Angedacht - der Wohnzimmergottesdienst

Lukas 15:20

So machte er sich auf den Weg zu seinem Vater. Dieser sah ihn schon von weitem kommen; voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Ein neuer Tag liegt vor Dir.
 
Ein Tag voller … Chancen!
Ein Tag voller … Entscheidungen!
 
Du hast an vielen Stellen die Wahl!
 
Wie wirst Du Dich kleiden?
Was wirst Du frühstücken?
 
Bitte nicht einfach so wie immer!
 
Welche Worte wirst Du wählen?
Wie wirst Du Deinem Partner begegnen?
Wie Deinen Kindern?
Wie Deinen Kollegen?
 
Wie prägend wird Dein Vertrauen auf Gott, den Vater im Himmel, heute sein?
Welche Chance hat der Erlöser, Jesus Christus, heute, Dich von Deinen Befürchtungen zu befreien?
Hat Gottes Geistes heute Deine Erlaubnis, Dich mit einem lebendigen Herzen zu beschenken?
So bist Du frei von Neid und Bitterkeit!
 
Heute kann ein ganz besonderer Tag werden.
Du hast die Wahl!
 
Jesus erzählt die Geschichte von den beiden verlorenen Söhnen.
 
Der eine lässt sich sein Erbe vorzeitig von seinem Vater auszahlen.
Nach jüdischem Recht eine Unmöglichkeit: Er erklärt den Vater damit für Tod.
Zuhause ist es ihm zu muffig, zu eng.
Er wählt: Er holt sich das Leben mit vollen Händen.
Und scheitert grandios.
Sein Vater hält tagtäglich Ausschau nach diesem Sohn.
Als er ihn schließlich von Ferne sieht, läuft er ihm entgegen.
Ein Tabubruch: Kein jüdischer Vater hätte dies getan.
Jesus sagt: So ist Gott!
 
Der andere Sohn schuftet zu Hause.
Er ist der Meinung, sich so die Anerkennung des Vaters zu sichern.
Und scheitert grandios.
Er ist bitter, neidisch, wirft enttäuscht alles hin.
 
Ihn schließt der Vater in die Arme.
Jesus sagt: So ist Gott!
 
Du hast die Wahl!
 
Dieser Tag ist Deine Chance!
Mach was draus!
 
Bedenke: Dieser Tag ist Gottes Geschenk an Dich!

Sprüche 29:7

Wer Gott liebt, der achtet die Rechte der Armen; doch der Gottlose will nichts davon wissen.
Hoffnung für alle 2015
 
Wie liebe ich Gott?
 
Nimm Dir einen Moment Zeit darüber nachzudenken …
 
Es geht um mich.
Es geht um mein Leben.
Es geht um meine Entscheidung.
 
Heute liebe ich … Gott!
Allerdings wäre das für morgen auch eine richtig gute Entscheidung.
 
Wie geht das nun, Gott lieben?
 
Klare Ansage:
Die Rechte der Armen achten.
 
Im alten Israel wurden die Felder nicht vollständig abgeerntet:
Für die Armen im Land sollte ausreichend Getreide auf den Äckern bleiben.
Bei der Traubenernte wurde das gleiche Prinzip angewendet:
Für die Armen sollten ausreichend Trauben zum Verzehr bleiben.
Die Armen sollten nicht ausgebeutet werden.
Propheten prangern im Auftrag Gottes genau im diesem Bereich die Missstände an.
 
Die Gemeinde in Jerusalem beginnt schon kurz nach ihrer Gründung, Diakone einzusetzen.
Sie sollten dafür Sorge tragen, dass niemand in der Gemeinde Not litt.
 
Heute liebe ich … Gott!
 
Das bedeutet:
Ich sehe in meinem nächsten Menschen: Jesus!
 
Das ist mein Ehepartner.
Das sind meine Kinder.
 
Liebe ist hier (hoffentlich) leicht zu leben.
 
Das ist mein Nachbar.
Das ist mein Kollege.
Das ist die Frau mit dem Kopftuch.
Das ist der Mann, dessen Sprache ich nicht verstehe.
Das ist der Bettler vor der Apotheke.
 
Liebe ist da vielleicht schon eher ein Opfer.
 
Wir befinden uns in guter Gesellschaft:
 
Jesus verließ den Himmel.
Jesus wurde in einer unmöglichen Situation geboren.
Kaum geboren, war er zusammen mit seinen Eltern als Flüchtling unterwegs.
Er wurde gefeiert und ausgebuht.
Bejubelt und verraten.
Er wurde bespuckt, gequält.
Er wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet.
 
Jesus brachte das Opfer aus Liebe!
Das tat er aus Liebe für alle (!) Menschen.
 
Ich liebe heute … Gott.
 
Ich sehe in meinem Nächsten Menschen: Jesus!
Ich werde das tun, was Jesus getan hätte.
 
Beginnen wir heute damit, wann sonst?
 
Verändern wir heute die Welt.

Lukas 19:8 + 9

Zachäus aber trat vor den Herrn und sagte zu ihm: „Herr, die Hälfte meines Besitzes will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand etwas erpresst habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.“
Da sagte Jesus zu Zachäus: „Der heutige Tag hat diesem Haus Rettung gebracht.“
Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Wenn Zachäus morgens aufgestanden ist, dann ging es schon um den beruflichen Erfolg.
Gewinnmaximierung war täglich angesagt.
Er war ganz offensichtlich ein schlauer Kerl.
Er kannte die Tricks.
Er wusste, wie es ging.
Nicht immer legal, aber schließlich wollen die Leute betrogen werden.
Wo kein Kläger, da kein Richter.
Und der Staat hat ja schließlich mehr als genug, den kann man ruhig erleichtern.
 
So ganz rund lief sein Leben aber wohl nicht.
Beruflich erfolgreich, menschlich eine Niete.
Die Leute gingen ihm aus dem Weg.
Kunststück: Er betrog sie ja auch.
Und er hielt mit den falschen Leuten: Mit den Besatzern, den Römern.
 
Vielleicht waren die Nächte nicht angenehm.
Das Gewissen meldet sich meist in der Nacht.
Es dämmerte ihm: Erfolg ist nicht alles!
Und: Was ist, wenn alles herauskommt?
 
Zachäus entschloss sich, seinem Leben eine Wende zu geben.
 
Wie packt man die Wende im eigenen Leben an?
 
Zachäus hörte von Jesus.
Er soll durch seinen Ort kommen.
Alle Leute waren auf den Beinen.
 
Zachäus stieg auf einen Baum.
Genau dort musste Jesus vorbeikommen.
 
Und tatsächlich.
 
Von weitem konnte er die Menge schon sehen.
Dann sah er Jesus.
Schließlich hörte er ihn:
 
Zachäus komm herunter von Deinem Baum.
Ich will mich mit Dir in Deinem Haus treffen.
 
So kam die Wende in sein Leben.
So kommt die Wende in unser Leben.
 
Mit Jesus kommt die Wende in Dein Leben.
 
Neuausrichtung Deines Lebens!
Jesus ich gebe Dir mein Leben.
Nun ist Jesus die Mitte Deines Lebens!
Die Schuld Deines Lebens nimmt Jesus auf sich!
Das ist Deine Rettung!
 
Jesus ist der Retter.
Heute!

Johannes 14:26

Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Luther 2017
 
Abschied ist angesagt:
Vom Wochenende.
 
Hoffentlich schaust Du begeistert zurück:
Freitagabend. Da hast Du …
Am Samstag, erinnerst Du Dich noch?
Am Sonntag: gemeinsames Frühstück, Gottesdienst und am Nachmittag …
 
Erinnerungen können richtig gut sein.
Sie können uns Schwung geben und Appetit auf mehr machen.
 
Jedoch!
 
Wenn die Gegenwart nichts mehr zu bieten hat,
flüchtet man sich in die Vergangenheit.
Die gute alte Zeit.
 
Früher waren die Kinder …
Früher waren die Jugendlichen …
Früher konnte man …
 
Das lähmt.
 
Wir haben alte Bilder, die sind schon vergilbt.
Da stimmt die Chemie nicht.
 
Manchmal stimmt die Chemie nicht.
Da riecht es nach Mottenkugeln.
Da riecht es nach alten Geschichten, die uns lähmen.
 
Was macht man, wenn es nach Chemie riecht?
Man lüftet.
 
Wir lüften doch tatsächlich jeden Tag!
Wir lüften ziemlich häufig!
 
Es braucht frische Luft!
 
Unser Leben, unsere Geschichte
und unsere Geschichten brauchen Luft.
Frische Luft.
 
Frische Luft!
Ein gutes Bild für Gottes Geist.
 
Gottes Geist wirkt erfrischenden Glauben.
Gottes Geist wirkt inspirierende Hoffnung.
Gottes Geist wirkt feuriger Liebe.
 
Gottes Geist wehe!
Durchwehe unsere Geschichte, dass sie uns nicht mehr lähmt.
 
Gottes Geist wehe!
Schaffe Leben, dort wo die Hoffnung zu sterben droht.
 
Gottes Geist wehe!
Zünde Liebe in uns, dort wo Glaube zur anstrengenden Leistung verkommen ist.
 
Gottes Geist wehe!
Präge uns neu mit göttlichen Worten, dort wo sie banal, unbedeutend geworden sind.
 
Gottes Geist wehe!
Baue Du das Reich des Vaters unter uns. Du bist der Meister!
 
Gottes Geist wehe an diesem Tag.
 
Lüfte!
Lass den Geist ran!
 
Welch ein Tag mit Dir, Geist Gottes!

Lukas 21:33

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.
Luther 2017
 
Wir waren es leid.
Nachrichten.
Schlechte Nachrichten.
Immerzu schlechte Nachrichten.
Wir waren von der Krise umzingelt.
 
Wir brauchten etwas Besseres.
Wir brauchten einen anderen Blick.
Wir brauchten jetzt den Blick in die Vergangenheit.
 
Fernseher an – Stick rein.
Tausende (?) Fotos.
 
Hochzeit, die eigene!
Urlaubsfotos: ohne Kinder – mit Kindern – ohne Kinder
Kindergarten
Einschulung
Schule
Kinderfotos, die eigene Kindheit!
Und dann die Dose: unsortiert, hier sind die wahren Schätze!
 
Das war ein Erlebnis.
 
Was einem da alles einfällt …
So war das?
Der war dabei?
Die ersten Schritte der Kinder
 
Was einem auffällt …
Mode
Haarschnitt
Die Brille
Menschen sind gegangen, sie sind nicht mehr.
Und: Der Zahn der Zeit nagt …
 
Das hält man ja nicht für möglich als junger Mensch.
Da stürmt man ins Leben.
Mit Vollgas in die Zukunft.
Manch einer traut sich das nicht und kriegt die Krise.
Die Eltern dann auch.
 
Im Laufe der Zeit wird man nachdenklicher.
Man überschlägt die Kosten und nicht zuletzt die Kräfte.
Manch einer kriegt dann erst oder schon wieder die Krise und traut sich das Leben nicht mehr.
 
So vieles, richtig Gutes pflastert unseren Weg.
Das sollten wir mit möglichst vielen Sinnen wahrnehmen und feiern.
Riechst Du die Bergwiese?
Riechst Du das Meer?
Der Blick in den Himmel in der judäischen Wüste. So viele Sterne habe ich noch nie gesehen!
Ich sehe sie, die Sterne.
Das geht überall, auch am Schreibtisch!
 
Aber es gibt eben auch Krisen.
 
Der Himmel stürzt ein.
Sonne und Mond verlieren ihre Bahn.
Und wir auch.
 
Was jetzt?
 
Perspektivwechsel!
 
So erlebe ich das:
 
Ich schaue auf den festen Punkt.
Ich schaue auf den, der nicht vergeht, verweht, von mir geht.
 
Ich brauche nun mehr denn je den Anker im Sturm.
Ich brauche nun mehr denn je den Anker in der Zeit.
Ich brauche nun mehr den je den Anker, der mich verbindet mit dem Himmel.
 
Das ist Gottes Wort.
Es wird nie vergehen, nie verwehen, nie von mir gehen.
 
Dieses Wort Gottes hat einen Namen: Jesus Christus.
 
So gesehen werden die Perspektiven wieder klarer.
So gesehen gibt es Wege in der Krise.
So gesehen bin ich gehalten in jedem Moment.

5.Mose 26:7

Und der HERR erhörte unser Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und Not.
Luther 2017
 
Israel in Ägypten: Das ist Geschichte.
Wüstenwanderung, kreuz und quer: Das ist auch Geschichte.
 
Geschichte. Einfach nur vorbei?
Geschichte wird zu Gottes Geschichte.
Geschichte Gottes mit uns Menschen.
 
Die Einnahme des von Gott versprochenen Landes will nun als nächstes zur Geschichte werden.
Gottes Geschichte will Wirklichkeit werden.
 
Darum ist Erinnerung angesagt:
 
Der HERR erhörte unser Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und Not.
 
Die wirklich wichtige Person in dieser und in jeder anderen Geschichte ist Gott.
 
Es gibt nur diesen einen Gott.
Es ist der HERR.
Er, der von sich sagt: Ich bin, der ich bin!
Ich bin unwandelbar der treue Gott.
Der, der mit Euch ist auf dem Weg!
 
Entscheidet Euch, mit mir den nächsten Schritt zu gehen!
 
Es ist Freitag.
Geschafft, die Arbeitswoche, fast.
 
Wie war die Woche?
Begegnungen,
Termine,
Entscheidungen,
Zeit mit der Familie,
gute Eindrücke,
Fragen bleiben
 
Kam Gott in alledem vor?
 
Innehalten ist wichtig.
Nimm Dir diesen Moment.
 
Vielleicht fasst Du die letzten Tage so zusammen:
 
Sein Wort hat mich ermutigt und hinterfragt.
Das Sprechen mit Jesus im Gebet gab mir Mut.
Gott hat mein Rufen gehört.
 
Dankbar packst Du nun diesen Freitag an.
Dieser Tag ist Gottes Tag.
Er prägt Dich.
 
Manches ist für die neue Woche zu bedenken.
Jesus ist mit Dir – mit ihm bedenkst Du die nächsten Tage.
 
Gottes Wirklichkeit ist wieder sichtbar.

2.Korinther 13:5

Stellt euch selbst auf die Probe, um zu sehen, ob ihr im Glauben ´gefestigt` seid; prüft, ob ihr bewährt seid! Eigentlich müsst ihr doch erkennen, dass Jesus Christus in eurer Mitte ist, oder nicht?
 
Die neue Küche ist geliefert.
Es wird gebohrt, geschraubt und gehämmert.
Schließlich ist es soweit:
Alle Schränke stehen und hängen an ihrem Platz.
 
Nun wird es spannend:
 
Passt alles in die Schränke?
Und nicht weniger spannend:
Halten die Dübel?
 
Es sollen schon Schränke von der Wand gefallen sein!
Unter Belastung erkennt man, ob der Fachmann etwas taugte.
 
Unter Belastung erkennen wir, was uns Halt gibt.
Wenn es eng wird, erkennen wir, wer zu uns steht.
In schwierigen Zeiten werden die wahren Freunde zu uns halten.
 
In den nicht ganz angenehmen Stunden erleben wir die Wichtigkeit des Gebetes.
Wie gut zu wissen, dass Freunde, Familienangehörige für uns beten!
Wie gut in dieser Zeit mit allen Sorgen und Fragen bei Gott, dem Vater ein offenes Ohr zu haben.
 
