InputArbeitskreiseEventsTermineKontaktService 
  StartseiteImpressum  

Input

Gott sei uns gnädig und segne uns, Er lasse uns sein Antlitz

leuchten.

Psalm 67:2

 

„An Gottes Segen ist alles gelegen!“ So sagt es ein deutsches

Sprichwort.

Manche sogenannten Segenswünsche klingen seltsam:

Hals- und Beinbruch sagen wir als guten Wunsch, dem anderen

soll in seinem Vorhaben nichts zustoßen.

 

Woher stammt dieser Spruch? Er kommt aus dem hebräischen

und bedeutet soviel wie: „hazloche un broche“ (hazlacha

= Glück, b´racha = Segen).

 

Viele Menschen in unserem Land haben oft ein „Toi, Toi,

Toi“ auf den Lippen, um einem anderen Glück zu wünschen.

In Künstlerkreisen ist das mit einem angedeuteten

Spucken über die rechte Schulter geradezu ein Muss.

 

Nun aber ist der Ausruf „Toi, toi, toi“ alles andere als ein

frommer Wunsch und auch kein Erfolg oder Gesundheit

versprechende Beschwörungsformel, sondern eine Verfluchung.

Das Wort „toi“ kommt aus dem Sanskrit, einer

Herkunftsquelle indogermanischer Sprachen. „Toi“ heißt

übersetzt „Teufel“.

 

Das gleichzeitige Klopfen auf Holz ist obendrein eine Verspottung

des „Fluchholzes „(Kreuz), an dem Jesus sein Leben

stellvertretend für alle Sünden der Welt opferte.

Mit dem „Toi, toi, toi“ ruft man also über einen Menschen

bzw. über ein Ereignis in seiner nahen Zukunft bewusst oder

unbewusst den Namen des Teufels an und aus.

 

Jesus grüßte seine Jünger übrigens mit einem „Shalom alejchem

– Friede sei mit euch!“ Bleiben wir also lieber bei

Gottes Segen, wenn wir unserem Nächsten das Beste wünschen.

 

In diesem Sinne Shalom alejchem

Marita Steindl