Couch im Wohnzimmer: „Jesus danke, Du bist jetzt hier – ich bin auch hier!“

Und dann nehme ich mir Zeit, seine Gegenwart zu genießen.
Ich bin einen glücklichen Moment lang erst einmal still.

Und: Solche Momente schaffe ich mir im Laufe des Tages!

Und dann weiß ich es und oft spüre ich es auch:

Ich bin in Sicherheit!

Bleibt behütet und besonnen!
 

2.Könige 13:23

Der Herr wandte sich Israel wieder zu um seines Bundes willen mit Abraham, Isaak und Jakob und wollte sie nicht verderben, verwarf sie auch nicht von seinem Angesicht bis auf diese Stunde.
 
„Adam, wo bist Du?“, so fragt Gott schon ganz am Anfang der Geschichte Gottes mit uns Menschen. Versteckt hat sich das erste Menschenpaar vor Gott – und er? Er ruft sie heraus aus der Deckung.
 
Und so geht es weiter: Durch den ganzen ersten Teil der Bibel hindurch ruft Gott nach seinen Menschen. Auch der zweite Teil der Bibel ist ein einziger Ruf nach uns Menschen.
 
Und: So geht es weiter bis heute. Ja, tatsächlich bis heute!
 
Ganz offensichtlich ist Gott nicht nachtragend.
 
Er trägt uns nicht nach, dass wir ihn vergessen.
Er trägt uns nicht nach, dass wir modernen Götzen folgen.
 
Unermüdliche bringt er sich ins Gespräch, bis heute!
 
Er hält fest an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob.
Er hält fest an seinen Bund, begründet durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes, Jesus.
 
Die Bibel verschweigt nicht Gottes Zorn.
Aber Gottes Güte wiegt stärker als sein Zorn.
 
Gottes Güte:
 
Durch seinen Sohn streckt er jedem seine Hand entgegen! Durch seinen Sohn zeigt er uns, dass er uns nah sein will!
 
Er spricht zu uns in diesen Tagen!
 
Worauf setzt Du Dein Vertrauen?
Wer hält Dich, wenn Deine Sicherheit zerbricht?
 
Gott ist der sichere Turm im Sturm!
 
Wenn Ihr eine Bibel an Eure Nachbarn / Freunde / Arbeitskollegen weitergeben möchtet:
 
Bibel Europa Weit hat komplette Schlachter-Bibeln in Vorrat
info(at)bew-ev.de
 
Bleibt behütet und besonnen!

Psalm 104:27-28

Alle Lebewesen hoffen auf dich, dass du ihnen ihre Speise gibst zur rechten Zeit.  28 Du gibst sie ihnen, sie sammeln alles ein. Du öffnest ´freigebig` deine Hand, und sie werden satt von ´deinen` guten Gaben.
 
Hamsterkäufe in Deutschland. Wer hätte gedacht, dass das möglich ist – wohl nicht unbedingt nötig.
Wir merken in diesen Wochen, dass das Selbstverständliche nicht selbstverständlich ist.
 
Menschen, die in unserer Gemeinde ein Zuhause gefunden haben – z.B. aus Syrien – wissen, wie sich das anfühlt: Leere Regale; Unsicherheit; Nicht wissen, was morgen geschieht.
 
Könnte es sein, dass Gott uns satte Menschen mit der Nase auf das wirklich Notwendige stupst?
 
Wir haben alles im Überfluss:
Nahrung, Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, Freizeitmöglichkeiten, Urlaubsziele …
 
Und doch keine Zeit für den nächsten Menschen, nicht für uns selbst und nicht, oder so wenig für den Schöpfer und Erhalter dieser Welt.
 
Sie gehört uns nicht, die Welt. Sie ist geliehen.
Unser Leben gehört uns nicht, es ist uns anvertraut mit einem Ziel: Unser Leben soll Gott ehren!
 
Es macht mich nachdenklich:
 
Was werden wir jetzt machen, wo unser gewohntes Leben ausgebremst wird?
Was werden wir machen mit der Zeit?
Werden wir (wieder) beginnen, den Schöpfer zu ehren?
Werden wir (wieder) mehr auf den Schöpfer hoffen, als auf unser Können und dass alles wieder irgendwie gut wird?
 
Gott spricht zu uns in diesen Tagen:
 
Wirklich satt werden wir nur von seinen guten Gaben!
Und: Habt Erbarmen mit Menschen in Not!

1.Timotheus 4:7

Übe dich darin, den Willen Gottes zu tun!
 
Es fällt bekanntlich kein Meister vom Himmel!
Und: Übung macht den Meister!
 
Es ist schon interessant, dass das auch für den Glauben, unser bewusstes Leben mit Jesus, gilt.
Jesus bezeichnete seine Nachfolger bekanntlich als Jünger.
Jünger: So nannte man zurzeit von Jesus die Schüler eines jüdischen Gelehrten.
 
Simon, Johannes, Andreas, Judas und die anderen Schüler von Jesus konnten eine Menge von ihrem Meister lernen:
 
Barmherzigkeit mit den Bedürftigen; die Bereitschaft, zu vergeben; Geradlinigkeit; den Mitmenschen wahrzunehmen und seine Bedürfnisse wichtiger zu nehmen als die eigenen. Sie lernten das Beten von ihm.
 
Das Christ sein muss man üben, einüben. Wir brauchen andere Christen, die uns zeigen, wie das geht: Beten; lesen in der Bibel; hören auf Gottes Stimme; tun, was Jesus tat; über unseren Glauben sprechen.
 
Das ist uns nicht angeboren.
Das ist unsere Chance: Wir lernen von Vorbildern. Vorbilder helfen uns beim Üben, damit der Glaube Wurzeln schlägt. Wir brauchen Einübung und Hilfe zum Durchhalten.
 
Die Übungsergebnisse brauchen wir nicht, um Jesus zu beeindrucken. Er kennt uns sowieso.
Aber mit Einübung geben wir ihm immer mehr Raum in unserem Leben.
 
Und so sind wir Vorbilder für andere!
 
Bleibt behütet und besonnen!