In schwierigen Zeiten tut es gut, Jesus mit anderen Menschen gemeinsam im Gottesdienst zu feiern.
Miteinander Gott zu loben und von seinem Wort angesprochen zu werden, tut der Seele gut.
Dort Menschen zu begegnen, denen man ehrlich sagen kann: Es ist nicht toll im Moment.
 
Sich der Situation zu stellen,
sich dem Sturm zu stellen,
es auszuhalten, dass es im Moment keine Antwort gibt,
das wird möglich, im Vertrauen auf Jesus Christus, der uns kennt und liebt!
 
Wann bewährt sich der Glaube?
 
Wenn es eng wird,
der Stau zu lang ist,
die Zeit knapp wird,
wenn das Gespräch nicht gut gelaufen ist,
wenn Du als Zeuge aussagen musst,
wenn Du keine Antwort hast …
bei wenn und aber …
 
Der Glaube hält.
 
Es ist ja nicht Dein Glaube, Du produzierst ihn nicht.
Der Glaube an Jesus Christus ist immer ein Geschenk für Dich.
 
Geschenke packt man aus.
 
Glaube der Zusage von Jesus: Ich bin bei Dir!
Den ganzen Tag ist er an Deiner Seite.
 
Du wirst es erleben – ohne Frage.
 
Heute Abend wirst Du um eine Erfahrung reicher sein:
 
Der Glaube hat sich in Deinem Alltag bewährt.

2.Thessalonicher 2:16-16

Unser Herr Jesus Christus aber und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe geschenkt und in seiner Barmherzigkeit einen unvergänglichen Trost und eine verlässliche Hoffnung gegeben hat,
er ermutige euch und gebe euch Kraft, Gutes zu tun in Wort und Tat.
Hoffnung für alle 2015
 
Das ist ja mal ein Start in den Tag.
Bevor es los geht: Du bist reich beschenkt!
 
Ach, tatsächlich?
 
Der dreieinige Gott steht Dir zu Seite, heute.
Du bist geliebt von Ihm, heute.
Voller Wärme schlägt sein Herz für Dich, heute.
Seine Zuneigung wird Dich auferbauen, heute.
 
Sag Gott Danke dafür, heute,
Feiere Gott dafür, heute.
 
Genieße Gottes Nähe für einen Augenblick.
Atme tief durch.
Straffe die Schultern.
Probiere ein Lächeln.
 
Jetzt kann der Tag beginnen.
 
Bei allen Herausforderungen ist Gott mit Dir.
Bei allen Entscheidungen ist er bei Dir.
Wenn Pause angesagt ist, dann ist er auch bei Dir.
 
Unterwegs, zu Hause: Immer ist er da für Dich.
 
Gestärkt und ermutigt gehst Du nun in diesen Tag.
 
Triff mutig Entscheidungen!
Geh mit innerer Sicherheit in das Gespräch!
Pack an, ohne zu zögern!
 
Und noch etwas:
 
Selbst ermutigt, könntest Du heute ein Ermutiger sein:
 
Schreib eine WhatsApp: Danke!
Sag einem Kollegen etwas Gutes!
Winke dem Busfahrer freundlich zu!
Bedanke Dich bei der Frau an der Kasse!
 
Selbst beschenkt, könntest Du heute Gutes tun:
 
Vielleicht freut sich Deine Frau über Blumen.
Deine Kinder wären begeistert über eine kleine Tour mit dem Fahrrad.
Deine Familie würde sich sicherlich über ein Lebenszeichen von Dir freuen.
 
 
So könnte dieser Tag gelingen
für Dich und für Deine nächsten Menschen.

1.Könige 3:5.9

Über Nacht blieb er in Gibeon. Da erschien ihm der HERR im Traum. »Erbitte von mir, was du willst!«, sagte Gott zu ihm. Darum bitte ich dich: Gib mir ein Herz, das auf dich hört, damit ich dein Volk richtig führen und zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann. Denn wie könnte ich sonst ein so riesiges Volk gerecht regieren?« Hoffnung für alle 2015

Was wünscht Du Dir zum Geburtstag?

Welche Antwort erhältst Du wohl, wenn Du diese Frage einem sechsjährigen Kind stellst?

In der Regel werden wir eine ganze Liste von Wünschen hören.
Gut so!

Welche Antwort würdest Du wohl geben?
Ach, ich habe schon alles!
Schade!

Samuel ist ein junger Mann.
Sein Vater war ein sehr erfolgreicher König in Israel.
Nun soll Samuel den Job machen.

Wie fühlt es sich an, wenn der Vorgänger unfassbar gut war?

Eines nachts erscheint Gott dem jungen König Salomo im Traum:
„Erbitte von mir, was Du willst!“

Was für ein Angebot!

Salomo reagiert mit Weitblick.
Er fühlt sich seiner Aufgabe nicht gewachsen:
Ich bin noch jung und unerfahren. Ich weiß nicht, wie ich diese große Aufgabe bewältigen soll (7).

Wir kennen diese Situation der Überforderung.

Gerade heute hast Du einen unangenehmen Termin.
Du musst heute eine weitreichende Entscheidung treffen.
Beruf und Familie greifen nach Dir – wie fühlt sich das heute an?

Müssen wir auf eine Erscheinung Gottes im Traum warten:
„Du hast drei Wünsche frei“?

Das wäre schön?
Nein, das wäre nicht schön!

Denn, wer hat schon solche Träume?

Ich schlafe wie ein Stein und erinnere mich meist an nichts!

Warte nicht auf einen Traum!

Du darfst Deinem Vater im Himmel jetzt sofort - und jederzeit an diesem Tag –
Deine Bitten vortragen!

Johannes 16:23

Ich sage euch die Wahrheit: Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben.

Der Vater wird heute für uns sorgen.
Er weiß, was wir heute brauchen und er wird es uns geben.

Ganz bestimmt!

Woher ich das weiß?

Jesus steht mit seinem guten Namen dafür ein.

Psalm 44:2

Gott, mit unseren eigenen Ohren haben wir’s gehört; unsere Väter haben uns davon erzählt, was für große Taten du zu ihrer Zeit vollbracht hast – doch das liegt schon lange zurück!
 
Mein Opa konnte wunderbar Geschichten erzählen.
 
Von seiner Kindheit, die so ganz anders war als meine.
Von der Heimat, die unerreichbar war.
Von dem Leben in Berlin vor dem furchtbaren Krieg.
Von dem Krieg. Das war enorm spannend.
Von meiner Mutter als Kind, das war sehr (!) interessant.
 
Als Kind hörte ich gespannt zu.
Seine Geschichte war irgendwie ja auch meine Geschichte.
 
Wir sind umgeben von Geschichten.
Wir sollten sie hören, die Geschichten unserer Eltern und Großeltern.
 
Wir selber sollten sie erzählen, unsere Geschichten.
 
Vielleicht ist dafür heute Zeit:
 
Erzähl Deinen Kindern, wie das war bei Dir.
 
Geschichten.
Es gibt auch Gottes Geschichte.
Seine Geschichte mit uns Menschen.
 
Unsere Väter haben uns davon erzählt …
 
Vielleicht ist dafür heute Zeit:
 
Erzähl Deinen Kindern von Gottes Geschichte, seiner Geschichte mit Dir.
 
Liegt erzählenswertes schon so lange zurück?
Meinst Du auch, Gott hat Dich gerade eigentlich vergessen?
 
Der Beter des Psalms quält sich mit seiner Gegenwart.
Er versucht seine Gegenwart mit Gott in Verbindung zu bringen.
Sein Ergebnis: Wach auf, Gott!
Hast Du mich vergessen?
 
Wie gut, dass die Bibel so ehrlich ist.
Wie gut, dass wir mit unserem Empfinden nicht alleine sind.
Wie gut, dass wir Gott genau das sagen dürfen.
 
Und dann?
 
Dann dürfen wir diesen Gott bitten:
 
Erhebe dich und eile uns zu Hilfe,
erlöse uns aus all unserer Not um deiner Güte willen! (Vers 27)
 
Das wird er ganz sicher tun.
 
Und dann kannst Du sie wieder erzählen: Eine richtig gute Geschichte!

5.Mose 2:7

Der HERR, euer Gott, hat immer dafür gesorgt, dass es euch an nichts fehlt. Er hat euch gesegnet und all eure Arbeit gelingen lassen. Hoffnung für alle 2015
 
Was wäre, wenn ich mehr Geld hätte?
Was wäre, wenn ich eine andere Arbeitsstelle hätte?
Was wäre, wenn ich im Lotto gewinnen würde?
Was wäre, wenn ich gesünder wäre?
Was wäre, wenn ich jetzt Urlaub hätte?
 
Was wäre, wenn?
 
Keine Ahnung!
Das Leben findet heute statt!
Gerade jetzt wartet das Leben darauf, von Dir gelebt zu werden.
 
Verschiebe das Leben nicht auf Deinen Urlaub!
Das Leben beginnt auch nicht erst, wenn Du Deinen Traumjob hast.
Und der Lottogewinn führt vielleicht zum Herzstillstand.
 
Entdecke heute: Du bist beschenkt!
 
Familie?
Freunde?
Eltern?
Ein Dach über dem Kopf?
Ein Bett?
Sauberes Wasser?
Eine warme Mahlzeit pro Tag?
Gesundheit?
Auto?
Fahrrad?
Frieden im Land?
 
Wir vergessen so schnell, was wir alles haben!
Leider befinden wir uns da in guter Gesellschaft.
 
Mose erinnert seine Leute:
 
Gott hat Euch aus der Sklaverei in Ägypten befreit!
Nachts führte er Euch mit einer Feuersäule, am Tag mit einer Wolke!
Kleidung und Nahrung: An nichts fehlte es Euch in der Wüste!
 
Ja, aber …
Darin waren die Israeliten großartig: In Ägypten, da hatten wir …
Plötzlich ist die Vergangenheit so wunderbar.
 
Ja, aber …
Darin sind wir Weltmeister.
 
 
Entdecke heute:
 
Du bist beschenkt!
 
Danke dem Geber aller Dinge:
 
Familie
Freunde
Eltern
Ein Dach über dem Kopf
Ein Bett
Sauberes Wasser
Eine warme Mahlzeit pro Tag
Gesundheit
Auto
Fahrrad
Frieden im Land
 
Genieße, was Du heute hast und teile es heute mit dem, der wenig, oder nichts hat.
Dieser Mensch wird Dir heute begegnen.
 
In ihm begegnet Dir Jesus (Matthäus 25:31-46).

Psalm 119:77

Schenk mir in reichem Maß deine Barmherzigkeit, damit ich neue Lebenskraft bekomme, denn ich habe große Freude an deinem Gesetz. Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Freude
Große Freude
 
Mit so viel Freude kann man in den Tag starten.
 
Das wäre doch mehr als nur einen flüchtigen Gedanken wert.
 
Denk mal nach:
Worüber hast Du Dich in dieser Woche gefreut?
Diese Freude hast Du schon genossen!
Das war gut! Das war richtig gut!
 
Worauf kannst Du Dich heute freuen?
Vorfreude ist wie drei Kugeln Eis: Schokolade, Banane, Vanille!
 
Freude und Vorfreude sind gute Arzneien für unsere Seele!
Positive Nebenwirkungen sind miteingeschlossen!
 
Der Beter des 119. Psalms freut sich.
Er freut sich 176 Verse lang.
Er freut sich durch das komplette hebräische Alphabet hindurch.
 
Worüber kann man sich so lange freuen?
Welche Freude ist so viel Mühe wert?
 
Die Freude an Gottes Gebot!
Die Freude an Gottes Wort!
 
Wie ist das möglich?
Vielleicht quälst Du Dich durch die Bibel – und Gesetze sind nicht Dein Fall.
 
Sieh es mal so:
 
Liebende schreiben sich Liebesbriefe.
Liebesbriefe können kurz sein.
Ich liebe Dich!
 
Liebesbriefe können jedoch auch durchaus länger ausfallen.
Da schreibt sich einer seine ganze Sehnsucht von der Seele.
Die Geliebte liest diesen langen Brief mit eben dieser Sehnsucht.
 
Jedes Wort ein Zeichen seiner Liebe!
 
Gottes Wort ist ein Liebesbrief.
Gottes Liebesbrief an Dich.
 
So gesehen reichen 176 Verse gar nicht aus, um Gottes Liebe in Wort zu gießen.
 
Der Liebesbrief Gottes sagt Dir heute:
 
Du bist mein geliebtes Kind.
Ich beschenke Dich heute mit Lebensfreude.
 
Denk daran:
 
Nimm Dir jetzt drei Büroklammern.
Die Klammern kommen in die linke Hosentasche.
Immer wenn Du Dich freust, wandert eine Klammer von der linken in die rechte Hosentasche.
 
Schau mal heute Abend in die Hosentaschen!

Nehemia 9:17

Du aber bist ein Gott, der vergibt, du bist gnädig und barmherzig; deine Geduld ist groß, und deine Liebe kennt kein Ende. Du hast unsere Vorfahren nicht verlassen. Hoffnung für alle 2015
 
Was wäre unser Leben ohne Erinnerungen?
 
Kindheit
Schulzeit
Ausbildung / Schulzeit
Der erste Kuss
Die erste eigene Wohnung
Urlaube
 
Manches würden wir gerne vergessen.
Manches haben wir vergessen – und unverhofft ist die Erinnerung wieder da.
 
Nehemia erinnert seine Leute – sie sind vor nicht langer Zeit aus der Gefangenschaft in Babylonien in ihre Heimat zurückgekehrt - an die Fehler der Vergangenheit: Sie wollten Dir nicht gehorchen …
 
Er erinnert sich an die Fehler der Vergangenheit,
nicht weil er sie beschämen möchte,
nicht weil er ihnen ein schlechtes Gewissen machen möchte.
 
Nehemia möchte sie erinnern an die Güte Gottes!
 
Vergesst bitte nicht die Güte Gottes.
 
Weil Gott vergibt, darum können wir uns auch den (eigenen) Fehlern der Vergangenheit stellen.
Weil Gott gnädig und barmherzig ist, darum müssen wir (eigene) Schuld nicht verdrängen.
 
Weil Gott gnädig und barmherzig ist, werde ich fähig, mir selbst zu vergeben.
Weil Gott gnädig und barmherzig ist, hilft er mir, denen zu vergeben, die an mir schuldig geworden sind.
Weil Gott gnädig und barmherzig ist, hilft er mir, andere um Vergebung zu bitten.
 
Ist das nicht zu einfach?
 
Es ist gar nicht einfach.
Das Leben ist nicht einfach.
Manche Verletzung sitzt einfach sehr tief.
Der Schuss hat gesessen!
 
Gott hat sich das Projekt „Vergebung“ alles andere als leicht gemacht.
 
Gott hat sich seinen Sohn vom Herzen gerissen.
Gott wurde Mensch, einer von uns – mit Namen Jesus. Der Sohn des Zimmermanns.
Jesus wurde zum Sündenbock – zu unserem Sündenbock.
Die ganze Schuld – aller (!) Menschen hat Jesus auf sich genommen.
Er ist darum als Unschuldiger schuldig gestorben.
Die von Gott her fällige Strafe für die Schuld an Jesus auf sich genommen.
 
Was haben wir davon?

Jesaja 53:5

Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.
 
