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Am 13. Mai ist Muttertag.

Erstmals wurde dieser Tag 1923 in Deutschland gefeiert. Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt die Methodistin Anna Marie Jarvis aus Kalifornien. Sie war eine führende Frauenrechtlerin und kämpfte dafür, den Müttern einen besonderen Tag im Jahr zu widmen. Und obwohl dieser Tag nicht unumstritten ist, finde ich, hat die Mutter diesen besonderen Tag verdient.

In einem Buch las ich folgende Anekdote: In einer Familie musste die Mutter eines Tages in die Stadt fahren, um einige notwendige Einkäufe zu machen. Der Vater hatte gerade an diesem Tag frei und versprach, gut nach den Kindern zu
sehen. Er schrieb alles sorgfältig auf, was er tagsüber zu tun hatte, und als die Mutter am Abend heimkam, konnte sie folgendes lesen:

Meine Arbeit von heute:

• für die Kinder die Tür aufgemacht 116 mal
• ihre Schuhe gebunden 16 mal
• Lass das! gerufen 94 mal
• Streitigkeiten geschlichtet 17 mal
• Butterbrote gestrichen 11 mal
• Telefonanrufe erledigt 7 mal
• den Kindern die Nase geputzt 19 mal
• Fragen beantwortet 145 mal
• die Geduld verloren 45 mal
• den Kindern nachgelaufen ca. 5 Kilometer

Ehre deinen Vater und deine Mutter. Es ist das erste Gebot mit Verheißung. Toll, dass Gott unsere Lebensumstände so wichtig sind, dass ER daran teilhaben möchte.

Mütter haben nicht nur die Leistung vollbracht, uns zu gebären - sie haben auch danach viel Arbeit in uns investiert. Dieser Tag bietet eine gute Gelegenheit, einmal über die Liebe der Mutter nachzudenken.

Marita Steindl