Friede mit Gott!
Du bist mit Gott versöhnt. Alles, wirklich alles ist gut.
 
Friede mit Gott!
Diese Versöhnung wirkt versöhnend in Dir: Versöhnung mit Dir, mit Deiner Geschichte, mit Menschen. Mancher Prozess wird angestoßen.
 
Wunden werden heil.
Der Schmerz lässt nach. Die Wunden werden nicht mehr schmerzen.
 
Wann das beginnt?
 
Wenn die Worte von dem barmherzigen Gott bei Dir Gehör finden.
 
Dann wirst Du Dich nicht mehr rechtfertigen (müssen).
Dann verlässt Du Dich ganz auf den einzigen Sündenbock: Jesus.
Dann hast Du Dein Leben in die Hand von Jesus gelegt.
Dann ist Dir klar: Dieser Jesus ist ja für Dich gestorben – und von den Toten auferstanden.
Dann hast Du ein neues Leben – versöhnt mit Gott und versöhnt mit Menschen.
 
Dann wird alles, wirklich alles gut.
 
Warum ich das weiß?
 
Gottes Liebe und seine Liebe kennt kein Ende.
Er hat Dich niemals verlassen.

Lukas 1:78-79

Unser Gott ist voll Erbarmen. Darum wird auch der helle Morgenglanz aus der Höhe zu uns kommen,
um denen Licht zu bringen, die in der Finsternis und im Schatten des Todes leben, und um unsere Schritte auf den Weg des Friedens zu lenken. Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Manchmal geht alles drunter und drüber.
 
Die Kinder wollen nicht.
Der Mann will nicht.
Das Auto will auch nicht.
Es reicht.
 
Krankenhaus.
OP.
Die Wunde heilt nicht.
Es wird und wird nicht besser.
 
Oder:
Corona – und irgendwie kein Ende.
 
Kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht.
 
Wirklich kein Licht?
 
Doch!
Licht. Nicht nur am Ende des Tunnels.
Licht im Tunnel!
 
Wo kommt es her?
 
Dieses Licht ist tatsächlich göttlichen Ursprungs.
Von IHM kommt dieses Licht.
Vom Schöpfer des Lebens.
 
Der helle Morgenglanz aus der Höhe, so wird dieses Licht beschrieben.
 
Voller Erbarmen sendet Gott dieses Licht.
Er sendet das Licht zu denen, die in der Finsternis leben.
Zu denen sendet er den hellen Morgenglanz, die im Schatten des Todes leben.
 
Keine schönen Orte.
Dort sind sie nicht zu Gast, dort wohnen sie.
 
Kranke, Ausgestoßene, Verwirrte, Verirrte: Menschen!
Flüchtlinge: Kinder, Frauen und Männer: Menschen!
Hungernde: Kinder, Frauen und Männer: Menschen!
 
Menschen. Wie Du und ich!
 
Was täten wir, wenn es unsere Kinder, unsere Töchter, unsere Söhne wären?
 
Und Gott?
 
Voll Erbarmen wird er Mensch!
 
Einer von ihnen!
 
Er ist das Licht der Welt (Johannes 8:12).
Und seine Nachfolger sind das Licht der Welt (Matthäus 5:13-16).
 
Was wirst Du heute tun, um einem Menschen Hoffnung zu bringen?
 
Licht am Ende der Tunnels!
Licht im Tunnel!
 
Das ist Jesus!
Das bist Du!

Kolosser 1:15-16

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Als sein Sohn steht er über der ganzen Schöpfung und war selbst schon längst vor ihr da. Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Ja, alles ist durch ihn geschaffen und vollendet sich schließlich in ihm. Hoffnung für alle 2015
 
Ein neuer Tag.
Diesen Tag hat es noch nie gegeben.
 
Er ist noch ganz frisch.
Er wartet darauf, dass Du die Stunden mit Leben füllst.
 
Nachbarn wirst Du heute begegnen.
Mit Deinen Kollegen wirst Du heute sprechen und mit diesem und mit jenen.
 
Ein Gespräch könnte sich heute ergeben über Corona uns so.
Über die Öffnung der Schulen und der Geschäfte …
und der Kirchen, könntest Du einwerfen.
 
Kirchen?
Ja, ich habe die Gottesdienste in meiner Kirche so sehr vermisst.
Vermisst?
Du gehörst zu den Leuten? Zu den Leuten? Die, mit Jesus?
Auf den Jesus kann ich verzichten.
Ich nicht, könntest Du sagen.
 
Und dann könntest Du heute loslegen und erzählen, wer Jesus ist.
 
Paulus war von Jesus gar nicht begeistert, bis …
Bis Jesus ihm persönlich begegnet ist.
 
Bete doch jetzt gleich dafür,
dass Jesus Deinem Kollegen, Deiner Nachbarin begegnet.
 
Paulus sprach so über Jesus:
 
Jesus zeigt uns, wie Gott ist, sein Vater.
Wenn wir Berichte über ihn lesen, erkennen wir Gott, den man ja nicht wirklich sehen kann.
 
Texte über ihn stehen im zweiten Teil der Bibel, dem Neuen Testament.
Lies mal Markus 4:35-41. Du wirst staunen!
Tatsächlich wird von Jesus auch schon im ersten Teil der Bibel berichtet, dem Alten Testament.
Staune über Jesaja 53:3-10
 
Jesus war schon da, bevor überhaupt alles in der Welt entstanden ist.
Durch Jesus ist sogar alles entstanden, was auf der Erde und im Himmel existiert!
 
Alles, was man sehen kann, und alles, was man nicht sehen kann,
alle Regierungen, jede Partei, jeder Regierungschef, jede Macht auf der Welt
ist durch ihn und für ihn gemacht worden.
 
Jesus Christus war der Erste, der da war.
Und nur weil er immer noch da ist, kann alles überhaupt weiterexistieren.
 
Das ist schon steil.
Aber so ist Jesus.
 
Ausgesprochen relevant.
Ihn sollte keiner, wirklich keiner verpassen!

Lukas 14:22-23

Der Diener kam zurück und berichtete: „Herr, ich habe getan, was du mir aufgetragen hast. Aber noch immer sind Plätze frei!“ „Geh auf die Landstraßen“, befahl der Herr, „und wer auch immer dir über den Weg läuft, den bring her!“ Alle sind eingeladen. Mein Haus soll voll werden.
Hoffnung für alle 2015
 
Stell Dir vor:
Du bist im Centro – und keiner außer Dir ist da!
Ich würde wieder nach Hause fahren.
 
Stell Dir vor:
Du gehst ins Restaurant – und keiner außer Dir ist da!
Ich würde dort keinen Bissen essen. Niemals.
 
Stell Dir vor:
Du gehest ins Stadion – und keiner ist da!
Geisterspiel! Was für ein Wort.
Das macht kein Spaß!
 
Ein volles Haus.
 
Meine Schwiegereltern freuten sich, wenn das Wohnzimmer voll war!
Alle Kinder, alle Schwiegersöhne, alle Enkelkinder da und manchmal auch noch Freunde dazu.
Alle Stühle und die Stühle der Nachbarn kamen dafür ins Zimmer.
Alle saßen am ausgezogenen Esstisch und noch ein Tisch war nötig.
Was haben wir erzählt und gelacht!
Alle wurden satt und jeder konnte noch für zu Hause mitnehmen.
Wir kamen freiwillig und richtig gerne – und erzählen noch heute davon.
 
Ein volles Haus.
 
Jesus erzählt von der Einladung zu einem Fest.
Mit viel Mühe wurden die Gäste geladen.
Jeder der geladenen Gäste sagte jedoch ab. Wirklich jeder.
Das Fest war vorbereitet!
Die Gäste sollten verwöhnt werden. Solch ein Fest hatte es noch nie gegeben.
Und so wurde erneut eingeladen. Die Gäste kamen, aber es war noch immer Platz.
Wieder wurde eingeladen: Nun durfte jeder kommen.
Jede und Jeder war als Gast willkommen.
 
Gott lädt ein. Er freut sich auf ein volles Haus!
 
Gott lädt dazu ein, das Leben mit IHM zu leben.
Gott lädt dazu ein, die Lasten des Lebens bei IHM abzuladen.
Gott lädt dazu ein, für IHN in seiner Welt zu leben.
 
Gottes Einladung hat einen Namen: Jesus aus Nazareth, der Sohn des Zimmermann.
 
Jede und Jeder darf kommen!
 
Du bist Gott herzlich willkommen.
 
Das könnte heute ein Lächeln in Dein Gesicht zaubern – und morgen auch!

Kolosser 1:3.13

Jedes Mal, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, für euch. Er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit und hat uns in das Reich versetzt, in dem sein geliebter Sohn regiert. Neue Genfer Übersetzung 2011
 
Die Pflanze im Topf ist Dir ein Dorn im Auge.
 
Kümmerlich sind ihre Blätter, gelb und welk.
Kümmerlich ist ihr Wuchs.
Sie sieht nicht gut aus.
 
Wegwerfen – oder umtopfen?
 
Du entscheidest Dich für das Umtopfen.
 
Du kaufst einen größeren Topf.
Du kaufst neue Blumenerde.
 
Vorsichtig löst Du die Pflanze aus der alten Erde.
Mit Bedacht setzt Du die Pflanze in die frische Erde.
Die Pflanze bekommt noch etwas Wasser – fertig.
 
Jetzt braucht sie nur noch die optimale Umgebung, die nötige Pflege und Zeit.
 
Siehe da:
 
Kleine grüne Blätter werden sichtbar.
Die Pflanze beginnt zu wachsen.
Tatsächlich: Sie lebt. Sie blüht. Kleine Früchte werden sichtbar.
 
Wegwerfen – oder umtopfen?
 
Gott entscheidet sich für das Umtopfen.
 
Deine neue Erde – Dein neues Umfeld:
Frei von eigener Schuld, frei von den Lasten der Vergangenheit, frei von Angst vor der Zukunft und vor Menschen, frei von quälenden Sorgen.
 
Jesus Christus hat diese ganze Last mit an sein Kreuz getragen. Mit seinem Leben hat er Dein neues Umfeld bezahlt.
 
Hineingetopft in das Umfeld, indem Jesus Christus regiert, kannst Du nun leben!
 
Die ersten Lebenszeichen werden sichtbar:
 
Hoffnung und das Gefühl der Geborgenheit keimen.
Liebe und Freude beginnen Dein Denken zu prägen.
Du wagst die ersten vertrauensvollen Schritte ins Leben.
Gottes Geist hilft Dir, Entscheidungen zu treffen.
Deine nächsten Menschen reiben sich erstaunt die Augen!
 
Das Leben ist bei Dir angekommen!
Bedanke Dich bei Jesus – Er hat Dich umgetopft!
Und erzähle die wundersame Geschichte des Umtopfens!
Dein nächster Mensch muss von der Chance des Lebens hören!

Matthäus 6:28-29.31

Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie mühen sich nicht ab und können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine von ihnen.  Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen? Hoffnung für alle 2015
 
Das tut gut!
 
Ein Spaziergang.
Laufen. Den Wind spüren, die Sonne.
Den Duft der Wiesen und der Blumen genießen.
In die Weite schauen. Bis zum Horizont sehen.
 
Das tut der Seele gut.
Durchatmen.
Tief einatmen und ausatmen.
 
Wir kommen auf andere Gedanken.
Die Themen unserer Gespräche verändern sich.
Auch Schweigen ist jetzt eine gute Erfahrung.
 
Aufmerken:
 
Es ist Frühling.
Die Saat ist aufgegangen.
Die Bäume beginnen zu blühen.
Die Blumen verströmen ihren Duft.
 
Wer sich sorgt, sieht oft nichts mehr als die Schwierigkeiten.
Es dreht sich alles nur noch um die vielen Probleme.
Und es gibt wirklich viele davon.
 
Es ist schwer, aus diesem Karussell abzuspringen.
Es ist schwer, auch nur aufzublicken.
 
Doch genau dazu lädt Jesus uns ein:
 
Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen!
 
Ändert Eure Blickrichtung:
 
Seid nicht fixiert auf eure Sorgen, die euch lähmen.
 
Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. (Vers 32)
 
Und noch etwas.
 
Ändert die Richtung Eures Lebens:
 
Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht.
Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. (Vers 33)

Psalm 73:1

Ein Psalm Asafs. Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind. Lutherbibel 2017

Eine neue Stelle ist zu besetzen.
Einer nach dem anderen stellt sich vor.

Erfolgsgewohnte Männer und Frauen reihen sich auf, dynamisch und innovativ, voller Visionen.
Jeder und Jede könnte es packen!
Aber keiner von ihnen bekommt den Job.
Keiner und keine!

Einer, der gar nicht erst informiert wurde, dass die Stelle neu besetzt werden sollte, erhält den Zuschlag.

Die Begründung für seine Einstellung?

Er hat ein reines Herz.

Erzähl das deinem Chef, deinem Abteilungsleiter!
Damit kann man vielleicht Tierpfleger werden.
Aber sogar für diesen Beruf braucht man andere Qualifikationen.

Wer fragt schon nach dem Herzen!?

Wir leben in einer herzlosen Gesellschaft!
Wer trägt denn sein Herz noch auf der Zunge?
Wer schüttet denn sein Herz noch aus?
Wer ist denn noch mit dem Herzen bei der Sache?
Wer entscheidet denn noch beherzt?
Wer lässt denn noch sein Herz sprechen?

Es geht um Erfolg! Es geht um die Karriere! Es geht ums Geld!

Wo bleibt nur das Herz!?

Es bleibt auf der Strecke!

 

1.Samuel 16:7

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an. Lutherbibel 2017

Gott sieht das Herz an!

Was sieht er dort: Habgier? Neid? Bitterkeit? Stolz?
Oder: Freundlichkeit? Barmherzigkeit? Opferbereitschaft?

Wir könnten heute einen Vorsatz für diesen und jeden weiteren Tag treffen.

Damit dieser Vorsatz tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, könnten wir diesen Vorsatz in ein Gebet kleiden.
Wir könnten für dieses Gebet Worte wählen, die schon vor vielen, vielen Jahren gesprochen wurden.

Psalm 51:12

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Lutherbibel 2017

Römer 12:11

Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden. Dient dem Herrn.
 
Kindern geht es so mit dem neuen Spiel.
Mit Begeisterung geht es los.
Wenn es nicht gut geht, wird es langweilig.
Es wird zur Seite gepackt – und vergessen.
Manchmal wird das Spiel Jahre später wieder hervorgekramt – und neu entdeckt!
Jetzt ist es plötzlich interessant.
 
Erwachsenen geht es auch so.
 
Begeisterung – Routine – Langeweile
Und dann folgt der Rauswurf.
 
So verabschiedet man sich von Freunden,
vom Ehepartner, von der Mitarbeit im Verein, oder der Gemeinde.
 
Manchmal wird auch der Glaube zur Routine, langweilig und schließlich über Bord geworfen.
 
Was ist zu tun?
 
Offensichtlich ist das gar kein neues Phänomen.
 
Paulus ermahnt die Christen in Rom:
 
Lasst in Eurem Eifer nicht nach!
 
Das heißt:
 
Wird Dein Glaube zur langweiligen und nichtssagenden Routine, dann musst Du (!) handeln!
 
Arbeite an Deinem Eifer!
Dein Glaube braucht eine Herausforderung, ein Ziel!
 
Wofür betest Du konkret? Wie nimmst Du wahr, dass Gott auf Dein Gebet antwortet?
Für welchen Menschen vertraust Du Gott?
 
Womit fütterst Du Deinen Glauben?
Das Gespräch mit Jesus gemeinsam mit Deinem Freund, Deinem Ehepartner wird Deinen Glauben stärken.
Das Lesen in der Bibel wird Deinen Glauben stärken. Sprich mit einem anderen Christen über das, was Du verstanden hast und über das, was Dir unklar ist.
 
Lass Dich vom Heiligen Geist erfüllen und begeistern. Wie das geht?
Jeden Tag kannst Du den Heiligen Geist bitten, Dich auszufüllen und wirklich zu begeistern.
Gottes Geist ist der Ermöglicher des Glaubens.
 
Und noch etwas:
 
Diene Gott! Das tust Du, indem Du Deinem nächsten Menschen dienst, ihm Gutes tust.
Das tust Du, indem Du für Ihn ein Hinweis auf Jesus, den Retter der Welt bist.
Nimm Deinen Alltag als Herausforderung zum Glauben an!
 
Das Feuer des Heiligen Geistes wird dann immer stärker werden.
Deine Begeisterung wird wieder neu entflammt.
 
Dein Glaube wird (wieder) ansteckend.
 
Du wirst (wieder) entdecken: Gott ist an Deiner Seite!

1.Korinther 9:24

Lauft so, dass ihr den Preis bekommt!
 
Beweg Dich!
 
Das hast Du als Kind gehört.
Du solltest Platz machen, oder endlich loslegen!
 
Beweg Dich!
Nicht schlecht zu hören, an diesem Dienstag!
 
Es gibt Entscheidungen, die möchtest Du lieber hinauszögern!
Es steht ein Termin an, den möchtest Du lieber absagen!
Eine Sache in Deinem Leben solltest Du endlich angehen!
 
Heute ist Dein Tag!
 
Heute ist Deine Chance, die Entscheidung endlich zu treffen.
Heute ist Deine Chance, den Termin nun endlich wahrzunehmen.
Heute ist Deine Chance, die Sache in Deinem Leben endlich anzugehen.
 
Dieser Tag ist nicht Dein Feind!
Dieser Tag ist Deine Chance!
 
Beweg Dich!
Sei initiativ!
 
Paulus verwendet zur Illustration das Beispiel eines Athleten:
Der Sportler wird Initiative ergreifen, wenn er im Wettkampf unter den Besten sein möchte.
 
Er wird trainieren, seine Ernährung mit Bedacht wählen, auf seinen Schlaf achten.
Sein Leben entspricht seinem Ziel.
 
Die allerwenigsten Veränderungen stellen sich zufällig ein.
 
Dieser Tag ist Deine Chance:
 
für eine lebensverändernde Begegnung mit Gott: Das Gebet.
für Worte, die Dich weiterbringen, fördern: Die Bibel.
für ein liebevolles Gespräch mit Deinem alten Vater: Gottes Wille.
 
Dieser Tag ist Deine Chance:
 
für eine Neujustierung Deines Lebens.
 
Was ist Dein Ziel?
Wofür lebst Du?
 
Paulus:

1.Korinther 9:23

Das alles tue ich wegen des Evangeliums; denn ich möchte an dem Segen teilhaben, den diese Botschaft bringt.

Römer 8:15

Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir, wenn wir beten: „Abba, Vater!“ Neue Genfer Übersetzung, 2011
 
Unser großer Traum: Freiheit!
 
Sobald die Kleine laufen kann, läuft sie von der Mama weg.
„Ich lass mir doch von Dir nichts sagen!“, entfährt es dem pubertierenden Sohn.
 
Selbstbestimmt wollen wir sein.
Wir wollen frei entscheiden.
Wir wollen bestimmen, was mit uns geschieht.
 
Darum fürchten wir die Krankheit.
Darum fürchten wir das Alter.
 
Darum werden wir jetzt kribbelig:
 
Wann können wir wieder einkaufen?
Wann können wir wieder ins Fitness-Studio?
Wann können wir wieder als Hauskreis zusammenkommen?
Wann können wir wieder Gottesdienste feiern?
Und: Was wird aus unserem Urlaub?
 
Unsere Freiheiten sind eingeschränkt.
Das ist nur schwer zu ertragen.
 
Vielleicht haben uns die letzten Wochen auch nachdenklich gemacht:
 
Wie frei sind wir denn wirklich?
 
Kosumrausch
Freizeitwahn
Schneller, weiter, höher
Wirtschaftswachstum
Globalisierung
 
Bist Du vielleicht mehr Sklave als Du denkst?
Nicht unbedingt des politischen Systems, sondern Deiner eigenen Gier?
 
Die Bindung (!) unseres Lebens an Jesus Christus befreit (!) uns von jeder Sklaverei.
Das Vertrauen auf die Versorgung Gottes befreit uns von der Sucht des Habenmüssens.
 
Jesus macht uns zu Söhnen und Töchtern Gottes.
Töchter und Söhne Gottes haben einen Vater im Himmel.
 
Er ist „unser“ Vater im Himmel.
 
Er versorgt uns (!), nicht nur mich (!).
Das weitet unseren Blick hin zu dem nächsten Menschen. Ihm gilt diese Versorgung auch.
 
Töchter und Söhne Gottes sind so frei: Frei von jeder Sklaverei, frei von Angst und Furcht.

Johannes 15:10-11

Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
11 Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist.
Neue Genfer Übersetzung, 2011
 
Bleiben.
 
Das ist Deine Befürchtung:
 
dass die Dinge so bleiben, wie sie sind,
dass Du irgendwie in Deinem Leben steckenbleibst und nicht vorankommst,
dass Du darum etwas verpassen könntest.
 
Vielleicht bist Du darum ein Getriebener?
 
Bleiben.
 
Das ist Deine Chance:
 
Zur Ruhe kommen.
Innehalten.
Den Moment genießen.
Dem Gespräch mit Geduld folgen.
 
Bleiben.
Worin bleiben?
 
Jesus: „In meiner Liebe bleiben!“
 
Wie geht das?
Jesus: „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben!“

Matthäus 22:37

Jesus: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand! 38 Dies ist das größte und wichtigste Gebot. 39 Ein zweites ist ebenso wichtig: Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!“
 
Bleiben.
In der Spur von Jesus bleiben.
 
Das ist doch genial.
Die Spur ist schon gelegt.
 
Da soll unser Leben entlanggehen:
Gott lieben - den Mitmenschen lieben, wie uns selbst.
 
Da Gott uns liebt, sind wir fähig, uns selbst zu lieben.
 
Als geliebte Menschen sind wir fähig, den Mitmenschen zu lieben:
Das ist der gerade nächste Mensch!
 
Das ist eine richtig gute Linie für heute.
 
Die Frage aller Fragen:
Und was haben wir davon?
 
Jesus: „Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist.“
 
Ah! Wir haben verstanden:
Freude kommt in unser Leben, indem wir Liebe verschenken!
 
Das ist radikal:

Matthäus 25:35-40

Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war ein Fremder, und ihr habt mich aufgenommen; 36 ich hatte nichts anzuziehen, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt euch um mich gekümmert; ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.‹ 37 Dann werden ihn die Gerechten fragen: ›Herr, wann haben wir dich denn hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden bei uns gesehen und haben dich aufgenommen? Oder wann haben wir dich gesehen, als du nichts anzuziehen hattest, und haben dir Kleidung gegeben? 39 Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und haben dich besucht?‹
40 Darauf wird der König ihnen antworten: ›Ich sage euch: Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt – und wäre er noch so gering geachtet gewesen –, das habt ihr für mich getan.‹
 
Als geliebte Menschen sind wir fähig, den Mitmenschen zu lieben:
Das ist der gerade nächste Mensch!
 
Lieben wir diesen nächsten Menschen, dann lieben wir in diesem Menschen Jesus!
 
Das ist eine richtig gute Linie für heute.
 
Ich werde heute Gott lieben.
Ich werde heute mich lieben.
Ich werde heute meinen nächsten Menschen lieben.
 
Das wird spannend!
 
Das wird so genial gut sein, das lebe ich morgen wieder!

1.Korinther 1:9

Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein.

Dieser Tag fängt gut an:

Er beginnt doch tatsächlich mit einem „Ja!“

Das ist das „Ja“ Gottes zu Dir.
Dieses „Ja“ Gottes ist begründet in seiner (!) Treue.

Das musst Du unbedingt genießen und darum noch einmal lesen:
Das „Ja“ Gottes zu Dir ist begründet in seiner (!) Treue!

Das stellt unser antrainiertes Leistungsdenken auf den Kopf.
Mit meiner (frommen) Leistung beeindrucke ich Gott nicht, in keinster Weise.

Das sollte meine Motivation Gott gegenüber hinterfragen:

Warum bete ich?
Warum lese ich in der Bibel?
Warum bete ich Gott an?
Warum arbeite ich in der Gemeinde mit?

Du solltest das tun, weil Du den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist damit ehren möchtest!

Oder betest Du, um bei Gott etwas durchzudrücken?
Oder liest Du in der Bibel, um Gott zu zeigen, dass Du es wert bist, dass er Dir dies und das gibt?
Oder betest Du Gott an, um seine Gegenwart herbei zu singen, damit Du irgendetwas bekommst?
Oder arbeitest Du in der Gemeinde mit, damit Wohltaten in Dein Leben kommen?

So herbeigeholt ist das nicht!

Gott zu Ehren und Menschen zu dienen, sollte Deine Motivation sein!

Gottes „Ja“ steht am Anfang dieses Tages.
Dieses „Ja“ Gottes ist das Pluszeichen Gottes über Deinem Leben.

Das „Ja“ Gottes zu Dir gibt Deinem Leben Würde und damit auch eine gute Richtung.

Die gute Richtung:

Er wird dich ans Ziel bringen:

Gegen Dich wird vor Gottes Gericht keine Anklage erhoben werden (Vers 8).
Du wirst mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes, für immer verbunden sein (Vers 9).

Voraussetzung:

Gottes Liebe zu Dir.
Du legst Dein komplettes Leben in Gottes Hand.

Dann bist Du bei der Bestimmung / der Berufung Deines Lebens angekommen:

Für immer mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes verbunden sein.

Von dieser Beziehung her klären sich alle Fragen Deines Lebens.

Dient das, was ich tue oder tun werde, der Beziehung zu Jesus Christus?
Ehrt mein Leben Jesus Christus?

Die Beziehung zu Jesus Christus verbindet uns mit anderen Menschen, die Jesus folgen!

Das ist so gut: Es gibt mehr als mich!

Aus mir – wird uns!

Ja, Gott ist treu; ´er wird euch (!) ans Ziel bringen`. Denn er hat euch (!) dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem (!) Herrn, verbunden zu sein.

Hebräer 10,35

Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.

Die Dinge laufen nicht immer, wie wir es uns wünschen.

Manch einer hat dann schon alles hingeschmissen:
Den Job, die Ehe, die Familie, die Kinder.
Mancher auch den Glauben.

Lasst mich alle in Ruhe!
Ich vertraue niemanden mehr!

Wie lebt es sich ohne Vertrauen?

Du wirst zum Kontrollfreak.
Du wirst misstrauisch.
Du wirst einsam.

Schön ist solch ein Leben nicht.
Es ist auch nicht erstrebenswert.

Wie kommst Du da heraus?

Geh Du den ersten Schritt.
Wer immer auf den anderen wartet, wartet oft vergeblich.

Vertrau Dich Gott an.
Er wartet voller Liebe auf Dich.
Er ist Deine Sicherheit.
Er hört Dir zu.
Er heilt Deine Wunden.
Er vergibt Dir und hilft Dir denen zu vergeben, die an Dir schuldig geworden sind.

Und dann: Trau Dich, zu vertrauen!

Geh das Wagnis ein, Dich Menschen gegenüber wieder zu öffnen.
Setze Du den anderen Grenzen: Niemand hat das Recht, Dich zu verletzen!
Sei du selbst!

Eine Belohnung wird es geben:

Leben.
Leben, gemeinsam mit anderen.
Leben bereichert durch die Nähe von Menschen, die Dich schätzen.
Leben, das sich investiert in andere.
Leben, das Mühe macht und darum unendlich reich ist.

Leben.
Leben in Beziehung zu dem Schöpfer des Lebens.
Leben, gemeinsam mit Menschen, die Gott vertrauen.

Darum werft euer Vertrauen nicht weg!

Warum „darum“?

Darum: ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt (Vers 34).

Galater 3:26

Ihr alle seid also Söhne und Töchter Gottes, weil ihr an Jesus Christus glaubt und mit ihm verbunden seid. Neue Genfer Übersetzung, 2011

Alles ist im Lot.

Du weißt, was Du hast!

Du hast einen Job.
Du hast eine passende Wohnung.
Du fährst ein passables Auto.
Du bist verheiratet.
Du hast Kinder.

Was ist eigentlich, wenn Dein Job wackelt?
Was ist eigentlich, wenn Dein Geld für die Wohnung nicht mehr reicht?
Was ist eigentlich, wenn Du in Eurer Ehe eine schwierige Wegstrecke gehst?
Was ist eigentlich, wenn sich Eure Kinder in eine ganz andere Richtung entwickeln?

Zu wissen, was Du hast, dass ist zu wenig.

Dieses Wissen trägt Dich nicht, wenn alles bricht.

Du solltest wissen, wer Du bist!

Wer bist Du?

Du bist Kind Deiner Eltern.
Deine Eltern gaben Dir in den ersten Jahren Deines Lebens Liebe, Geborgenheit, ein Zuhause.
Sie waren zuverlässig für Dich da.
Welch ein Schatz, wenn Du das erlebt hast!

Von Deinen Eltern hast Du Dich gelöst. Das war mit Spannungen verbunden. Ihr habt Eure Beziehung zueinander neu justiert. Deine Eltern sind jetzt nicht nur Eltern, sie sind Berater, Freunde geworden.

Man kann nicht sein Leben lang Kind sein, oder?

Durch Deinen Glauben an Jesus Christus bist Du Kind Gottes geworden.

Gott, der Schöpfer, ist nun Dein Vater. Er hält Dich. In seinen Händen bist Du geborgen.
Gott, der Sohn, ist nun Dein Erlöser, Dein Befreier. Er nennt Dich Freund, sogar Bruder, Schwester.
Gott, der Heilige Geist, ist der Ermöglicher Deines Glaubens, er ist der Tröster. Wie eine Mutter tröstet er Dich.
Schwestern und Brüder hast Du bekommen. Mit ihnen zusammen bildest Du die Gemeinde von Jesus.

Kind Gottes bist Du.
Du darfst lernen.
Stets bekommst Du eine zweite Chance.

Ein Leben lang, durch alle erfreulichen und unerfreulichen Zeiten hindurch, gehörst Du zu diesem Gott.
Und tatsächlich sogar eine ganze Ewigkeit.

1.Korinther 16:13

Seid wachsam! Haltet unbeirrt am Glauben fest! Seid mutig und seid stark!
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Gut, dass dieses Wort am Beginn dieses Tages steht.

Welche Herausforderungen kommen auf Dich zu?
Welche Entscheidungen wirst Du treffen?
Welchen Menschen wirst Du begegnen?

Manches ist geplant, anderes wird unvorhergesehen geschehen.

Sich wappnen am Morgen, das ist gut!

Ein gutes Frühstück – brauchen viele.
Ermutigung, Hoffnung, Kraft – brauchen alle!

Jeden Morgen starten mit Gebet, dem Gespräch mit dem Schöpfer!

Jetzt kannst Du abladen:
Deine Sorgen, Deine Befürchtungen, Deine Angst, Deine Schuld.

Jetzt kannst Du Gott loben:
Er ist der Vater seiner Kinder. Er ist der Erlöser. Er ist der Heilige Geist, der Ermöglicher des Glaubens.

Jetzt kannst Du Deinen Tag vor ihm ausbreiten:
Deine Termine, Deine Planung, die Gespräche, der Gang zum Arzt, der Einkauf

Jetzt kannst Du Deine Familie, Deine Freunde, Deine Kollegen, Deine Nachbarn, Deine Gemeinde vor Gott legen.
Wie gut, dass diese Menschen, in Gottes Hand sind.

Jeden Morgen starten mit Gottes Wort!

Nimm Dir Zeit für einige Sätze aus dem Alten Testament und dem Neuen Testament.

Vielleicht liest Du die Losungen für jeden Tag: www.losungen.de
Ich lesen gerne fortlaufende Texte der Bibel und nutze einen Leseplan: www.bible.com/de

So bist Du gerüstet für den Tag!

Stärke und Mut stellen sich nicht zufällig ein!
Der Glaube kommt nicht irgendwie!

Stärke und Mut wirst Du empfangen während Deiner Zeit im Gebet.
Dein Glaube wird Dir geschenkt und wachsen, während Du Dich prägen lässt durch Gottes Wort.

Zieh den Kopf nicht ein!
Renn nicht weg!

1.Korinther 16:13

Seid wachsam! Haltet unbeirrt am Glauben fest! Seid mutig und seid stark!

Römer 6:22

Dass ihr jetzt aber von ´der Herrschaft` der Sünde befreit und in den Dienst Gottes gestellt seid, bringt euch als Gewinn ein geheiligtes Leben, und im Endergebnis bringt es euch das ewige Leben.

Du stehst morgens auf.Die Sonne scheint – die Vögel zwitschern.Der Kaffee schmeckt – die Toasts sind wunderbar.Das wird ein guter Tag.

Gut gelaunt machst Du Dich auf den Weg.

Der Bus ist voll.Nur mit Mühe kannst Du Dich festhalten.Der Bus ruckelt, kaputt. Ende.Alles aussteigen.

Warten auf den nächsten Bus!In Dir steigt der Zorn auf.Du bist sauer über den Busfahrer, über die NIAG, und überhaupt.

Endlich kommst Du in Deinem Betrieb an.Dir langt es. Die können Dich alle mal.

So schnell geht es. Wir kennen das!Der Tag kann schon früh gelaufen sein, um 07:45 h ist alles vorbei!

Schade, eigentlich!So verderben wir uns selbst den Tag!So gehen viele Tage, ganze Wochen und Monate dahin.Und wir ärgern uns.Wir warten schon direkt darauf, dass irgendetwas schiefläuft.

Das macht etwas mit Dir: Du wirst irgendwie schräg!

Warum lassen wir es zu, dass die Situation etwas mit uns macht?Machen wir doch lieber etwas aus (!) der Situation!

Stell Dir die Frage:Was könnte jetzt gerade die Chance Gottes sein?

Nimm Dir Zeit zum Beten!Bete für den armen Busfahrer, dessen Bus defekt ist und dessen Schicht jetzt auch durcheinander ist!Bete für die Menschen, die mit Dir zusammen warten müssen.

Vielleicht ergibt sich ein nettes Gespräch über Gott und die Welt.

Und dann geht es weiter – mit dem nächsten Bus.Ein Lächeln huscht über Dein Gesicht.

Tatsächlich bist Du gerade unterwegs im Auftrag des Höchsten.Das macht etwas mit Dir: Du wirst irgendwie nahbar, freundlich!

Titus 2:14

Jesus Christus hat sich selbst für uns hingegeben, um uns von einem Leben der Auflehnung gegen Gottes Ordnungen loszukaufen und von aller Schuld zu reinigen und uns auf diese Weise zu seinem Volk zu machen, zu einem Volk, das ihm allein gehört und das sich voll Eifer bemüht, Gutes zu tun.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter Titus, der sich auf Kreta befindet.
Titus hat die Aufgabe dort Gemeinden zu gründen.

Was ist heute dran?
Du schaust in Deinen Kalender auf Deinem Smartphone.
Dein Tag ist durchgeplant.
Nichts ist dem Zufall überlassen.

Was ist heute dran?
Keine Ahnung.
Eigentlich hast Du gar nichts vor.
Vermutlich wird dich niemand anrufen.
Niemand wird dir sagen, was Du tun sollst.

Wir brauchen einen Grund, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen.
Wir brauchen einen Grund, wofür es sich lohnt, sich schick zu machen.

Dieser Grund kann nicht einfach der gefüllte Kalender sein.

Ausgebremst!
Entschleunigung von jetzt auf gleich.
Corona sei Dank.

Kurzarbeit.
Ganz ohne Arbeit.
Home-Office.

Unser aller Alltag hat sich geändert.
Abstand halten, einzeln eintreten in den Supermarkt …
Es wird wieder einen Weg geben, zurück in den normalen Alltag.
Politiker entscheiden, wann die Schulen, die Geschäfte, die Betriebe, die Kirchen öffnen.

Über Deinen Alltag entscheidest jedoch Du!

Wieder zurück in den überplanten Wahnsinn?
Wieder zurück in den Ich-habe-keine-Zeit-Modus?
Wieder zurück in die Freizeit-Mühle?

Wer oder was ist Dein Kompass?

Ich möchte es mit Paulus halten, s.o.:

Durch Jesus Christus bin ich befreit zu einem Leben in Gottes Ordnung.
Mein Leben hat einen Wertmaßstab:
Ich liebe Gott und meinen nächsten Menschen, wie mich selbst (Mat. 22:34-39)
Es gibt so viel mehr als: Mir, meiner, mich!

Durch Jesus Christus bin ich befreit von den Schatten der Vergangenheit (der eigenen Schuld und dem, was andere mir angetan haben).
Das macht mich frei zur vorurteilsfreien Begegnung mit anderen Menschen.
Das befreit mich zum Leben frei von Angst vor Menschen.

Durch Jesus Christus gehöre ich zu seiner Gemeinde, zu seinem Volk!
Mein Leben hat Würde und Wert!
Ich gehöre dazu! Der Grund ist Jesus! Ich muss nicht glänzen, um dazuzugehören!
Als Teil der Gemeinde übernehme ich Verantwortung!

Die Gemeinde, sein Volk, gehört alleine Jesus!
Das gibt der Gemeinde Gewicht, Wert!
So will ich die Gemeinde sehen.

Ein Ziel hat die Gemeinde: Mit Eifer bemüht sein, Gutes zu tun!

Wir brauchen einen Grund, wofür es sich morgens lohnt aufzustehen.
Wir brauchen einen Grund, wofür es sich lohnt, sich schick zu machen.

Für Jesus Christus und für seinen Auftrag lohnt es sich allemal.

Psalm 71:3

Sei für mich ein Fels, ein sicheres Zuhause, zu dem ich immer fliehen kann.

 

Camping ist nicht so ganz meine Sache.

Einige Male habe ich jedoch tatsächlich gezeltet.

In Südfrankreich, am Mittelmeer.
Es war wunderschön – am Meer.
Im Zelt war es stickig, heiß und sandig.

Im Münsterland, mit den Rangern.
Ein großes Zelt, ganz viele Füße.
Und dann kam der Regen,
enorm viel Wasser floss durch unser Zelt.
Blitz und Donner folgten.
Alle Mann raus aus dem Zelt.

In Holland, mit unseren Kindern.
Im Garten, hinter uns das sichere Haus.
Das Rauschen des Meeres ließ mich nicht schlafen.
Wir zogen um ins Haus – die Nacht war gerettet.

Ein Haus ist doch etwas Feines.
Wenn die Stürme toben, dann steht es sicher.
Bei Blitz und Donner ist nichts zu fürchten.
Und wenn der Regen kommt, bleibt alles trocken.

Gott ist wie ein sicheres Haus.
Gott ist wie ein Zuhause.
Gott ist wie ein Fels in der Brandung.

Wir brauchen Sicherheit.
Wir brauchen Geborgenheit.
Wir brauchen Vertrautheit.
Wir brauchen ein Fundament.

Bei Menschen erleben wir das:
Familie, Ehepartner, Freunde.
Sie geben uns Geborgenheit,
sie lassen uns Vertrautheit erleben.
Familie gibt uns Halt.

Aber Menschen werden erwachsen und ziehen an einen anderen Ort.
Menschen werden älter und alt und sterben.
Menschen können uns verletzen, uns enttäuschen, uns verlassen.

Gott ist unser Fels. Das wird so bleiben.
Gott ist unser Zuhause, bis in alle Ewigkeit.

Zu ihm können wir immer fliehen.

Manchmal ist Flucht angesagt: Ins sichere Haus!

1.Korinther 2:12

Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Der Alltag nimmt uns gefangen.
Die Aufgaben zehren an uns.
Der Zeitdruck treibt uns durch den Tag.
Die Anforderungen im Beruf sind hoch.
Und da sind noch die Familie,
Freunde und die Gemeinde.
Alles greift nach unserer Kraft, unserer Zeit, unserer Erfahrung.

Da kann man sich leer fühlen,
überfordert, ausgepowert,
einfach matt.
Schach matt.

Und Gott?

Ist er dabei im Alltag? Aber, ja!
Er bringt sich in Erinnerung – unermüdlich!

Sein Geist, der heilige Geist ist dafür zuständig.

Er erinnert uns im Alltag:

Durch ein Lied, dass wir uns summen hören: „Wirf die Sorgen in den Topf!“
Durch einen Bibelvers, der uns plötzlich in die Gedanken kommt: „Ich bin bei Euch alle Tage …“
Durch einen Anruf, der uns ermutigt, auf Gott zu vertrauen!
Durch eine liebe Geste, die uns zeigt: Ich bin nicht allein!

Paulus schreibt den Christen in Korinth:

Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben. (Vers 10)

Worum geht es:

Es geht um Gottes Rettungsplan für diese Welt.

Was sich niemand vorstellen konnte, das hat Gott getan.

Er wurde Mensch, mit Namen Jesus.
In Jesus wird deutlich, wie Gott ist.
Er wendet sich den Menschen zu.
Er heilt Kranke, Blinde können sehen.
Am Kreuz trägt er die Sünde der Welt.

Damit wir heil sind,
damit wir frei sind,
damit wir leben in Beziehung zu IHM,
heute und eine ganz Ewigkeit lang.

In der Tat: Wir sind reich beschenkt.

Gehen wir doch als Beschenkte durch diesen Tag!

2.Korinther 6:4.10

In allem empfehlen wir uns als Diener Gottes: wenn unbeirrte Standhaftigkeit gefordert ist, wenn wir in Nöte, Bedrängnisse und ausweglose Lagen geraten. 10 Wir erleben Dinge, die uns traurig machen, und sind doch immer voll Freude. Wir sind arm und machen doch viele reich. Wir besitzen nichts, und doch gehört uns alles.

Paulus schreibt den Christen in Korinth.
Er antwortet auf einen Brief der Gemeindeleitung.

Die dortigen Christen werfen ihm vor, nicht so aufzutreten, wie die christlichen Superstars, die sie dort in Korinth verehren:

Sie würden mit Vollmacht sprechen.
Ihr Auftreten sei imponierend.

Paulus ist deutlich angesäuert, deutlich verärgert.
Dabei geht es ihm nicht um die persönliche Kränkung.

Es geht ihm ganz deutlich um Christus, um die Verkündigung des Evangeliums.
Paulus hat es nicht nötig, sein christliches Ego zu streicheln.

Worum es wirklich geht, was alleine zählt, zeigt Paulus.
Bis heute hat sich das nicht geändert:

In allen Situationen eindeutig als Nachfolger von Jesus, Diener Gottes (!), leben.
Einen Standpunkt der Christus ehrt haben und diesen in jeder Lebenssituation auch vertreten.
Bewusst die Auferstehungshoffnung leben: Freude, die von Jesus Christus kommt.
Als Beschenkte jederzeit den nächsten Menschen reich machen.

Da ist kein Platz für das Drehen um sich selbst.
Da ist kein Platz für die ständige Gier nach mehr, schneller, besser.
Da ist kein Platz für persönliche Kränkungen.
Da ist kein Platz für die Positionierung des eigenen Egos in die Mitte des Geschehens.

Paulus hat offensichtlich ein Vorbild, dem er nacheifert.

Er bringt es auf den Punkt in seinem Brief an die Christen in Philippi:

Philipper 2:3-8

Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen.
Im Gegenteil: Seid bescheiden und achtet den anderen mehr als euch selbst.
4 Denkt nicht an euren eigenen Vorteil. Jeder von euch soll das Wohl des anderen im Auge haben.
5 Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild:
6 Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein.  7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir.
8 Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen
Tod am Kreuz.

Das macht mich sehr nachdenklich. Dich auch?

Wem Du tatsächlich folgst, das zeigen Deine Worte und Deine Taten!

1.Petrus 1:3

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seinem großen Erbarmen hat er uns durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ein neues Leben geschenkt. Wir sind von neuem geboren und haben jetzt eine sichere Hoffnung.

Ostern abräumen!

Es ist Dienstag. Ostern ist vorbei.
Du kannst jetzt Ostern abräumen!

Die Oster-Deko wandert in den Keller.
Die Frühlings-Deko füllt nun wieder die Räume.

Ist nun Ostern einfach vorbei?

Gott sei Dank ist Ostern nicht vorbei.
Gott sei Dank ist Ostern niemals vorbei.

Darum: Ostern abräumen!

Räume Ostern richtig ab!
Nimm mit, was Du kannst von Ostern!

Was kannst Du mitnehmen?

Eine großartige Portion Gottes Lob!

Jawohl: Gottes Lob!
Gott freut sich unbändig über Dein Lob!
Zeigt ihm dieses Lob doch: Das Geschenk ist angekommen!

Das Geschenk! Wie, wo, was?

Das neue Leben ist Gottes Geschenk an Dich!
Wie denn das? Weil er Dich liebt!

Wirklich neu? Wirklich neu!

Frei von Beulen und Verletzungen!
Frei von Süchten und Zwängen!
Frei von der Angst vor Menschen und der Angst vor Gott!
Der Horizont ist frei.
Das Leben erzählt von Möglichkeiten und Chancen!
Und mittendrin: Jesus, der Auferstandene!

Von neuem geboren!
Mit Hoffnung erfüllt!

Besser geht es nicht!

Stimmt:

Das neue Leben ist nicht zu toppen und – es ist krisensicher! Von Generationen vor Dir erprobt!

Matthäus 28:5.7

Der Engel sagte zu den Frauen: „Ihr braucht euch nicht zu fürchten. Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.  7 Und dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass er von den Toten auferstanden ist. Er geht euch nach Galiläa voraus; dort werdet ihr ihn sehen. Ihr könnt euch auf meine Worte verlassen.“

Sie lassen ihr Herz sprechen.
Traurig sind sie: Ihr Jesus ist tot.
Trauern, weinen, das Weh klagen.

Das braucht einen Ort.
Und so gehen sie zum Grab.
In Gedanken sind sie.

Plötzlich bebt die Erde,
ein Engel des Herrn kommt vom Himmel und tritt zum Grab.
Vom Grab wälzt er den Stein und setzt sich drauf.
Die Wächter zittern vor Angst und fallen wie tot zu Boden.

Zu den Frauen spricht der Engel: „Ihr braucht euch nicht zu fürchten!“

Großartig, wie mutig diese Frauen sind.

Sie stellen sich der Trauer, Respekt!
Und sie werden nicht ohnmächtig!

Ohnmacht ist auch nicht angesagt:

Ist doch der Tod besiegt!
Ist doch die Macht Satans gebrochen!
Ist doch die Macht der Sünde erledigt!
Ist doch der Zugang zu Gott frei!
Ist doch gesiegt für alle Zeit!

Ich gebe es zu:
Manchmal fällt die Ohnmacht die Christusleute an.

Was ist dann zu tun?

Genau das, was diese Frauen tun!
Sie gehen zu den Jesusleuten und erzählen von seiner Auferstehung.
Und: Sie geben den Jesusleuten die Richtung vor: Geht nach Galiläa!

Nur ganz nebenbei bemerkt: Was, wenn die Frauen geschwiegen hätten!!

Das sollen Jesusleute jetzt tun:

Von seiner Auferstehung erzählen!
Und, dem Leben eine Richtung geben: Da sein, wo Jesus ist. Nämlich bei den Menschen im Alltag!

Vergiss es niemals:

Wer Ostern kennt, hat nichts zu fürchten! (Dietrich Bonhoeffer)

1.Petrus 2:24

Jesus Christus hat unsere Sünden an seinem eigenen Leib ans Kreuz hinaufgetragen, sodass wir jetzt den Sünden gegenüber gestorben sind und für das leben können, was vor Gott richtig ist.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Du sitzt mit einem Freund im Restaurant. – Erinnerst Du Dich noch?

Ihr lasst es Euch richtig gut gehen.
Ihr genießt die Zeit.
Wie im Flug vergeht der Abend.
Zwischendurch verschwindet Dein Gegenüber – naja, klar.
Als es am Ende ans Bezahlen geht, ist die Rechnung schon beglichen.
Dein Freund war nicht für kleine Jungs, sondern an der Kasse.

Wie kam er auf die Idee?

Er wollte Dich ärgern – kaum!
Er wollte Dir zeigen, dass Du es nicht draufhast – kaum!
Er wollte Dir seine Freundschaft zeigen – genau das!

Was macht das mit Dir?

Du bist beschämt – hoffentlich nicht!
Du nimmst es nicht an – hoffentlich nicht!
Du freust Dich – genau das!
Du bist beim nächsten Mahl (!) auch großzügig – ja, genau!

Jesus, der Retter, trägt Deine Sünde – genau, Du weißt schon – an sein Kreuz!

Wie kam er dazu?

Er wollte Dich ärgern – kaum!
Er wollte Dir zeigen, dass Du es nicht draufhast – kaum!
Er wollte Dir seine Freundschaft zeigen – genau das!

Was macht das mit Dir?

Du bist beschämt – hoffentlich nicht!
Du nimmst es nicht an – hoffentlich nicht!
Du freust Dich – genau das!
Du bist frei – von der Tyrannei der Vergangenheit!

Deine Freiheit ist nun auch die Freiheit des anderen!

Für Rache ist kein Platz mehr:

Du gibst den frei, der an Dir schuldig geworden ist.
Du gibst diesen Menschen ab an Jesus.

Du bist so frei:

Du trittst in die Fußstapfen von Jesus und folgst ihm auf dem Weg, den er Dir vorangegangen ist.
Vgl. 1.Petrus2:21

Ich wünsche Dir ein gesegnetes Osterfest. Ostern fällt – Gott sei Dank! – nicht aus.

Denn: Jesus ist auferstanden. Er lebt und er ist der HERR.

Markus 14:26

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
Luther, 2017

Es ist gut, sich auf den Weg zu machen.
Aber einfach nur in Bewegung zu sein, hat keinen Wert.
Der Weg ist nicht das Ziel!

Wir brauchen für den Weg ein Ziel, sonst kommen wir nie an!
Das Ziel ist das Ziel!

Wer vernünftig ist, der überlegt, bevor er sich auf den Weg macht:

Bin ich gut vorbereitet?
Bin ich fit genug, um ans Ziel zu kommen?
Wie komme ich an das Ziel?

Jesus macht sich auf einen einzigartigen Weg:

Er geht hinaus - an den Ölberg.
Dort wird er beten – seine Freunde will er dort um sich haben.
Dann folgt der Verrat durch einen seiner Freunde.
Er wird verhaftet, angeklagt, gefoltert, zum Tode verurteilt.

Er geht hinaus - Vor den Toren Jerusalems wird er sterben.
Der Schuldlose stirbt für die Schuldigen.
Gottes Sohn nimmt die Sünde der Welt auf sich.
Er wird begraben und am dritten Tag von den Toten auferstehen.

Er geht hinaus – als Verstoßener.
„Mein Gott, mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?“, wird er beten an seinem Kreuz.

Verlassen von Gott und Mensch tritt er in den Riss.
Unsere Freiheit ist das Ziel seines Weges!

Und die Vorbereitung auf diesen Weg?

Jesus feiert mit seinen Jüngern das Passahfest.
Er feiert als Jude dieses Fest.
In Aufbruchstimmung – wie jeder Jude und jede jüdische Familie noch heute – feiert er mit ungesäuertem Brot, die Befreiung aus der Sklaverei aus Ägypten.
Dieses Fest wird so gefeiert, als würde gleich jetzt zum Aufbruch geblasen.

Das Brot reicht er seinen Jüngern: Das ist mein Leib, der für Euch gegeben wird.
Den Kelch reicht er seinen Jüngern: Das ist mein Blut, das für Euch vergossen wird.

Alle sind sie dabei. Alle werden fliehen und ihn verleugnen.
Einer wird ihn verraten.

Alle sind sie da. Alle feiern das Fest der Befreiung. Allen gilt das Angebot der Freiheit!
Einer macht sich auf den Weg, um Jesus zu verraten.

Und dann macht der Eine sich auf den Weg. Das Ziel dieses Weges ist Deine Freiheit!
 

Psalm 51:14

Lass mich wieder Freude erleben, wenn du mich rettest. Hilf mir, indem du mich bereit machst, dir gerne zu gehorchen.

Es gibt solche Momente:

Du stehst morgens auf. Alles ist gut.
Das Frühstück schmeckt. Deine Mitmenschen sind nett zu dir.
Es scheint ein schöner Tag zu werden.
Die Arbeit beginnt – Du legst mit guter Motivation los.
Das Telefon klingelt. Du nimmst das Gespräch an.
Es läuft nicht so, wie Du Dir das vorgenommen hast.
Dein Tag ist gelaufen.

Manchmal braucht es auch nur einen Blick, eine Geste.
Es durchzuckt uns. Irgendwie stellt sich ein Schalter um.
Man sieht es uns an: Weg ist die Freude.

David betet in einer solchen Situation.

Was ist passiert?

Er hat es selbst vermasselt.
Einer Frau hat er nachgeschaut.
Er hat sie nicht mehr aus dem Kopf gekriegt.
Irgendwann war die Katastrophe dann perfekt.
Nicht, dass er es selbst gemerkt hätte: Nein. Ein anderer musste ihm die Augen öffnen.

Und nun betet er – und Gott hört zu.
Wie groß auch der Schlamassel ist: Gott hört Dir zu.

Sein Herz schüttet er aus bei Gott.

Sei mir gnädig, o Gott – du bist doch reich an Gnade!
In deiner großen Barmherzigkeit lösche meine Vergehen aus!
4 Wasche meine Schuld ganz von mir ab, und reinige mich von meiner Sünde!
5 Denn ich erkenne meine Vergehen, und meine Sünde ist mir ständig vor Augen.

Deine Schuld, Deine Last, Deine Klage, Deinen Frust,
all das darfst Du abladen bei Gott.

Lass mich wieder Freude erleben!
Auch darum darfst Du beten.

Aber auch dieses Gebet sollten wir nicht vergessen:
Mach mich bereit, Dir gerne zu gehorchen.

Wir neigen dazu, uns selbst zu überschätzen.

Das lässt uns demütig sein:

Von Gott selbst kommt die Fähigkeit zu uns, das zu tun, was ihm gefällt.
Gottes Geist macht uns dazu fähig und auch willig!

Markus 4:40

„Warum habt ihr solche Angst?“, sagte Jesus zu seinen Jüngern. „Habt ihr immer noch keinen Glauben?“

Sie sind Profis.
So manchem Wetter haben sie die Stirn geboten.
Aber diesem Sturm sind sie nicht gewachsen.

Du hast Dich arrangiert mit Deiner Situation.
Das mit Deiner Arbeit bekommst Du hin!
Das Arrangement zu Hause stimmt: Alles ist aufeinander abgestimmt!

Und nun:
Kurzarbeit!
Die Kinder sind zu Hause, Du bist zu Hause, Dein Mann ist auch zu Hause!
Es ist nicht wie im Urlaub.
Dir fällt die Decke auf den Kopf.

Irgendwie ist es ernst.
Irgendwie ist „es“ aber nicht zu fassen.

Angst kraucht Dich an.
Angst kraucht in Dir hoch.

Bei den 12 Männern ist Jesus mit im Boot.
Er schläft. Die Zwölf müssen ihn wecken!
Er steht auf und stillt den Sturm.

Er fragt sie: „Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr immer noch keinen Glauben?“

Diese Frage ist die eigentliche Frage des Evangeliums überhaupt.

Und gleichzeitig ist sie das größte Angebot unseres Lebens: Glauben gegen die Angst!

Dafür braucht es Bilder und Geschichten gegen die Angst.

Eine davon ist die Geschichte von der Sturmstillung!

Diese Geschichte sagt uns:

„Fürchte dich nicht! Ich, Jesus, bin da! Du gehst nicht verloren!“

Nicht immer stillt Jesus den Sturm – aber er ist dabei.

Mit in unserem Leben will er sein.

Er gibt uns festen Halt.

Er gibt unseren Leben einen sicheren Untergrund

Er bringt uns in den sicheren Hafen.

Ganz bestimmt. Sein Wort darauf!

Johannes 18:37

Dazu bin ich Mensch geworden und in diese Welt gekommen, um ihr die Wahrheit zu bezeugen. Wer sich von der Wahrheit bestimmen lässt, der hört auf mich.                                  Hoffnung für alle, 2019

Das ist gar nicht so einfach mit der Wahrheit.
Es scheint viele Wahrheiten zu geben.
Wir leben mit alternativen Wahrheiten und mit Fake News.
Wir hören, lesen und sehen durchaus widersprüchliche Nachrichten.
Viele sind sich gar nicht mehr so sicher, wem sie überhaupt noch trauen können.

Aus der eigenen Familie kennen wir das auch:

Deine beiden Kinder sind im Kino.
Zwei Stunden später berichten beide von demselben Film.
Er ist gelangweilt, ja genervt und sie total begeistert.
Er hat augenscheinlich einen Kurzfilm gesehen und sie berichtet in epischer Breite jede Szene.

Du hörst dir das an und denkst: Die beiden waren niemals im selben Film!

Offensichtlich geht es bei der Wahrheit nicht nur um das, was jemand sagt,
sondern auch darum, wer es sagt.

Nicht jede Speise ist versalzen, nur weil sie angeblich versalzen schmeckt.

Bei der Wahrheit, die Jesus uns sagt, können wir uns sicher sein, dass wir keine Falschmeldung hören.
Denn: Bei Jesus erleben wir die Wahrheit!

Bei Jesus kommt beides zusammen: Die Person und die Wahrheit.

Johannes 14:6

Jesus: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Wer Jesus vertraut und ihm nachfolgt, der folgt darum keinem Lehrgebäude, sondern einer lebendigen Person.

Jesus sagt von sich:

Johannes 6:35

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungrig sein, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Johannes 8:12

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 10,9

Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eintritt, wird er gerettet werden. Er wird ein- und ausgehen und gute Weide finden.

Johannes 11:25

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

Römer 1:20

Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.

Wo ist denn Gott?

Solange es Menschen gibt, wird diese Frage gestellt.
Angesichts der eigenen Notsituation oder der Gegebenheiten in der Umgebung erscheint manches, was bis dahin klar war, plötzlich fragwürdig.

Auch Gott kann fragwürdig werden:

Hat er ein Interesse an meinem Leben?
Kümmert es ihn, was in dieser Welt geschieht?
Straft Gott? Ist das Coronavirus eine Strafe Gottes?
Gibt es ihn überhaupt?

Für Paulus, er schrieb diese Worte an die Christen in Rom, ist die Existenz Gottes ohne Frage gegeben:
Macht die Augen auf, schaut Euch um! Ihr lebt in Gottes Schöpfung. Die Schöpfung ist ein sichtbarer Hinweis auf den unsichtbaren Gott.

Von Gottes Zorn kann Paulus sprechen (Vers 18).
Jesus weint über die Menschen in Jerusalem (Lukas 19:41) Jesus weint um seinen toten Freund Lazarus (Johannes 11:35) Jesus ist Gottes Sohn, der zu uns herabgekommene Gott. Er zeigt uns, wie der Vater ist! Es kümmert Gott, was in dieser Welt und in unserem Leben geschieht.

Im ersten Teil der Bibel (im Alten Testament) wird in der Geschichte vom Auszug des Volkes Gottes aus Ägypten berichtet, dass Gott den Pharao und die Ägypter bestraft. Hier und an anderen Stellen finden wir einen Tu-Ergehen-Zusammenhang. Jesus durchbricht diesen Tu-Ergehen-Zusammenhang!
(Lukas 13:1-5: Der Turm von Siloah viel nicht auf die Leute, weil sie schuldiger wären; Johannes 9:2: Wer ist schuld, er oder seine Eltern?)

Jesus selbst trägt die Schuld / die Sünde der Welt:

Jesaja 53:5

Wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir?
Wir haben nun Frieden mit Gott!

Unzählige Menschen verhungern heute! Eine Strafe Gottes? Wofür?
Das Virus ist keine Strafe Gottes! Wofür?

Das Virus ist viel eher ein Reden Gottes:

Worauf setzt Ihr Eure Sicherheit?
Wem vertraut Ihr?
Was habt Ihr aus mir gemacht?

Gott fragt uns!
Welch ein Gott!

Mensch, wo bist Du?
Komm zu mir nach Hause!

Epheser 5:8-9

Verhaltet euch so, wie Menschen des Lichts sich verhalten. Ihr wisst doch: Die Frucht, die vom Licht hervorgebracht wird, besteht in allem, was gut, gerecht und wahr ist.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Du bist im Büro, bei Deinem Kollegen.
Die Tür geht auf und es wird eisig kalt.
Das Gespräch brichst Du sofort ab.

Aber vielleicht kennst Du auch diese Situation:

Du sitzt mit Freunden zusammen.
Irgendwie schleppt sich das Gespräch dahin.
Es klingelt an der Tür.
Der letzte Gast ist da.
Er betritt den Raum, alle lachen und es wird ein schöner Abend.

Jeder Mensch hat Strahlkraft.
Von jedem geht etwas aus.
Die Frage ist nur, was?

Paulus ermahnt die Christen in Ephesus:
„Achtet darauf, was von Euch ausgeht! Verhaltet Euch so, wie Menschen des Lichts sich verhalten!“

Bringe Menschen zum Lächeln!
Zaubere ein Lächeln auf das Gesicht Deiner Mitarbeiter!
Lächele Deine Therapeutin an!
Lächele den Polizisten an, der Dich kontrolliert!

So wird es um Dich herum ein wenig heller.

Wir brauchen dieses Lächeln.
Wir sind alle angespannt.
Für alle ist die Situation ganz neu!

Diese Welt braucht Licht.

Jesus ist das Licht der Welt! (Johannes 8:12).
Menschen, die ihm vertrauen, sind das Licht der Welt! (Matthäus 5:14)

So bleibt es also spannend:

Es wird hell mit einem einzigen Christen im Büro.
Es wird hell mit einem einzigen Christen in der Schlange an der Kasse.
Es wird hell mit einem einzigen Christen in Deiner Praxis.
Es wird hell mit einem einzigen Christen im Krankenzimmer.
Es wird hell mit einem einzigen Christen am Esstisch in Deinem Zuhause!

Es wird hell mit einem einzigen Christen!

So ist das, sagt Jesus.

Du bist das Licht der Welt! Wer denn sonst?

Lukas 2:28-30

Simeon nahm das Kind in seine Arme, pries Gott und sagte: „Herr, nun kann dein Diener in Frieden sterben, denn du hast deine Zusage erfüllt. Mit eigenen Augen habe ich das Heil gesehen, das du für alle Völker bereitet hast“. Neue Genfer Übersetzung, 2011

Simeon hatte eine Vision.

Eine Vision ist ein gefülltes Bild der Zukunft!

Gott hatte Simeon seine Pläne offengelegt.

Schon beim Aufstehen trug ihn diese Vision.

Diese Vision hielt ihn lebendig.

Diese Vision hielt seinen Glauben wach.

Diese Vision gab seinem Leben Tiefgang, in allen Bereichen.

Das ist lange her.

Über die Jahre ist er weiß geworden.

Die Schultern nach vorn gebeugt,

den Stock in der Rechten,

geht er in den Tempel.

So wartet er, Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Die Leute in der Stadt schmunzeln über den merkwürdigen Alten.

Doch er wartet.

Gottes Vision, seine Vision, ist immer noch lebendig.

Der Alte ist auch noch lebendig

Sein Glaube hat noch immer Feuer!

Eine Frau und ein Mann gehen mit dem ersten Weihnachtsgeschenk, das es auf dieser Welt gab, in den Tempel.

Plötzlich kommt ein alter Mann auf sie zu.

Sie kennen ihn nicht.

Schon oft hatte er erlebt, dass Eltern ihr Kind nach jüdischer Tradition in den Tempel bringen.

Aber jetzt rast sein Herz.

Dieses kleine Kind – Jesus - ist der Messias, der Christus.

Dann läuft er hin.

Er nimmt der erstaunten Mutter behutsam das Kind aus den Armen und betet:

„Herr, jetzt kann ich in Frieden sterben. Denn ich habe den Befreier gesehen, den du der ganzen Welt gegeben hast. Er ist das Licht für alle Völker, und er wird der Ruhm für dein Volk Israel sein.“

Gott hat einen Plan: Jesus trägt die Sünde der ganzen Welt.

Jesaja 53:5

Wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir?
Wir haben nun Frieden mit Gott

Gott hat sein Wort gehalten.
Das tut er bis heute!

Johannes 16:22

Auch ihr seid jetzt traurig; doch ich werde wieder zu euch kommen. Dann wird euer Herz voll Freude sein, und diese Freude kann euch niemand mehr nehmen.

Unbändig hast Du Dich auf die Zeit mit Deinen Freunden gefreut.
Ihr habt die Zeit miteinander genossen:

Die Gespräche,
die Spaziergänge,
das gute Essen.

Jetzt ist Abschied angesagt.
Noch schneller als gedacht, ist die Zeit verflogen.
Ihr drückt Euch.
Die Autotüren schließen.
Der Wagen biegt um die Ecke.

Nun ist plötzlich alles nur noch Erinnerung.

So müssen die Freunde von Jesus sich gefühlt haben.

Seit einiger Zeit spricht Jesus von seinem Leiden, von seinem Tod, sogar von seiner Auferstehung.
Sie verstehen nicht, was Jesus jetzt hat.
Sie haben Pläne für Jesus geschmiedet.
Aber an Abschied denkt niemand.

Sie merken, dass etwas anders ist.
Jesus ist anders.
Die Situation spitzt sich zu.
Traurigkeit legt sich auf die Freunde von Jesus.
Geht hier etwas unwiderruflich zu Ende?

Mitten in ihre Traurigkeit spricht Jesus sein Wort von der Freude, die niemand nehmen kann.
Mitten in Deine Traurigkeit spricht Jesus heute sein Wort von der Freude, die niemand nehmen kann.

Jesus mutet es uns zu, dieses Wort zu hören in der Traurigkeit!

Wie wird aus Traurigkeit Freude, die niemand nehmen kann?

Jesus: Ich werde (wieder) zu euch kommen. Dann wird euer Herz voll Freude sein.

In der Begegnung mit Jesus wird aus Traurigkeit Freude!

Nimm Dir jeden Tag, vielleicht öfter, diesen Moment mit Jesus:

Jesus, hier bin ich!
Danke, Jesus, Du bist bei mir!
Komm mit Deinem Frieden zu mir!
Schenk mir jetzt diese Freude, die niemand nehmen kann!

Jesus ist da und mit ihm kommt sein Friede und auch die Freude, die niemand nehmen kann.

Epheser 2:22

Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.

Auch ihr …
Ihr auch?

Verwundert reiben sich einige die Augen!
Die gehören auch dazu?

Das waren die Probleme in den ersten Gemeinden, vor 2000 Jahren!
Viel geändert hat sich an der Stelle leider nicht.

Gemeinde neigt – wie jede andere menschliche Ansammlung – zu einer gewissen Exklusivität.
Irgendwie muss das geklärt sein: Wer gehört dazu – und wer nicht?

Nun ist die Gemeinde von Jesus nicht eine Ansammlung von Menschen – wie jede andere.

Ein Kenner der Materie – Paulus - nennt die Gemeinde ein „Bauwerk“!

Dieses Bauwerk ist nie fertig!
Dieses Bauwerk ist somit in Veränderung! Immer!
Dieses Bauwerk besteht nicht aus Mauern, auch nicht aus Holz!
In diesem Bauwerk wohnt Gott durch seinen Geist!

Dieses Bauwerk besteht aus Menschen!
Dieses Bauwerk dehnt sich aus!
Dieses Bauwerk kennt keine Mauern!

Wie kommen nun Menschen zu diesem Bauwerk?

Menschen aus allen Kulturen, aus allen Ländern,
Menschen jeglichen Alters werden hinzugefügt … durch Christus!

Christus fügt hinzu!

Das entspannt – das ist sein Werk – und wir dürfen mitanpacken an seinem Werk!

Das fordert heraus: Sich abgrenzen ist so gar nicht in Gottes Plan!

Das war und ist Sprengstoff – schon seit 2000 Jahren!
Das war und ist die Chance – schon seit 2000 Jahren!

Wie ist das möglich, dass so unterschiedliche Menschen dieses Bauwerk bilden?

Gott wohnt durch seinen Geist in diesem Bauwerk!

Gottes Geist verbindet nachhaltig – bis in Ewigkeit!

Gemeinde von Jesus ist echt der Knüller!

Johannes 6:37

Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausweisen. Neue Genfer Übersetzung, 2011

Ich kann mich noch sehr genau erinnern, wie das war.

Ich war vier Tage nicht zu Hause. Nur vier Tage!
Aber ich hatte Sehnsucht nach Anette und ich hatte Sehnsucht nach unseren Kindern.
Und dann kam ich um die Ecke.
Ich habe geklingelt, bin die Treppen hinauf gegangen.
Und da standen sie, alle drei: Herzlich willkommen!

Das ist eine wunderbare Erfahrung: Ich bin herzlich willkommen!

Tatsächlich bist Du herzlich willkommen!

In Deiner Familie!
Bei Deinen Freunden!
Bei Deinen Kollegen!
In Deiner Familie!

Wie gut tun uns diese Beziehungen.
Und wie gut tun wir (hoffentlich) diesen Menschen.

Für viele Menschen bist Du ein Geschenk!

Und tatsächlich bist Du auch für Jesus ein Geschenk.

Du bist das Geschenk Gottes an Jesus.
Als Geschenk bist du vom Vater Jesus anvertraut.

Jesus geht sehr achtsam mit diesem Geschenk um, mit Dir!

Er achtet auf Deine Wege!
Er gibt acht auf Deine Seele!
Er umgibt dich mit Gnade und mit Barmherzigkeit!
Er vergibt Dir Deine Schuld!
Er heilt Deine Seele!
Er macht Dich zu einem Beginner
und schenkt Dir ewiges Leben.

Er freut sich darauf, eine ganze Ewigkeit mit Dir zu verbringen.

Auf ewig Dein! – wie wahr – und wie gut!

Jesus:

Johannes 6:47

Ich versichere euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.

Neue Genfer Übersetzung, 2011

Psalm 147:11

Gefallen hat der Herr an denen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen und voller Zuversicht darauf warten, dass er seine Güte zeigt. Neue Genfer Übersetzung, 2011

„Beeindruckend!“, so entfährt es uns manchmal.

Gut, dass wir das wahrnehmen und auch würdigen!

In diesen Tagen ist das wichtig:
Schönes sehen, wahrnehmen und genau darüber sprechen:

Das hast Du gut gemacht!
Das hat mir gutgetan!
Das hat so gut geschmeckt!
Es ist Frühling!
Oder: Beeindruckend!

„Beeindruckend!“, so kann auch Gott tatsächlich sprechen!

Vielleicht überrascht Dich das!

Dein Gottesbild zeigt Dir eher einen strengen Vater,

dem Du es nie rechtmachen kannst,
der immer einen Fehler findet,
der Dich antreibt!

So ist Gott ganz offensichtlich nicht!
Tu Dir etwas Gutes: Verabschiede Dich von diesem Gottesbild!

Gott ist beeindruckt!

Wirklich! Er ist beeindruckt:

Du begegnest ihm mit Achtung, mit Wertschätzung!
Du bist ganz zuversichtlich: Er wird Dir voller Güte begegnen!

„Respekt!“, sagt Gott zu Dir. Das ist meine Tochter!
„Respekt!“, sagt Gott zu Dir. Das ist mein Sohn!

Merken wir etwas?

Es geht Gott um Deine Beziehung zu ihm!

Nimm Dir Zeit in diesen Tagen:

Freue Dich über Deine Frau / Deinen Mann!
Freue Dich über Deine Kinder!
Es ist Frühling! Sieh Dir die Blumen und Knospen an – und sei begeistert!

Und freue Dich über Deinen Gott!

Respekt, wer selber glaubt!

1.Johannes 3:18-20

Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit.  19 Daran erkennen wir, dass die Wahrheit unser Leben bestimmt. So können wir mit einem guten Gewissen vor Gott treten.  20 Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott barmherziger mit uns ist als wir selbst. Er kennt uns ganz genau. Hoffnung für alle, 2009, 2015

Die Bibel ist schon ein schlaues Buch.
Sie ist geschrieben von den unterschiedlichsten Menschen, inspiriert durch den Heiligen Geist.

Genau darum trifft Johannes genau den Kern:

Darauf kommt es an: tatkräftige und aufrichtige Liebe.
Diese Liebe kann gar nicht anders, sie bringt Opfer.
Diese Liebe begegnet der Bedürftigkeit des anderen.

Es gibt zurzeit eine Welle der Hilfsbereitschaft:

Einkaufen für ältere Menschen,
Lernhilfen für Schüler, die zu Hause lernen.

Aber es gibt auch das:

Prügeleien im Baumarkt, im Supermarkt.

Es wird nicht einfach so liebevoller, verständnisvoller, sozialer in unserer Gesellschaft.

Christen sollten den Unterschied machen!

An der Liebe sind Christen zu erkennen (Johannes 13:35)!

Und auch das ist wichtig:

Gott ist größer als unser Herz!

Manchmal sind wir schlicht überfordert:

Unser eigener Anspruch kann uns unter Druck setzen:

Lieben! Freundlich sein! Geduldig sein! Hinweis auf Jesus sein!

Wenn Ausrufezeichen uns zur Anklage werden, dann ist Gott größer.

Manchmal sind wir schlapp, uns geht die Puste aus.

Waren wir nicht gestern noch mutig, voller Gewissheit und Tatendrang?

Wir sind so oft hin- und hergerissen.

Sehen wir auf den lebendigen Gott.

Er ist größer als unser Herz!

Psalm 38:19

Ich bekenne meine Schuld. Meine Sünde tut mir von ganzem Herzen leid.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Kennst Du das auch:

Man schleppt sich herum, geht dem Partner aus dem Weg.
Die Auseinandersetzung vom Abend liegt noch in der Luft.

Nichts ist geklärt. Nichts ist zu Ende ausgesprochen.
Dir hat´s gelangt. Du hast einfach nicht mehr gesprochen – bist ins Bett gegangen.

Vielleicht bist Du der Türzuknaller. Peng!
Mag sein, dass es Dir dann besser geht. Gut ist dann noch lange nichts.

Vertragt Euch – so sprechen die Eltern ganz weise mit ihren lieben Nachkommen.

Schlechte, sehr schlechte Vorbilder sind wir oft.

Der Klügere gibt nach – ach!
Wenn das so einfach wäre.

Ist es nicht.
Muss es auch nicht.

Hygiene lernen wir in diesen Tagen – bis es auch der letzte verstanden hat:
Händewaschen ist wichtig.

Wie wäre es mit Seelen-Hygiene!

Verantwortung wahrnehmen:

Ja, das war ich. Vergib mir bitte.
Es tut mir leid, das hätte ich nicht sagen sollen.

Wie wäre es mit Seelen-Hygiene:

Ich vergebe Dir

Dieser Entschluss ist so sehr wichtig: Ich trage es dem anderen nicht nach.

So werden wir frei von Schuld und so geben wir den anderen frei.

Wohin mit der eigenen Schuld?

1.Johannes 1:9

Wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, ´das wir begangen haben`.

Jesaja 29:16

Was für ein Trugschluss! Ist denn ein Klumpen Ton dem Töpfer ebenbürtig, der ihn bearbeitet? Behauptet ein Kunstwerk von seinem Künstler, er habe es nicht gemacht? Oder sagt ein Tonkrug über seinen Töpfer: „Er hat keine Ahnung!“?

Es ist doch eigenartig.

Wir wissen, wie die Dinge zu laufen haben.
Wir kennen uns aus: im Beruf und privat.
Wir haben alles im Griff.
Wir planen bis ins nächste Jahr.
Manche meinen zu wissen, wie Gott funktioniert.

Und?

Jetzt steht alles auf dem Kopf.

Wissen wir, welche Einschränkungen in der nächsten Woche verkündet werden?
Wissen wir, ob unser Betrieb in der nächsten Woche Kurzarbeit anmeldet?
Wissen wir, ob wir im Juli in den Urlaub fahren werden?

Anstehen bei Edeka, Aldi und Lidl.

Wir haben tatsächlich nichts im Griff!

Aber: Auch jetzt meint der eine oder andere noch immer zu wissen, wie Gott funktioniert.

Ein wenig Demut täte uns gut.

Demut öffnet uns die Augen, wer wir sind:

Ton in der Hand des Meisters, des Töpfers, des liebenden Vaters.
Nicht die Meister, sondern immer Lernende, immer Beginner, sind wir.

Wie gut ist es, jeden Tag neu beginnen zu dürfen an der Hand des Meisters, des Töpfers. Einen Tag leben, erleben! Bewusst leben, erleben. Als Beginner den Tag erleben! Sehr bewusst und konzentriert einen Tag leben. Mehr können wir tatsächlich gar nicht überblicken. Wir können das jetzt bewusst lernen, damit wir nicht wieder atemlos werden!

Demut öffnet uns die Augen für das, was wirklich zählt:

Beziehungen sind so wertvoll:

Gott ist das Fundament, der Anker, der uns hält.
Vermisst Du auch manchmal seine Nähe, wenn Du das Reden mit ihm vergessen hast?
Gott bringt sich in Erinnerung in diesen Tagen!

Menschen sind so unendlich wertvoller als Konsum, Kapital, Auto, Wohnung, oder Haus. Ich vermisse Menschen, nicht das Haus der Gemeinde. Das ist leer.

Stellen wir uns wieder richtig auf!
Dafür ist jetzt gerade Zeit!

Kolosser 1:9

Deshalb hören wir auch seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, nicht auf, für euch zu beten. Wir bitten Gott, dass er euch durch seinen Geist alle nötige Weisheit und Einsicht schenkt, um seinen Willen in vollem Umfang zu erkennen. Neue Genfer Übersetzung, 2011

Kolossai liegt im oberen Lykostal (heutige West-Türkei); Nachbarstädte waren Laodikeia am Lykos und Hierapolis. Die Stadt lag an einer Handelsstraße, die nach Ephesos und Milet führte.

Paulus ist mit der Gemeinde in Kolossä in Kontakt.

Epaphras hat ihn über die Entwicklung der Gemeinde informiert:

Sie sind aufgrund des Glaubens mit Jesus Christus verbunden,
darum gehören sie zu Gottes Leuten, wo immer sie sich treffen.

Ihr Glaube an Jesus Christus ist Gesprächsstoff in ihrer Umgebung, ihre Liebe zu anderen Christen ist beachtlich, motiviert sind sie durch die Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für sie bereithält, ihr Leben mit Christus und ihr Sprechen von Christus beeinflussen das Leben in der Stadt positiv.
 
Das klingt enorm gut – und ist enorm gut!
 
Eine Gemeinde zu sein mit Einfluss in der Stadt, das wünschen wir uns!
Dass man von unserer Liebe zu einander und zu anderen Gemeinden in Moers spricht, das wär`s doch!
Dass wir motiviert sind durch die Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für uns bereit hält,
dass unser Leben mit Christus und unser Sprechen von Christus das Leben in Moers positiv beeinflusst, das ist doch nicht nur ein Traum!

Wie geht das?

Paulus betet – zusammen mit seinen Mitarbeitern für diese Gemeinde! So geht das!

Oder anders ausgedrückt: Ohne Gebet der Gemeinde wird es nicht gehen!

Wofür betet Paulus?

Interessant: Er betet nicht für das zahlenmäßige Wachstum der Gemeinde!

Paulus betet um Weisheit und Einsicht, um Gottes Willen in vollem Umfang zu erkennen.

Der Wille Gottes?

1.Timotheus 2:4
Gott will, dass alle Menschen gerettet / erlöst werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!

Wir bemerken:

Es geht ja gar nicht in erster Linie um unsere Bedürfnisse in der Gemeinde!

Beten wir, dass sein Wille geschieht, dann geschieht auch das andere, s.o.

Apostelgeschichte 14:17

Doch er gab sich ihnen schon immer zu erkennen, indem er ihnen Gutes tat. Er ist es, der euch vom Himmel her Regen schickt und euch zu den von ihm bestimmten Zeiten reiche Ernten schenkt; er gibt euch Nahrung im Überfluss und erfüllt euer Herz mit Freude.               Neue Genfer Übersetzung, 2011

Eine gute und wichtige Erinnerung:

Gott gab sich schon immer zu erkennen!

Wir neigen dazu, das zu vergessen.

Ich höre immer wieder Sätze, wie diesen: „Wenn Gott doch endlich wieder Wunder täte, dann würden die Menschen glauben!“

Der Satz ganz oben stammt von Paulus. Und: Er gefällt mir besser!

Paulus ist mit seinem Mitarbeiter Barnabas unterwegs mit einer Mission.

Seine Mission: Menschen sollen von Jesus dem Sohn Gottes hören und ihr Leben diesem Retter anvertrauen. Denn so wird man Christ – und so bekommt man ewiges Leben als Geschenk von Gott!

Sie sind in Lystra, 30 Kilometer südwestlich von Ikonion. Heute befindet sich der Ort nördlich des Dorfes Hatunsaray in der türkischen Provinz Konya.

Lystra erhielt unter Kaiser Augustus den Titel einer römischen Colonia und wurde der Provinz Galatien zugerechnet.

Da war was los in diesem Ort. Darum waren Paulus und Barnabas auch dort.

Und auch in anderer Hinsicht war was los:

Paulus und Barnabas sprechen vor einer großen Menge von Jesus, dem sie vertrauen . Während Paulus spricht, entdeckt er einen gelähmten Mann in der Masse. Paulus spricht ihn an und merkt, dass dieser Vertrauen zu Jesus gefasst hat. Er spricht ihm im Namen von Jesus Heilung zu – und der Mann springt auf!

Die Menge tobt – und beginnt Paulus und Barnabas zu verehren.

So sind wir!

Glauben stellt sich nicht unbedingt nach Wundern ein. Wir sehen nicht unbedingt Gott am Werk!

Zufall! Das kann man auch anders sehen! Das passiert schon mal!

Spontanheilung! Das passiert in der Medizin!

Und: Gott handelt!

Gott handelt durch Medizin, Ärzte und an Menschen vorbei.

Einfach so!

Machen wir die Augen auf: Es wird Frühling! Das Leben erwacht vor unseren Augen! Lass Dein Herz mit Freude erfüllen, s.o.!

Bleibt behütet und besonnen!

Ihr Lieben,

wir feiern morgen unseren ersten Wohnzimmer-Gottesdienst. Ab 10:00 h findet Ihr meine Predigt per Video auf unsererm neue YouTube Kanal.
 

Philipper 4:7

Dann wird der Frieden Gottes, der weit über alles Verstehen hinausreicht, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.
Neue Genfer Übersetzung, 2011
 
Von Paulus stammt dieser Satz.
 
Ein schlauer Mensch, gebildet, gut vernetzt.
 
Er weiß etwas, er lebt etwas, was im Getümmel des Alltags so schnell vergessen wird.
 
Er weiß, wie der Friede sich einstellt.
Er weiß, wie ein spezieller Frieden sich einstellt, der Friede von Gott.
 
Dieser Friede kommt!
 
Er kommt unweigerlich zu Menschen, die ihr Leben Jesus Christus anvertrauen.
 
Dieses Vertrauen auf Jesus macht Sinn:
 
Er ist Gottes Sohn.
Er zeigt uns, wie und wer Gott ist: Er ist unser Vater im Himmel!
Er hat den Tod besiegt. Er sitzt zu rechten des Vaters auf dem Thron im Himmel!
Und: Er kommt wieder!
 
Menschen, die Jesus vertrauen, laden ihre Sorgen bei ihm ab.
 

Philipper 4:6

Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.
 
So machen wir es, in Zeiten wie diesen.
 
Und dann kommt der Friede Gottes.
 
Dieser Friede wacht über unsere Gedanken und wacht über unser Inneres.
 
Wie gut ist das!
 
Bleibt behütet und besonnen!
 

Psalm 27:5

Denn er wird mich am Tag des Unglücks in seinem Zelt bergen, mir dort in der Verborgenheit seinen Schutz gewähren und mich auf einem hohen Felsen in Sicherheit bringen.
Neue Genfer Übersetzung, 2011

Von David stammt dieses Gebet.
Es lohnt sich sehr, den ganzen Psalm zu lesen.

David kennt sich aus mit Krisen:

Als Teenager steht er vor Goliath, dem feindlichen Riesen.
Später wirft ein verwirrter König nicht nur mit Worten, sondern mit einem Speer nach ihm.
Lange ist er auf der Flucht vor seinem Vorgänger als König.
Ein schwacher Moment, ein gieriger Blick nach einer fremden Frau, das hat fatale Konsequenzen für die Frau, für ihren Ehemann, für seine Ehe, für das gezeugte Kind.

Wie das so im Leben ist:

Schöne Momente, ätzende Situationen, unfassbares Glück, Schmerzen, tiefe Traurigkeit, helle Momente.

David spricht mit einer tiefen Gelassenheit:

Er wird mich am Tag des Unglücks in seinem Zelt bergen!

Das Zelt Gottes ist die transportable Kirche Israels zur Lebenszeit des David.
Das Zelt Gottes ist Gottes Gegenwart bei uns Menschen.

Bei uns Menschen ist Gott.

In Zeiten wie diesen dürfen wir uns einkuscheln in die Gegenwart Gottes.

Wie das geht?

Ich mache mir jeden Morgen bewusst, dass Gott da ist:

Auf der Couch im Wohnzimmer: „Jesus danke, Du bist jetzt hier – ich bin auch hier!“

Und dann nehme ich mir Zeit, seine Gegenwart zu genießen.
Ich bin einen glücklichen Moment lang erst einmal still.

Und: Solche Momente schaffe ich mir im Laufe des Tages!

Und dann weiß ich es und oft spüre ich es auch:

Ich bin in Sicherheit!

Bleibt behütet und besonnen!
 

2.Könige 13:23

Der Herr wandte sich Israel wieder zu um seines Bundes willen mit Abraham, Isaak und Jakob und wollte sie nicht verderben, verwarf sie auch nicht von seinem Angesicht bis auf diese Stunde.
 
„Adam, wo bist Du?“, so fragt Gott schon ganz am Anfang der Geschichte Gottes mit uns Menschen. Versteckt hat sich das erste Menschenpaar vor Gott – und er? Er ruft sie heraus aus der Deckung.
 
Und so geht es weiter: Durch den ganzen ersten Teil der Bibel hindurch ruft Gott nach seinen Menschen. Auch der zweite Teil der Bibel ist ein einziger Ruf nach uns Menschen.
 
Und: So geht es weiter bis heute. Ja, tatsächlich bis heute!
 
Ganz offensichtlich ist Gott nicht nachtragend.
 
Er trägt uns nicht nach, dass wir ihn vergessen.
Er trägt uns nicht nach, dass wir modernen Götzen folgen.
 
Unermüdliche bringt er sich ins Gespräch, bis heute!
 
Er hält fest an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob.
Er hält fest an seinen Bund, begründet durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes, Jesus.
 
Die Bibel verschweigt nicht Gottes Zorn.
Aber Gottes Güte wiegt stärker als sein Zorn.
 
Gottes Güte:
 
Durch seinen Sohn streckt er jedem seine Hand entgegen! Durch seinen Sohn zeigt er uns, dass er uns nah sein will!
 
Er spricht zu uns in diesen Tagen!
 
Worauf setzt Du Dein Vertrauen?
Wer hält Dich, wenn Deine Sicherheit zerbricht?
 
Gott ist der sichere Turm im Sturm!
 
Wenn Ihr eine Bibel an Eure Nachbarn / Freunde / Arbeitskollegen weitergeben möchtet:
 
Bibel Europa Weit hat komplette Schlachter-Bibeln in Vorrat
info(at)bew-ev.de
 
Bleibt behütet und besonnen!

Psalm 104:27-28

Alle Lebewesen hoffen auf dich, dass du ihnen ihre Speise gibst zur rechten Zeit.  28 Du gibst sie ihnen, sie sammeln alles ein. Du öffnest ´freigebig` deine Hand, und sie werden satt von ´deinen` guten Gaben.
 
Hamsterkäufe in Deutschland. Wer hätte gedacht, dass das möglich ist – wohl nicht unbedingt nötig.
Wir merken in diesen Wochen, dass das Selbstverständliche nicht selbstverständlich ist.
 
Menschen, die in unserer Gemeinde ein Zuhause gefunden haben – z.B. aus Syrien – wissen, wie sich das anfühlt: Leere Regale; Unsicherheit; Nicht wissen, was morgen geschieht.
 
Könnte es sein, dass Gott uns satte Menschen mit der Nase auf das wirklich Notwendige stupst?
 
Wir haben alles im Überfluss:
Nahrung, Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, Freizeitmöglichkeiten, Urlaubsziele …
 
Und doch keine Zeit für den nächsten Menschen, nicht für uns selbst und nicht, oder so wenig für den Schöpfer und Erhalter dieser Welt.
 
Sie gehört uns nicht, die Welt. Sie ist geliehen.
Unser Leben gehört uns nicht, es ist uns anvertraut mit einem Ziel: Unser Leben soll Gott ehren!
 
Es macht mich nachdenklich:
 
Was werden wir jetzt machen, wo unser gewohntes Leben ausgebremst wird?
Was werden wir machen mit der Zeit?
Werden wir (wieder) beginnen, den Schöpfer zu ehren?
Werden wir (wieder) mehr auf den Schöpfer hoffen, als auf unser Können und dass alles wieder irgendwie gut wird?
 
Gott spricht zu uns in diesen Tagen:
 
Wirklich satt werden wir nur von seinen guten Gaben!
Und: Habt Erbarmen mit Menschen in Not!

1.Timotheus 4:7

Übe dich darin, den Willen Gottes zu tun!
 
Es fällt bekanntlich kein Meister vom Himmel!
Und: Übung macht den Meister!
 
Es ist schon interessant, dass das auch für den Glauben, unser bewusstes Leben mit Jesus, gilt.
Jesus bezeichnete seine Nachfolger bekanntlich als Jünger.
Jünger: So nannte man zurzeit von Jesus die Schüler eines jüdischen Gelehrten.
 
Simon, Johannes, Andreas, Judas und die anderen Schüler von Jesus konnten eine Menge von ihrem Meister lernen:
 
Barmherzigkeit mit den Bedürftigen; die Bereitschaft, zu vergeben; Geradlinigkeit; den Mitmenschen wahrzunehmen und seine Bedürfnisse wichtiger zu nehmen als die eigenen. Sie lernten das Beten von ihm.
 
Das Christ sein muss man üben, einüben. Wir brauchen andere Christen, die uns zeigen, wie das geht: Beten; lesen in der Bibel; hören auf Gottes Stimme; tun, was Jesus tat; über unseren Glauben sprechen.
 
Das ist uns nicht angeboren.
Das ist unsere Chance: Wir lernen von Vorbildern. Vorbilder helfen uns beim Üben, damit der Glaube Wurzeln schlägt. Wir brauchen Einübung und Hilfe zum Durchhalten.
 
Die Übungsergebnisse brauchen wir nicht, um Jesus zu beeindrucken. Er kennt uns sowieso.
Aber mit Einübung geben wir ihm immer mehr Raum in unserem Leben.
 
Und so sind wir Vorbilder für andere!
 
Bleibt behütet und besonnen!